Yaskawa Europe feierte 100 Jahre

Zukunft trifft Mittelalter

Mit zahlreichen Feiern und Events weltweit feiert Yaskawa 2015 sein 100. Firmenjubiläum. So auch am 10. November in der Europazentrale in Eschborn bei Frankfurt: Rund 200 Kunden, Partner und Fachjournalisten aus Deutschland und Österreich erlebten dabei nicht nur die neuesten Trends bei Servoantrieben, Frequenzumrichtern, Motoman-Industrierobotern und VIPA-Steuerungstechnik, sondern mit Green-Energy-Lösungen von The Switch und Humantronic-Konzepten wie dem Exoskelett-System „ReWalk“ auch Zukunftstechnologien für eine menschengerechtere Welt. Weiterlesen

RAMPF und Hochschule Reutlingen: Starke Partnerschaft für die Forschung

Sponsoringvertrag mit den Fakultäten Angewandte Chemie und Technik

Die RAMPF-Unternehmensgruppe, ein international aufgestellter Spezialist für Engineering- und chemische Lösungen rund um Reaktionsharze und Maschinensysteme, hat mit der Hochschule Reutlingen einen Sponsoringvertrag geschlossen. Im Rahmen der Kooperation soll ein intensiver Wissens- und Technologietransfer mit den Fakultäten Angewandte Chemie und Technik etabliert werden.

„Die anwendungs- und lösungsorientierte Forschung legt den Grundstein für neue Produkte und Technologien“, sagte Michael Rampf, Geschäftsführender Gesellschafter der RAMPF Holding, bei der offiziellen Vertragsunterzeichnung im RAMPF-Innovationszentrum in Grafenberg (bei Metzingen). „Deshalb unterstützen wir die Fakultäten Angewandte Chemie und Technik der Hochschule Reutlingen sowohl mit finanziellen Mitteln als auch unserem Fachwissen in den Bereichen Engineering- und chemische Lösungen. Wir freuen uns auf einen regen Austausch und eine für beide Seiten einträgliche Kooperation.“ Weiterlesen

Punkt für Punkt: Laserauftragschweißen ersetzt Galvanik

Auftragschweißen von Goldkontaktpunkten © Fraunhofer IPT

Auftragschweißen von Goldkontaktpunkten
© Fraunhofer IPT

Hochwertige elektrische Schalter, beispielsweise im Automobil, in Schaltschränken oder in der Gebäudetechnik, stellen den Kontakt durch hauchdünne Schichten aus Edelmetallen wie Gold oder Silber sicher. Bis heute werden diese meist durch kostspielige und umweltbelastende galvanische, also elektrochemische Herstellungsprozesse aufgebracht. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT hat jetzt gemeinsam mit sechs Partnern im Forschungsprojekt »MicroSpotCladding« ein Verfahren zum punktweisen Laserauftragschweißen entwickelt, mit dem sich solche Edelmetall-Kontakte kostengünstiger und umweltfreundlicher herstellen lassen. Weiterlesen

Mehrere Bildschirme mit einer Eye-Tracking-Brille gleichzeitig nutzen

Marketingexperten nutzen gerne Eye-Tracking-Brillen, um zum Beispiel zu analysieren, wohin Blicke von Konsumenten im Supermarktregal wandern. Auch bei Computerspielen kommen diese mittlerweile zum Einsatz. Die Brillen sind dabei allerdings immer nur auf einen einzigen Bildschirm geeicht. Mehrere Displays zeitgleich anzusteuern, macht nun ein neues Verfahren von Saarbrücker Informatikern möglich: So kann man etwa ein Tablet, einen Fernsehbildschirm und ein PC-Display parallel mit Tracking-Brille nutzen. Eine Software vergleicht dazu permanent alle Daten der beteiligten Geräte. Die Technik könnte etwa für Chirurgen im Operationssaal oder für Ingenieure in Produktionsanlagen von Interesse sein. Weiterlesen

IKT, TECNARO und VISIOTECH: 3D-Drucken von Holz

3D-Struktur mittels Lasersintern gefertigt

3D-Struktur mittels Lasersintern gefertigt

Das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, die Tecnaro GmbH und die Visiotech GmbH forschen am Lasersintern von Lignin-basierten Werkstoffen, um komplexe Geometrien mit einer Holzhaptik herstellen zu können.

Lignin ist neben Zellulose und Hemizellulose wichtiger Bestandteil des Holzes und fällt in großen Mengen bei der Zellstoff-Gewinnung an. Lange Zeit galt Lignin als Abfallprodukt der Zellstoffherstellung, für das es keine Verwendungsmöglichkeiten gab. Weiterlesen

Intelligente Presshärtelinie nimmt Forschungsbetrieb auf

presshärtelinie

Presshärtelinie: Kontakterwärmungsanlage, Presse, Handlingsystem und Beschnitt (v.l.n.r). © Fraunhofer IWU

Am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU wurde eine intelligente Presshärtelinie in Betrieb genommen. Mit der am Institut entwickelten Prozesskette soll das geregelte Presshärten im Sinne von Industrie 4.0 anhand seriennaher Bauteile erstmals Realität werden. Das Herzstück ist eine vernetzte Prozessführung über die gesamte Prozesskette hinweg. Mit dieser sollen nicht nur die Taktzeiten verkürzt werden. Weiterlesen