Bei Gleitlager-Montage helfen vier Roboter

Die Montage von Gleitlagern für die Metallindustrie übernimmt die neue Anlage MMD 211536 von MartinMechanic vollautomatisch. Bild: MartinMechanic

Die Montage von Gleitlagern für die Metallindustrie übernimmt die neue
Anlage MMD 211536 von MartinMechanic vollautomatisch.
Bild: MartinMechanic

Ausgeklügeltes Kamerasystem überwacht Produktion / Neue Anlage von MartinMechanic in Metallindustrie im Einsatz

Vier Roboter und ein ausgeklügeltes Kamerasystemsorgen für die reibungslose Montage von Gleitlagern im Maschinen- und Werkzeugbau. Der eigentliche Arbeitsvorgang dauert gerade einmal sechs Sekunden. Martin Mechanic hat die Anlage MMD 211536für die Metallindustrie entwickelt. Sie könnte allerdings auch bei fast jeder anderen Branche zum Einsatz kommen. Weiterlesen

Neue bioabbaubare Mulchfolien und Geotextilien in Entwicklung

Interessant für Landwirte und Wasserbau – Biologischer Abbau zum optimalen Zeitpunkt. Eine Mulchfolie soll außerdem Schädlinge abwehren.

In zwei Projekten wollen Teams aus Forschung und Wirtschaft neue Mulchfolien und Geotextilien aus biobasierten Polymeren und Naturfasern entwickeln, bei denen der Abbau genau zum richtigen Zeitpunkt einsetzt. Die Mulchfolien sind für die Landwirtschaft, die Geotextilien für Akteure im Wasserbau interessant. Ein drittes bereits laufendes Vorhaben setzt auf sprühbare Mulchfolien, die durch optische Effekte abschreckend auf Schädlinge wirken.

Alle Vorhaben werden vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über den Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) gefördert. Weiterlesen

Hybrides Laserbearbeitungszentrum für die automatisierte Reparatur von Spritzgießformen

Spritzgießformen zur Herstellung von Kunststoffbauteilen sind oft mit fein strukturierten Oberflächen versehen, die im Einsatz schnell verschleißen. Auch Handhabungsfehler können solch eine Form rasch unbrauchbar machen oder zumindest zeitaufwändige und kostspielige manuelle Reparaturen nach sich ziehen. Im Forschungsprojekt »ToolRep« entwickeln das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT und das Institut für optische Systeme der Fachhochschule Konstanz gemeinsam mit vier Industriepartnern nun ein vollständiges hybrides Laserbearbeitungszentrum für die automatisierte Reparatur beschädigter Spritzgießwerkzeuge. Weiterlesen

Industrieroboter mit Lasersystem bringt kostengünstig Texturen auf große und komplexe Formwerkzeuge mit Lasersystem

© Foto Fraunhofer IPT Laserstrukturierter Formeinsatz

© Foto Fraunhofer IPT
Laserstrukturierter Formeinsatz

Komplexe und großflächige Formen für den Kunststoffspritzguss, beispielsweise für Interieur-Bauteile im Automobil, lassen sich mit dem Verfahren des Laserstrahlstrukturierens hochgenau markieren oder gravieren. Damit die Form gleichmäßig mit sich wiederholenden Mustern und Texturen versehen werden kann, muss das Lasersystem bei jeder Wiederholung präzise positioniert werden. Die Anschaffungskosten für Anlagen, in denen sich solche großen Formen herstellen lassen, übersteigen jedoch schnell eine Million Euro. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen will deshalb im Forschungsprojekt »RoboTex« gemeinsam mit vier Industriepartnern ein Robotersystem entwickeln, das für rund 20 Prozent der Investitionskosten arbeitet. Weiterlesen

Von den Panama Papers zum eigenen Nachrichtendienst für das Unternehmen

Im April 2016 veröffentlichen weltweit über hundert Zeitungen, Fernsehstationen und Online-Medien neue Erkenntnisse zu Steuervermeidung und Steuerhinterziehung. Sie basieren auf den „Panama Papers“, einer Datenmenge, die 2,6 Terabyte an Informationen und 11,5 Millionen Dokumente umfasst. 2015 hatte man diese der Süddeutschen Zeitung zugespielt, eine internationale Journalistengruppe wertete sie über ein Jahr hinweg aus. Nun haben Informatiker der Max-Planck-Ausgründung „Ambiverse“ die Daten in nur wenigen Stunden mit einer neuartigen Software analysiert und dabei neue Resultate erhalten. Eigentlich soll die Software Unternehmen helfen, große Textmengen automatisch zu analysieren. Weiterlesen

Neue Wege der Kunststoffuntersuchung und -veredelung

Veredelter Griff aus Kunststoff. © K. Selsam-Geißler, Fraunhofer ISC

Veredelter Griff aus Kunststoff. © K. Selsam-Geißler, Fraunhofer ISC

Aktuell entwickelt das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC ein umweltfreundliches und vereinfachtes Veredelungsverfahren für Kunststoffbauteile ohne den Einsatz von Palladium und Chrom(VI). Für komplexe Kunststoffbauteile bietet das Institut außerdem eine neue Gerätegeneration seiner thermooptischen Messanlagen (KLIMATOM) für eine berührungs- und zerstörungsfreie Untersuchung und Optimierung insbesondere von Kunststoffmaterialverbunden und Kompositen. Weiterlesen

RAMPF: Weniger fossile, mehr nachwachsende Rohstoffe

Zug-, Druck- und Biegefestigkeit sind mehr als konkurrenzfähig: ligninbasierte Polyurethan-Weichschäume, Polyurethan-Hartschäume und Polyurethan-Gießmassen (inklusive Referenzmaterial) entwickelt und hergestellt von RAMPF.

Zug-, Druck- und Biegefestigkeit sind mehr als konkurrenzfähig: ligninbasierte Polyurethan-Weichschäume, Polyurethan-Hartschäume und Polyurethan-Gießmassen (inklusive Referenzmaterial) entwickelt und hergestellt von RAMPF.

Unternehmensgruppe erforscht den Einsatz von Lignin in verschiedenen Polyurethananwendungen

Das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) initiierte Projekt „Pro Lignin“ hat die Substitution von fossilen Rohstoffen durch industriell erhältliche Lignin-Reststoffe für die Herstellung hochwertiger Kunststoffe erforscht. Im Rahmen dieses Projektes arbeiteten RAMPF Polymer Solutions und RAMPF Eco Solutions daran, den Anteil des Biokunststoffes in verschiedenen Polyurethananwendungen zu erhöhen – mit Erfolg. Weiterlesen

Kompaktes Kühlen mit Abwärme – wie geht das?

© Foto Fraunhofer IFAM Dresden Wärmeübertrager mit aufgelöteten Aluminium-Faserstrukturen

© Foto Fraunhofer IFAM Dresden
Wärmeübertrager mit aufgelöteten Aluminium-Faserstrukturen

In vielen industriellen Betrieben fällt Abwärme in großen Mengen bei relativ geringen Temperaturen an. Gleichzeitig gibt es einen Kühlbedarf, der gedeckt werden muss. Wäre es nicht günstig, die Abwärme für das Kühlen nutzen zu können? Auch solar erzeugte niedergrädige Wärme steht gerade im Sommer im Überfluss zur Verfügung, wenn wenig geheizt werden muss, aber Kühlung umso willkommener wäre. Für solche Anwendungsfälle hat die SorTech AG in Kooperation mit dem Fraunhofer IFAM und dem Fraunhofer ISE eine Kühlmaschine entwickelt, die nur mit dem ungiftigen und umweltfreundlichen Medium Wasser arbeitet und deutlich kompakter als bisher verfügbare Lösungen ist. Weiterlesen

Vom Blatt zum Baum: Künstliche Photosynthese im großen Maßstab

Das Photosynthese-System der Jülicher Solarzellenforscher ist kompakt und in sich geschlossen. Aufgrund des flexiblen Designs lässt es sich beliebig erweitern. Das Konzept ist für jede Dünnschicht-Photovoltaik-Technologie und verschiedene Elektrolysearten anwendbar. Copyright: Forschungszentrum Jülich

Das Photosynthese-System der Jülicher Solarzellenforscher ist kompakt und in sich geschlossen. Aufgrund des flexiblen Designs lässt es sich beliebig erweitern. Das Konzept ist für jede Dünnschicht-Photovoltaik-Technologie und verschiedene Elektrolysearten anwendbar.
Copyright: Forschungszentrum Jülich

Forscher entwerfen erstmals praktisch anwendbares Design für photoelektrochemische Wasserspaltung

Wissenschaftler des Forschungszentrums haben zum ersten Mal ein komplettes und kompaktes Design einer Anlage für die künstliche Photosynthese entwickelt. Dies bringt diese Technologie einen entscheidenden Schritt näher zur Anwendung. Das Konzept ist flexibel, sowohl bei den verwendeten Materialien als auch bei der Größe des Systems. Weiterlesen

Additiv gefertigtes PEEK für die Verarbeitungsindustrie

Einleitung

In der Industrie herrscht eine gewisse Zwiespältigkeit, wenn es um den Einsatz von 3D gedruckten Teilen in der Endanwendung geht. Einer der Hauptgründe, dass die 3D-Drucktechnologie als Fertigungswerkzeug zögerlich eingesetzt wird, ist die allgemeine Annahme, dass die Technologie noch nicht reif sei. Selbst bei high-end Metallverarbeitungssystemen ist die Industrie noch vorsichtig; Zurückhaltung, die aus unterschiedlichen Faktoren herrührt wie beispielsweise mangelnde Informationen der Medien, Materialien, Messtechnik, Qualitätssicherstellung, zum Zugang zur Technologie und der generelle Mangel an ausführlichen Daten zum Materialverhalten nach der 3D Druckverarbeitung. Weiterlesen