Entgratfräser für schwierige Fälle

Mikron bietet mit der CrazyMill Chamfer – Linie ein komplettes Programm von Entgratfräsern. Jedes Modell ist aufs Anfasen und Entgraten in kleinen Dimensionen spezialisiert. Die vier unterschiedlichen Werkzeuge ergänzen sich gegenseitig. Dabei spielt das zu bearbeitende Material keine Rolle, die Werkzeuge eignen sich genauso für Werkzeugstähle wie für Aluminium, für rostfreie Stähle wie für Titan, Kupfer oder Messing.

Bild MikronCrazyMill Frontchamfer, empfiehlt sich für vorseitiges Anfasen und Entgraten von Kanten auch an schwer zugänglichen Stellen. Mit Durchmessern von 1 bis 6mm ist er für Kleinstbearbeitungen bestens einsetzbar, die 4 bis 6 Zähne sorgen für hohe Oberflächengüte bei grossen Vorschubgeschwindigkeiten. Weiterlesen

Hochwertige schwarze Oberflächen für edle Designansprüche

Hochwertige, dekorative Oberflächen von Produkten des Konsum- und Luxusgüterbereichs haben neben dem hohen Designanspruch auch die Anforderung an eine langfristige mechanische Stabilität. Technisch und edel anmutende schwarze Oberflächen lassen sich dabei über moderne Beschichtungstechnologien auch auf Gebrauchsgegenstände realisieren.

axydeco DLC ScheibenDie Materialklasse der Diamantähnlichen Kohlenstoffe konnte lange Zeit nur im Verborgenen ihre herausragenden mechanischen und chemischen Eigenschaften unter Beweis stellen. Derartige Beschichtungen, die in unterschiedlichsten Modifikationen auch unter dem Überbegriff DLC für Diamond Like Carbon bekannt wurden, sind ursprünglich für den Verschleißschutz in Anwendungen wie dem Rennsport, der Luft- und Raumfahrt sowie der Medizintechnik entwickelt worden. Weiterlesen

Lagermodernisierung

Remmert-BrückenlagerEine leistungsfähige Lagertechnologie ist für jedes Unternehmen der Blech und Langgut verarbeitenden Industrie eine notwendige Voraussetzung, um die eigene Produktivität und damit auch Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Doch treten nach Jahren im Vollbetrieb immer häufiger Probleme mit Mechanik, Technik und Steuerung auf. Eine große Gefahr, denn wenn es zu Störungen oder Ausfällen kommt, steht auch im übrigen Betrieb alles still. Die Lösung: Durch die Modernisierung eines Lagers lassen sich Leistung und Verfügbarkeit wieder maßgeblich steigern. Darüber hinaus spart die Instandsetzung einer Anlage Zeit und Geld und sorgt für optimale Prozessabläufe. Zunehmend wachsende Artikelspektren, immer kleiner werdende Losgrößen und eine steigende Bandbreite an Fertigungstechniken – die Anforderungen, die an die verarbeitende Industrie gestellt werden, sind hoch. Weiterlesen

Graphen in der Werkstofftechnik

Geschichte
Die Entdeckung und Isolation von Graphen, einer einzelnen Atomlage hexagonal angeordneten Kohlenstoffs, galt im Jahr 2004
1 als wissenschaftliches Wunder. 37 Jahre zuvor wurde postuliert, dass sich 2D-Materialien-Materialien mit vernachlässigbarer Höhe – aufgrund thermodynamischer Kräfte bei Temperaturen oberhalb von 0 K als Folge zu schwacher Atombindungen auflösen2. Weiterhin wurde vorausgesagt, dass 2D-Werkstoffe keine anti-/ferromagnetischen Eigenschaften aufweisen können2. Umso erstaunlicher war die Entdeckung des elektrischen Feldeffekts in atomlagen-dünnem Kohlenstoff 2004. Dabei stellte sich heraus, dass keines der anerkannten Modelle verletzt wurde, da Graphen kein absolut flacher Kristall, vielmehr eine 0,335 nm „hohe“ Berg- u. Tallandschaft (vgl. Abb. 1) ist3,4. Weiterlesen

Innovatives Filterkonzept ermöglicht langfristige Kosteneinsparungen

Halbierung der Filterkosten bei Absaug- und Filtersystem für Laserprozesse

Die große Speicherkapazität der Filter garantiert geringe Ausfallzeiten und Wartungs- wie Betriebskosten. Realisiert wurde dies durch den Einsatz von einer F9-Partikelfilterkassette als großflächiger Vorfilter und einer Kombinationsfilterkassette H14/A10 als Partikel- und Adsorptionsfilter. Damit ist eine Schadstoff-Entfernung von Feinstaub (DIN EN 779) und Schwebstoffen (DIN EN 1822) zu 99,995 % sowie von Gasen, Dämpfen und Gerüchen möglich.

ult_filterkosten„Viele Anwender möchten Planungssicherheit hinsichtlich des Sättigungsverhaltens der Filter in ihren Absaug- und Filteranlagen. Dabei spielen die zeitlichen Komponenten in Bezug auf Filterwechsel-Intervalle sowie die rechnerischen Kosten pro Minute entscheidende Rollen“, erklärt Dr. Stefan Jakschik, Vorstandsmitglied und Technischer Direktor der ULT AG. „Die im LAS 260 eingesetzten Pleat-Filter erreichen ein bisher beispiellos niedriges Level von 10 Cent pro Minute, was sich in signifikanten Kosteneinsparungen beim Anwender niederschlägt. Bislang bekannte Filtertechnologien schlugen sich durchschnittlich zwischen 15 und 20 Cent pro Minute nieder.“ Weiterlesen

Technologienvielfalt in einer Anlage

„Mit diesem Konzept haben wir 2014 wieder ein neues Level erreicht“, verkündet Vertriebsleiter Andreas Goseberg. Denn für die Schmale Maschinen­bau GmbH ist die inzwischen beim Kunden installierte Anlage nicht nur das größte Einzelprojekt, das die Firma bisher realisiert hat. Die neue Produktionslinie zur Warmumformung von Draht bis zu einem Durch­messer von 24 mm kann zudem mit einigen Highlights aufwarten. „Und sie ist geradezu ein Paradebeispiel für die Vielfalt und die Spannbreite der Technologien, die unser Baukasten abbilden kann“, fügt Goseberg an.

Das Unternehmen aus Altena schnürt für jedes individu­elle Fertigungsproblem ein passgenaues Paket. „Jede Technologie kann dazu nach dem Baukasten-Prinzip mit anderen kombiniert werden und ist bei uns an kein beste­hendes Maschinenkonzept gebunden“, erläutert der Ver­triebsleiter. Das aktuelle Projekt zeige dies in beein­druckender Weise, u. a. mit der verwendeten Servo- und Pressentechnik, einer integrierten Induktionsanlage, einem Tunnelofen sowie einem speziellen Bunker­magazin, das Stillstandszeiten vermeidet. Weiterlesen

PEEK-Verklebung hält auch anspruchsvolle Umwelteinflüsse aus

2014VESTAKEEP® PEEK L4000G von Evonik Industries lässt sich mit Epoxidharz-Klebstoffen fest und zuverlässig verkleben. Die Verbindung zeigt auch unter erhöhten Umgebungsanforderungen eine gute Stabilität. Das zeigen gemeinsame Versuche von Evonik und DELO Industrie Klebstoffe.

Das Verkleben hochtemperaturbeständiger Thermoplaste wie Polyetheretherketon (PEEK) stellt noch immer eine Herausforderung für viele Kunststoffverarbeiter dar. Das liegt an ihrer geringen Oberflächenenergie, der daraus resultierenden schlechten Benetzbarkeit und der chemischen Widerstandsfähigkeit. Evonik und DELO haben nun herausragende Testergebnisse für PEEK-Verklebungen vorgelegt: Das hoch-schlagzähe VESTAKEEP® PEEK L4000G lässt sich insbesondere mit warmhärtenden, einkomponentigen Klebstoffen sehr gut einsetzen.

Die Verklebung ist so stabil, dass es bei Druckschertests zum Fügeteilbruch kam. (Bild: DELO)

Die Verklebung ist so stabil, dass es bei Druckschertests zum Fügeteilbruch kam. (Bild: DELO)

Hohe Festigkeiten, auch ohne Vorbehandlung

So wurden bei der Verklebung der PEEK-Bauteile Druckscherfestigkeiten von bis zu 40 MPa erzielt, was für Kunststoffe außerordentlich hohe Werte sind. Für das Erreichen dieser hohen Festigkeiten wurden die Bauteile mit Atmosphärendruckplasma vorbehandelt. Auch bei erhöhten Anforderungen nach einer Lagerung bei 85 % Luftfeuchtigkeit und 85 Grad Celcius blieben die Werte auf diesem Niveau. Weiterlesen

„Mitdenkender“ Bearbeitungsroboter reduziert Schwingungen für bessere Bearbeitungsqualität

Links: Industrieroboter mit prototypischem Schwingungskompensator ohne Antriebsspindel Rechts: Prototypischer Schwingungskompensator und dessen Montage am Industrieroboter

Links: Industrieroboter mit prototypischem Schwingungskompensator ohne Antriebsspindel
Rechts: Prototypischer Schwingungskompensator und dessen Montage am Industrieroboter

Wissenschaftler der TU Dresden konstruierten Schwingungskompensator für Bearbeitungsroboter | Intelligentes Bearbeitungssystem zur energieeffizienten Fräsbearbeitung von Faserkunststoffverbunden

Dresden, 30.09.2014
Im BMBF-Verbundvorhaben „Boss“ entwickelten Wissenschaftler des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technischen Universität Dresden gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie ein neuartiges energieeffizientes Bearbeitungssystem mit selbstadaptierendem Systemverhalten. Weiterlesen

Fakuma 2014: Ensinger stellt neue Kunststoff-Compounds vor

Ensinger hat auf Basis von Polyketon neue tribologische Compounds mit sehr gutem Verschleißverhalten entwickelt. Der Werkstoff TECACOMP® TRM ermöglicht die Konstruktion von technischen Bauteilen, die gleichzeitig hohen mechanischen, tribologischen und chemischen Anforderungen genügen müssen.

Ensinger hat auf Basis von Polyketon neue tribologische Compounds mit sehr gutem
Verschleißverhalten entwickelt. Der Werkstoff TECACOMP® TRM ermöglicht die
Konstruktion von technischen Bauteilen, die gleichzeitig hohen mechanischen, tribologischen
und chemischen Anforderungen genügen müssen.

Innovationen für Tribologie, Wärmeleitfähigkeit und Leichtbau

Ensinger Compounds präsentiert auf der Fakuma vom 14. bis 18. Oktober 2014 neu entwickelte Werkstoffe (Halle B1, Stand 1221). Der Kunststoffverarbeiter ergänzt Polyketon mit speziellen Additiven und erzielt so noch bessere Werte im tribologischen Einsatz. Außerdem stellt Ensinger wärmeleitfähige Compounds für die Branchen Lichttechnik, Elektrik & Elektronik sowie Automotive vor. Für Leichtbau-Anwendungen hat das Unternehmen nun auch lagerhaltige Kernprodukte auf Polyamidbasis im Programm. Weiterlesen

Leipold Gruppe startet Teilefertigung aus schwer zerspanbarem Duplex-Stahl

Leipold Prototyp ConeFit™ System in Process

Leipold Prototyp ConeFit™ System in Process

  • Hersteller liefert nach Testphase erste Teile aus
  • Ziel: große Chargen in Serie fertigen
  • Unternehmen reagiert auf Nachfrage der Automobilbranche

 

Wolfach, 06.10.2014 – Die Leipold Gruppe stößt in die Fertigung von Präzisionsteilen aus Duplex-Stählen vor. Seit Kurzem fertigt der Hersteller auf Grundlage der schwer zerspanbaren Materialien. Das Unternehmen reagiert damit auf gestiegene Anforderungen an die Präzisionsteile. Zunehmend mehr Anwender fragen Duplex-Teile wegen ihrer hohen Beständigkeit nach. Leipold liefert bereits Anschlussstutzen für die Kraftstoffzufuhr im Automobilbereich aus. Der Hersteller will im nächsten Schritt unterschiedliche Teile aus Duplex-Stahl in großen Chargen produzieren. Der Duplex-Einsatz ist bei Zerspanern und Drehern bei mittleren und großen Losgrößen bisher nicht allzu stark verbreitet.

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