Presseinformation III / 2014 50 mm dickes Blech mit nur 5 kW Laserleistung schweißen – wie geht das?

Mehrlagen-Engstspaltschweißverfahren an einem 50 mm Blech © Fraunhofer IWS Dresden

Mehrlagen-Engstspaltschweißverfahren an einem 50 mm Blech © Fraunhofer IWS Dresden

Bauteile mit großen Blechdicken sind in einer Vielzahl von Hochtechnologie-Anwendungen zu finden. Das schweißtechnische Fügen der Bauteile stellt eine große Herausforderung und wesentliche Kostenposition im Fertigungs-prozess dar. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden hat deshalb ein neues Verfahren zum Schweißen von Blechen mit Dicken bis 50 mm entwickelt, welches konsequent den Ansatz zur Kostenre-duktion verfolgt. Das neue Verfahren kann neben einer Vielzahl weiterer Stationen am 26. Februar 2014, ab 17.00 Uhr am Fraunhofer IWS in Dresden besichtigt werden. Auch zum Internationalen Laser- und Fügesymposium, welches am 27. und 28. Februar 2014 im Internationalen Congress Centrum Dresden stattfindet, werden die Forscher aus dem Fraunhofer IWS über ihre Ergebnisse berichten. Weiterlesen

Wann haften raue Oberflächen? Werkstoffwissenschaftler entschlüsseln mit Computersimulationen die Ursachen des Haftens

Simulationsergebnisse der Deformationen einer flachen elastischen Oberfläche in Kontakt mit einem rauen Gegenkörper. Orange dargestellt sind Flächen in abstoßendem atomarem Kontakt, schwarze Regionen sehen anziehende atomare Kräfte und violette (blaue) Regionen sind zu weit auseinander, um in engem atomarem Kontakt zu stehen. Simulationen dieser Art werden eingesetzt, um das Zusammenspiel von atomarer Wechselwirkung, Elastizität und Oberflächenrauheit zu entschlüsseln. (© Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM)

Simulationsergebnisse der Deformationen einer flachen elastischen Oberfläche in Kontakt mit einem rauen Gegenkörper. Orange dargestellt sind Flächen in abstoßendem atomarem Kontakt, schwarze Regionen sehen anziehende atomare Kräfte und violette (blaue) Regionen sind zu weit auseinander, um in engem atomarem Kontakt zu stehen. Simulationen dieser Art werden eingesetzt, um das Zusammenspiel von atomarer Wechselwirkung, Elastizität und Oberflächenrauheit zu entschlüsseln. (© Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM)

Wann haften raue Oberflächen? Werkstoffwissenschaftler entschlüsseln mit Computersimulationen die Ursachen des Haftens.

Klebebänder sollen kleben, Reifen auf der Straße haften – dagegen soll das Glas auf der Theke eben nicht haften oder bewegliche Mikrosysteme nicht stecken bleiben. In allen Fällen fragen wir nach der Adhäsion zwischen zwei Oberflächen, sei sie erwünscht oder unerwünscht. Durch umfangreiche Computersimulationen konnten Lars Pastewka vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg und Mark Robbins von der Johns Hopkins University in Baltimore nun den fundamentalen Zusammenhang zwischen der Rauigkeit der Oberflächen, den mikroskopischen Kontaktkräften und der makroskopisch beobachteten Haftung entschlüsseln. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe der »Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America« vorgestellt und versprechen zahlreiche neue Lösungen für Haftungsprobleme. Weiterlesen

Neue Technik für das Reparieren aus der Ferne

Kommt es in einer Fabrik bei einer komplexen Produktionsanlage zu Fehlern, kann das Personal vor Ort das Problem oft selber nicht beheben. Experten, die sich mit der Technologie auskennen, müssen erst anreisen. Doch das kostet Zeit und Geld. Saarbrücker Informatiker haben eine Methode entwickelt, mit der Spezialisten über eine Plattform mit der betroffenen Firma in Kontakt treten können. Auf diese Weise können sie dem Personal vor Ort erklären, wo der Fehler liegt und wie es diesen beheben kann. Dabei ist der Experte immer live zugeschaltet, kann die Reparaturen überwachen und notfalls einschreiten. Auf der Computermesse Cebit in Hannover zeigen die Forscher vom 10. bis zum 14. März das System (Halle 9, Stand E13). Weiterlesen

Nature: kleinster elektrooptischer Wandler der Welt

Auf eine Lichtwelle (o .li.) prägt der Wandler (gelb) aufgrund der angelegten Spannung digitale Bits auf (u. re.).So werden elektrische zu optischen Signalen. (Grafik: A. Melikyan/KIT)

Auf eine Lichtwelle (o .li.) prägt der Wandler (gelb) aufgrund der angelegten Spannung digitale Bits auf (u. re.).So werden elektrische zu optischen Signalen. (Grafik: A. Melikyan/KIT)

Baustein für energieeffiziente optische Kommunikation auf Platinen im Fachmagazin Nature Photonics vorgestellt / Mikrometergroßes Bauteil wandelt schnell elektrische in optische Signale um.

Dank optischer Signale laufen Daten schnell um den Erdball. Aber auch zwischen elektronischen Chips könnten digitale Informationen optisch schneller und energieeffizienter ausgetauscht werden. Dazu bedarf es jedoch einfacher Methoden, um von elektrischen zu optischen Signalen zu wechseln. Im Fachmagazin Nature Photonics wurde nun ein Bauteil vorgestellt, das nur 29 Mikrometer lang ist und mit einer Rate von rund 40 Gigabit pro Sekunde Signale umwandelt. Damit ist er der kompakteste Hochgeschwindigkeits-Phasenmodulator der Welt. DOI: 10.1038/NPHOTON.2014.9 Weiterlesen

Neuer Gleitlack ermöglicht fettfreies Schmieren und Korrosionsschutz in einem

Neuer Gleitlack ermöglicht fettfreies Schmieren und Korrosionsschutz in einem

Neuer Gleitlack ermöglicht fettfreies Schmieren und Korrosionsschutz in einem

Maschinenteile verschleißen, wenn ihre metallischen Oberflächen aufeinander reiben. Dagegen helfen Schmierstoffe oder Funktionsöle. Sie verbinden sich mit Schmutz, Abrieb und Staub und verklumpen oder verharzen nach einiger Zeit. Dann müssen Maschinenteile aufwändig gereinigt und nachgefettet werden – häufigere Wartungen, höherer Ressourcenverbrauch, umweltbelastende Abfälle oder Maschinenausfälle sind die Folgen. Forscher am INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien entwickelten jetzt einen Gleitlack, der auch ohne Fett schmiert und gleichzeitig vor Korrosion schützt. Er eignet sich als Beschichtung für Metalle und Metalllegierungen, wie zum Beispiel Stahl, Aluminium oder Magnesium. Weiterlesen

Flexibles und effektives Handling durch Hochspannung

Handling mittels Elektroadhäsion - ILK-Statikgreifer mit elektrostatisch angezogenem CF-Gewebe

Handling mittels Elektroadhäsion – ILK-Statikgreifer mit elektrostatisch
angezogenem CF-Gewebe

Wissenschaftler des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden entwickeln innovativen Statikgreifer | Zeit- und Kostenersparnis bei der Herstellung von Faserverbundbauteilen

Ein wesentlicher Prozessschritt bei der Herstellung von Faserverbundbauteilen ist das Handling der textilen Verstärkungshalbzeuge. Die große Herausforderung besteht dabei in der Handhabung von meist biegeschlaffen Textilien, wie Geweben oder Gelegen. Diese müssen schädigungsfrei und reproduzierbar aufgenommen und in einer Werkzeugform abgelegt werden. Dieser Prozessschritt erfolgt derzeit aufgrund von unzureichender Präzision und Reproduzierbarkeit vorhandener Automatisierungslösungen vielfach in Handarbeit und stellt damit einen erheblichen Kosten- und Zeitfaktor des Herstellungsprozesses dar. Weiterlesen

Wie schnell ermüdet ein Bauteil? – Im Fraunhofer IWS geht ein neues Labor in Betrieb

Einrichtung des Hochfrequenz-Ermüdungsprüfstandes © Fraunhofer IWS Dresden / Frank Höhler

Einrichtung des Hochfrequenz-Ermüdungsprüfstandes
© Fraunhofer IWS Dresden / Frank Höhler

Geht ein Bauteil kaputt, kann dies zwei Ursachen haben: Wird das Bauteil deutlich überlastet, kommt es häufig spontan zum Bruch, zum sogenannten Gewaltbruch. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit dem Knochenbruch nach einem Sturz. Wird das Bauteil dagegen über einen längeren Zeitraum wiederholt verformt, schreitet die Schädigung nur langsam voran – und das bereits bei niedrigen Belastungen, hier spricht man von Materialermüdung. Die Ursachen einer Materialermüdung sind so vielfältig wie die Herstell- und Einsatzbedingungen eines Bauteils. Doch wie kann man vorhersagen, wie lange ein Knochen oder Bauteil hält? Weiterlesen

Günstigeres Hochleistungsmaterial aus natürlichen Stoffen

Quelle: Ricarda Böhm

Quelle: Ricarda Böhm

Ein Team mit Freiburger Wissenschaftlern entwickelt ein neues Verfahren zur Herstellung von Carbonfasern

Das Projekt „Renewable source nanostructured precursors for carbon fibers“, kurz Carboprec, erhält von der Europäischen Kommission in den kommenden vier Jahren eine Förderung von etwa sechs Millionen Euro. 14 Partner aus Forschung und Industrie aus sieben europäischen Ländern und Russland sind daran beteiligt, darunter die Universität Freiburg sowie der französische Automobilhersteller Renault. Koordinator ist das französische Chemieunternehmen Arkema. Marie-Pierre Laborie, Professorin für Forstliche Biomaterialien am Institut für Geo- und Umweltnaturwissenschaften, leitet das Projekt am Freiburger Materialforschungszentrum (FMF) der Albert-Ludwigs-Universität. Der Freiburger Anteil an der Fördersumme beträgt mehr als 670.000 Euro. Die Europäische Kommission unterstützt das Projekt in ihrem Siebten Rahmenprogramm. Weiterlesen

Gardo® Hybrid: Die neue Technologie für phosphatfreie Kaltumformungsprozesse

Phosphatfreie Kaltumformung

Phosphatfreie Kaltumformung

Phosphatfreie Kaltumformung

Frankfurt am Main, 03.03.2014. Mit Gardo Hybrid führt Chemetall den ersten phosphatfreien Kaltumformungsprozess für Stahlsubstrate basierend auf einer Konversionsbeschichtung ein. Das weltweit führende Unternehmen der Oberflächentechnik erfüllt mit dieser innovativen Technologie eine langjährige Marktanforderung nach einer umweltverträglichen und gleichzeitig leistungsfähigen Konversionsbeschichtung für die Kaltumformung. Weiterlesen

Messung der freien Oberflächenenergie in einer Sekunde mit einem Klick

Freie Oberflächenenergie mit einem Klick: der Mobile Surface Analyzer MSA

Freie Oberflächenenergie mit einem Klick: der Mobile Surface Analyzer MSA

  • Neu entwickelter Mobile Surface Analyzer MSA von KRÜSS zur mobilen Qualitätsprüfung vorbehandelter oder beschichteter Oberflächen
  • One-Click Messung der freien Oberflächenenergie anhand von Kontaktwinkeln in weniger als einer Sekunde
  • Erste Präsentation auf der analytica 2014 in München

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