Kognitive Sensorik in der Produktion

Im Zuge von Industrie 4.0 wird die Produktion individueller – langfristig streben Unternehmen die Losgröße Eins an. In den Firmen bedeutet Digitalisierung jedoch häufig noch: punktuelle Einzellösungen, die nur unvollständig oder gar nicht miteinander vernetzt sind. Nachfolgende Prozesse oder Vorausplanungen können nicht von den erfassten Daten profitieren. Damit sich die Prozesse verzahnen, anwendungsspezifische Daten austauschen und Abläufe optimieren lassen, entwickelt das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Nürnberg Technologien zur Identifikation, Lokalisierung und Kommunikation für kognitive Sensorik und Systeme. Auf der Hannover Messe Preview am 6. Februar und vom 23. bis 27. April 2018 auf der Hannover-Messe stellen die Forschenden entsprechende Lösungen und datengetriebene Anwendungen am Beispiel des Montageprozesses eines Motors vor (Halle 2, Stand C22). Weiterlesen

Lackierlösungen für Kunststoffoberflächen mit optimierten Eigenschaften

Auf der einen Seite steigende Ansprüche an die Oberfläche, andererseits zunehmender Kostendruck – dieser Spagat bei der Lackierung von Kunststoffoberflächen lässt sich nur durch konsequente Prozessoptimierung meistern. Lösungen dafür präsentiert die PaintExpo vom 17. bis 20. April 2018 auf dem Messegelände Karlsruhe. Das Angebot reicht von der Vorbehandlung über Applikationssysteme, Anlagen und Lacke bis zur Qualitätskontrolle, Kennzeichnung und Verpackung. Weiterlesen

Autonomer 3D-Scanner unterstützt individuelle Fertigungsprozesse

© Foto Fraunhofer IGD
Das Scansystem kann jedes beliebige Bauteil in Echtzeit vermessen – ein langwieriger Anlernprozess ist nicht erforderlich.

Die Armlehne im Oldtimer ist gebrochen? Sind momentan noch viel Glück und Durchhaltevermögen erforderlich, das passende Ersatzteil aufzutreiben, so lässt sich die Lehne im Zuge von Industrie 4.0 und der Produktion mit Losgröße eins einfach scannen und ausdrucken. Möglich macht dies ein 3D-Scanner, der erstmals autonom und in Echtzeit arbeitet. Auf der Hannover-Messe Preview am 6. Februar ist das autonome Scansystem zu sehen, ebenso wie vom 23. bis 27. April 2018 auf der Hannover Messe (Halle 6, Stand A30).

Der besondere Charme von Oldtimern liegt darin, dass sie schon lange nicht mehr gefertigt werden –auf den Straßen sind sie somit rar und etwas Besonderes. Geht jedoch etwas am Fahrzeug kaputt, wird diese Sonderstellung schnell zum Problem. Denn Ersatzteile werden naturgemäß nicht mehr produziert. Im Zuge von Industrie 4.0 soll sich das ändern: Die Produktion wandelt sich hin zur Losgröße eins, sprich zur individuellen Fertigung. Man spricht dabei auch von »Highly customized mass production«. Weiterlesen

Mensch und Roboter – Seite an Seite

Schwächen bei der Konzentration und Ausdauer – niemals! Roboter gelten seit jeher als verlässliche und unverzichtbare „Kollegen“ der Industriemitarbeiter. Sie übernehmen zunehmend das Schweißen, Biegen, Trennen, den Transfer und die Ablage von Rohren. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen werden Roboter zukünftig noch flexibler machen und den rein repetitiv arbeitenden Roboter auf Dauer ablösen.

Morgens zur Arbeit und erstmal den Fernseher einschalten. Passt auf den ersten Blick nicht wirklich. Und doch wird genau das zur Realität bei der kamerakontrollierten, vollelektrischen Fertigungszelle von Transfluid Maschinenbau. Sie ist das Herzstück des intelligenten Rohrbearbeitungssystems. Über einen Großbildschirm „flimmern“ nicht aktuelle Nachrichten, aber wertvolle Informationen zu Energieverbrauch, CPK-Wert und Stückzahl der bisher bearbeiteten Rohre. Weiterlesen

Immer mehr, immer schneller – Glasfaserkabel auf der wire 2018

Rasant steigt der Umfang digitalisierter Daten, die beispielsweise für den E-Mailverkehr, den Internethandel, das Telefonieren und Fernsehen benötigt werden. Immer mehr, immer schneller – ein Anspruch, den vor allem Glasfaserkabel erfüllen können. Die Kabelbranche muss liefern, und zwar Produktionsmaschinen, Kabelummantelungen und Messtechnik auf allerhöchstem Niveau.

Rapide ist daher auch die Entwicklung bei der Glasfaserkabelherstellung, um die benötigte Leistungsfähigkeit sicherzustellen. Eine Herausforderung, der sich beispielsweise Kurre Spezialmaschinenbau stellt. „Neben der reinen kostengünstigen Umsetzung ist es zwingend erforderlich, sich auf die immer wieder neuen spezifischen Kundenanforderungen einzulassen. Das heißt, wir wollen die produktspezifischen Anforderungen unserer Kunden verstehen, um optimale Produktionsanlagen zu konzeptionieren“, erklärt Thorsten Wilde, Leiter Vertrieb und Projektmanagement bei Kurre Spezialmaschinenbau GmbH. Mit dieser Flexibilität wolle man passende Lösungen generieren, wie sie zum Beispiel im Bereich der Elektromobilität, der Datenübertragung oder der Sensorik im Automobilbau benötigt werden. Weiterlesen

Wissensplattform für Logistiker und Supply Chain Manager

In diesem Jahr geht die CeMAT erneut mit einem exzellenten Forenprogramm an den Start. Mit bedeutenden Branchenpartnern, wie dem VDMA (Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau), der BVL (Bundesvereinigung Logistik), dem Fraunhofer IML oder dem EHI Retail Institute wird die CeMAT zeigen, welche Möglichkeiten Logistik-4.0-Konzepte bieten und welche Best-Practice-Lösungen es bereits heute gibt. „Im Zusammenspiel mit der HANNOVER MESSE schaffen wir eine einzigartige Wissensplattform für die Digitalisierung der Supply Chain. Mit so vielen Best-Practice-Lösungen und Innovationen wie nirgendwo sonst auf der Welt“, sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG. Weiterlesen

Leichtbau: Über Grenzen hinaus Produkte neu denken

Leichtbau macht Teile und Produkte nicht nur leichter, sondern auch besser. Was das konkret heißt, lässt sich während der HANNOVER MESSE vom 23. bis 27. April vor allem in Halle 5 erleben. Dort sind unter dem Dach der Industrial Supply , der internationalen Leitmesse für innovative Zulieferlösungen und Leichtbau, genau jene Unternehmen zu finden, die ihre Expertise im Leichtbau haben. Dazu gehören auch die 16 Aussteller am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“, der 2018 an den Erfolg aus den Vorjahren anknüpft. Die Unternehmen zeigen innovative Leichtbaulösungen von der Simulation und Optimierung von Entwicklungs- und Produktionsprozessen über Additive Fertigung bis hin zu hybriden Werkstoffen. Weiterlesen

Software und additive Verfahren für die Fabrik der Zukunft

Software und IT-Lösungen sind ein zentrales Thema der HANNOVER MESSE 2018. Kein Wunder – ihre Rolle besteht darin, die einzelnen Glieder der industriellen Wertschöpfungskette zu verbinden. Für die digitale Transformation der Industrie ist diese Verbindung und Vernetzung von elementarer Bedeutung. Deshalb führt für die Fachbesucher im April auch kein Weg vorbei an den zahlreichen Ausstellern zu den Themen Automation und Digital Factory . In den Hallen 6, 7 und 8 stehen dabei die Themen IT-Lösungen und integrierte Prozesse im Mittelpunkt – von Additive Manufacturing, CAD/CAM und CAE über MES oder ERP bis PLM. Weitere Themen dort sind Augmented Reality, Künstliche Intelligenz/Machine Learning, Big-Data-Analytics oder industrielle IT-Plattformen. Zudem können sämtliche Messeteilnehmer die begleitenden Foren, Tagungen oder Vortragsevents nutzen, um sich über den optimalen Einsatz von integrierten IT-Lösungen zu informieren. So spielt etwa Additive Manufacturing nicht nur im Ausstellungsbereich eine wichtige Rolle, sondern auch in einem Symposium am Messedienstag. Weiterlesen

Predictive Maintenance spart Kosten und minimiert Ausfallrisiken

Vorausschauende Lösungen für die zustandsbasierte Wartung (Predictive Maintenance) werden für die Nutzer von Maschinen und Anlagen immer wichtiger, da so Kosten gespart und Ausfallrisiken minimiert werden können. Welche neuen Produkte und Lösungen am Markt verfügbar sind, erfahren die Besucher der Integrated Automation Motion & Drives (IAMD) in den Hallen 22 und 23.

„Dort zeigen Unternehmen, welchen Nutzen die Verbindung von Antriebstechnik und Steuerungstechnik mit cloudbasierten Diensten und Machine Learning bietet. Besucher erfahren praxisnah, welche technischen und kommerziellen Vorteile Maschinenbetreiber und Instandhalter in der Produktion haben, wenn sie ihre Wartungskonzepte nach den Grundsätzen von Industrie 4.0 gestalten“, sagt Krister Sandvoss, Global Director IAMD bei der Deutschen Messe AG. Weiterlesen

Wenn sich IT und klassische Automation vernetzen

MindSphere, Azure, AWS oder Axoom – Namen wie diese stehen für die digitale Transformation der Industrie und belegen, dass Vernetzung und Kollaboration die entscheidenden Voraussetzungen sind für neue Geschäftsmodelle im Zusammenspiel von IT und Industrie. Die HANNOVER MESSE 2018 legt genau darauf ihren Fokus mit dem Leitthema „Integrated Industry – Connect & Collaborate“ . In den Hallen der IAMD – Integrated Automation, Motion & Drives – sowie der Digital Factory zeigen Unternehmen, wie sie sich aktuell verändern und welche neuen Lösungen und Geschäftsmodelle durch die Verbindung von IT und integrierter Automation entstehen.

„IT und Industrie haben sich aus zwei Richtungen aufeinander zu bewegt“, sagt Arno Reich, Global Director IAMD und Digital Factory im Team der HANNOVER MESSE. „In Zeiten der digitalen Transformation ziehen sie nun aber an einem Strang und können nicht mehr separat voneinander betrachtet werden: Die Automatisierer verfügen mittlerweile über große Softwarekompetenz und werten ihre Produkte und Services anhand digitaler Technologien auf. Gleichzeitig wenden sich IT- und Internetkonzerne der Industrie zu und finden dort mit Adaptionen ihrer bisherigen Angebote – Stichwort Plattformökonomie – ein hochattraktives Anwendungsfeld.“ Weiterlesen