Industrieverband Feuerverzinken und bauforumstahl kooperieren

(Düsseldorf, 18.06.2012) Stahl ist allgegenwärtig und prägt sämtliche Lebensbereiche der Gegenwart. Autos, Brücken und Hochhäuser – kein anderer Werkstoff erreicht annähernd die Spannweiten, Höhen und Zugfestigkeiten von Stahl. Witterungseinflüsse und Luftverunreinigungen lassen Stahl jedoch rosten. Den langlebigsten Schutz vor Korrosion bietet das Feuerverzinken, bei dem Stahlteile einen massiven Zinküberzug erhalten. Bei dieser engen technischen Verbindung ist es nur konsequent, dass die beiden Branchenvertreter – das bauforumstahl und der Industrieverband Feuerverzinken – kooperieren: Die strategische Zusammenarbeit startete bereits im Oktober 2011 und umfasst unter anderem die gemeinsame Interessenvertretung in Fachausschüssen, die Kontaktpflege zu Hochschulen sowie Messebeteiligungen, Seminarreihen und Events.

„Mit der Kooperation werden wir aktuellen Marktentwicklungen gerecht, denn Korrosionsschutzentscheidungen haben nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische Konsequenzen. Deshalb ist es so wichtig, beim Bauen mit Stahl ganzheitlich zu denken. Dies zu kommunizieren und zu zeigen, wie beim Korrosionsschutz mit Feuerverzinken CO2, Ressourcen und Energie gespart werden können, wird in unsere gemeinsamen Projekte einfließen. Von der Zusammenarbeit versprechen wir uns neben Synergieeffekten und einem schnelleren inhaltlichen Austausch zudem neue strategische Impulse für unsere Mitgliedsunternehmen“, sagt Gerd Deimel, Hauptgeschäftsführer Industrieverband Feuerverzinken.

Ein Beispiel für die Zusammenarbeit der beiden Organisationen ist das „iforum Industriebau“, eine Vortragsreihe, deren thematischer Schwerpunkt auf Stahlhallen im Industrie- und Gewerbebau liegt. Parallel wird die gemeinsame Präsenz auf der „bau 2013“ – der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme – vorbereitet.

Bis Ende 2012 soll zudem die Umweltproduktdeklaration für feuerverzinkten Baustahl erstellt werden, die das bauforumstahl und der Industrieverband Feuerverzinken gemeinsam in Auftrag gegeben haben: „Umweltproduktdeklarationen bilden heute eine anerkannte Datengrundlage, um sowohl die Umwelteigenschaften eines Produkts als auch eines Gebäudes, das mit diesen Produkten errichtet wurde, ökologisch zu bewerten“, so Gerd Deimel, „durch die gleichzeitige Bewertung von Stahl und Zink durch ein unabhängiges Institut kann einmal mehr belegt werden, dass feuerverzinkter Stahl eine optimale Lösung für viele Einsatzbereiche darstellt und nachhaltig zum Ressourcenschutz beiträgt.“

Im bauforumstahl ist die gesamte Lieferkette für den Stahlbau vertreten, von Stahlherstellern und Stahlhändlern bis zu Stahlbauern einschließlich Planern und Zulieferern. Der Industrieverband Feuerverzinken e. V. und seine Serviceorganisation, das Institut Feuerverzinken GmbH, vertreten die deutsche Stückverzinkungsindustrie. Im Jahr 2011 wurden in Deutschland circa zwei Millionen Tonnen Stahl stückverzinkt. Wichtige Anwendungsbereiche des Korrosionsschutzes durch Feuerverzinken sind unter anderem Architektur und Bauwesen sowie die Verkehrstechnik und der Fahrzeugbau.

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