Scientific Reports: Forscher entwickeln „blitzartige“ Alternative zum Löten von Elektronikbauteilen

Auf den Mikroprozessoren von Smartphones befinden sich zahlreiche winzige Lötpunkte. Sie verbinden die integrierten Schaltkreise mit dem Elektroniksystem und leiten den Strom hindurch. Da Mobilgeräte heute immer flacher, aber auch leistungsfähiger werden, können sie bei intensivem Betrieb erheblich erhitzen. Dann werden ihre winzigen Lötpunkte zur Schwachstelle im System. Materialforscher der Universität des Saarlandes haben jetzt mit Kollegen in Helsinki ein neues Material entdeckt, das solche Bauelemente und Werkstoffe durch eine blitzartige chemische Reaktion zusammenzufügen kann. Die Forschungsergebnisse wurden online in den Scientific Reports des US-Fachmagazins Nature veröffentlicht. Weiterlesen

Grenzenlose Kreativität: Stratasys und Designertrio threeASFOUR präsentieren exklusive Kleider aus dem 3D-Drucker auf der New York Fashion Week

dc8571a0613D-Drucker von Stratasys ermöglichen die Kreation von hochwertigen Designerstücken mit einzigartigen Farben und Geometrien. 

Stratasys Ltd. (Nasdaq:SSYS), führendes Unternehmen für Lösungen im Bereich 3D-Druck und Additive Fertigung, hat auf der Fashion Week in New York zusammen mit dem renommierten avantgardistischen Modelabel threeASFOUR und dem Designer Travis Fitch zwei einzigartige Kleider vorgestellt, deren Herstellung ohne den 3D-Drucker Objet500 Connex3 von Stratasys nicht möglich gewesen wäre. Präsentiert wurden die Kleider mit den Namen „Pangolin“ und „Harmonograph“ bei der Herbst/Winter-Show von threeASFOUR in den Milk Studios in New York. Weiterlesen

Hochreines Quarzglas von Heraeus ermöglicht Entdeckung von Gravitationswellen

Hochreines Quarzglas von Heraeus ermöglicht Entdeckung von Gravitationswellen: In den für die Messung wichtigen optischen Bestandteilen der Gravitationswellen-Detektoren steckt Heraeus Suprasil® 3001 / Foto: Heraeus

Hochreines Quarzglas von Heraeus ermöglicht Entdeckung von Gravitationswellen: In den für die Messung wichtigen optischen Bestandteilen der Gravitationswellen-Detektoren steckt Heraeus Suprasil® 3001 / Foto: Heraeus

Optisches Quarzglas half bei erfolgreichen Experimenten der LIGO Arbeitsgruppe – Einstein’sche Gravitationswellen existieren wirklich

Mit einem hochreinen Superwerkstoff aus Quarzglas für Gravitationswellen-Detektoren hat Heraeus dazu beigetragen, die Einstein´sche Relativitätstheorie zu beweisen. Letzte Woche konnten die internationalen Experten vom LIGO (Advanced Laser-Interferometer Observatory, kurz LIGO) auf einer Pressekonferenz ihren Nobelpreis verdächtigen Sensationsnachweis der Gravitationswellen verkünden. Die Forscher sind mit Hilfe riesiger Doppeldetektoren, einer davon in Livingstone in Louisiana, der andere in Hanford, Washington, fündig geworden. Die Wissenschaftler haben ein schwaches Beben der Raumzeit aufgespürt und Signale gemessen, die durch die Kollision zweier schwarzer Löcher entstanden sind. Weiterlesen

Artec 3D Scanner dokumentiert Ausgrabung des Homo naledi in der Rising-Star-Höhle in Südafrika

ArtecEvaGeografische und witterungsbedingte Probleme bei der größten Ausgrabung frühmenschlicher Fossilien in Afrika dank hochauflösender tragbarer Scanner erfolgreich gelöst

Artec 3D, ein führender Entwickler und Hersteller von professioneller 3D-Hard- und Software, gibt heute bekannt, dass der Handscanner Artec Eva ™  und die Software Artec Studio 10 bei der Ausgrabung und Dokumentation der Überreste des Frühmenschen Homo naledi eingesetzt wurden. Diese befinden sich an einer schwer zugänglichen Stelle des Rising-Star-Höhlensystems, in der so genannten Dinaledi-Kammer. Weiterlesen

Kühltransport mit künstlichen Muskeln: Ingenieure entwickeln den Kühlschrank der Zukunft

Wie kann in Zukunft klimafreundlich und ressourcenschonend gekühlt werden? Die Professoren Stefan Seelecke und Andreas Schütze von der Universität des Saarlandes setzen auf Systeme mit Formgedächtnis-Materialien, auch künstliche Muskeln genannt. Gemeinsam mit Bochumer Forschern entwickeln sie eine neue Art zu kühlen, bei der Wärme und Kälte mit „Muskeln“ aus Nickel-Titan transportiert werden. Umfangreiche Versuchsreihen lieferten Messergebnisse, mit denen jetzt ein Kühlkreislauf-Prototyp entwickelt wird, um den Wirkungsgrad weiter zu steigern. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die das Projekt seit drei Jahren fördert, investiert hierfür weitere rund 500.000 Euro. Insgesamt fließen rund 950.000 Euro ins Saarland. Weiterlesen

KSS 4.0 – Hochleistungs-Kühlschmierstoffe in der Medizintechnik

In der Medizintechnik wird heute ein sehr weitreichendes Spektrum an Werkstoffen verarbeitet. Die Werkstoffauswahl erfolgt in Anlehnung an die Funktionalität der gefertigten Endprodukte. Neben medizinischen Instrumenten und Werkzeugen, Komponenten für Motorsystemen und Medizinapparate fertigt die Branche auch Implantate, Fixiersysteme, Schauben und andere Teile, welche unter Umständen über viele Jahre im Körper verbleiben.

Im Fokus der Werkstoffauswahl stehen die jeweils erforderlichen thermischen, chemischen und mechanischen Eigenschaften der Werkstoffe, die Bearbeitbarkeit der Oberflächen sowie die Sterilisierbarkeit mit üblichen Verfahren. Darüber hinaus wird häufig eine enorme Korrosionsfestigkeit, aber auch die Atoxizität sowie die Biokompatibilität gefordert. Weiterlesen