Energie sparen, die Umwelt und Ressourcen schonen.

Mit exakt dosiert direkt an die Werkzeugschneide zugeführten Mengen an Schmiermittel sorgt das MMS-2-Kanal-System von bielomatik für prozessichere und wirtschaftliche Bearbeitung bei minimalem Energie- und Ressourcenverbrauch

Mit exakt dosiert direkt an die Werkzeugschneide zugeführten Mengen an Schmiermittel sorgt das MMS-2-Kanal-System von bielomatik für prozessichere und wirtschaftliche Bearbeitung bei minimalem Energie- und Ressourcenverbrauch

Prozesssichere Bearbeitung unter Minimalmengenschmierung (MMS)

 

Das aktuelle Motto der EMO ‚Intelligence in Production‘ lenkt den Fokus der Aussteller und Fachbesucher auf nachhaltige Fertigungsverfahren.  Unter diesem Aspekt bietet die Minimalmengenschmierung gegenüber der klassischen Bearbeitung unter KSS-Emulsion besondere Vorteile: die Verbesserung der Energie-Effizienz, die Aufbereitung und die Entsorgung der Kühlschmierstoffe entfällt, die Reinigung und das Trocknen der Werkstücke und der Späne ist nicht mehr nötig, erhöhte Standzeiten der Werkzeuge, kürzere Taktzeiten und insbesondere das verringerte Allergie-Risiko bei den Maschinenführern.     Weiterlesen

Durchlicht- Vacuum- Chuck von Witte

Vakuum- Durchlicht- Chuck – eingeschaltet ( Maße: Höhe 40mm x Länge 400mm x Breite 400mm )

Vakuum- Durchlicht- Chuck – eingeschaltet
( Maße: Höhe 40mm x Länge 400mm x Breite 400mm )

Neuheit zur EMO 2013

Werkstücke für die unterschiedlichsten Fertigungsverfahren prozesssicher, nur mit der Kraft der Atmosphäre  zu spannen, erfordert den Einsatz von Vakuum- Spannplatten.

Geforderte Genauigkeiten der Spannplatten sind nur durch eigenstabile Konstruktionen  zu erreichen, die ausschließlich „lichtdicht“ sind  und deren Anwendung im Labor- und Optik- Bereich oftmals eingeschränkt ist. Weiterlesen

Mittels Laserstrahl werden selbst schweißkritische Werkstoffe in Form gebracht

Bild 1: grafische Darstellung zum Verfahren Laserauftragschweißen mit Pulver

Bild 1: grafische Darstellung zum Verfahren Laserauftragschweißen mit Pulver

Laserauftragschweißen nun auch mit programmierbarer Schweißraupengeometrie möglich

Bereits seit über zwei Jahrzehnten wird das Verfahren Laser-Pulver-Auftragschweißen erfolgreich in Reparaturanwendungen (Kraftwerks- und Flugzeugturbinenbauteile, Bohrgestänge, Umformwerkzeuge u. a.) und  zunehmend auch in der industriellen Neufertigung genutzt. Seither wird eine breite Palette von Lasersystemen – heute bevorzugt mit fasergekoppelten Festkörperlasen – in diesem Verfahren zum Einsatz gebracht. (Bild 1 ) Weiterlesen

Qualitätssicherung und Dokumentation verbinden

Teilebeispiel aus der Produktion, gerade bei komplexen Erzeugnissen verbessert die Software die Anlagentransparenz und Rückverfolgbarkeit drastisch (Continental)

Teilebeispiel aus der Produktion, gerade bei komplexen Erzeugnissen verbessert die Software die Anlagentransparenz und Rückverfolgbarkeit drastisch (Continental)

Viele Produkte unterliegen einer strengen Prüfung während und nach der Fertigung. Die gewonnenen Daten lassen zeitnah Fehler erkennen und erlauben Verbesserungen. Bei sicherheitskritischen Teilen kommen noch Auflagen des Gesetzgebers hinzu. Bei Komponenten für Bremssysteme beispielsweise müssen die Daten für jedes einzelne Teil nachvollziehbar und über Jahre hinweg zugriffsbereit gespeichert werden. Programme für solche Dokumentationen gibt es viele, oft hapert es aber an der reibungslosen Einbindung in die Systemumgebung der Firmen-EDV. Hier bietet nun ein kundenspezifisch abgestimmtes MES (Manufacturing Execution System) neue Möglichkeiten bei der Integration in die unterschiedlichsten Produktionsumgebungen. Es lässt sich individuell an die jeweils bestehende Kunden-EDV bzw. Produktionsanforderungen anpassen. Am Beispiel des Part Trackings von Komponenten für Electronic Stability Control bzw. AntiBlockierSystem (ESC/ABS) werden Möglichkeiten und Vorgehensweise erläutert. Weiterlesen

Prozessgestaltung für das Hochleistungstiefbohren von bainitischen Stählen

Autoren

Dipl.-Wirt.-Ing. Henning Hartmann, Institut für Spanende Fertigung (ISF), Baroper Straße 301, 44227 Dortmund

Prof. Dr.-Ing. Dirk Biermann, ISF Dipl.-Ing. Jürgen Wenzelburger, botek Präzisionsbohrtechnik GmbH, Langenfeldstraße 4, 72585 Riederich

Dipl.-Ing. Charlotte Merkel, EZM Edelstahlzieherei Mark GmbH, Nordstraße 14, 58300 Wetter

Hochfeste Stähle mit einem bainitischen Werkstoffgefüge sind aktuell von großem industriellen Interesse. Dies lässt sich auf ihre außergewöhnlichen mechanischen Eigenschaften zurückführen, welche vornehmlich durch eine hohe Festigkeit bei guten Zähigkeitskennwerten gekennzeichnet sind. Hierdurch bieten sie sich als Werkstoff für moderne Bauteile an, die besonderen Anforderungen und Belastungen ausgesetzt sind. Weiterlesen

Papiebasierte Mikrofluidik

Stefan Reschke, Dr. Ramona Langner, Jürgen Kohlhoff

Der Werkstoff Papier, ein über Abseihen aus wässriger Vorlage gewonnener flächiger Faserfilz aus üblicherweise organischen Bestandteilen, ist aus China schon über 1900 Jahre bekannt. In seiner heutigen Form und Vielfalt ist Papier ein sehr preiswerter und überall verfügbarer Werkstoff mit vielen Eigenschaften, die ihn zunehmend auch als Basis- bzw. Trägermaterial für vormals im Hightech-Bereich angesiedelte Technologien einsetzbar machen. Hier gibt es im Rahmen der medizinischen Diagnostik schon länger etablierte Einsatzgebiete wie z.B. Teststreifen zum Nachweis von Schwangerschaft, der Messung von Blutzucker oder Harnglucose, oder in der Bestimmung der Blutgerinnung durch den Patienten selbst, die rein auf dem inhärenten Kapillareffekt des Papiers beruhen. Neue Forschung und Entwicklung der letzten 5–10 Jahre nutzen Papier gezielt zur Herstellung sehr kostengünstiger Komponenten oder Systeme in Elektronik, Diagnostik (Medizin, Lebensmittel, Umwelt) und weiteren sensorischen Anwendungen, als Templatwerkstoff, der beispielsweise mit Keramikschlickern oder Polymeren gefüllt und dann weiterverarbeitet werden kann, sowie in additiven Fertigungsverfahren wie z.B. dem Rapid Prototyping. Weiterlesen

Induktives Schweißen von thermoplastischen Faser-Kunststoff- Verbunden und hybriden Metall/Faser-Kunststoff-Verbunden

Abbildung 1

Abbildung 1

Mirja Didi und Martina Hümbert, Peter Mitschang Faserverstärkte Thermoplaste erfreuen sich in vielen Bereichen steigender Beliebtheit. Sie vereinen Vorteile wie eine hohe Energieabsorption, unbegrenzte Lagerbarkeit und kurze Zykluszeiten, welche zum Beispiel für die Automobilindustrie einen Vorteil gegenüber den Duroplasten darstellt. Die Komplexität von kontinuierlich faserverstärkten thermo- plastischen Bauteilen ist allerdings häufig eingeschränkt, da sie meist in Press- und Umformverfahren hergestellt werden. Daher spielen Fügetechnologien eine wichtige Rolle. Am Institut für Verbundwerkstoffe (IVW) wird das Induktionsschweißen genutzt um Bauteile effizient und berührungslos zu Fügen. Grundsätzlich stehen zwei Verfahren zur Verfügung: das kontinuierliche Induktionsschweißen zum Fügen von artgleichen faserverstärkten Thermoplasten und das induktive Punktschweißen zur Herstellung hybrider Verbindungen mit Metallen. In der Regel beruht ein Schweißprozess für faserverstärkte Thermoplaste darauf, dass das Polymer in der Fügezone aufgeschmolzen und anschließend konsolidiert und abgekühlt wird. Induktionsschweißen nutzt dazu ein elektromagnetisches Wechselfeld, das durch eine wassergekühlte Spule erzeugt wird. Dieser sogenannte Induktor ist Teil eines Schwingkreises, der von einem Generator mit einem hochfrequenten Wechselstrom angeregt wird. Das durch den Induktor erzeugte Feld induziert Wirbelströme in ein elektrisch leitfähiges Bauteil [1]. Dieses erwärmt sich aufgrund von Wärmeverlusten und führt durch Wärmeleitung zu einem Aufschmelzen des Polymers. An Anschließend werden die Fügepartner unter Druck verbunden und konsolidiert, um eine hohe Qualität der Fügung sicherzustellen. Weiterlesen

Optimal Hygiene beim Händetrocknen

Optimale Hygiene beim Händetrocknen mit Papierhandtüchern durch wissenschaftliche Studien belegt

In mehreren wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dass Einweg-Papierhandtuchsysteme die hygienischste Methode für das Händetrocknen am Arbeitsplatz und in öffentlichen Waschräumen darstellen.

2012 hat Eurofins-Inlab, ein unabhängiges Labor mit Sitz in Deutschland, in einer groß angelegten Studie die Anzahl an Mikroorganismen auf Handtrocknungssystemen und dem Boden darunter in echten Waschräumen[1] gemessen. Weiterlesen

Biegsam, robust und rostfrei

ZSW-Mitarbeiter Friedrich Kessler mit dem neuen flexiblen Dünnschicht- Solarmodul auf emailliertem Stahlsubstrat. Fotos: ZSW.

ZSW-Mitarbeiter Friedrich Kessler mit dem neuen flexiblen Dünnschicht-Solarmodul auf emailliertem Stahlsubstrat. Fotos: ZSW.

ZSW entwickelt flexible Dünnschicht-Solarzelle auf Emaillierstahl mit 18,6 Prozent Wirkungsgrad

Wissenschaftler am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) haben einen neuen Typ flexibler CIGS-Dünnschicht-Solarzellen entwickelt. Die Stuttgarter Forscher nutzen ein alternatives Trägermaterial, dünnen emaillierten Stahl, für die stromerzeugende Absorberschicht. Emaillierstahl ist langlebiger und nicht so leicht zu beschädigen wie Kunststofffolien. Im Gegensatz zu Edelstahl ist er elektrisch isolierend, zudem entfallen ein zusätzlicher Dotierschritt und eine Diffusionsbarriere. Bei den Wirkungsgraden schneidet Emaillierstahl mindestens so gut ab wie Edelstahl: So beträgt der Wirkungsgrad der neuen biegsamen, 0,5 Quadratzentimeter großen Zelle 18,6 Prozent. Ein Modul auf einer Fläche von 23 mal 30 Zentimeter konnte 12,9 Prozent des Sonnenlichts in Strom umwandeln – weltweit einer der besten Werte für monolithisch verschaltete Module auf Metallsubstraten. Produziert wurden Zelle und Modul auf einer industrienahen Inline-CIGS-Anlage des ZSW. Weiterlesen

Winzige Strukturen mittels Femtosekundenlaser erzeugt

Mittels Ultrakurzpulslaserbestrahlung ist es BAM-Wissenschaftlern gelungen, Strukturen auf der Oberfläche von Titan zu erzeugen, die winziger als 100 Nanometer (nm) sind. Zum Vergleich: Ein Nanometer sind 10⁻⁹ Meter „Das ist ein Meilenstein für die Bearbeitung von Oberflächen, die im technischen und biomedizinischen Bereich Anwendung finden“, freut sich Jörg Krüger von der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung. Das Besondere daran: Der eingesetzte Laser selber erzeugt „nur“ Strahlung einer Wellenlänge von 790 nm. „Wenn Sie normalerweise einen Strahl eines Lasers dieser Art fokussieren, tritt Beugung auf, die Ihnen nach den Gesetzen der klassischen Fernfeldoptik die erzielbare Auflösung etwa auf die Hälfte der Wellenlänge begrenzt“, erklärt sein Kollege Jörn Bonse. Also wären eigentlich nur circa 400 nm möglich gewesen. Doch wie konnten die Wissenschaftler dann diese winzigen regelmäßigen Strukturen – wir sprechen immerhin von einer Größenordnung von einem Zehntel der Wellenlänge – gezielt auf einer Titanoberfläche erzeugen? Weiterlesen