Nature: Nanoteilchen graben kleinste Tunnel der Welt

Graphit besteht aus in Schichten angeordneten Kohlenstoffatomen. Vom Rand dieser Schichten aus gräbt sich ein Metallpartikel in die Graphitprobe. (Bild: KIT/CFN)

Graphit besteht aus in Schichten angeordneten Kohlenstoffatomen. Vom Rand dieser
Schichten aus gräbt sich ein Metallpartikel in die Graphitprobe. (Bild: KIT/CFN)

Winzige Metallkugeln ätzen Tunnel in Graphit, die nur ein Tausendstel des Durchmessers eines Haares aufweisen / Poröser Graphit als Werkstoff in Medizin und Batterietechnik

Einige Nanometer breit sind die kleinsten Tunnel der Welt. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der US-amerikanischen Rice University haben die Tunnel in einer Probe Graphit angelegt. Damit wird es nun möglich, auch das Innere von Werkstoffen mittels Selbstorganisation im Nanometerbereich zu strukturieren und nanoporösen Graphit für Anwendungen in Medizin und Batterietechnik maßzuschneidern. In der Fachzeitschrift nature communications stellen sie ihre Ergebnisse nun vor. (DOI: 10.1038/ncomms2399)

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Wenn Solar-Leuchten zu Stromversorgern werden

Taschenlampen gibt es wie den berühmten Sand am Meer, Solar-Taschenlampen ebenfalls – nichts Neues also. Doch! Denn es wird Zeit für die neue Generation von Systemleuchten: Pico ist da. Pico ist die erste professionelle Multifunktionslampe, die nicht nur Licht spendet wie eine große Lampe, sondern parallel auch diverse Energieverbraucher auflädt: Mobiltelefone, MP3-Player oder Tablet-PCs.

Niemals mehr auf der Tour einen leeren Handy-Akku haben oder unterwegs den Tablet-PC aufladen, einfach so an der Taschenlampe? Wären das traumhafte Aussichten? Sie sind Realität: mit der Pico. Weiterlesen

Jenoptik meldet steigende Nachfrage nach Mikrooptiken aus Galliumphosphid.

Abbildung: Mikrolinsenarray aus Galliumphosphid

Abbildung: Mikrolinsenarray aus Galliumphosphid

Zur SPIE BiOS 2013 präsentiert Jenoptik Mikrooptiken mit hohem Brechungsindex aus Galliumphosphid für Anwendungen im nahen bis mittleren Infrarotbereich.

Mikrolinsen, Mikrolinsenarrays und diffraktive Optiken werden in medizinischen Anwendungen zur Homogenisierung von Laserstrahlen eingesetzt, so zum Beispiel für die Augenchirurgie oder kosmetische Hautbehandlung, zur Erzeugung von Multi-Spot-Arrays in der Augendiagnostik, zur Bündelung und Formung von Laserstrahlen in der Chirurgie sowie für Bildverarbeitungsanwendungen wie die optische Kohärenztomographie und die konfokale Scanningmikroskopie. Weiterlesen

Gesunde Outdoor- und Arbeitsbekleidung dank GRANULAT2000®. Schutz für Mensch & Umwelt.

Der GRANULAT2000® GmbH, einem mittelständischen Unternehmen aus Troisdorf bei Köln, ist es gelungen, dank eines neuartigen Trägerbatches öl- und alkoholabweisende Eigenschaften direkt in einer Faser zu integrieren.

Hier können sie jetzt ihre volle Wirkung entfalten ohne das Risiko des Ausklärens oder Ausschwemmens. Auf diese Weise werden die teils massiven umwelt- und gesundheitsbelastenden Folgen eines Austretens von Wirkstoffen aus Outdoortextilien oder Arbeitskleidung verhindert. Weiterlesen

Leichtbauprojekt geht in die Offensive

LIPA-Projekt GK Tool: Um das kombinierte Umformen und Hinterspritzen von Organoblechen für die Herstellung von Faserverbund-Leichtbauteilen mit thermoplastischer Matrix weiter zu entwickeln, haben die LIPA-Projektpartner eine speziell konzipierte, flexible Fertigungszelle errichtet (Bild: Georg Kaufmann Tech Center AG, Busslingen/CH)

LIPA-Projekt GK Tool: Um das kombinierte Umformen und Hinterspritzen von Organoblechen für die Herstellung von Faserverbund-Leichtbauteilen mit thermoplastischer Matrix weiter zu entwickeln, haben die LIPA-Projektpartner eine speziell konzipierte, flexible Fertigungszelle errichtet (Bild: Georg Kaufmann Tech Center AG, Busslingen/CH)

Projektpartnerschaft „Serientauglicher Faserverbund-Leichtbau“ gegründet

Busslingen, Januar 2013 – Mit dem Ziel, das kombinierte Umformen und Hinterspritzen von Organoblechen für die Herstellung von Faserverbund-Leichtbauteilen mit thermoplastischer Matrix zur Serienreife weiter zu entwickeln, hat die Georg Kaufmann Tech-Center AG (GK-Tech-Center), Busslingen/CH, das LIPA-Projekt ins Leben gerufen. LIPA steht für „Lightweight Integrated Process Application“, was zugleich das vorrangige Ziel des Projekts beschreibt: Den Fertigungsprozess unter Berücksichtigung bauteilspezifischer wie verfahrenstechnischer Kriterien großserientauglich zu entwickeln und zu validieren. Ausschlaggebend sind in diesem Zusammenhang unter anderem die Integration der verschiedenen Teilprozesse sowie die vollständige Prozesskontrolle und Prozessüberwachung. Wegen der damit verbundenen komplexen Zusammenhänge und Abhängigkeiten besteht nach wie vor sehr großer Entwicklungsbedarf, den ein einzelnes Unternehmen meist nicht allein bewältigen kann. Erfolg verspricht hingegen die ganzheitliche Betrachtung der Prozesse im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit. Weiterlesen

Die Zukunft der Heliumversorgung – Marktausblick und Lösungsansätze von Air Products beim EIGA-Symposium

EIGA-Symposium in Brüssel

EIGA-Symposium in Brüssel

Bochum, 06. Februar 2013 „Genau wie fossile Brennstoffe ist auch Helium eine begrenzte Ressource. Zwar reichen die bekannten Vorkommen voraussichtlich noch rund 100 Jahre und Fortschritte bei den Erkundungsmöglichkeiten erschließen möglicherweise weitere Quellen, aber dennoch ist klar, dass man den Verbrauch dieses Rohstoffes systematisch managen muss,“ mahnte Walter Nelson, Verantwortlicher für Heliumbeschaffung beim Industriegase Hersteller Air Products, während seines Vortrags beim Symposium der European Industrial Gases Association (EIGA) in Brüssel. Weiterlesen

Sogar im Industriegütervertrieb gilt: Mensch kauft Mensch

Wie sich Emotionen und Verhalten von B2B-Entscheidern beeinflussen lassen – vom Instinkt zum wissensbasierten Ansatz

Axel Rieckmann, Vertriebsleiter bei der LAP GmbH Laser Applikationen: "Aktuelle Studien im Bereich Sales und Marketing belegen, dass emotionale Kompetenz, Intuition und vor allem die Flexibilität, sich auf sein gegenüber einzustellen einen exzellenten Verkäufer ausmachen.“

Axel Rieckmann, Vertriebsleiter bei der LAP GmbH Laser Applikationen: „Aktuelle Studien im Bereich Sales und Marketing belegen, dass emotionale Kompetenz, Intuition und vor allem die Flexibilität, sich auf sein gegenüber einzustellen einen exzellenten Verkäufer ausmachen.“

LAP GmbH Laser Applikationen, Lüneburg (Deutschland), Februar 2013
Was den effizienten Verkäufer im Industrievertrieb früher ausmachte, war ein großes Mysterium. Manche Vertriebler konnten exorbitant viele und große Abschlüsse vorweisen, manch anderer war weit weniger erfolgreich. Wieso hat es der eine leicht, gewaltige Umsätze zu generieren, warum tut sich der andere damit so schwer oder scheitert sogar? Axel Rieckmann, Verkaufsleiter beim Lüneburger Unternehmen LAP GmbH Laser Applikationen, erklärt den modernen, wissensbasierten Ansatz. Und warum auch im Industriegütervertrieb gilt: Mensch kauft Mensch.
Für viele Vertriebler sind die Erfolge der Kollegen auch heute noch ähnlich rätselhaft wie das sprichwörtliche Buch mit den sieben Siegeln. Sie fragen sich: Warum verkauft der Kollege so viel mehr als ich? Ist das Talent, oder hat er einfach nur Glück? „Nein“, behauptet Verkaufsleiter Rieckmann, „weder noch. Vielmehr belegen aktuelle Studien im Bereich Sales und Marketing, dass emotionale Kompetenz, Intuition und vor allem die Flexibilität, sich auf sein gegenüber einzustellen einen guten Verkäufer ausmachen.“ Weiterlesen

Polytec Scanning Vibrometer für besseren Leichtbau

Polytec Scanning Vibrometer für besseren Leichtbau

Polytec Scanning Vibrometer für besseren Leichtbau

Zur effizienten und genauen Verifikattion von Simulationsmodellen speziell für neue Leichtbauwerkstoffe in der Automobilindustrie eigenen sich optische Schwingungsmessverfahren besonders gut. Eine neue Generation digitalerScanning Vibrometer unterstützt durch die deutlich verbesserte Aufläsung den Schwingungstest an leichten Bauteilen mit hoher Eigendämpfung. Weiterlesen

Dreidimensional strukturierte LTCC-Keramik

Stefan Reschke, Dr. Ramona Langner, Jürgen Kohlhoff

Unter LTCC-Keramik versteht man keramische Formkörper, die durch Sintern bei relativ niedrigen Temperaturen, in der Regel zwischen 800°C und 1000°C, aus einer oder mehreren verschiedenen keramischen Zusammensetzungen hergestellt werden. Üblicherweise handelt es sich bei diesen Werkstoffen um kristallisierbare Gläser (Glaskeramiken) oder Mischungen aus solchen mit Keramiken, die meist als Pulverschlicker oder -pasten in dünnen Schichten von je 50 bis ca. 500 Mikrometern Dicke ausgebracht und übereinander gestapelt werden. Neben Strukturwerkstoffen wie Aluminiumoxid, Cordierit oder Siliziumdioxid werden auch Funktionswerkstoffe wie Piezoelektrika eingesetzt. Bauteile aus LTCC-Keramik finden überwiegend in Mikro- und Mesosystemtechnik Anwendung. Weiterlesen