Offenporige metallische Schäume

Anastasia August1, Britta Nestler1, Aron Kneer3, Frank Wendler2, Michael Rölle2, Michael Selzer1

1 Institut für Angewandte Materialien, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Haid-und-Neu-Str. 7, 76131 Karlsruhe, Germany

2 Institute of Materials and Processes, Hochschule Karlsruhe-Technik und Wirtschaft, Moltkestrasse 30, 76133 Karlsruhe, Germany

3 TinniT Technologies GmbH, Erbprinzenstrasse 32, 76133 Karlsruhe, Germany

Denkt man an Seifenschaum, kommt man selten auf die Idee, so etwas könnte man aus Metall herstellen. Und zwar nichtnur zur Abbildung der natürlichen Schönheit der Struktur, sondern auch als festes und stabiles Material, das wegen seiner herausragenden Eigenschaften eine große Anwendung in unterschiedlichsten Bereichen der Technik findet. Ganz besondersdie offenporigen Metallschäume sind reizvoll, denn sie sind unter Anderem durchlässig für Fluide.

Bild 1: Metallschaum aus AlSi7Mg, 10 ppi. Hersteller: m-pore GmbH, Dresden

Bild 1: Metallschaum aus AlSi7Mg, 10 ppi. Hersteller:
m-pore GmbH, Dresden

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3M Klebstoff schafft Höchstleistungen

Am 21. Juni 2012 hat das Multi-Technologieunternehmen 3M unter dem Motto „Beyond Limits“ gemeinsam mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen einen neuen Guinness-Weltrekord im Kleben aufgestellt. Im Anschluss wurde im Rahmen eines Fachsymposiums mit einem neuartigen Indikator-Klebstoff eine Weltneuheit vorgestellt. Weiterlesen

Laserschneiden mit der richtigen Strahlquelle

Die Anwendung entscheidet über die Lasertechnologie

stellen sich viele Anwender, wenn sie mit dem Laser schneiden möchten. „Die Applikation entscheidet, welche Strahlquelle am besten eingesetzt wird“, sagte Dr. Arnd Szelagowski, TRUMPF Laser- und Systemtechnik, Ditzingen, in seinem Vortrag „Laserstrahlschneiden heute und morgen – aktuelle Entwicklungen und Trends in der Laserstrahlschneidtechnik“, auf dem Kongress des DVS (Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren). Denn je nach Material und Blechdicke kann bei einer Anwendung der CO2-Laser, bei einer anderen Applikation der Festkörperlaser die bessere Wahl sein. Weiterlesen

Oerlikon gratuliert CERN zur erfolgreichen Identifizierung des Higgs-Teilchens

Oerlikon Leybold Vacuum belieferte das CERN mit wesentlichen Vakuumkomponenten für den Large Hadron Collider und die ATLAS/CMS Detektoren

Bild Oerlikon ATLAS Detektor

Bild Oerlikon ATLAS Detektor

Der globale Schweizer Hightech-Industriekonzern Oerlikon gratuliert heute den Wissenschaftlern des CERN, die an den ATLAS (A Toroidal LHC ApparatuS) und CMS (Compact Muon Spectrometer) Experimenten beteiligt waren, zur Identifizierung eindeu- tiger Anzeichen eines neuen atomaren Teilchens. Die Entdeckung, die mit Hilfe des LHC (Large Hadron Collider) am CERN erzielt wurde, verspricht das lang gesuchte Higgs-Teilchen zu sein, das bei der Beantwortung noch ungeklärter Rätsel der Teilchenphysik helfen könnte. Weiterlesen

Quantensprung bei CCD-Spektrometern: Neues Kompaktmodul mit internem Prozessor

Polytec, erfahrener Hersteller und Distributor von Spektrometersystemen, stellt das neue CCD-Minispektrometer „Exemplar“ des US-Herstellers und Partnerunternehmens B&WTek vor.

Exemplar

Exemplar

„Exemplar“ ist das erste Minispektrometer weltweit, das als integralen Bestandteil einen Prozessor für die Mittelung, Glättung und automatische Dunkelstromreduzierung der Analysewerte zusammen mit einer Temperaturkompensation enthält. Die High-Speed-Datenübertragung via USB 3.0 erlaubt mit einer Rate von 900 Spektren pro Sekunde eine blitzschnelle Weiterleitung der aufbereiteten Spektraldaten. Die extrem niedrige Trigger-Verzögerung von 14 Nanosekunden und ein Gate Jitter von ±1 Nanosekunde ermöglichen Multichannel-Anwendungen, das heißt eine simultane Nutzung von bis zu 16 Spektrometermodulen. Das sind Werte, die derzeit von keinem anderen Spektrometer auf dem Markt erreicht werden. Weiterlesen

Die Präsentation der brandneuen, innovativen Abgasreinigungsanlage von Jenoptik auf der ACHEMA war ein großer Erfolg.

Jenoptik hat auf der ACHEMA 2012, der weltweit wichtigsten Internationalen Ausstellung für Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie, ihre neue Abluftreinigungsanlage KATASORB® M mit integrierter mikrowellenassistierter Technologie der Industrie präsentiert. Diese innovative Technologie für die Abgasreinigung ist auf reges Interesse gestoßen. Weiterlesen

Neuer Euro-6-Lkw-Motor: In Zusammenarbeit mit DuPont realisiert Scania sein erstes Ölwannenmodul aus thermoplastischem Kunststoff

Um 6 kg leichtere Ölwanne aus Zytel® Polyamid hilft, Kraftstoffverbrauch, Geräuschpegel und Emissionen zu senken

Genf, Juni 2012. Ein spritzgegossenes Ölwannenunterteil (Ölsumpf) aus DuPont™ Zytel® Polyamid (PA) hilft dem schwedischen Nutzfahrzeughersteller Scania, den Geräuschpegel, die Emissionen und das Gewicht zu verringern. Das leichte und zugleich robuste Kunststoffteil gehört zu den vielen innovativen technischen Lösungen, die Scania in seinen neuen Euro- 6-Motoren einsetzt. Weiterlesen

Nachhaltig wohnen

Freiburger Forschungsteam stellt natürliche Hartschäume aus Rindenextrakt her

Ricarda Böhm untersucht Tanninharze und -schäume, die sich als Dämmmaterial im Hausbau eignen / Quelle: FMF

Ricarda Böhm untersucht Tanninharze und -schäume, die sich als Dämmmaterial im Hausbau eignen / Quelle: FMF

Für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, die ihre Wände nicht mit umweltbelastenden Schäumen isolieren wollen, gibt es bald eine ökologische Alternative: Hartschäume, die aus Tannin, einem Bestandteil der Holzrinde, gewonnen werden. An deren Herstellung arbeitet das Team um Prof. Dr. Marie-Pierre Laborie am Freiburger Materialforschungszentrum und am Institut für Forstbenutzung und Forstliche Arbeitswirtschaft der Universität Freiburg. Tannin wird aus der Holzrinde extrahiert, die in der Holzindustrie normalerweise als Abfallprodukt übrig bleibt. „So können wir die Rinde wiederverwerten und damit den Nutzwert von Holz steigern“, sagt Ricarda Böhm, Doktorandin in Labories Arbeitsgruppe. Weiterlesen

Nature: Molekül ändert Magnetismus und Leitfähigkeit

Mit der Spitze eines Rastertunnelmikroskops werden definierte Stromstöße auf das Molekül gegeben, sodass sich der magnetische Zustand ändert. (Bild: CFN/KIT)

Mit der Spitze eines Rastertunnelmikroskops werden definierte Stromstöße auf das Molekül gegeben, sodass sich der magnetische Zustand ändert. (Bild: CFN/KIT)

Mittels Strom schalten Forscher den magnetischen Zustand und den elektrischen Widerstand eines einzelnen Moleküls an und aus/ Blaupause für neuartige, kompakte Speichermedien

Um eine digitale Information, ein Bit, auf einer Festplatte zu speichern, werden etwa drei Millionen Atome belegt. Forscher aus Karlsruhe, Straßburg und Chiba/Japan haben nun einen Speicher entwickelt, indem ein einzelnes Molekül ein Bit trägt.

Maßgeblich beteiligt sind Nano-Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Mittels eines Stromimpulses lässt sich das metallorganische Molekül zuverlässig zwischen leitendem, magnetischem und kaum-leitendem, unmagnetischem Zustand umschalten. Über diese für Moleküle neuartige Korrelation berichten die Forscher nun im Fachmagazin Nature Communications (doi: 10.1038/ncomms1940). Weiterlesen