Hochwertige schwarze Oberflächen für edle Designansprüche

Hochwertige schwarze Oberflächen

Hochwertige schwarze Oberflächen

Hochwertige, dekorative Oberflächen von Produkten des Konsum- und Luxusgüterbereichs haben neben dem hohen Designanspruch auch die Anforderung an eine langfristige mechanische Stabilität. Technisch und edel anmutende schwarze Oberflächen lassen sich dabei über moderne Beschichtungstechnologien auch auf Gebrauchsgegenständen realisieren. Weiterlesen

Verbesserungspotenziale für verzinkte Bauteile durch innovative Dünnschichttechnologie

Bild 1: Fahrzeugkomponente im Verzinkungsprozess und im eingebauten Zustand nach 100.000 km Fahrleistung

Bild 1: Fahrzeugkomponente im Verzinkungsprozess
und im eingebauten Zustand nach
100.000 km Fahrleistung

Die Stückverzinkung hat sich über viele Jahrzehnte als hochwertiger und insbesondere robuster Korrosionsschutz etabliert und damit einen konstanten Marktanteil im Bereich des Stahl- und Metallbaus erobert. In den letzten Jahren offenbaren aber die vielfältig gestiegenen Anforderungen und Ansprüche aus den bestehenden Märkten, aber auch aus neuen, potentiellen Anwendungsfeldern, die Notwendigkeit nach neuen, leistungsfähigeren Systemen. Eine interessante Lösung stellt diesbezüglich die Dünnschichttechnologie microZINQ® dar, die neben den klassischen Vorteilen einer Verzinkung weitere nützliche Eigenschaften aufweist. Weiterlesen

Simulaton herstellungsbedingter Einflüsse bei kurzfaserverstärkten Spritzgussbauteilen

Bild 1: Prinzip der integrativen Simulation von Spritzguss und Strukturmechanik

Bild 1: Prinzip der integrativen Simulation von
Spritzguss und Strukturmechanik

Die Anforderungen an die wirtschaftliche Herstellung und die Qualität neuer Produkte wachsen kontinuierlich. Folglich werden bisherige Vorgehensweisen in der Produktentwicklung zunehmend hinterfragt. Durch die Simulation sowohl des Fertigungsprozesses als auch des Belastungsverhaltens eines Bauteils bereits im Entwurfsprozess können entscheidende Erkenntnisse in einer frühen Entwicklungsphase für die qualitative Verbesserung gewonnen werden. Weiterlesen

Auf dem Weg zu besseren Rüstzeiten

SPS und Elektrische Antriebe

SPS und Elektrische Antriebe

Automatisierte Formatverstellung ist heute im Maschinenbau ebenso selbstverständlich wie SPS und elektrische Antriebe. Maschinen sollen flexibel im Einsatz sein und mit kleinen Rüstzeiten die Produktion steigern. Das gilt nicht nur für neue Maschinenkonzepte, sondern auch für das Nachrüsten bestehender Anlagen. Gerade wenn es darum geht, die Effizienz an bestehenden Produktionslinien zu steigern, ist das Gesamtkonstrukt der Produktionslinie und nicht die einzelnen Maschinen zu betrachten. Weiterlesen

Kohlenstoffbasierte Festschmierstoffe

Stefan Reschke, Dr. Ramona Langner, Dr. Diana Freudendahl

Reibung, Verschleiß und Schmierung sind nach wie vor zentrale Themen bei Konstruktion, Herstellung und Gebrauch beweglicher Bauteile, denn sie bestimmen zu einem wesentlichen Teil Lebensdauer, Wartungskosten und Energieverbrauch der aus ihnen aufgebauten Systeme, wie z.B. Maschinen und Fahrzeuge. Neben flüssigen Schmierstoffen wie z.B. Ölen und höherviskosen Fetten werden für besondere Belastungen, speziell bei hohen Betriebstemperaturen, daher schon lange Mischsysteme aus Ölen bzw. Fetten und Feststoffen wie z.B. Graphit, Molybdendisulfid, Keramikpartikeln oder feinsten (Weich) Metallpulvern eingesetzt. Weiterlesen

Der Werkstoff, der aus der Baumrinde kommt

Schummelei mit falschem Tropenholz

Schummelei mit falschem
Tropenholz

Schummelei mit falschem Tropenholz

Für Terrassenböden wird gern das Edelholz Bangkirai verwendet. Unter diesem Namen dürfen 20 bis 25 unterschiedliche Baumsorten vertrieben werden, wenn sie eine Rohdichte von mindestens 900 kg/m² aufweisen. Die Hölzer entstammen zwar derselben Baumfamilie, sie heißt Shorea, sind aber vom Aussehen her stark voneinander unterschieden. Je nach Anbaugebiet vor allem sieht das Holz sehr unterschiedlich aus. Die ersten Bangkirai-Importe nach Deutschland stammten aus einem bestimmten Anbaugebiet in Indonesien. Dieses Holz der Baumart Shorea laevis hat eine gelbliche Färbung. Diese Baumbestände sind jedoch weitgehend erschöpft. Deshalb gibt es das klassische Bangkirai nur noch selten. Was heute im Handel ist, kann eine hellbraune, eine mittelbraune Färbung haben. Es kann angegraut oder gelblich sein. Zeigt das Holz eine rötliche Färbung, sollte man vorsichtig sein. Wahrscheinlich handelt es sich dabei nicht um Bangkirai, sondern um Red Balau, das allerdings weniger haltbar ist. Es ist also wichtig, beim Kauf sich genau über die Herkunft der Baumsorte zu informieren. Allerdings wer das Holz im Baumarkt kaufen will, findet zwar im Regal Bretter der unterschiedlichsten Färbung. Aber wer nachfragt, aus welchem Land das Holz stammt, bekommt dafür kaum eine verbindliche Antwort. Der Fachhandel ist zwar besser informiert. Hier kostet das Holz aber mehr und zwar etwa 7 bis 10 € pro laufendem Meter. Wer also Bankirai- Holz billig einkauft und sich nicht informiert, kann enttäuscht werden. Zu den billigen Ersatzhölzern gehören etwa Gerutu, Keruing, Kapur, Mersawa, Punah und das bereits erwähnte Red Balau. Sie ähneln zwar optisch dem Bangkirai, sind aber nicht so widerstandsfähig für Außenanwendungen. Die Hölzer Keruing und Kapur, die aus Malaysia, Indonesien oder Papua- Neuguinea stammen, harzen oder bluten oft aus und laufen in Form von braunen Auswaschungen die Fassaden herunter. Selbst Großhändler in Südostasien haben häufig selbst große Probleme, die einzelnen Holzarten voneinander zu unterscheiden, die sie zum Verkauf nach Europa anbieten. Erst unter dem Mikroskop lässt sich zweifelsfrei feststellen, um welche Baumart es sich handelt. Gerutu etwa weist weniger Dichte auf und ist leichter als Bangkirai. Auch kommt es vor, dass in einer Holzlieferung einzelne Dielen aus Austauschhölzern wie Geruto oder Mersawa enthalten sind. Weiterlesen

Mischkristallverfestigte GJS-Werkstoffe für Groß- und Schwergussteile

Abbildung 1: Übersicht des Eigenscbaftsniveaus im Vergleich

Abbildung 1: Übersicht des Eigenscbaftsniveaus im Vergleich

Herbert Werner und Ingo Lappat. Meuselwitz Benjamin Ajrich, Freiberg

Einleitung

Die Basisnorrn für Gusseisen mit Kugel­graphit (GJS) DIN EN 1563 [1] wurde vor ca. 2 Jahren um die rnischkristallverfe-stigten Qualitäten GJS 450-18, 500-14 und 600-10 erweitert. Damit stehen neben den klassischen Güten GJS 450-10. 500-7 und 600-3 Sorten mit verbes­sertem Eigenschaftsniveau zur Verfü­gung.

Die neu aufgenommenen rein ferritischen Güteklassen GJS 450-18, 500-14 und 600-10 [Abbildung 1] werden durch ei­nen angehobenen Si-Gehalt erzeugt und zeichnen sich im Vergleich zu konventionellen   ferritischperlitischen   Varianten durch folgende Eigenschaften aus:

  • Erhöhung der Duktilität ohne Festig­keitsverlust
  • Steigerung des Streckgrenzenverhältnis (Rp0,2/Rm) von ca. 0,6 auf ca. 0,8
  • Verbesserung der Bearbeitbarkeit durch ein homogen ferritisches Grundgefüge (genormte Härtedifferenz AHBW = 30; vorher zw. 50-80).

Im Zuge der wachsenden kundensei-tigen Nachfrage wurden durch die Enge­neeringabteilung der Meuselwitz guss Eisengiesserei Versuchsreihen durchge­führt, um diese Werkstoffe prozesssicher herzustellen und an spezielle Kundenan­forderungen anzupassen. Weiterlesen

2D-Materialien

Das mit Abstand am weitesten erforschte zwei-dimensionale Material (2D-Material), für dessen Entdeckung im Jahr 2004 Novoselov und Geim den Physik-Nobelpreis (2010) erhielten, ist Graphen. Zu Beginn konzentrierte sich die Erforschung der 2D-Materialien fast ausschließlich auf diesen bemerkenswerten Werkstoff. Das Material besteht aus einer einzigen Atomlage kovalent gebundener Kohlenstoffatome und verknüpft eine sehr gute thermische und elektrische Leitfähigkeit mit sehr geringem Gewicht und extrem hoher Fe-stigkeit. Die elektrische Leitfähigkeit kann allerdings erst durch Modifikationen eingestellt werden, da Graphen ein Isolator ist. Weiterlesen

Ultraschall zur Prozessüberwachung bei Insert- und Outsertbauteilen

Prof. Dr.-lng. Christian Hopmann | Dipl.-Wirt.-lng. Benjamin Grümer | Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen

Vorspann

Die Qualitätssicherung beim Umsprtizen von Einlegeteilen stellt eine Herausforde-rung dar, die aktuell den Einsatz teurer Messtechnik im Prüflabor erfordert oder durch zerstörende Prüfverfahren von Stich-proben realisiert werden kann. In einem neuen Online-Messverfahren können durch den Einsatz von Ultraschallmesstechnik die Verformung des Einlegers und die Dichtigkeit des Verbundes bereits während des Spritzgießprozesses überwacht werden. Weiterlesen

Preform-LCM: Schlüsselelemente zur Effizienzsteigerung

Abbildung 1: Darstellung der zeitlichen Entwicklung einer Fließfront bei einem Punktanguss von der Unterseite in einen textilen Lagenaufbau. K1 und K2 sind die Hauptpermeabilitäten in der Bauteilebene, K3 der Wert der Permeabiltät in Dickenrichtung.

Abbildung 1: Darstellung der zeitlichen Entwicklung einer Fließfront bei einem Punktanguss von der Unterseite in einen textilen Lagenaufbau. K1 und K2 sind die Hauptpermeabilitäten in der Bauteilebene, K3 der Wert der Permeabiltät in Dickenrichtung.

David Becker, Timo Grieser, Matthias Arnold, Peter Mitschang
Institut für Verbundwerkstoffe GmbH, Erwin-Schrödinger-Str., Geb. 58, 67663 Kaiserslautern

Das ambitionierte Ziel der Automobilindustrie komplex geformte Harzinjektions –Bauteile (Liquid Composite Molding) in Großserie einzusetzen erfordert neben geringeren Material- und Lackierkosten vor allem kürzere Zykluszeiten [1]. Zur Zykluszeitverkürzung sind ein tiefes Prozessverständnis und Entwicklungen entlang der gesamten Prozesskette notwendig. Dieser Artikel gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen entlang der gesamten LCM-Prozesskette in den Bereichen Permeabilität, Preforming und Prozessoptimierung. Weiterlesen