Deutsche Edelstahlwerke GmbH mit neuem Warmarbeitsstahl auf der Euromold

02Die Deutschen Edelstahlwerke haben ihr bewährtes Warmarbeitsstahl-Angebot um einen neuen Stahl erweitert: Den Thermodur® E 40 K Superclean. Es handelt sich dabei um einen Werkstoff, der sich aufgrund seiner verbesserten Temperaturbeständigkeit bei gleichzeitig hoher Zähigkeit optimal für die Herstellung von Druckgussformen eignet. Mithilfe seiner herausragenden Eigenschaften und seines homogenen Gefüges verzögert er effektiv, auch bei einer extremen Beanspruchung des Druckgusswerkzeugs, die Entstehung und das Fortschreiten von Warmrissen und erhöht damit die Lebensdauer des Werkzeugs signifikant.

„Die nicht vermeidbaren Thermoschockrisse führen früher oder später zu einem Ausfall der Druckgussform, denn spätestens wenn die Risse zusammenwachsen und Ausbrüche entstehen, würden sich diese auf die Oberfläche des erzeugten Druckgießteils übertragen. Mit unserem neuen Warmarbeitsstahl lässt sich dieser Zeitpunkt deutlich verzögern“, erläutert Michael Bauer, Technischer Kundenberater bei den Deutschen Edelstahlwerken. Das Tochterunternehmen der international operierenden SCHMOLZ + BICKENBACH Gruppe bietet daher seinen Kunden der Druckgussindustrie mit dem neuen Thermodur® E 40 K Superclean eine höchst wirtschaftliche Lösung aus hochwertigem Speziallangstahl an, mit der die Druckgussindustrie auch die steigenden qualitativen Anforderungen ihrer Abnehmer erfüllen kann. Zu denen gehört z.B. die Automobilindustrie, die Druckgussteile aus Leichtmetallen wie Aluminium vermehrt für Strukturbauteile des Autos einsetzt, beispielsweise für Längs- und Querträger, Federbeindome, Stoßdämpferaufnahmen, Kofferraumklappen usw. Ihr Vorteil: Druckgussteile können höchst effizient in großen Mengen und in verlässlicher, reproduzierbarer Qualität hergestellt werden und unterstützen die Automobilhersteller zudem dabei, Gewicht und damit CO2-Austoß ihrer Modelle weiter zu reduzieren.

Effizienz, Qualität, Reproduzierbarkeit und Wirtschaftlichkeit von Anfang an

„Bei der Herstellung von Druckgusskomponenten wird eine Leichtmetallschmelze in eine zuvor temperierte Form eingefüllt. Dies geschieht mit einer enormen Geschwindigkeit und mit hohen Drücken zwischen 150 und 1000 bar. Die Form ist also einer extremen mechanischen und gleichzeitig thermischen Wechselbeanspruchung ausgesetzt, der sie bei Dauerbeanspruchung nur lange standhalten kann, wenn sie aus Warmarbeitsstahl gefertigt wurde, der eine ideale Kombination aus hoher Temperaturbeständigkeit, Zähigkeit und Wärmeleitfähigkeit bietet“, so Bauer. Beim Thermodur® E 40 K Superclean ist es den Deutschen Edelstahlwerken nun gelungen, durch eine präzise Abstimmung der chemischen Analyse – insbesondere der Zusatzstoffe, die neben den Hauptelementen Chrom, Molybdän und Vanadium zum Einsatz kommen – die Temperaturbeständigkeit im Vergleich zu dem bewährten Warmarbeitsstahl Thermodur® E 38 K noch einmal deutlich zu verbessern, ohne dabei die Zähigkeit wesentlich zu reduzieren.
„Diese Präzision bei der Zusammensetzung der Analyse können wir dank unseres neuen sekundärmetallurgischen Zentrums am Standort Witten jederzeit abrufen und unseren Kunden damit verlässliche Qualität liefern“, ergänzt Bauer.

Um Reinheit und Homogenität des Gefüges weiter zu erhöhen, wird der Thermodur® E 40 K Superclean außerdem im Elektro-Schlacke-Umschmelzverfahren (ESU-Verfahren) unter Schutzgas umgeschmolzen, wodurch Verunreinigungen wie Sulfide und Oxyde mit der Schlacke entfernt werden. Im Fall des neuen Thermodur® E 40 K Superclean führt dieses Umschmelzen in Kombination mit einer zusätzlichen Spezialstrukturbehandlung zu der charakteristischen Gefügehomogenität – sowohl im geglühten als auch im vergüteten Zustand.

Pünktlich zur Euromold ist der neue Thermodur® E 40 K Superclean der Deutschen Edelstahlwerke ab Lager in schwarzer Ausführung in den Abmessungen 800 x 250 mm und 800 x 350 mm erhältlich. „Ab Frühjahr 2015 wollen wir ihn in weiteren Abmessungen und dann auch wie gewohnt in bearbeiteter Ausführung anbieten“, so Michael Bauer.

 

Kontakt
Deutsche Edelstahlwerke GmbH
Melanie Biskup (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Auestr. 4, 58452 Witten
Telefon: 02302 29 2216
Fax: 02302 29 4978
E-Mail: melanie.biskup@dew-stahl.com

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