19.11

Quo vadis Kunststoffforschung?

Karsten Kretschmer

SKZ – Das Kunststoff-Zentrum, Friedrich-Bergius-Ring 22, 97076 Würzburg

Neue Werkstoffe waren schon immer tragende Säulen in der Entwicklung der Menschheit. Ganze Zeitalter wurden nach den wesentlichen Materialien für Werkzeuge und Gebrauchsgüter benannt – Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit. Die Bedeutung der Werkstoffe ist auch heute noch ungebrochen, so stellen Unternehmen mit einem direkten Werkstoffbezug einen herausragenden Wirtschaftsfaktor für den Industriestandort Deutschland dar. Betrachtet man die Wirtschaftszahlen der Werkstoffbranchen (Chemie, Keramik, Glas, Kunststoff, Bergbau, Eisen, Papier), so erkennt man die enorme Bedeutung – 34 % des Bruttoinlandsprodukts werden direkt hier erwirtschaftet. Weiterlesen Quo vadis Kunststoffforschung? »

19.11

Explosions- und Brandschutz im Anlagenbau

Das Übergreifen von Bränden von Filtergehäusen auf Gebäude kann man durch das Einhalten ausreichend großer Abstände verhindern (laut BGI 739 ≥ 10 m bei Außenwänden aus brennbarem Material oder ≥ 5 m bei Außenwänden aus nicht brennbarem, aber nicht feuerbeständigem Material), was jedoch aufgrund beengter Platzverhältnisse oft nicht zu realisieren ist. Wenn die Filtergehäuse allerdings so konstruiert sind, dass sie die Ausbreitung von Bränden verhindern, ist ein platzsparendes Layout der Anlage möglich. Weiterlesen Explosions- und Brandschutz im Anlagenbau »

19.11

Luftklingentechnologie: Alternativverfahren zu Druckluft spart in Produktionsbetrieben bis zu 85 Prozent an Energie

Um 20 Prozent möchte die Bundesregierung den Stromverbrauch in Deutschland bis 2020 senken. Tatsächlich gibt es besonders in der Wirtschaft noch viele ungenutzte Potenziale für eine effizientere Energienutzung. So entfallen fast zwei Fünftel des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland auf elektrische Antriebe in Industrie und Gewerbe. Zu den energieintensiven Anwendungen zählen Druckluftsysteme, die bei der Trocknung, Reinigung oder Kühlung von Produkten, die über ein Fließband laufen, eingesetzt werden. In vielen Bereichen, von der Stahl- und Automobil- bis zur Lebensmittelindustrie, könnten sie durch die alternative Luftklingentechnologie ersetzt werden. Neben einem niedrigeren Geräuschniveau hat diese gegenüber der Druckluft den wesentlichen Vorteil, bis zu 85 Prozent weniger Energie zu benötigen und somit auch die Betriebskosten zu senken. Weiterlesen Luftklingentechnologie: Alternativverfahren zu Druckluft spart in Produktionsbetrieben bis zu 85 Prozent an Energie »

20.09

Fertigung von mechanischen Metamaterialien mittels Dip-in Laserlithographie

Einleitung

Metamaterialien werden aus gewöhnlichen Werkstoffen wie Metalle oder Polymere hergestellt, bieten jedoch gänzlich neue Möglichkeiten die elastische oder elektromagnetische Wellenausbreitung zu beeinflussen. Das Erfolgsrezept ist die künstliche Anordnung der Grundwerkstoffe in funktionelle Baugruppen, die auf sub-Wellenlängenskala zu effektiven  Materialien zusammengesetzt werden. Weiterlesen Fertigung von mechanischen Metamaterialien mittels Dip-in Laserlithographie »

20.09

Neue Produktionstechniken in der Industrie CO2-Laser für die effiziente Bearbeitung von Nicht-Metallen

Einfache Handhabung, automatisierte Arbeitsabläufe und qualitativ hochwertige Ergebnisse, das ist zusammengefasst die Zielsetzung des Einsatzes von Lasertechnik heute. Hohe Flexibilität aufgrund zunehmender Produktvarianten, Individualisierungen und verkürzte Reaktionszeiten steigern den Anspruch, nicht nur in der Logistik, sondern setzen auch Maßstäbe für neue, innovative Fertigungsprozesse Weiterlesen Neue Produktionstechniken in der Industrie CO2-Laser für die effiziente Bearbeitung von Nicht-Metallen »

31.08

Mikroschweißen

Autor: Dr.-Ing. Florian Bechstein

Das LaserCUSING-Verfahren, auch bekannt unter dem Begriff Selective Laser Melting (SLM), erlebte eine rasante Entwicklung. Dennoch bleibt der Eindruck des Exotischen: Eher Prototypen und Kleinserien prägen die Szene. Es wird ein Mangel an echter Reproduktionsfähigkeit unterstellt.
Bei jeder jungen Technologie bilden sich nach und nach Erfahrungsschätze und Methoden, die bei bereits eingeführten Technologien als gegeben angesehen werden. Faktisch steht das Verfahren in einigen Bereichen im Wettbewerb zum industriellen Gießen oder Fräsen, an dessen Leistungen man sich messen lassen muss. Es werden aber deutliche Fortschritte hin zu besseren Oberflächen und Bauteilequalitäten gemacht und vor allem in der Reproduzierbarkeit. Weiterlesen Mikroschweißen »

31.08

Laserstrahlhärten – Integration in die Fertigung ermöglicht schlanke Prozesse

Das Laserstrahlhärten hat sich als Verfahren zum Härten lokal beanspruchter Bauteile durch die Verfügbarkeit von Hochleistungsdiodenlasern und einer Reihe von systemtechnischen Entwicklungen der letzten Jahre als Ergänzung zu klassischen Härteverfahren etabliert. Besonders der Formen- und Werkzeugbau aber auch die Automobilindustrie setzen zunehmend häufiger dieses Verfahren ein. Durch Integration des Laserstrahlhärteverfahrens in die Prozesskette können Produktionskosten gesenkt und Fertigungsabläufe zeitlich gestrafft werden. Das Fraunhofer IWS erarbeitet hierfür optimierte Fertigungsketten unter Betrachtung des gesamten Prozesses. Weiterlesen Laserstrahlhärten – Integration in die Fertigung ermöglicht schlanke Prozesse »

31.08

Funktionalisierung von Oberflächen mittels Lasertechnologien

Einleitung
Die ersten Laser zur Erzeugung von monochromatischem kohärenten Licht wurden in den frühen 70-er Jahren des 20. Jahrhunderts gebaut. Heute findet das Laserlicht in den unterschiedlichsten Bereichen wie Fertigungstechnik, Medizin, Messtechnik, Kommunikationstechnik, Unterhaltungselektronik und Computertechnik sowie Nukleartechnik seinen Einsatz. Je nach Anwendungsfeld wird Laserlicht mit Wellenlängen aus dem ultravioletten, sichtbaren oder infraroten Spektralbereich mit Lichtleistungen von wenigen Milliwatt bis in den Kilowattbereich verwendet. Weiterlesen Funktionalisierung von Oberflächen mittels Lasertechnologien »

24.07

Hochleistungs-Kühlschmierstoffe

In den eigenen modernen Labors hat Rhenus Lub für seine Kunden einen efÞ zienten „Problemlöser“ entwickelt, der die Bearbeitung anspruchsvoller Werkstoffe wirtschaftlicher und zugleich sicherer und humanverträglicher macht

In den eigenen modernen Labors hat Rhenus Lub für seine Kunden einen efÞ zienten „Problemlöser“
entwickelt, der die Bearbeitung anspruchsvoller Werkstoffe wirtschaftlicher und zugleich sicherer und
humanverträglicher macht

Um in der Bearbeitung anspruchsvoller Werkstoffe dauerhaft Kosten einzusparen und dabei zugleich sicherer und humanverträglicher zu produzieren, hat Rhenus Lub mit rhenus TU 43 einen effizienten „Problemlöser“ entwickelt. Der Hochleistungskühlschmierstoff ist zugleich pflegeleicht und anwenderfreundlich und hat sich damit selbst bei anspruchsvollsten Bearbeitungen von Titan bereits bewährt. Weiterlesen Hochleistungs-Kühlschmierstoffe »

24.07

Keramik-Rohr ist nicht gleich Keramik-Rohr

Das zeigt ein orientierender Vergleich von Keramik-Rohren für die Hochtemperaturtechnik

Der Hochtemperatureinsatz verlangt von Rohren aus AI2O3-Keramik eine hohe Formtreue und Korrosionsbeständigkeit und bei der Montage in laufende Anlagen auch eine hinreichende Belastbarkeit durch Thermoschock. Die Untersuchung wurde daher mit dem Schwerpunkt auf diesen drei Eigenschaften durchgeführt. Zur Charakterisierung der Werkstoffe und Produkte untersuchte die FRIATEC Division Keramik das Gefüge und die chemische Zusammensetzung sowie das Materialverhalten bei korrosiver, thermischer und thermomechanischer Belastung. Der Zustand des keramischen Gefüges und seine chemische Zusammensetzung haben für die Beständigkeit der Rohre gegen Verformung und Korrosion bei hoher Temperatur eine Kernfunktion. Das auf den folgenden Bildern dargestellte Ergebnis der Untersuchung offenbart teilweise drastische Unterschiede.

AL23: beständig - D1: schwacher Angriff, Beständigkeit bei korrosivem Angriff - C: starker Angriff

AL23: beständig – D1: schwacher Angriff, Beständigkeit bei korrosivem Angriff – C: starker Angriff

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