Leichtbau aus dem 3D-Drucker: Wissenschaftler der TU Dresden machen 3D-Druck mit Hybridgarnen möglich

Im 3D-Druckverfahren hergestellt: eine Zugschlaufe mit Endlosfaserverstärkung aus Glasfaser- Polypropylen.

Im 3D-Druckverfahren hergestellt: eine Zugschlaufe mit Endlosfaserverstärkungaus Glasfaser-Polypropylen.

Wissenschaftler am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technischen Universität Dresden entwickelten einen System-Druckkopf für die Verarbeitung von Verstärkungsfasern aus Hybridgarn im 3D-Druck-Verfahren. Der neuentwickelte Druckkopf kommt im Innovationslabor für generative Fertigung am ILK zum Einsatz. Weiterlesen

Nanokohlenstoffe verwandeln Abwärme in Strom und reinigen Abwässer ohne Chemie

Um Salze und Schwermetalle aus Abwässern zu entfernen, werden diese über chemische Reaktionen gereinigt oder aufwändigen Filtermethoden unterzogen. Wissenschaftler aus Saarbrücken arbeiten an einer Methode, mit der man Abwässer ohne Chemikalien und zudem energie-effizient entsalzen kann: Bei der sogenannten elektrosorptiven Entionisierung (CDI) werden die Ionen über Elektroden aus dem Wasser entfernt und an den Elektroden gesammelt. Zurück bleiben sauberes Wasser und die an den Elektroden angereicherten Ionen. Dieser umweltverträgliche Prozess lässt sich sogar zur Stromerzeugung nutzen: Auch Abgase, wie zum Beispiel Kohlendioxid, eignen sich dann, in Wasser als Ionen gelöst, um elektrische Energie zu erzeugen. Weiterlesen

Laser-Erwärmung erweitert die Bearbeitungsgrenzen beim Umformen und Schneiden

Gewindedurchzüge, Distanz-, Lagerungs- oder Versteifungselemente werden in Bleche häufig durch ein Umformverfahren eingebracht – das sogenannte Kragenziehen. In der konventionellen Fertigung gelangt dieses Verfahren jedoch gerade bei Blechen aus hochfesten Stählen, Aluminium und Titan schnell an seine Grenzen und es kommt zu Einschnürungen und Rissen im Kragenrand, die das Blechbauteil unbrauchbar machen. Lokales Erwärmen, etwa mit dem Laser, kann die Werkstoffe soweit entfestigen, dass sie sich leichter umformen lassen. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen zeigt auf der Blechexpo vom 3. bis 6. November 2015 in Stuttgart, wie das Kragenziehen, Scherschneiden und Lochstanzen durch Lasereinsatz leistungsfähiger werden. Weiterlesen

Funktionsintegration ermöglicht zuverlässige Füllstandmessung in mobilen Flüssigkeitstanks

In einem Gemeinschaftsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickeln Wissenschaftler des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technischen Universität Dresden zusammen mit weiteren Partnern ein faserverbundintegriertes Elektroniksystem zur Füllstandmessung in Flüssigkeitstanks für den mobilen Einsatz.

Klassische Füllstandsensoren in mobilen Tanks, wie sie beispielsweise auf Kommunalfahrzeugen für die Straßenreinigung nach Unfällen verwendet werden, sind oft durch die Schwallbewegungen der, zum Teil sehr aggressiven Flüssigkeiten, wie Öl oder Benzin, stark gefährdet, werden beschädigt oder gar zerstört. Durch eine vollständige Integration der Füllstanderfassung in die Wand des Tanks wollen die Wissenschaftler dieses Problem lösen. Der Wegfall des Sensorgehäuses und der Verkabelung reduziert zusätzlich den Ressourceneinsatz und die Masse. Durch die Baugruppenkapselung erwarten die Forscher außerdem eine höhere Zuverlässigkeit des vollintegrierten Messsystems. Weiterlesen

Keramik-Bauteile aus dem 3-D-Drucker

Intrinsic

IntrinSiC® von Schunk Carbon Technology ermöglicht den 3-D-Druck von Konstruktionselementen aus Siliciumcarbid, einem der härtesten Materialien überhaupt.

Schunk präsentiert IntrinSiC® und Ecolight System Sanitary®

Auf der Ceramitec, der internationalen Leitmesse der Keramikindustrie, präsentiert der Werkstoffspezialist Schunk Carbon Technology herausragende Neuheiten: IntrinSiC® ist das erste Produkt, das im 3-D-Druck die Herstellung komplexer monolithischer Komponenten aus reaktionsgebundener siliciuminfiltrierter Siliciumcarbid-Keramik (RBSiC) ermöglicht. Mit dem EcoLight-System Sanitary zeigt das Unternehmen zudem eine innovative und hoch effiziente Systemlösung zum Brennen von Sanitärware.

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CANvision® – Protokollmonitor – Mehr Flexibilität bei der CAN-Bus Analyse

Messeneuheit: Das Chemnitzer Elektronikunternehmen GEMAC präsentiert zur SPS/IPC/Drives in Nürnberg (Halle 7, Stand 297) Hardware-unabhängigen Protokollmonitor mit Fernzugriff-Option

Mit dem CANvision® – Protokollmonitor stellt die GEMAC zur SPS/IPC/Drives 2015 ein leistungsfähiges und flexibles Software-Tool für die Entwicklung, Inbetriebnahme, den Test und Service von CAN-Netzwerken vor.

Einzigartig ist die Möglichkeit über das Netzwerk auf die an einem anderen PC angeschlossene CAN-Hardware zuzugreifen. Das bedeutet im Klartext: Das CAN-Interface muss noch nicht einmal lokal vorhanden sein – entfernt gestartete Server stellen die CAN-Interfaces für alle Clients zur Verfügung. Eine weitere Besonderheit der Software ist ihre Hardware-Unabhängigkeit.  CANvision® ist nicht an Interfaces eines Herstellers gebunden, sondern unterstützt die CAN-Hardware von GEMAC, IXXAT, PEAK und Vector. Weiterlesen

Kulturerbe digital bewahren: Fraunhofer-3D-Scantechnologie ermöglicht vollautomatisierten Dauerbetrieb

Kulturschätze werden weltweit durch Terror und andere Gefahren bedroht. Eine Möglichkeit, das Erbe der Menschheit zu bewahren, sind 3D-Scantechnologien. Mit CultLab3D hat das Fraunhofer IGD eine Lösung, die Ende September in Granada der Weltöffentlichkeit präsentiert wurde.

Terroristen auf der ganzen Welt begehen nicht nur Gräueltaten gegen Menschenleben. Ihre Zerstörungswut gegen kulturgeschichtlich wertvolle Stätten und Objekte ist ebenfalls maßlos und unfassbar. Groß ist der Wunsch, diese Kulturschätze zumindest digital als 3D-Modelle zu erhalten, um sie gegebenenfalls eines Tages wieder aufbauen zu können. Auch Artefakte, die sich in vermeintlicher Sicherheit befinden, sind nicht für die Ewigkeit geschützt. Weiterlesen

Sprachgesteuertes Ford SYNC-System versteht auch Dialekte

(Bildrechte Ford-Werke GmbH)

(Bildrechte Ford-Werke GmbH)

Ein großer Teil der Menschen spricht mit einem mehr oder weniger stark ausgeprägten Dialekt, also mit einem regionalen Akzent. Das sprachgesteuerte Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC versteht diese regionalen Akzente dank tausender einprogrammierter Schlüsselbegriffe in unterschiedlichen Sprachen und Dialekten und passt sich schnell an das Sprachmuster der jeweiligen Person an – sodass der Fahrer seine Kommandos dem Ford SYNC-System buchstäblich so geben kann, wie ihm „der Schnabel gewachsen“ ist. Zum Beispiel also in Bayerisch, in Schwäbisch oder in Liverpooler Englisch. Möglich wird dies dank einer hochentwickelten Sprach-Erkennungs- und Sprach-Verarbeitungs-Software, die Ford in Kooperation mit dem US-Unternehmen „Nuance Communications“ entwickelt hat. „Nuance“ ist einer der führenden Anbieter von Sprach-Verarbeitungslösungen für Geschäfts- und Privatkunden weltweit. Weiterlesen

Impulslaserdioden mit homogenem Strahlprofil

Abbildung eines homogenen Strahlprofils

Abbildung eines homogenen Strahlprofils

Kompakt und robust

Impulslaserdioden werden immer effizienter und leistungsstärker. Somit stellen sie eine echte Alternative zu teuren und großen Lasersystemen dar. Ein Vorteil der Festkörper­laser ist das sehr gute Strahlprofil. Um das bei Halbleiter-Laserdioden zu erreichen, bedarf es externer Strahlformungselemente oder Homo­genisier. Optional können Streuscheiben, diffraktive Elemente oder lange Lichtwellenleiter verwendet werden,wobei bei allen Varianten zum einen Leistung verloren geht oder der mechanische Aufwand sehr groß ist. Weiterlesen

Laser4Fun with DLIP

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS erhält EU Fördermittel im Rahmen des Marie Sklodowska-Curie Programmes. Das Projekt mit der Bezeichnung „Laser4Fun“ befasst sich mit der maschinellen Bearbeitung von Oberflächen mittels Laser.
Bisherige Ergebnisse der Forscher am Fraunhofer IWS zeigen erfolgreich, dass spezielle periodische Strukturen in unterschiedliche Materialoberflächen unter Verwendung der „Direct Laser Interference Patterning“ (DLIP) Technologie eingebracht werden können. Dieses Verfahren ermöglicht die Erzeugung multifunktionaler Oberflächen. Durch die Oberflächenstrukturierung können z. B. antibakterielle Oberflächen auf medizinischen Geräten in Krankenhäusern oder wasser- bzw. ölabweisende Oberflächen auf Produkten in der Verpackungsindustrie realisiert werden. Weiterlesen