Klebstoffe für Filter werden temperaturbeständiger

Hersteller von Filtern können jetzt ihre Produkte mit noch temperaturbeständigeren Klebstoffen verarbeiten und dabei Geld sparen.

Henkel, der weltweit führende Anbieter von Klebstoff-, Dichtstoff- und Oberflächentechnologien, präsentiert auf dem World Filtration Congress vom 16. bis 20. April im österreichischen Graz Henkel seine innovativen Klebstoffe für die Branche.

Membranwasserfilter wie dieser lassen sich mit den neuen Henkel-Klebstoffen Macroplast CR 3529 und Macroplast CR 8605 verkleben.

Membranwasserfilter wie dieser lassen sich mit den neuen Henkel-Klebstoffen Macroplast CR 3529 und Macroplast CR 8605 verkleben.

Für die Herstellung von Industriefiltern sind leistungsfähige Klebstoffe unverzichtbar. Sie übernehmen wichtige Konstruktionsaufgaben wie zum Beispiel bei der Stabilisierung und Endverklebung von gefalteten Filtermedien oder bei der Verbindung der Filtermedien mit den Rahmenbauteilen. Die verwendeten Klebstoffe müssen dabei hohe Qualitätsanforderungen erfüllen, da sie beim Gebrauch vielfachen Belastungen durch Hitze, Druck und Chemikalien ausgesetzt sind. Hinzu kommen die Anforderungen an die Fertigungseffizienz: Filter werden zumeist in hohen Stückzahlen hergestellt, daher sind kurze Taktzeiten beim Klebstoffauftrag ebenso gefordert wie ein möglichst sparsamer Produktverbrauch.

Macroplast UK 1352 Der von Henkel neu entwickelte Polyurethanklebstoff Macroplast UK 1352 bietet dabei zahlreiche Vorteile. Ein mit ihm verklebter Filter kann dauerhaft Betriebstemperaturen von bis zu 120 Grad Celsius widerstehen, was einer Verdoppelung der Temperaturbeständigkeit gegenüber dem Vorgängerprodukt entspricht. Zudem erreicht der innovative Klebstoff bei Raumtemperatur innerhalb von nur 15 Minuten die Handlingsfestigkeit. Für Filterhersteller ist Macroplast damit eine Alternative zu traditionellen Epoxid-Klebstoffen. Diese müssen heiß und damit energieintensiv verarbeitet werden und brauchen rund eine Stunde zum Aushärten. Noch dazu sind sie im Einkauf teurer.

Klebstoffe für Trinkwasserfilter Weitere Innovationen für die Branche sind die beiden neuen Henkel-Entwicklungen Macroplast CR 3529 und Macroplast CR 8605, die beide eine Zulassung für die Verwendung in Trinkwasserfiltern haben. Auch bei ihnen ist die Temperaturbeständigkeit im Vergleich zu den Vorgängerprodukten auf bis zu 80 Grad Celsius im Dauerbetrieb verdoppelt worden.

Geringer Mengeneinsatz und starke Klebkräfte Die Maxime für die Klebstoffentwickler bei Henkel lautet, mit möglichst geringen Klebstoffmengen die jeweils geforderten Klebkräfte zu entfalten. Auch die verschiedenen Arten und Einsatzzwecke von Filtersystemen – von der Fahrzeugund Klimatechnik bis zur Medizin- und Wasseraufbereitungstechnik – stellen unterschiedliche Anforderungen an die Klebstoffe.

Ein Einsatzgebiet für den Klebstoff Macroplast UK 1352 von Henkel sind Ölfilter.

Ein Einsatzgebiet für den Klebstoff Macroplast UK 1352 von Henkel sind Ölfilter.

Kunden können mit den Experten von Henkel auf dem World Filtration Congress, dem weltweit wichtigsten Event für die Branche, ins Gespräch kommen. Henkel wird dort mit seinen Neuentwicklungen und anderen Klebstoffen für die Filterindustrie auf dem Messestand H12 vertreten sein.

Henkel ist weltweit mit führenden Marken und Technologien in den drei Geschäftsfeldern Wasch-/ Reinigungsmittel, Kosmetik/Körperpflege und Adhesive Technologies (Klebstoff-Technologien) tätig.

Das 1876 gegründete Unternehmen hält mit über 47.000 Mitarbeitern und bekannten Marken wie Persil, Schwarzkopf oder Loctite global führende Marktpositionen im Konsumenten- und im Industriegeschäft. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte Henkel einen Umsatz von 15.605 Mio. Euro und ein bereinigtes betriebliches Ergebnis von 2.029 Mio. Euro. Die Vorzugsaktien von Henkel sind im DAX notiert und das Unternehmen zählt zu den 500 umsatzstärksten der Welt (Fortune Global 500).

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