Entwicklung von chrom- und borbasierten Verschleißschutzschichten für die Warmmassivumformung

Peter Dültgen, Helmut Brand

Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. (FGW)

Bernd-Arno Behrens, Timur Yilkiran

Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen (IFUM), Leibniz Universität

Günter Bräuer, Hanno Paschke, Martin Weber

Fraunhofer Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST)

Die überwiegend mittelständisch geprägten Unternehmen der Warm­massiv­um­formung unterliegen einem hohen internationalen Kostendruck, um auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig bleiben zu können. Dadurch ergeben sich Forderungen zur Senkung der Fertigungskosten und zur höheren Wertschöpfung durch die Produktion von Werkstücken mit zunehmender Komplexität. Durch zunehmende Automatisierung konnten die Prozesskosten bereits stark gesenkt werden. Daher wird in vielfältigen aktuellen Arbeiten die Reduzierung der Werkzeugkosten als weiterer Optimierungsschritt der Werkzeugkosten angesehen. Schmiedegesenke unterliegen prozessbedingt starkem Verschleiß, der einen signifikanten Einfluss auf die erzielbaren Standmengen und damit auf die stückzahlbezogenen Kosten ausübt.

Eine Standmengenerhöhung durch die Verwendung von Verschleißschutzschichten ist das Ziel der hier dargestellten Arbeiten.

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Composites – viel erreicht und noch mehr viel zu tun!

Prof. Dr.-Ing. Ulf Breuer

Institut für Verbundwerkstoffe GmbH Kaiserslautern Strukturbauteile aus Composites, insbesondere solche aus faserverstärkten Kunststoffen, sind heute aus den meisten Bereichen des täglichen Lebens kaum mehr wegzudenken. Im Automobil, im Luftfahrzeug, in Sport- und Freizeitgeräten, in der Medizintechnik, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Energietechnik, für Windkraftanlagen und in vielen weiteren Branchen haben sich diese Werkstoffe bereits fest etabliert und tragen schon lange zu nennenswerten Produktverbesserungen bei. Weiterlesen

Poröse anorganische Werkstoffe

Stefan Reschke, Dr. Ramona Langner, Jürgen Kohlhoff

Von porösen Werkstoffen spricht man je nach Literaturzitat, wenn wenigstens 30% bis 70% des Gesamtvolumens aus einer Vielzahl von Hohlräumen besteht. Diese können eine schaumartige geschlossene oder schwammartige offene Strukturen zeigen, wobei geschlossene Porensysteme überwiegend in mechanischen und offene Porensysteme überwiegend in anderen funktionellen Anwendungen eingesetzt werden. Der technisch sinnvolle Durchmesser der Poren erstreckt sich vom Nanometerbereich bis hin zu mehreren Millimetern. Die Poren und ihre Zellwände können dabei in Form und Ausprägung völlig homogene bis völlig heterogene Anordnungen und Verteilungen zeigen. In technischen Anwendungen überwiegt jedoch der Wunsch nach einem homogenen Aufbau, da hiermit die angestrebten Eigenschaften über das ganze Werkstückvolumen  einheitlich vorliegen und besser berechenbar sind. In diesem Beitrag wird die große Gruppe poröser Polymerwerkstoffe nicht behandelt, da sie hinsichtlich thermischer und mechanischer Belastbarkeit nicht mit anorganischen Stoffen konkurrieren können. Weiterlesen