Neue Materialien aus Jülich bringen die Energiewende voran

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert zwei Projekte des Jülicher Instituts für Energie- und Klimaforschung zur Energiewende mit rund 2,6 Millionen Euro. Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel MdB überreichte dazu im Forschungszentrum Jülich die Förderbescheide.

„Der Erfolg von Energietechnologien basiert wesentlich auf der Verfügbarkeit geeigneter Materialien“, sagt Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel MdB. Genau hier setzen die zwei neuen Jülicher Projekte an. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Vorhaben MAXCOM und ProtOMem im Rahmen der Förderinitiative „Materialforschung für die Energiewende“ mit insgesamt rund 3,1 Millionen Euro, davon gehen 2,6 Millionen Euro an das Forschungszentrum.

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Weltweit erste elektrische Autofähre geht in Norwegen in Betrieb

Die von Siemens in Kooperation mit dem Schiffbauer Fjellstrand ausgestattete weltweit erste elektrische Auto- und Passagierfähre wurde in Betrieb genommen. Mit ihren drei Batteriepaketen, eines an Bord und eines in jedem Hafen, fährt sie vollständig emissionsfrei.

Die von Siemens in Kooperation mit dem Schiffbauer Fjellstrand ausgestattete weltweit erste elektrische Auto- und Passagierfähre wurde in Betrieb genommen. Mit ihren drei Batteriepaketen, eines an Bord und eines in jedem Hafen, fährt sie vollständig emissionsfrei.

In Norwegen wurde die weltweit erste batterieelektrische Auto- und Passagierfähre in Betrieb genommen. Ihr Verbrauch liegt pro Strecke bei lediglich 150 kWh, so viel wie ein norwegischer Standardhaushalt in drei Tagen benötigt. Siemens hat für diese Zusammenarbeit mit dem Schiffbauer Fjellstrand das komplette elektrische Antriebssystem sowie Ladestationen mit Lithium‑Ionen‑Batterien geliefert, die mit Strom, der aus Wasserkraft gewonnen wird, geladen werden. Durch den Wechsel zum Batterieantrieb senkt der Schiffseigner Norled die Treibstoffkosten um bis zu 60 Prozent. Die Norled‑Fähre zählt als Meilenstein auf dem Weg hin zum Betrieb von vollständig emissionsfreien Fähren entlang Norwegens langer Küste, wobei momentan auf mindestens 50 weiteren Strecken batteriebetriebene Schiffe eingesetzt werden könnten. Weiterlesen

BioSuck – Abfälle absaugen und Wasser sparen

BioSuck: Weniger Abwasser plus hohes Reststoffrecycling in der Lebensmittelindustrie.

BioSuck: Weniger Abwasser plus hohes Reststoffrecycling in der Lebensmittelindustrie.

Bei der Herstellung von Lebensmitteln fallen riesige Mengen an nicht essbarem Ausschuss wie Schalen von Zitrusfrüchten und Kartoffeln oder Blut aus der Fleischindustrie an. Ihre Entsorgung als Abfall oder zusammen mit dem Schmutzwasser und auch die hygienische Säuberung von Gerätschaften führen zu einem enormen Abwasseraufkommen. Fraunhofer UMSICHT arbeitet zusammen mit einer internationalen Arbeitsgruppe im Projekt BioSuck an der Umgestaltung des Abfallmanagements in der Lebensmittelindustrie. Durch die Absaugung anfallenden Abfalls mittels Vakuumtechnologie fällt weniger Abwasser an, was Entsorgungskosten senkt. Gleichzeitig lässt sich der über Vakuumrohre hygienisch transportierte und konzentrierte Abfall anschließend gezielt für bioenergetische Zwecke nutzen oder bei entsprechender Zusammensetzung recyceln. Im Projekt werden ein System und Richtlinien für Entscheider aus der Lebensmittelindustrie entwickelt, die Informationen darüber geben, wann und wo die Installation von Vakuumleitungen zur Abfallsammlung angebracht ist. Weiterlesen

Der neue GranulateContainer von Robatech

GranulateContainer_01Der neue GranulateContainer von Robatech ist eine Ergänzung zum bestehenden automatischen Befüllsystem RobaFeed. Er dient der sauberen Lagerung und störungsfreien Förderung von thermoplastischen Schmelzklebstoffen in Granulat-Form.

Die Ansprüche an die automatische Befüllung von Schmelzgeräten steigt stetig. Effizienz, Sicherheit und Funktionalität stehen dabei im Mittelpunkt. Mit dem vollintegrierten, automatischen Befüllsystem RobaFeed bietet Robatech die ideale Lösung für das sichere und zuverlässige Befüllen von Schmelzgeräten mit Klebstoffgranulat. Weiterlesen

Innovatives Filterkonzept ermöglicht langfristige Kosteneinsparungen

Halbierung der Filterkosten bei Absaug- und Filtersystem für Laserprozesse

Die große Speicherkapazität der Filter garantiert geringe Ausfallzeiten und Wartungs- wie Betriebskosten. Realisiert wurde dies durch den Einsatz von einer F9-Partikelfilterkassette als großflächiger Vorfilter und einer Kombinationsfilterkassette H14/A10 als Partikel- und Adsorptionsfilter. Damit ist eine Schadstoff-Entfernung von Feinstaub (DIN EN 779) und Schwebstoffen (DIN EN 1822) zu 99,995 % sowie von Gasen, Dämpfen und Gerüchen möglich.

ult_filterkosten„Viele Anwender möchten Planungssicherheit hinsichtlich des Sättigungsverhaltens der Filter in ihren Absaug- und Filteranlagen. Dabei spielen die zeitlichen Komponenten in Bezug auf Filterwechsel-Intervalle sowie die rechnerischen Kosten pro Minute entscheidende Rollen“, erklärt Dr. Stefan Jakschik, Vorstandsmitglied und Technischer Direktor der ULT AG. „Die im LAS 260 eingesetzten Pleat-Filter erreichen ein bisher beispiellos niedriges Level von 10 Cent pro Minute, was sich in signifikanten Kosteneinsparungen beim Anwender niederschlägt. Bislang bekannte Filtertechnologien schlugen sich durchschnittlich zwischen 15 und 20 Cent pro Minute nieder.“ Weiterlesen