Berührungsempfindliche Elektronik mit der Schere zurechtschneiden

Ist eine Hose zu lang, wird sie gekürzt, passt ein Brett nicht in ein Regal, wird es zurechtgesägt. Bei Materialien wie Stoff oder Holz ist dies ganz normal, viele Menschen machen es sogar selbst, ohne Spezialisten wie Schneider und Tischler zu beauftragen. In Zukunft soll dies auch für Elektronik gelten, so die Vision Saarbrücker Informatiker. Zusammen mit Forschern des US-amerikanischen MIT Media Lab haben sie einen berührungsempfindlichen Sensor entwickelt, dessen Form und Größe jeder mit der Schere nach Belieben ändern kann. Dass dabei die Elektronik trotz Schnitten und entfernter Stücke weiter funktioniert, ermöglicht eine neuartige Anordnung der gedruckten Schaltkreise. Ihre Arbeit präsentieren die Wissenschaftler ab heute auf der Konferenz „User Interface Software and Technology“ (UIST) im schottischen St. Andrews. Weiterlesen

Mit neuem Verfahren lassen sich Computer-programme auch ohne Maus schnell bedienen

Ein Saarbrücker Informatiker hat eine Hilfe entwickelt, mit der sich Computerprogramme allein über die Tastatur viel schneller bedienen lassen als mit der Computermaus. Dem Anwender werden Tastenkombinationen für Programm-Funktionen am Bildschirm angezeigt und somit der Griff zur Maus erspart. Auf diese Weise sollen Nutzer mit minimalem Aufwand lernen, Programme schneller und effizienter zu bedienen. Weiterlesen

Biomoleküle vom Band

Es ist effizient, Proteine außerhalb lebender Zellen zu produzieren. © Fraunhofer

Es ist effizient, Proteine außerhalb lebender Zellen zu produzieren.
© Fraunhofer

Eiweiße im industriellen Maßstab ohne Zellen herzustellen – das ist das ehrgeizige Ziel der »Zellfreien Bioproduktion«. Mit dem Verfahren könnten sich biologische Wirkstoffe künftig schneller und sparsamer bereitstellen lassen als mit herkömmlichen Techniken. Wissenschaftler und Ingenieure aus acht Fraunhofer-Instituten haben in einem inter-disziplinären Forschungsprojekt Bioreaktoren entwickelt, die ohne Hilfe intakter Zellen Proteine produzieren. Demonstrationsmodelle der Reaktoren werden vom 8. bis 10. Oktober 2013 auf der BIOTECHNICA in Hannover am Stand E09 in Halle 9 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Weiterlesen

So leicht bauen wie die Natur

CAD-Entwurf einer Offshore- Gründungsstruktur entworfen nach dem Vorbild von Kieselalgen (Bild: N. Niebuhr, R. von der Hellen, AWI Bremerhaven)

CAD-Entwurf einer Offshore-
Gründungsstruktur entworfen nach dem
Vorbild von Kieselalgen (Bild: N. Niebuhr,
R. von der Hellen, AWI Bremerhaven)

VDI-Expertengespräch „Bionik – Evolutionary Light Structure Engineering (ELiSE)“

(Düsseldorf, 16. September 2013) Am 24. Oktober 2013 findet am Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven das VDI-Expertengespräch „Bionik – Evolutionary Light Structure Engineering (ELiSE)“ statt. Ziel der Veranstaltung ist, den Bedarf einer Standardisierung im bionischen Leichtbau und der bionischen Optimierung für Anwender in Industrie und Forschungseinrichtungen zu identifizieren. Im Fall einer positiven Resonanz soll unter Einbeziehung aller interessierten Kreise ein VDI-Richtlinienausschuss gegründet werden, in dem das ELiSE-Verfahren standardisiert wird. Weiterlesen

Weltneuheit: Flammenfester Kunststoff BMC 0204 setzt neue Maßstäbe

 

BMC 0204 ist extrem flammenfest und erfüllt weitaus mehr Brandschutznormen als alle anderen Kunststoffe. Quelle: Lorenz Kunststofftechnik GmbH

BMC 0204 ist extrem flammenfest und erfüllt weitaus mehr Brandschutznormen als alle anderen Kunststoffe.
Quelle: Lorenz Kunststofftechnik GmbH

Messevorbericht zur K 2013 vom 16.-23. Oktober in Düsseldorf

Um der Vielfalt an Anwendungsmöglichkeiten für Kunststoff, aber auch den damit einhergehenden Normen und Vorschriften gerecht zu werden, gibt es eine Fülle an verschiedenen Werkstofftypen. Viele davon besitzen jeweils ein herausstechendes Merkmal, weisen dafür jedoch Mängel bei ihren anderen Eigenschaften auf. Dies führt dazu, dass oft mehrere Kunststoffe in einem Bauteil verwendet werden müssen. Mit BMC 0204 stellt die Lorenz Kunststoff GmbH auf der K 2013 ein Duroplast vor, mit dem die Typenvielfalt maßgeblich reduziert werden kann. Der neue, auf dem Markt einmalige Werkstoff ist nicht nur extrem flammenfest, sondern weist gleichzeitig auch eine hohe Anzahl von anderen sehr guten mechanischen Eigenschaften auf und eröffnet vollkommen neue Möglichkeiten für die Nutzung von Kunststoffen. Weiterlesen

Transparente Keramik Perlucor holt begehrten Preis in München

CeramTec gewinnt Best-of-Auszeichnung des Materialica Design+Technology Award

Stuttgart, 17. Oktober 2013       Leistungsfähige Werkstoffe und Materialien sind entscheidende Impulsgeber für die Industrie. Die innovativsten Entwicklungen der Branche werden traditionell am ersten Messetag der Messe Materialica in München mit dem Materialica Design+Technology Award ausgezeichnet. Dieses Jahr gehörte die CeramTec Gruppe mit Sitz in Plochingen zu den Gewinnern: In der Kategorie Material erhielt der Keramikhersteller am Dienstag den begehrten Best-of-Award für die transparente Keramik Perlucor und setzte sich damit an die Spitze der Auszeichnungen in diesem Bereich. Weiterlesen

Revolution in der Klebstofftechnologie

Rot, gelb, grün – der neuartige 2-Komponenten-Konstruktionsklebstoff 3M Scotch-Weld 7270 B/A ist eine weltweit einzigartige Innovation. Der zähelastische Hybrid-Konstruktionsklebstoff verfügt über einen Farb-Indikator, der erstmals den Aushärtungsverlauf eines Klebvorgangs mithilfe der Ampelfarben Rot, Gelb und Grün eindeutig anzeigt.

Rot, gelb, grün – der neuartige 2-Komponenten-Konstruktionsklebstoff 3M Scotch-Weld 7270 B/A ist eine weltweit einzigartige Innovation. Der zähelastische Hybrid-Konstruktionsklebstoff verfügt über einen Farb-Indikator, der erstmals den Aushärtungsverlauf eines Klebvorgangs mithilfe der Ampelfarben Rot, Gelb und Grün eindeutig anzeigt.

Rot, gelb, grün – der neuartige 2-Komponenten-Konstruktionsklebstoff 3M Scotch-Weld 7270 B/A ist eine weltweit einzigartige Innovation, die dank intensiver Forschungsarbeit die Klebstofftechnologie revolutioniert. Weiterlesen

HeliNav Load Master für Luftfahrt und Industrie

 

HeliNav Load Master für Luftfahrt und Industrie

HeliNav Load Master für Luftfahrt und Industrie

ALTHEN präsentiert intelligenten Lastsensor auf der SPS/IPC/Drives

Kelkheim, 23. Oktober 2013. Den Lastsensor HeliNav Load Master präsentiert der Messtechnikspezialist ALTHEN auf der SPS/IPC/Drives von 26. bis 28. November 2013 in Nürnberg (Halle 4A, Stand 221). Der Sensor des britischen Herstellers Sensor Technology arbeitet mit Dehnungsmessstreifen (DMS) und eignet sich für Lasten zwischen 1 und 25 Tonnen bei einer Überlasttoleranz von 150 Prozent. Mithilfe seiner eingebauten Antennen überträgt der HeliNav Load Master Daten in einem unbegrenzten Wellenbereich von 2,4 GHz über Entfernungen bis zu 100 Meter an den dazugehörigen Touchscreen-Receiver. Da der HeliNav Load Master querkraftkompensiert ist, ermöglicht er die genaue Messung von schwankenden Lasten an Hubschraubern, Kränen, Seilbahnen und Wiegevorrichtungen. Die Kompensation der Querkraft stellt sicher, dass eine Seitwärtsbewegung der Last das Messergebnis nicht verfälscht. Für den Einsatz an Helikoptern steht eine Version mit Luftfahrtzulassung zur Verfügung. ALTHEN erweitert damit sein Portfolio von Messtechniklösungen für Flugzeuge und luftfahrttechnische Prüfstände. Weiterlesen

Technologie-Sprünge

Welche enorme Entwicklung die Bildverarbeitung in den vergangenen 30 Jahren genommen hat wird in der gegenüberstellung des Data- Man von 1982 und dem heutigen DataMan 50L geradezu plastisch deutlich. In minimalen Abmessungen und Schutzklasse IP65 bietet der neue DtaMan 50L Maximale Leistung im Lesen von Barcodes

Welche enorme Entwicklung die Bildverarbeitung in den vergangenen 30 Jahren genommen hat wird in der gegenüberstellung des Data- Man von 1982 und dem heutigen DataMan 50L geradezu plastisch deutlich. In minimalen Abmessungen und Schutzklasse IP65 bietet der neue DtaMan 50L Maximale Leistung im Lesen von Barcodes

30 Jahre rasante Entwicklung der industriellen Bildverarbeitung

(Autor: Kamillo Weiß, Fachjournalist)

„Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ und modernste digitale Bildverarbeitung potenziert dieses Sprichwort. Diese Technologie mit immer leistungsfähigeren Bildsensoren und neuen Bildverarbeitungs- Algorithmen kann noch vieles sichtbar machen, was dem menschlichen Auge verborgen bleibt. Weiterlesen