Ausgezeichneter Schaum

Foto: Assiyeah Joers/FMF

Foto: Assiyeah Joers/FMF

Freiburger Forschungsteam belegt beim „Innovationspreis Schaumstoffe 2013“ den zweiten Platz

Für ihre Forschung an Hartschäumen aus Rindenextrakt, die als Dämmmaterial für Häuser dienen, hat das Nachwuchsteam Ricarda Böhm, Danny Garcia-Marrero (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) und Clément Lacoste (Université de Lorraine/Frankreich) beim „Innovationspreis Schaumstoffe 2013“ den zweiten Platz belegt. Die Preisverleihung fand am Dienstag, 3. Dezember, bei der Fachtagung Polyurethane 2013 in München statt und wurde vom Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. ausgerichtet. Der „Innovationspreis Schaumstoffe“ wird an Studierende und Nachwuchskräfte verliehen, die mit ihren Ideen helfen, Verfahren und Produktionstechnologien von Schaumstoffen zu optimieren. Der zweite Platz ist mit 1.500 Euro dotiert. Weiterlesen

Luftfahrtgeschichte made in Germany: der erste elektrische Hubschrauber der Welt

Der Volocopter-Jungfernflug

Der Volocopter-Jungfernflug

Der Volocopter – der „Tesla der Lüfte“ – ist der erste emissionsfreie Privathubschrauber, welcher durch 18 einzelne Elektromotoren angetrieben wird. Mit dem rein elektrisch betriebenen Volocopter hat die e-volo GmbH in der Luftfahrt-Branche weltweit für Aufsehen gesorgt. Das Verkehrsministerium hat eigens für den Volocopter ein Programm zur Schaffung einer neuen Luftfahrtklasse beauftragt. Am vergangen Mittwoch (20.11.2013) hat der elektrobetriebene Hubschrauber seinen Jungfernflug erfolgreich absolviert (http://vimeo.com/80050676). Um den Volocopter serienreif produzieren zu können, möchte e-volo insgesamt 1,2 Millionen Euro auf der Crowdfunding-Plattform Seedmatch einsammeln. Das Crowdfunding startet dort am 27. November. Privatpersonen können bei Seedmatch ab 250 Euro in e-volo investieren. Weiterlesen

Fraunhofer IWU auf der EuroMold 2013: Werkzeug- und Formenbau der nächsten Generation

: Thermische Simulation: Vergleich der konventionell gebohrten Kühlkanäle (links) und optimierten  Kühlkanäle mit deutlich geringerer Temperaturbelastung (rechts). Quelle: © Fraunhofer IWU

: Thermische Simulation: Vergleich der konventionell gebohrten Kühlkanäle (links) und optimierten
Kühlkanäle mit deutlich geringerer Temperaturbelastung (rechts). Quelle: © Fraunhofer IWU

Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU stellt zur EuroMold, vom 3.-6. Dezember 2013 (Halle 11/Stand C68), innovative Herstellungsverfahren in den Mittelpunkt des Messeauftritts.

Anhand eines generativ gefertigten Werkzeuges werden die Potentiale des Laserstrahlschmelzens im Werkzeug- und Formenbau demonstriert. Das mit einem 3D-Druck vergleichbare Verfahren ermöglicht den schichtweisen Aufbau von Bauteilkomponenten aus Metallpulver. Überall dort, wo komplexe Geometrien und Strukturen eingesetzt werden können, erschließen die Wissenschaftler am IWU Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Ressourceneinsparung, bspw. in der Kühlung von Umformwerkzeugen.

Wie komplexe hochfeste Bauteile mittels Presshärten wirtschaftlich gefertigt werden können, präsentieren die Wissenschaftler anhand eines weiteren Versuchswerkzeuges. Den Forschern ist es gelungen, den Prozess des Presshärtens, der bisher insbesondere in der Automobilindustrie Anwendung findet, auf die wirkmedienbasierte Umformung von Rohren und Profilen zu übertragen. Dadurch wird die Herstellung flanschloser Bauteile mit besonders großen Leichtbaupotentialen möglich.       Weiterlesen

Nature: Ein-Atom-Bit bildet kleinsten Speicher der Welt

Die Kontrolle über das magnetische Moment einzelner Atome eröffnet neue Möglichkeiten für kompakte Datenspeicher und Quantencomputer

Ein Atom ist ein Bit: Nach diesem Bauprinzip würde man die magnetischen Datenspeicher der Zukunft gerne aufbauen. Heutzutage braucht man einen Verbund von mehreren Millionen Atomen, damit ein magnetisches Bit so stabil ist, dass Festplattendaten über Jahre sicher sind. Nun konnten Forscher des KIT einen großen Schritt in Richtung Ein-Atom-Bit machen: Sie haben ein einzelnes Atom auf einer Oberfläche so fixiert, dass der magnetische Spin über 10 Minuten stabil blieb, wie sie in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature berichten. (DOI 10.1038/nature12759) Weiterlesen

LKH Kunststoffwerk sichert Qualität im Spritzguss

Die vom Handlingsystem direkt aus der Spritzgießmaschine beschickte Waage schleust Gutteile in den linken Behälter und zählt sie, um die Lösgrößenvorgaben exakt einhalten zu können. Ausschuss beim Anfahren oder während der Produktion gelangt in den rechten Behälter.

Die vom Handlingsystem direkt aus der Spritzgießmaschine beschickte Waage schleust Gutteile in den linken Behälter und zählt sie, um die Lösgrößenvorgaben exakt einhalten zu können. Ausschuss beim Anfahren oder während der Produktion gelangt in den rechten Behälter.

In Sicherheit gewogen

Eine pfiffige Detaillösung hat LKH gemeinsam mit dem Wiegetechnikspezialisten Sartorius in einem Spritzgießprojekt realisiert: Die 100-Prozent-Überwachung schließt die ungewollte Weiterverarbeitung von Ausschuss sicher aus.

Montabaur-Heiligenroth, 4. Dezember 2013 – Hohe Bauteil-Qualität und sichere Prozesse realisiert das LKH Kunststoffwerk im Spritzguss typischerweise mit Einsatz verschiedener Sensoriken in den Spritzgießformen und entsprechender Prozesssteuerung. Ein neu konzipiertes Achtfach-Werkzeug für 14 Varianten eines „Innenverriegelungshebels“ ließ jedoch aufgrund der besonderen Werkzeugkonstruktion und Bauteilgeometrien den Einbau solcher Druck- und Temperatursensoren einschließlich Verkabelung nicht zu. Um trotzdem die bestmögliche Qualitätsüberwachung sicherzustellen, haben die Produktionsverantwortlichen eine Lösung entwickelt, die mögliche Ausschussteile sicher aussteuert. Weiterlesen

Grünes Licht für die Revolution in der Klebstofftechnologie

Dr. Adrian Jung, Chemiker im 3M Forschungszentrum in Neuss und Erfinder des so genannten „Ampelklebstoffs“. (3M)

Dr. Adrian Jung, Chemiker im 3M Forschungszentrum in Neuss und Erfinder des so genannten „Ampelklebstoffs“. (3M)

3M Scotch-Weld 7270 B/A mit Haltbarkeits- und Farb-Indikator

Rot, gelb, grün – der neuartige 2-Komponenten-Konstruktionsklebstoff 3M Scotch-Weld 7270 B/A ist seit September 2013 auf dem Markt und begeistert die Anwender. Hinter dieser innovativen Weltneuheit steckt ein kreativer Erfinder von 3M, der mit seiner Idee und einer intensiven Forschungsarbeit die Klebstofftechnologie revolutioniert hat. Weiterlesen

Hochleistungskeramik trifft auf Sport

Curling CeramTec

Curling CeramTec

CeramTec: Keramische Laufflächen für nächste Curlingstein-Generation

Stuttgart, 9. Dezember 2013 Die CeramTec Tochtergesellschaft CeramTec ETEC-GmbH mit Sitz in Lohmar ist der neue Sponsoring- Partner des Deutschen Curling-Verbandes (DCV). Auf dem Olympia- Qualifikationsturnier des Weltcurlingverbandes (WCF), das vom 10. bis zum 15. Dezember in Füssen stattfindet, präsentieren sich die Keramik-Experten erstmals einer breiten Öffentlichkeit als Partner – und haben gleich eine neue Technologie im Gepäck: Curlingstein- Laufflächen aus Keramik, die für mehr Chancengleichheit auf dem Eis sorgen sollen. Weiterlesen

Organische Photovoltaik

Dr. Diana Freudendahl, Stefan Reschke, Dr. Ramona Langner, Jürgen Kohlhoff

Innovative Lösungen zur Verwirklichung der Energiewende sind fortwährend gefragt, wobei insbesondere mit der Photovoltaik bereits 5,3% des Nettostromverbrauchs in Deutschland gedeckt werden (Stand 2012). Damit gilt sie als äußerst zukunftsträchtige Technologie. Silizium- und andere Halbleiterbasierte Solarzellen zeigen mittlerweile sehr gute Wirkungsgrade (um die 20%) und sind bereits seit Jahren im Massenmarkt vertreten. Parallel dazu werden aktuell zudem enorme Fortschritte bei der Entwicklung organischer Photovoltaik (OPV) erzielt, einer Dünnschichttechnologie der 2. Generation. Dabei werden kleine organische Moleküle oder Polymere, die Halbleitereigenschaften aufweisen, für die Energiegewinnung genutzt. Die sehr leichten und flexiblen OPV-Zellen können mit einem vergleichsweise geringen Energieaufwand gefertigt werden, wobei die für die Herstellung benötigen Produktionsanlagen in der Regel keine aufwändige Infrastruktur benötigen. Weiterlesen

Entwicklungstendenzen in der Ventilatorentechnik

Der heute viel gebrauchte Begriff „Effizienz“ beschreibt das Verhältnis von erbrachter Leistung und dem dazu notwendigen Aufwand. Keineswegs geht es dabei nur um Energieeffizienz. In der Ventilatorentechnik liegt das Augenmerk zwar auf möglichst hohen Wirkungsgraden, auch um zukünftig den strenger werdenden Richtlinien zu genügen. Die energiesparende EC-Technik setzt sich daher zunehmend durch. Wichtig in der Ventilatorenentwicklung ist jedoch gleichzeitig die Materialeffizienz. Schlagworte in diesem Zusammenhang sind beispielsweise Biokunststoffe und Material sparende Konstruktionselemente, die mehrere Funktionen übernehmen und so die Anzahl von Komponenten und Fertigungsschritten reduzieren. Weiterlesen