Industrie 4.0 im Fräsprozess: Flexible, mechatronische Spannsysteme mit aktiver Schwingungsdämpfung

© Foto Fraunhofer IPT Das aktive Stabilisierungssystem FixTronic ermöglicht eine höhere dynamische Prozessstabilität in der Fräsbearbeitung

© Foto Fraunhofer IPT
Das aktive Stabilisierungssystem FixTronic ermöglicht eine höhere dynamische Prozessstabilität in der Fräsbearbeitung

Digitalisierung und Vernetzung der Produktion prägen die »Vierte industrielle Revolution«. Um beste Voraussetzungen für die Herausforderungen der Industrie 4.0 zu schaffen, brauchen produzierende Unternehmen hochflexible, vernetzte und anpassungsfähige Produktionsmittel. Ein hohes Potenzial zur Produktivitätssteigerung birgt die Verwendung intelligenter Spanntechnik. Das Fraunhofer IPT entwickelt nun gemeinsam mit Partnern ein flexibles, mechatronisches Spannsystem mit aktiver Schwingungsdämpfung, um Fräsprozesse stabiler und wirtschaftlicher zu gestalten. Weiterlesen

Drehen per Laser: Neue Technik formt Werkstücke im µm-Bereich hochpräzise

Vorgestellt wird das neue Laserdrehen auf der AMB mit Hilfe einer Holobox, die den sonst nur bedingt einsehbaren Prozess anschaulich macht. Quelle: GFH

Vorgestellt wird das neue Laserdrehen auf der AMB mit Hilfe einer Holobox, die den sonst nur bedingt einsehbaren Prozess anschaulich macht.
Quelle: GFH

Präzises Bearbeiten ohne Grate, Späne und vor allem ohne Werkzeugverschleiß – aufgrund dieser Vorteile haben sich Lasersysteme inzwischen in weiten Bereichen der Metallindustrie zum Schneiden, Bohren und Strukturieren etabliert. Die GFH GmbH hat dieses Einsatzspektrum jetzt um eine zusätzliche Technik erweitert: das Laserdrehen. Da hierbei weder eine mechanische Kraft noch relevante thermische Einflüsse auf das Material wirken, lassen sich selbst kleinste Strukturen exakt und mit einer Oberflächenrauigkeit von Ra < 0,1 µm erzeugen. Gleichzeitig deckt derselbe Laser auch weiterhin alle üblichen Funktionen ab, so dass für folgende Bearbeitungsschritte das Werkstück nicht umgespannt werden muss, was den Produktionsdurchsatz erhöht, Kosten spart und das Risiko von Schäden minimiert. Vorgestellt wird das innovative Verfahren auf der AMB in Stuttgart. Weiterlesen

Besser schweißen mit flotten Laserspiegeln

Die schnellen und widerstandsfähigen MEMS-Spiegel lenken den Laserstrahl ab und führen ihn präzise über das Werkstück. Sie halten nun auch hohen Energien stand, so dass sie Aluminium und Stahlbleche bearbeiten können. © Fraunhofer ISIT

Die schnellen und widerstandsfähigen MEMS-Spiegel lenken den Laserstrahl ab und führen ihn präzise über das Werkstück. Sie halten nun auch hohen Energien stand, so dass sie Aluminium und Stahlbleche bearbeiten können.
© Fraunhofer ISIT

Mikrospiegel aus Silizium können Laserstrahlen extrem schnell steuern und damit den Wärmeeintrag in Werkstücke perfekt dosieren. Bislang waren sie aber für das Laserschneiden und -schweißen nicht widerstandsfähig genug. Einem Fraunhofer-Team ist es jetzt gelungen, schnelle und strapazierfähige Spiegel zu entwickeln, die reif für anspruchsvolle Schneid- und Schweißaufgaben sind. Während der LASER World of Photonics vom 22. bis 25. Juni 2015 in München stellen die Forscher mehrere dieser MEMS-Spiegel vor (Halle B3, Stand 341 und Halle A3, Stand 121). Weiterlesen

Neue Perspektiven für das Laserstrahlschweißen von Bauteilen aus Aluminium-Druckguss

Ausschnitt aus einem Kundenbauteil mit druckdichter Schweißnaht; Werkstoffkombination: Al-Rohr + Al-Druckguss © Fraunhofer IWS Dresden

Ausschnitt aus einem Kundenbauteil mit druckdichter Schweißnaht; Werkstoffkombination: Al-Rohr + Al-Druckguss
© Fraunhofer IWS Dresden

Das Fraunhofer IWS Dresden hat ein neues Verfahren zum Schweißen von Bauteilen aus Aluminium-Druckguss entwickelt und gemeinsam mit einem Industriepartner in die Serie überführt. Mit Hilfe brillanter Laserstrahlung und hochfrequenter Strahloszillation konnte erstmals eine Schweißverbindung erzeugt werden, die sich durch eine äußerst geringe Porenhäufigkeit im Schweißgut auszeichnet. Darüber hinaus ist der Bauteilverzug durch die konzentrierte, lokal begrenzte Wärmeeinbringung kaum noch messbar. Mit dem herkömmlichen Laserstrahlschweißen ist diese Qualität nicht realisierbar. Weiterlesen

STM MACHT REPARATURKOSTEN BEIM WASSERSTRAHLSCHNEIDEN ÜBERSCHAUBAR

Mit wartungsarmer Konstruktion und kundenfreundlichen Servicepauschalen verhindert der österreichische Wasserstrahlspezialist Ausreißer bei der Betriebskosten-Kalkulation

STM in Eben. Foto: Andreas Kolarik, 11.06.13Eigentlich könnte man meinen, mit dem verschleißfesten Werkzeug Wasser müsste man beim Schneiden ohne Reparaturkosten auskommen, wenn die Maschine solide gut genug ist. Weit gefehlt: Wo Wasser ist, ist auch Korrosion und wenn mit Drücken bis 6000 bar und Geschwindigkeiten von Mach 2 geschnitten wird geht das buchstäblich auf die Pumpe. Das Thema Wartung ist de facto sogar ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Betrieb einer Wasserstrahlanlage. Weiterlesen

Entgratfräser für schwierige Fälle

Mikron bietet mit der CrazyMill Chamfer – Linie ein komplettes Programm von Entgratfräsern. Jedes Modell ist aufs Anfasen und Entgraten in kleinen Dimensionen spezialisiert. Die vier unterschiedlichen Werkzeuge ergänzen sich gegenseitig. Dabei spielt das zu bearbeitende Material keine Rolle, die Werkzeuge eignen sich genauso für Werkzeugstähle wie für Aluminium, für rostfreie Stähle wie für Titan, Kupfer oder Messing.

Bild MikronCrazyMill Frontchamfer, empfiehlt sich für vorseitiges Anfasen und Entgraten von Kanten auch an schwer zugänglichen Stellen. Mit Durchmessern von 1 bis 6mm ist er für Kleinstbearbeitungen bestens einsetzbar, die 4 bis 6 Zähne sorgen für hohe Oberflächengüte bei grossen Vorschubgeschwindigkeiten. Weiterlesen