Das i-Tüpfelchen im Werkzeug- und Formenbau

Klein, aber fein - hohe Schule des Werkzeugbaus bei W. Faßnacht

Bobingen, 05.10.2012: Ein durchgehend hoher Qualitätsanspruch und die absolute  Flexibilität  bei  Kundenanforderungen  begründen  den  Ruf   des W. Faßnacht Formenbaus aus Bobingen bei Augsburg als schnellen und kompetenten Lieferanten von Werkzeugen. Termintreue, Zuverlässigkeit und klare Absprachen prägen die Kundenbeziehung des Unternehmens. Zahlreiche Preise heimsten die bayerischen Schwaben bereits ein. So auch in 2012: Faßnacht konnte sich als Finalist des Wettbewerbs „Werkzeugbau des Jahres 2012“ den

1. Platz in seiner Kategorie sichern. Wir sprachen mit Wolfgang Faßnacht über Innovation, Verfahren, Verbände und was den Werkzeugbau aktuell bewegt.

Mitte 2012 lieferte Faßnacht seinen 1.000 generativ gefertigten Werkzeugeinsatz aus. Damit hat sich das LaserCUSING-Verfahren binnen fünf Jahren zu einem wichtigen Faktor in Bobingen entwickelt – und das in einer Branche, die traditionell in Formen, Drehen, Sägen, Fräsen und Erodieren denkt. Die zunehmende Bedeutung des Laserschmelzens mit Metallen hat Gründe im modernen Werkzeugbau.

Stichwort konturnahe Kühlung

Mit LaserCUSING können Kühlkanäle sehr nahe unter der Formkontur angesetzt werden. Komplexe Teile mit unterschiedlichen  Wandstärken bei Verrippungen und Stegen können so „nahe am Geschehen“ gekühlt werden. Konturnahe Kühlungen liegen im Trend. Was vor Jahren noch, in Bezug auf das Fließverhalten, als nicht prozessfähig galt, wird heute einfach gemacht. Neben der Reduktion der Zykluszeit kann durch die Kühlung auch der Verzug im Teil abgesenkt werden. Die Kühlkanalquerschnitte liegen bei >5 mm. Dadurch besteht die Möglichkeit diese bis zu 2 – 3 mm unter der Formkontur anzusetzen. um optimal zu kühlen. Auch das Gegenteil, das Temperieren kann über solche Kanäle erfolgen. Dies geschieht etwa bei Teilen mit Hochglanzoptik (high glossy-Effekte). Bestimmte Werkzeuge haben sogar beide Aufgaben in getrennten Kreisläufen: Oberflächen mit Hochglanzoptik, die temperiert werden und an der Innenkontur Verrippungen, die gekühlt werden, um Verzug zu verhindern. Bei den bislang bei Faßnacht produzierten Werkzeugen mit dieser Kühltechnik waren Reduzierungen der Zykluszeit bei Serienwerkzeugen bis zu 40 % möglich. Das bedeutet einen enormen Vorteil zur Wertschöpfung für den Produktionsbetrieb.

Thema Kosten und Geschwindigkeit im Werkzeugbau

„Zeit ist Geld“, sagt der Volksmund. Vor allem aber sorgen die kurzen Entwicklungszeiten für enormen Zeitdruck bei Produktentwicklern, Werkzeugbauern und Verarbeitern. Das Laserschmelzen erlaubt es, Pulverwerkstoffe aus Originalmaterial, Schicht für Schicht aufzuschmelzen. Dabei erreicht man heute Härtegrade bis zu 52HRC, abhängig vom Werkstoff. Vor allem bei der Herstellung des Werkzeugeinsatzes werden bei konventioneller Technik Personalkosten fällig, da der Dreh- und Fräsprozess kontinuierlich überwacht werden muss. Anders beim Laserschmelzen von Metallen: Die LaserCUSING-Anlage kann nach Wahl der Parameter 24Stunden pro Tag mannlos betrieben werden. Auch bei hybriden Teilen spart der Werkzeugbauer Zeit und Kosten. Auf einen vorgefertigten Grundkörper, mit vorgebohrtem Zu- und Ablauf der Kühlung, kann die formgebende Restgeometrie inklusive der restlichen Kühlkanalauslegung mittels LaserCUSING „aufgeschweißt“ werden.  Diese Vorgehensweise hat sich bei einer Mischbauweise in vielen Fällen als schnellste und wirtschaftlichste Methode erwiesen. Generell gilt, dass generative Technik schneller zum Ergebnis führt – und überwiegend günstiger ist.

Einsätze für runde Teile

Nach den Erfahrungen bei Faßnacht sind gerade runde Teile sehr geeignet für Einsätze auf der Basis des Laserschmelzens. Runde Werkzeugeinsätze können mit dem LaserCUSING-Verfahren wesentlich kostengünstiger hergestellt werden. Denn durch Integration einer konturnahen Kühlung entfallen Einstiche und Nuten für O-Ringe. Die Konstruktion des Einsatzes fällt somit einfacher aus. Folglich reduziert sich der Konstruktions- Fertigungs- und Nacharbeitsaufwand und somit auch die Kosten. Bei Faßnacht hat das „generative Denken“ mittels Laser einen hohen Stellenwert in Konstruktion und Werkzeugbau.

 

Interview Wolfgang Faßnacht

Redaktion: Wir gratulieren Ihnen zum neuerlichen Erfolg beim Wettbewerb “Werkzeugbau des Jahres 2012”! Was machen Sie anders als die Anderen?

Wolfgang Faßnacht: Vielen Dank. Zunächst einmal gibt es sehr viele, sehr gute Werkzeug- und Formenbauer, die ich nicht als Konkurrenz betrachte, sondern als Kollegen. Bei Faßnacht kommen ein paar Aspekte ins Spiel, durch die wir gut aufgestellt sind: Schlagkräftige Größe, sehr unterschiedliche Branchen für die wir arbeiten, hohe Flexibilität und saubere Absprachen mit den Kunden. Wenn wir in die Bemusterung gehen, ist auf beiden Seiten klar definiert, was zu tun ist. Daher können unsere Kunden sehr schnell in die Serienproduktion einsteigen. Wenige Schleifen erleichtern die Beschaffung und reduzieren Kopfschmerzen auf beiden Seiten.

Redaktion: Sie sind Verbandsmitglied im VDWF. Was bringt Ihnen diese Vereinigung?

Wolfgang Faßnacht: Wie alle Werkzeugbauer neige ich zur Unabhängigkeit. So bin ich aus der Innung ausgetreten (lacht). Beim VDWF ist der Dialog mit den Kollegen allerdings sehr fachlich fundiert. So werden Informationen und Schulungen angeboten, die auf unseren Bedarf hin maßgeschneidert sind. Auch hat sich die traditionelle Unabhängigkeit der Werkzeug- und Formenbauer, die ich anführte, in den letzten 10 oder 15 Jahren stark gewandelt. Der klassische Eigenbrötler stirbt aus. Die jüngeren Werkzeugbauer wissen, dass man Interessen gemeinsam besser verfolgen kann. Wir sind zunehmend gut beraten, genau zu erklären, was eigentlich „Made in Germany“ bei Werkzeugen für den Verarbeiter in Performance und Euros bedeuten. Im VDWF stehen wir im engen Dialog miteinander, tauschen uns offen zur Fertigungs- oder Prozessphilosophie aus. Gerade in der Krise 2008/2009 haben wir uns intensiv ausgetauscht und die Zeit genutzt, um wieder Anlauf zu nehmen. Überhaupt schwinden die Berührungsängste, da jeder Werkzeugbau doch einen eigenen Charakter hat – man kann keinen Werkzeugbauer kopieren.

Redaktion: Stichwort: Prozessphilosophie – was ist Ihre?

Wolfgang Faßnacht: Das kann man, glaube ich, nicht wirklich beantworten. Der eine Werkzeugbauer hat eine bestimmte Vorliebe beim CAD, andere bei Schieberauslegungen, bei Formkernspitzenauslegungen mit integrierter Kühlung  und so weiter. Aber alle Wege führen nach Rom. Deswegen ist Dialog in der Szene wichtig und innovationsförderlich, um neue Wege zu suchen. Eine durchgängige Prozessphilosophie wird vielleicht das Thema Qualität im Werkzeugbau sein. Der Werkzeugbauer steht immer im persönlichen Kontakt mit dem Kunden. Das verpflichtet – Aug‘ in Aug‘ – zu einer gewissenhaften Vorgehensweise und partnerschaftlichem Verhalten.

Redaktion: Welche Trends sehen Sie derzeit im Werkzeugbau?

Wolfgang Faßnacht: Nach wie vor gibt einen starken Einfluss der Einkäufer bei der Preisgestaltung. Der Markt teilt sich in Kunden, die beim Werkzeug Geld verdienen wollen und solche, die am Teil verdienen wollen. Das letztere ist bei hohen Stückzahlen fast zwingend. Hier müssen wir sehr genau argumentieren, warum eine bestimmte Werkzeuggestaltung kürzere Zyklen erlaubt, weniger Verzug im Teil bedeutet und  geringeren Ausschuss verspricht. Oder auch warum es weniger Prävention bedarf und warum das Werkzeug länger im Einsatz verbleiben kann. Diesen qualitativen Ansätzen kann der Verarbeiter nicht auf Dauer ausweichen. Klar ist auch, der Ruf des deutschen Werkzeugbaus lebt von seinen kompetenten, langjährig erfahrenen und hinzulernenden Mitarbeitern. Hinzukommt eine traditionell hohe Investitionsbereitschaft in unserer Branche, um Anschluss zu halten und dem Wettbewerb aus anderen Ländern die Stirn zu bieten. Nicht zuletzt muss man sehr offen sein, für Bereiche in denen Neuerungen passieren. Der technologische Wandel ist ein sehr dynamisches Muster im Werkzeugbau. Bei uns war das zum Beispiel das Thema Laserschmelzen mit Metallen für Werkzeugeinsätze.

Redaktion: Was bewegt einen Werkzeugbauer sich mit generativen Techniken zu beschäftigen?

Wolfgang Faßnacht: Ich habe das Thema bereits 1992 im Versuchsstadium erlebt und die Entwicklung genau verfolgt. Anfang der 2000er Jahre waren die ersten Anlagen am Markt verfügbar. Mitte 2008  lernte ich bei Hofmann in Lichtenfels, die Anlagen von deren Tochterunternehmen Concept Laser kennen und diskutierte mit den Hofmännern die Einsatzmöglichkeiten. Da fiel uns einiges ein. Zu später Stunde fragten mich die Lichtenfelser Kollegen, ob ich nicht eine Maschine haben wolle. Ich schlief eine Nacht darüber und kurz darauf war die M1cusing -Anlage auf dem Weg nach Bobingen.

Redaktion: Welche Einsatzmöglichkeiten bieten sich bei Werkzeugen?

Wolfgang Faßnacht: Das spielt sich auf mehreren Ebenen ab: Einerseits Einsätze  mit konturnaher Kühlung, um kürzere Zyklen im Spritzguss zu fahren. Die Teile werden immer aufwendiger mit sehr unterschiedlichen Verrippungen. Hier kann sinnvoll gekühlt werden. Zum anderen Kontureinsätze für runde Teile, die mit klassischen Methoden, vom Beschaffen einer Stahlstange aus dem Lager bis hin zum Härten, aufwendiger und teurer zu fertigen sind, als mit LaserCUSING. Mit dem generativen Metall-Laserschmelzverfahren sparen wir Zeit in Konstruktion und Fertigungsphase und können zudem Änderungswünsche leichter einfließen lassen. Es gibt zunehmend auch andere Werkzeugbauer, für die wir als Lohnfertiger LaserCUSING-Einsätze anbieten. Das Thema wird wichtiger, denken wir auch an Hybridteile, bei denen auf vorgefertigte Grundkörper formgebende Restgeometrien mit  LaserCUSING „aufgeschweißt“ werden.  Sie haben dann einfach ganz andere Möglichkeiten.

Redaktion: Warum setzen dann nicht alle Werkzeugbauer auf das Thema?

Wolfgang Faßnacht: Da müssen Sie die Kollegen fragen. Im Lohnauftrag kann man schon einen Trend erkennen, dass sich der Werkzeugbau zunehmend in diese Richtung bewegt. Das Thema wird heute offen diskutiert und auch praktisch eingesetzt. LaserCUSING stößt nicht mehr auf Widerstände, weil die Vorteile augenfällig sind. Aber ich sprach eingangs auch von der Dominanz der Einkäufer. Wenn sie Einsätze anbieten wollen, so müssen diese vorfinanziert werden. Was, wenn der Auftrag nicht kommt? Das verhält sich ähnlich zur Werkzeugsensorik. Technisch absolut überzeugend, aber wenn der Kunde nur einen „Lada“ kaufen möchte, dann fällt das alles raus. Überhaupt sollten sich Verarbeiter sehr genau überlegen, was sie eigentlich haben möchten. Durch Komplexität oder Sparaspekte – denken wir nur an Pärchenwerkzeuge – haben wir einen zunehmenden Anteil von Werkzeugen, die nicht in jeder Hinsicht „kunststoffgerechte Formen“ im Sinne der Fertigungsabteilungen in den Spritzereien sind. Genau das möchte doch ein Werkzeugbauer liefern: Kundenzufriedenheit durch kunststoffgerechte Formen. Wenn ich so manches Pflichtenheft lese, dann kann ich gut ablesen, welche Erfahrungen und Risiken in der Vergangenheit beim Kunden stattgefunden haben.

Redaktion: Seit 2008 haben Sie eine LaserCUSING-Anlage. Was sprach aus Ihrer Sicht für Concept Laser?

Wolfgang Faßnacht: Ich vermute, dass auch die Anlagen des Wettbewerbs mehr oder minder eine vergleichbare Leistung beim Teileaufbau erzielen. Die Unterschiede an dieser Stelle dürften sehr gering sein. Concept Laser ist allerdings kein klassischer Maschinenhändler, wie die anderen. Dahinter steht das Know-how im Werkzeugbau, der unter uns Kollegen ganz wichtig ist. Die denken und sprechen also wie wir, weil sie das gleiche machen. Zudem hat Concept Laser eine hohe Beratungsqualität, denken Sie an Materialien, Zertifizierungen oder bei Konstruktions- und Prozessberatung. Und ganz wichtig ist die Unterstützung bei der Schulung, um Mitarbeiter schnell und fundiert an die neuen Möglichkeiten zu führen. In zahlreichen dieser „weichen Faktoren“ liegen die Stärken des Unternehmens und damit der Nutzen für den Anwender. „Wohlfühlen“ ist auch ein Anspruch, den der Kunde heute haben darf.

Redaktion: Man hört hier oder dort von zugesetzten Kühlkanälen? Wie relevant ist dieser Einwand?

Wolfgang Faßnacht: Wir lassen die Hände weg von extremen Kühlkanälen. Im Ernst – unsere Kühlkanäle liegen bei 5mm Durchmesser. Damit sind Werkzeuge auch ohne ausgefuchste Prävention absolut prozesssicher. Wir müssen konstatieren, dass die Wartungs- und Präventionsbeauftragten beim Verarbeiter durch Kostendiskussionen in den letzten Jahren sehr unter Druck geraten sind. Zahlreiche Unternehmen sparen hier kräftig – und das nicht zum Vorteil der Werkzeugzustände. Überlegen Sie, welche Werte dort stehen! Ich frage auch gerne mal nach, woher das Gerücht der zugesetzten Kühlkanäle kommt. Stets kommt das vom „Hören-Sagen“: Es ist wohl wahrscheinlicher einem Yeti zu begegnen. Wir haben in 2012 den 1.000 LaserCUSING-Einsatz mit einer konturnahen Kühlung ausgeliefert. Noch nie habe ich dieses „Problem“ erlebt. Es ist wohl ein Märchen. Im Ernst muss man doch folgendes klar sehen. Konturnahe Kühlung beschleunigt die Physik im Werkzeug. Kürzere Zyklen bedeuten mehr Wertschöpfung. Punktum.

Redaktion: Wir danken für das Gespräch.

 

Vorteile des Laserschmelzens im Werkzeugbau

  1. Optimierung der Herstellkosten
  2. Zeitersparnis bei Konstruktion und Werkzeugbau
  3. Optische Güte
  4. Zykluszeitreduktion (bei konturnaher Kühlung)
  5. Mannlose Fertigung und Kosteneinsparungen
  6. Differenzierte Entwicklungsmöglichkeiten
  7. verbesserte Anpassungsmöglichkeiten
  8. geringere Änderungskosten
  9. Prototypen- und Musterba

 

Werkzeugbau des Jahres 2012

In der Kategorie „Externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeitern“ erzielte W. Faßnacht Werkzeug- und Formenbau im Jahr  2012 einen 1. Platz. Die Jury begründete dies mit „Besonderheiten“ wie folgt:

 

  • Eines der kleinsten Unternehmen im Wettbewerb.
  • Struktur ähnlich großer Unternehmen, jedoch erheblich schlanker, flexibler und effektiver.
  • Fertigungstechnologien ebenfalls wie große Formenbauer oder besser, jedoch durchgängig im Unternehmen integriert, daher erheblich stärkeres Innovationsverhalten der Mitarbeiter.
  • Unterschiedlichstes Teile- und Kundenspektrum mit entsprechendem Innovations- und Technologietransfer.
  • Keine Kunden- oder Branchenabhängigkeit.
  • Keine Engpässe durch starke Rotation und Schulung der Mitarbeiter.
  • Kurze Wege, dadurch schnelle Absprache und somit Zeit- und Kostenvorteile.
  • Schnelle Entscheidungen.
  • Persönliche Kontakte zu Kunden und Lieferanten, teilweise
  • bis zu den Maschinenbedienern.

 

Kurzinformation W. Faßnacht Werkzeug- und Formenbau

Kontinuierlich gewachsen

In wenigen Jahren seit Gründung 1990 hat sich das schwäbische Unternehmen Faßnacht zu einem Formenbau entwickelt, der, bei mittelständischer Größenordnung,  über Süddeutschland hinaus bekannt geworden ist. Und das aus gutem Grund:

Sechsmal nahm das Unternehmen bisher am deutschlandweit ausgetragenen Wettbewerb „EXCELLENCE IN PRODUCTION“ teil. Lohn der Mühe war  2004 der 2. Platz, sowie ein Jahr später der 1. Platz in der Kategorie: „externer Werkzeugbau unter 100 Mitarbeiter“. 2007 durften die Bobinger sogar als Gesamtsieger ganz oben auf dem Treppchen stehen. Im Jahr 2009 erreichte Faßnacht trotz Wirtschaftskrise erneut einen hervorragenden 2. Platz, 2010 konnte das Unternehmen neben dem 20-jährigen Firmenjubiläum wieder den 1.Platz in einem sehr starken Teilnehmerfeld feiern. Zuletzt, 2012, gewann Faßnacht den 1. Platz als „Werkzeugbau des Jahres 2012“ in der Kategorie „Externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter.

Typisch für derart solide Unternehmen ist auch der Werdegang. Als 25-jähriger Werkzeugmachermeister hat Wolfgang Faßnacht klein angefangen. Aus einer Hinterhofwerkstatt erfolgte bereits ein Jahr später der Umzug in einen angemieteten Neubau in Königsbrunn. Das Unternehmen wuchs stetig und ist heute in der Lage, mit einer gestandenen Mannschaft von 20 Mitarbeitern, Lösungen für alle Anforderungen des Formenbaus zur Herstellung von spritzgegossenen Produkten zu entwickeln.

Da sich „Made by Faßnacht“ herumgesprochen hat, kommen die Auftraggeber aus den unterschiedlichsten Bereichen nach Bobingen: Aus der Automobil- und Medizinbranche, aus der Verpackungs- und Haushaltstechnik, sowie aus dem Bau- und Elektrobereich.

Faßnacht steht für hochkomplexe Spritzgießformen, wie z.B. Mehrkomponenten- und Dünnwandtechnik sowie Folienhinterspritzungen. Ein durchgehend hoher Qualitätsanspruch und die absolute Flexibilität bei Kundenanforderungen begründen den Ruf als schneller und kompetenter Lieferant von Werkzeugen. Zuverlässigkeit und klare Absprachen prägen die Kundenbeziehung des Unternehmens.

Die Themen Hybridbauweise und konturnahe Kühlung mit Werkzeugeinsätzen sind seit 2008 ein

innovatives Thema in Bobingen. Das Laserschmelzen von Metallen (LaserCUSING) ermöglicht es, Einzel- und Serienbauteile oder Kühlgeometrien in Hybridbauweise schnell und kostenvorteilig zu fertigen.

Faßnacht ist Mitglied im VDWF (Verband deutscher Werkzeug- und Formenbauer).

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