(Er-)Leuchtende Holzkuppel

Im Tsi Ming Tempel bilden 14 Paneele aus amerikanischem Ahorn eine beeindruckende Deckenstruktur (Bild:Timspec).

Im Tsi Ming Tempel bilden 14 Paneele aus amerikanischem Ahorn eine beeindruckende Deckenstruktur (Bild:Timspec).

Atemberaubende Deckenstruktur aus amerikanischem Ahorn (AHEC) schmückt buddhistischen Tsi Ming Tempel in Auckland

Das ungewöhnliche Projekt, der Entwurf einer neuen 14,5m mal 12,5m großen Meditationshalle für den buddhistischen Tsi Ming Tempel, wurde vom Architekturbüro archoffice mit Sitz in Auckland (Neuseeland) umgesetzt. Im Design folgt es der Form eines traditionellen buddhistischen Tempels wie er vielerorts in Asien zu finden ist. Besonderes Element ist die eingelassene beleuchtete Kuppel aus amerikanischem Ahorn (American Hardwood Export Council) unter der eine Buddha-Statue thront. Für diese anspruchsvolle Schreinerarbeit zeichnet das Büro Jones and Sandford Joinery verantwortlich. Weiterlesen

Teil-biobasierter PP-Compound für den Spritzguss

Terralene® PP 2509 ist ein neuer Polypropylen-Compound von FKuR Kunststoff GmbH, Willich, der teilweise auf nachwachsenden Rohstoffen basiert und für Spritzgießanwendungen optimiert ist. Er erweitert das bisher auf Polyethylen beschränkte Portfolio der kundenspezifischen, teilweise oder vollständig biobasierten Terralene® Compounds dieses Herstellers. Seine Verarbeitungs- und Anwendungseigenschaften entsprechen denen vergleichbarer
erdölbasierter PP-Werkstoffe. Mit einem MFR 230/2,16 von 42 bis  47 g/10 min bietet Terralene® PP 2509 eine hohe Fließfähigkeit, wie sie speziell für die Herstellung von komplexen Bauteilen und Produkten mit langen Fließwegen erforderlich ist. Weiterlesen

Immer eine Nasenlänge voraus

fctTechnische Keramik hat viele Vorteile: Sie ist härter, hitzebeständiger und haltbarer als viele andere Werkstoffe. Daher wird sie gern in Maschinen und Anlagen verwendet. Die FCT Ingenieurkeramik GmbH findet mit ihren Keramikbauteilen immer wieder neue Rezepturen und Fertigungstechniken, um Bauteile für die Produktionsprozesse ihrer Kunden zu fertigen. Die kommen aus der Verfahrenstechnik, der Fotovoltaik oder der Luft- und Raumfahrt. Und das Marketing von FCT arbeitet mit Erfolg daran, dass diese Innovationen bekannt werden. Weiterlesen

Implantate mit dem Laser drucken

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Dreidimensionale, laseradditiv gefertigte Struktur aus der Formgedächtnislegierung Nickel-Titan. (Foto: LZH)

Ob patientenangepasste Mikroimplantate oder Mikroimplantate mit Medikamentendepots – additive Verfahren sind bestens geeignet für die Herstellung solcher Bauteile. Wissenschaftler am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) haben im Rahmen des Verbundvorhabens „REMEDIS“ Laserstrahlschmelz-Verfahren etabliert, um Implantate aus Platin, Nickel-Titan (NiTi) oder Edelstahl vollautomatisch herzustellen oder zu beschichten.

Eingesetzt haben die Wissenschaftler der Gruppe Oberflächentechnik dafür eine spezielle Form des 3D-Drucks – das Selektive Lasermikroschmelzen (SLµM). Mit zum Teil speziell entwickelten Anlagen konnten sie Elektroden für Herzschrittmacher mit Platin beschichten, dreidimensionale Gitterstrukturen aus NiTi sowie Stent-Protoypen aus Edelstahl herstellen. Platin wurden erstmalig im Rahmen des Projektes erfolgreich im Mikromaßstab verarbeitet. Weiterlesen

LOG 32THP Datenlogger für Temperatur-, Feuchte- und Luftdruckmessung

5005-0173_Hi_03Mit dem LOG 32THP erweitert Dostmann electronic ihr Produktangebot von Datenloggern um ein besonders kompaktes Messgerät zur Datenaufzeichnung von Temperatur, Feuchte und barometrischen Luftdruck. Für die Auswertung wird der LOG 32THP einfach in die USB-Schnittstelle des Computers eingesteckt. Innerhalb weniger Sekunden wird automatisch eine PDF-Datei, sowie eine Tabellendatei (DBF/Excel-Format) der letzten Aufzeichnung erzeugt. Die Aktivierung des Gerätes erfolgt durch einmaligen Druck der Starttaste.

Der LOG 32THP dient der Qualitätsüberwachung im Labor, bei der Produktion oder in der Lagerung. Es wird eine lückenlose Dokumentation und Überwachung der Umgebungsbedingungen in Reinräumen, Kraftwerken und Kalibrierlabors gewährleistet. Der absolute Luftdruck wird gemessen und daraus der relative Luftdruck, bezogen auf Meereshöhe, errechnet. Weiterlesen

Nickelbasierte Legierung HAYNES 242 – Spezialist für viele Fälle

Die hochlegierte Nickelbasislegierung HAYNES® 242® alloy, der von Haynes International, Inc. entwickelt wurde, verfügt über eine hohe Korrosionsbeständigkeit vor allem gegenüber fluoridhaltigen Kunststoffen wie beispielsweise PTFE, FEP, PFA oder PVDF. Damit eignet sich HAYNES® 242® alloy besonders für Werkzeuge und Anlagen zur Verarbeitung von Fluorkunststoffen. Dies liegt unter anderem an der Zusammensetzung aus 25 % Molybdän und 8 % Chrom, die die gute Beständigkeit gegen Fluor und fluoridhaltige Medien bei hoher Temperatur bedingt. 

Die Legierung HAYNES 242 alloy vereint exzellente mechanische und physikalische Eigenschaften in sich und kommt vor allem dort bei hohen Temperaturen zum Einsatz, wo eine gute Kombination von Duktilität, Belast-barkeit, Festigkeit und einem geringen thermischen Ausdehnungskoeffizienten wichtig ist. Das ist beispielsweise bei Anwendungen wie Extrusionsschnecken und Zylinder, Extrusionsdüsen, Screen Housings, Spritzgussformen und Sensor-Komponenten der Fall. Weiterlesen

Kraftstoff und Chemikalien aus Stahlwerksabgasen

Bild 5407 zeigt Frau Dr. Gabriele Philipps bei Arbeiten an der Syngasfermentationsanlage.

Fraunhofer stellt in seinen Fermentationsanlagen mit Synthesegas aus Stahlwerken Alkohol und Aceton her. Daraus lassen sich Kraftstoffe und Spezialchemikalien gewinnen. © Fraunhofer IME

Kohlenmonoxidreiche Abgase aus Stahlwerken werden nur zu einem kleinen Teil als Strom oder Wärme zurückgewonnen. Fraunhofer-Forscher haben einen neuen Verwertungsweg für diese stofflich ungenutzte Kohlenstoffquelle aufgetan: Sie konnten im Labormaßstab aus den Abgasen Kraftstoffe und Spezialchemikalien herstellen.

Die Abgasmengen, die in Stahlwerken entstehen, sind gigantisch: Mehrere Millionen Tonnen Kohlendioxid treten beispielsweise allein aus den Schloten der Duisburger Stahlwerke aus. Fraunhofer hat ein Verfahren entwickelt, mit dem aus diesen Abgasen Kraftstoffe und Spezialchemikalien gewonnen werden können. Weiterlesen

Mobile Brennstoffzelle lädt Smartphones und Tablets über USB-Anschluss auf

Kraftwerk von eZelleron

Kraftwerk von eZelleron

„Kraftwerk“ heißt die mobile Brennstoffzelle, mit der kleine Geräte über USB wieder aufgeladen werden können. Der Wasserstoff stammt aus normalem Feuerzeuggas (Butan), das in den Tank des Geräts gefüllt wird. Wie bei einem Feuerzeug dauert das nur wenige Sekunden, die Brennstoffzelle liefert dann Strom für mehrere Tage. Die Technologie hat der promovierte Werkstoffwissenschaftler Sascha Kühn an der Universität des Saarlandes entwickelt. Bereits 2003 meldete die Universität dafür ein Patent an, die Patentverwertungsagentur unterstützte den Erfinder bei der Vermarktung. Jetzt will Sascha Kühn diese Technologie über seine Firma eZelleron in Dresden in großem Stil auf den Markt bringen. Weiterlesen

Metallmäntel optimieren chemische Reaktionen

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Schüttgut ist Massenware in der chemischen Industrie. Das Fraunhofer IKTS schützt die millimetergroßen Partikel jetzt mit einem Metallmantel. Das erhöht ihre Wärmeleitfähigkeit um das Fünffache. © Fraunhofer IKTS

Für die chemische Industrie sind sie Massenware: Aufgeschüttete Füllkörper, die als Katalysator oder Adsorptionsmittel in Reaktoren und Wärmespeichern eingesetzt werden. Fraunhofer-Forscher entwickelten einen Metallmantel für die einzelnen Füllkörper, der ihre Wärmeleitfähigkeit um das Fünffache erhöht.

Viele chemische Reaktionen und Wärmespeicher nutzen aufgeschüttete Füllkörper als Katalysator oder Adsorptionsmittel. Die Industrie setzt mehrere Millionen Tonnen dieser Funktionsmaterialien im Jahr ein, um ihre Grundstoffe herzustellen. Damit die Reaktionen wie gewünscht ablaufen, müssen die Füllkörper besonders wärmeleitfähig sein. Das Problem: Zwischen den nur wenigen Millimeter großen Körpern lässt sich die Wärme nicht optimal weiterleiten. Weiterlesen

Mikrowellenmesstechnik ermöglicht optimales Mischungsverhältnis für richtige Dosierung der Bestandteile

Zur Herstellung von Wand- oder Deckenplatten, Block- und Plansteinen sowie im Mauerwerksbau wird unter anderem gerne der Baustoff Porenbeton in verschiedenen Ausführungen und Dichten verwendet. Für eine hohe und gleichbleibende Qualität des Endprodukts, ist es jedoch essentiell, die Bestandteile – vor allem Kalk, Zement und Sandmehl – entsprechend der Produktrezepturen exakt zu dosieren. Dabei gilt Wasser als entscheidender Faktor. Die proMtec Theisen GmbH hat ein Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe der Wassergehalt durch die Messung des Trockensubstanzgehalts kontinuierlich bestimmt werden kann. Dies geschieht inline während des Prozesses, wodurch Abweichungen während der Herstellung sofort erkannt und korrigiert werden können. Durch den Einsatz der robusten Mikrowellenmesstechnik, die selbst unter rauen Umgebungsbedingungen exakte Ergebnisse liefert, können daneben auch die Rohstoffe zur Sandschlamm-Aufbereitung optimal dosiert werden. Diese Technologie wird mittlerweile von allen namhaften, führenden Porenbetonherstellern europaweit eingesetzt. Weiterlesen