Der Werkstoff, der aus der Baumrinde kommt

Schummelei mit falschem Tropenholz

Schummelei mit falschem
Tropenholz

Schummelei mit falschem Tropenholz

Für Terrassenböden wird gern das Edelholz Bangkirai verwendet. Unter diesem Namen dürfen 20 bis 25 unterschiedliche Baumsorten vertrieben werden, wenn sie eine Rohdichte von mindestens 900 kg/m² aufweisen. Die Hölzer entstammen zwar derselben Baumfamilie, sie heißt Shorea, sind aber vom Aussehen her stark voneinander unterschieden. Je nach Anbaugebiet vor allem sieht das Holz sehr unterschiedlich aus. Die ersten Bangkirai-Importe nach Deutschland stammten aus einem bestimmten Anbaugebiet in Indonesien. Dieses Holz der Baumart Shorea laevis hat eine gelbliche Färbung. Diese Baumbestände sind jedoch weitgehend erschöpft. Deshalb gibt es das klassische Bangkirai nur noch selten. Was heute im Handel ist, kann eine hellbraune, eine mittelbraune Färbung haben. Es kann angegraut oder gelblich sein. Zeigt das Holz eine rötliche Färbung, sollte man vorsichtig sein. Wahrscheinlich handelt es sich dabei nicht um Bangkirai, sondern um Red Balau, das allerdings weniger haltbar ist. Es ist also wichtig, beim Kauf sich genau über die Herkunft der Baumsorte zu informieren. Allerdings wer das Holz im Baumarkt kaufen will, findet zwar im Regal Bretter der unterschiedlichsten Färbung. Aber wer nachfragt, aus welchem Land das Holz stammt, bekommt dafür kaum eine verbindliche Antwort. Der Fachhandel ist zwar besser informiert. Hier kostet das Holz aber mehr und zwar etwa 7 bis 10 € pro laufendem Meter. Wer also Bankirai- Holz billig einkauft und sich nicht informiert, kann enttäuscht werden. Zu den billigen Ersatzhölzern gehören etwa Gerutu, Keruing, Kapur, Mersawa, Punah und das bereits erwähnte Red Balau. Sie ähneln zwar optisch dem Bangkirai, sind aber nicht so widerstandsfähig für Außenanwendungen. Die Hölzer Keruing und Kapur, die aus Malaysia, Indonesien oder Papua- Neuguinea stammen, harzen oder bluten oft aus und laufen in Form von braunen Auswaschungen die Fassaden herunter. Selbst Großhändler in Südostasien haben häufig selbst große Probleme, die einzelnen Holzarten voneinander zu unterscheiden, die sie zum Verkauf nach Europa anbieten. Erst unter dem Mikroskop lässt sich zweifelsfrei feststellen, um welche Baumart es sich handelt. Gerutu etwa weist weniger Dichte auf und ist leichter als Bangkirai. Auch kommt es vor, dass in einer Holzlieferung einzelne Dielen aus Austauschhölzern wie Geruto oder Mersawa enthalten sind. Weiterlesen

Kohlenstoffbasierte Festschmierstoffe

Stefan Reschke, Dr. Ramona Langner, Dr. Diana Freudendahl

Reibung, Verschleiß und Schmierung sind nach wie vor zentrale Themen bei Konstruktion, Herstellung und Gebrauch beweglicher Bauteile, denn sie bestimmen zu einem wesentlichen Teil Lebensdauer, Wartungskosten und Energieverbrauch der aus ihnen aufgebauten Systeme, wie z.B. Maschinen und Fahrzeuge. Neben flüssigen Schmierstoffen wie z.B. Ölen und höherviskosen Fetten werden für besondere Belastungen, speziell bei hohen Betriebstemperaturen, daher schon lange Mischsysteme aus Ölen bzw. Fetten und Feststoffen wie z.B. Graphit, Molybdendisulfid, Keramikpartikeln oder feinsten (Weich) Metallpulvern eingesetzt. Weiterlesen

Der Hochstapler! 10,4″ Staplerterminal mit Intel® AtomT D2550, bis zu 4GB RAM und 32GB SSD

Dieser Panel-PC mit robustem Aluminiumgehäuse und 10,4? Touchscreen wurde speziell für den Einsatz als Gabelstapler-, Kranterminal bzw. für die Montage in Nutzfahrzeugen konzipiert. Um dieser anspruchsvollen Aufgabe gerecht zu werden, wurde bei der Entwicklung besonderes Augenmerk darauf gelegt, ein System zu entwickeln, welches energieeffizient, robust, korrosions- sowie IP-geschützt ist und zugleich keine Anfälligkeit gegen Erschütterungen und Vibrationen aufweist. Weiterlesen

Herausforderung Technische Sauberkeit Automatisch ablaufende Sauberkeitsanalyse

Der Olympus Filter Inspector auf der parts2clean, Stuttgart.  24. – 26. Juni 2014 – Halle 5 / D20.

Der Olympus Filter Inspector auf der parts2clean, Stuttgart.
24. – 26. Juni 2014 – Halle 5 / D20.

Hamburg, 23. Mai 2014: Restschmutzprüfungen dienen als Grundlage zur Beurteilung der technischen Sauberkeit und fördern die Aussagekraft und Vergleichbarkeit von Prüfergebnissen. Mikroskopbasierte Systemlösungen ermöglichen automatisch ablaufende Analysen und Klassifikationen kleiner Partikel gemäß nationaler und internationaler Standards.

In nahezu allen Industriebranchen sind Innovationen und steigende Qualitätsanforderungen eng miteinander verknüpft. Die wachsenden Ansprüche führen zu einer zunehmenden Komplexität und Funktionsdichte technischer Bauteile. Die Qualität und Zuverlässigkeit technischer Komponenten ist in hohem Maße abhängig von der Sauberkeit ihrer funktionsrelevanten Bauteile. Damit steigen gleichzeitig die Anforderungen im Rahmen der Qualitätssicherung. Weiterlesen

Kernspins elektrisch manipuliert

Einzelmolekül-Magnet, bestehend aus einem Metallion und kontaktierenden organischen Molekülen, zwischen Elektroden. Die Kernspinzustände (farbige Kreise) lassen sich elektrisch manipulieren und auslesen. (Abbildung: C. Grupe, KIT)

Einzelmolekül-Magnet, bestehend aus einem Metallion und kontaktierenden organischen
Molekülen, zwischen Elektroden. Die Kernspinzustände (farbige Kreise) lassen
sich elektrisch manipulieren und auslesen. (Abbildung: C. Grupe, KIT)

Schnelles und gezieltes Schalten von Quantenbits – Publikation in der Zeitschrift Science

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Quantencomputer ist Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mit Partnern aus Frankreich gelungen: An einem Einzelmolekül-Magneten demonstrierten die Wissenschaftler, wie sich Kernspins mit elektrischen Feldern manipulieren lassen. Die elektrische Manipulation ermöglicht ein schnelles und gezieltes Schalten von Quantenbits. Über die Ergebnisse ihrer Experimente berichten die Wissenschaftler im Magazin Science. (DOI: 10.1126/science.1249802) Weiterlesen

Kleben mit vorappliziertem Klebstoff

Kleben ohne Klebstoffauftrag – Eine Revolution in der industriellen Verbindungstechnik: Dr. Matthias Popp, Professor Dr. Andreas Hartwig und Andreas Lühring (v.l.n.r.). (© Dirk Mahler/Fraunhofer)

Kleben ohne Klebstoffauftrag – Eine Revolution in der industriellen Verbindungstechnik:
Dr. Matthias Popp, Professor Dr. Andreas Hartwig und Andreas Lühring (v.l.n.r.).
(© Dirk Mahler/Fraunhofer)

Kleben ist eine effektive und preisgünstige Fügemethode: Damit können auch unterschiedliche Werkstoffe lückenlos miteinander verbunden werden. Vor allem im Leichtbau ist es die Fügetechnik der Wahl, denn viele der eingesetzten Materialien lassen sich nur schwerlich anders verbinden. Doch nicht in jedem Produktionsschritt kann man flüssigen Klebstoff auftragen und warten, bis er aushärtet. Der Automobilzulieferer STANLEY Engineered Fastening – Tucker GmbH aus Gießen suchte deshalb nach einer Möglichkeit, Bolzen zu kleben, ohne dass man in der Fertigung mit flüssigem Klebstoff hantieren muss. Die Lösung fanden Forscher des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Bremen. Ihre Idee: Zunächst wird der Klebstoff auf eines der Bauteile aufgetragen und bildet eine klebfreie trockene Schicht. Die eigentliche Klebstoffhärtung und das Fügen der Bauteile erfolgen in einem späteren Produktionsschritt. Weiterlesen

Bestens gemischt – und sicher abgesaugt

Vom Zyklonabscheider durch Nassabscheider und Reststaubfilter: Diesen Weg nehmen die explosiblen Stäube im Ratinger Werk von Almamet. (Fotos: Ruwac)

Vom Zyklonabscheider durch Nassabscheider und Reststaubfilter: Diesen Weg nehmen die explosiblen Stäube im Ratinger Werk von Almamet. (Fotos: Ruwac)

Absauganlage für Leichtmetallstäube bei Almamet

Was haben Leichtmetalle wie Magnesium und Aluminium mit Holz, Tierfutter, Kaffee und Kakao gemeinsam? All diese Werkstoffe bzw. Lebensmittel sind entzündlich, wenn sie in Staubform und in einem gewissen Mischungsverhältnis mit Luftsauerstoff vorliegen. Weiterlesen

In-Mould Metal Spraying (IMMS)

Integrative Verfahrenstechnik zur Produktion von Kunststoffteilen mit metallischen Bereichen

Aachen, im Mai 2014 – Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen erforscht derzeit gemeinsam mit dem Institut für Oberflächentechnik (IOT) der RWTH Aachen einen neuen Ansatz zur Herstellung von Kunststoffteilen mit metallischen Oberflächen. Im Vordergrund steht die Integration und Kombination bekannter Technologien zu einem Einstufenprozess. Weiterlesen

Forschung Kompakt Sonderausgabe 2014: Fraunhofer-Jahrestagung – Verleihung von vier Wissenschaftspreisen

Mit neuer Energie – Fraunhofer-Jahrestagung in Freiburg

Das Motto der Fraunhofer-Jahrestagung 2014 »Mit neuer Energie« passt gleichermaßen gut zu Freiburg und zur Fraunhofer-Gesellschaft. Am Mittwoch, den 21. Mai kommen rund 700 geladene Gäste zur Verleihung der diesjähigen Forschungspreise ins Konzerthaus. Ehrengast ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2014/Mai/mit-neuer-energie-fraunhofer-jahrestagung-in-freiburg.html

Weiterlesen

Entwickler präsentieren leitfähige Beschichtungen für biegsame Touchscreens

Handys und Smartphones sind den Tragegewohnheiten ihrer Nutzer noch nicht angepasst. Das wird jedem klar, der versucht, sich mit dem Handy in der Hosentasche hinzusetzen: Die Displays der unzähligen Handys und Pods sind starr und geben den anatomischen Formen seiner Träger nicht nach. Dass die Großen der Branche an biegsamen Displays arbeiten, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Welche Eigenschaften geeignete Beschichtungen dafür haben können, zeigt das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien jetzt mit seinen Entwicklungen auf der LOPEC, 6. Internationale Fachmesse für gedruckte Elektronik in München am 27. und 28. Mai in Halle B0, Stand 503. Weiterlesen