Weltneuheit für den Hausgebrauch: Wärme kühlt Räume – effizient und umweltschonend

Absorptionskältemaschine

Absorptionskältemaschine

Berlin, 22. September 2012 – Eine Erfindung aus der TU Berlin bildet die Basis: Wissenschaftlern aus Berlin und Bayern ist es erstmals gelungen, eine kompakte Kälteerzeugungsanlage mit hervorragenden Betriebseigenschaften zu entwickeln. Das neue Gerät erzeugt in Gebäuden aus Fernwärme Kälte, diese genutzte Technologie nennt man Absorptionskältetechnik. Bisher gab es diese Kältemaschinen nur in sehr großem Format, ungeeignet für den nachträglichen Einbau im Gebäudebestand. Weiterlesen

Das i-Tüpfelchen im Werkzeug- und Formenbau

Klein, aber fein - hohe Schule des Werkzeugbaus bei W. Faßnacht

Bobingen, 05.10.2012: Ein durchgehend hoher Qualitätsanspruch und die absolute  Flexibilität  bei  Kundenanforderungen  begründen  den  Ruf   des W. Faßnacht Formenbaus aus Bobingen bei Augsburg als schnellen und kompetenten Lieferanten von Werkzeugen. Termintreue, Zuverlässigkeit und klare Absprachen prägen die Kundenbeziehung des Unternehmens. Zahlreiche Preise heimsten die bayerischen Schwaben bereits ein. So auch in 2012: Faßnacht konnte sich als Finalist des Wettbewerbs „Werkzeugbau des Jahres 2012“ den Weiterlesen

Scanning-Vibrometer entdeckt Fehler und Qualitätsmängel

Eine typische Anwendung für Scanning-Vibrometer ist die Validierung von strukturdynamischen Simulationsmodellen durch experimentelle Modalanalyse.

Eine typische Anwendung für Scanning-Vibrometer ist die Validierung von strukturdynamischen Simulationsmodellen durch experimentelle Modalanalyse.

Schwingungsverhalten anschaulich machen:

Scanning-Vibrometer entdeckt Fehler und Qualitätsmängel

Die Welt der industriellen Produktentwicklung hat sich grundlegend verändert, von einfachen Design-Test-Fix-Zyklen zu hocheffizienten, simulationsbasierten Prozessen. Mit schnellen und hochpräzisen Testverfahren lassen sich Simulationsmodelle rasch validieren und somit Produktqualität und -funktion bereits vor dem Produktionsstart sicherstellen. Im Schwingungs- und Akustiktest beispielsweise fügen sich Scanning-Vibrometer als Werkzeug zur Datengewinnung und -analyse heute nahtlos in den CAE-Prozess ein. Sie wurden zum unverzichtbaren Werkzeug für die akustische Fehlersuche an Audio-Komponenten, Dämmstoffen und vielen anderen Materialien. Die Laservibrometer unterstützen Forscher und Entwickler bei der Charakterisierung neuer Ultraschallelemente. Sie haben in Strukturdynamik- und NVH-Laboren (Noise Vibration Harshness) der großen Fahrzeug- oder Konsumgüterhersteller zur FE Modell Optimierung Einzug gehalten, um störenden Geräuschen auf die Spur zu kommen (Intro). Scanning-Vibrometer einer neuen Generation bieten jetzt noch mehr Effektivität und ermöglichen häufig sogar neue Einblicke. Weiterlesen

Wie Nanotechnologie den „Spion im Telefon“ entdeckt

 

Prof. Dr. Manfred Bayer

Prof. Dr. Manfred Bayer

5. NRW Nano-Konferenz in Dortmund ist Plattform für Zukunftsgestaltung

Wie Nanotechnologie den „Spion im Telefon“ entdeckt

Dortmund. „Jedes unserer Telefonate kann abgehört werden! Das ist technisch überhaupt kein Problem.“ – Mit Hilfe von Nanotechnologie will Prof. Dr. Manfred Bayer die Kommunikation in Zukunft abhörsicher machen. Auf der 5. NRW Nano-Konferenz vom 18. bis 19. September in Dortmund stellt der Professor der Fakultät Physik der Technischen Universität Dortmund aktuelle Forschungen und Anwendungen aus dem Bereich der Nanophotonik vor. Weiterlesen

Forschung am Puls des Mittelstands

Unternehmensvertreter diskutieren beim Tag der Innovationsallianz mit Wissenschaftlern der 12 Forschungsinstitute. Foto: innBW

Unternehmensvertreter diskutieren beim Tag der Innovationsallianz mit Wissenschaftlern der 12 Forschungsinstitute. Foto: innBW

Presseinformation vom 10. September 2012

Forschung am Puls des Mittelstands

Erlöse der innBW aus Industrieaufträgen haben sich in 2011 spürbar erhöht

Die zwölf wirtschaftsnahen Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg innBW haben im Jahr 2011 rund 1.900 Forschungsaufträge aus der Industrie übernommen. Mehr als die Hälfte davon kam aus klein- und mittelständischen Unternehmen. Weiterlesen

Festsilicon mit Gas geschäumt

 

Physikalisch geschäumtes Profil aus Festsilicon (Bild: IKV)

Physikalisch geschäumtes Profil aus Festsilicon (Bild: IKV)

IKV erforscht Alternative zu herkömmlichen chemischen Treibmitteln

Aachen, im Juli 2012. Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen erforscht den Einsatz von Gas zum Aufschäumen von Festsiliconkautschuken. Gas stellt als physikalisches Treibmittel eine Alternative zu den herkömmlichen chemischen Treibmitteln dar.

Festsiliconkautschuk ist ein innovatives Material mit stetig steigender wirtschaftlicher Bedeutung. Als geschäumte Dichtung oder Isolierung wird es z. B. im Automobilbau oder im Baugewerbe eingesetzt. Durch das Verfahren der Direktbegasung einer Siliconkautschukmischung mit Inertgasen wie Stickstoff oder Kohlendioxid bieten sich viele Vorteile: diese Gase sind toxikologisch und ökologisch unbedenklich und zudem noch kostengünstig. In Kombination mit dem Werkstoff Festsilicon eröffnen sich viele neue Einsatzmöglichkeiten, etwa in der Medizintechnik oder im Lebensmittelsektor. Weiterlesen

Orbite Aluminae bereitet Produktion von 5N-Aluminiumoxid (99,999 % rein) für High-Tech-Produkte vor

Montréal/Québec, 17. September 2012 — Das kanadische Cleantech-Unternehmen Orbite Aluminae Inc. (TSX: ORT) kündigte heute an, im 1. Quartal 2013 in seinem Werk in Cap-Chat in der kanadischen Provinz Québec die Produktion von hochreinem Aluminiumoxid (HPA) aufnehmen zu wollen. Orbite verfügt über eine neue, umweltfreundliche und nachhaltige Technik zur Gewinnung von Aluminium aus den unterschiedlichsten Ausgangsmaterialien, zum Beispiel Tonschiefer, Bauxit, Rotschlamm und Flugasche. Jetzt will Orbite aluminiumhaltige Tonerden aus eigenen Vorkommen in der Gaspé-Region als Primärrohstoff für die Herstellung von 5N-Aluminiumoxid (99,999 % rein) nutzen. Weiterlesen

Lichtwellenleiter verbindet Halbleiterchips

Der Verlauf der Verbindung ist genau an Position und Orientierung der Chips angepasst. (Abbildung: N. Lindenmann und G. Balthasar).

Der Verlauf der Verbindung ist genau an Position und Orientierung der Chips angepasst. (Abbildung: N. Lindenmann und G. Balthasar).

„Photonic Wire Bond“ überträgt Daten mit Terabit-Geschwindigkeit

Einem Team von KIT-Forschern um Professor Christian Koos ist es gelungen, eine neuartige optische Verbindung zwischen Halbleiterchips zu entwickeln. „Photonic Wire Bonding“ ermöglicht hohe Datenübertragungsraten im Bereich einiger Terabit pro Sekunde und eignet sich hervorragend für die Produktion im Industriemaßstab. In Zukunft könnte die Technologie leistungsfähige Sender-Empfänger-Systeme für die optische Datenübertragung ermöglichen und damit dazu beitragen, den Energieverbrauch des Internets zu senken. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Zeitschrift „Optics Express“. Weiterlesen

Materialbaukasten nach Maß – Forscher des Saarbrücker Leibniz-Instituts steuern die Anordnung von Nanopartikeln über die Temperatur

Diamanten, Grillbrickets und Bleistifte haben eines gemeinsam: Sie bestehen aus Kohlenstoff. Lediglich die Anordnung der Atome entscheidet darüber, in welchem Zustand der Kohlenstoff erscheint: Hoch geordnet als harter Edelstein, wirr und pulverig zum Bratwurst rösten oder Briefe schreiben. Ob natürlich oder künstlich, durch hohe Temperaturen und hohe Drücke lassen sich die Eigenschaften von Kohlenstoff umwandeln: Aus Graphit wird Diamant. Materialforscher am INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien konnten ein ähnliches Phänomen nun auch bei Nanopartikeln beobachten: Erst ab einer bestimmten Temperatur ordnen sich winzige Goldpartikel als wohlgeordnete Kristalle an. Mit dieser Erkenntnis ließen sich zukünftig Materialieneigenschaften nach Maß gestalten. Die Ergebnisse wurden jüngst in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht. Weiterlesen

Forscher entwickeln biegsame Keramik zum Aufsprühen

Metall oder Keramik – diese Frage stellen sich Ingenieure oft, um den richtigen Werkstoff für Turbinen, Rotoren, Zyklone oder Antriebswellen zu finden. Wenn der Abrieb so gering wie möglich, oder ein Werkstück Strom nicht leiten sein soll, auch bei hohen Temperaturen, ist der Einsatz von Keramik gefordert. Andererseits dürfen die wenigsten Werkteile ganz starr sein; bei Belastungen müssen sie auch Biegebewegungen standhalten, ohne dabei zu zerbrechen –das spricht für Metall. Forscher am INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien in Saarbrücken haben nun über ein ungewöhnliches Verfahren eine Beschichtung entwickelt, die beides kann: Sie verhält sich wie eine Keramik und bleibt dabei trotzdem biegsam. Weiterlesen