KSS 4.0 – Hochleistungs-Kühlschmierstoffe in der Medizintechnik

In der Medizintechnik wird heute ein sehr weitreichendes Spektrum an Werkstoffen verarbeitet. Die Werkstoffauswahl erfolgt in Anlehnung an die Funktionalität der gefertigten Endprodukte. Neben medizinischen Instrumenten und Werkzeugen, Komponenten für Motorsystemen und Medizinapparate fertigt die Branche auch Implantate, Fixiersysteme, Schauben und andere Teile, welche unter Umständen über viele Jahre im Körper verbleiben.

Im Fokus der Werkstoffauswahl stehen die jeweils erforderlichen thermischen, chemischen und mechanischen Eigenschaften der Werkstoffe, die Bearbeitbarkeit der Oberflächen sowie die Sterilisierbarkeit mit üblichen Verfahren. Darüber hinaus wird häufig eine enorme Korrosionsfestigkeit, aber auch die Atoxizität sowie die Biokompatibilität gefordert.

Der Hermann Bantleon GmbH, Ulm hat sich darauf spezialisiert, seinen Kunden ganzheitliche Produkt- und Dienstleistungskonzepte aus Kühlschmierstoff, Reinigungs- und Korrosionsschutz sowie der Wartung und Pflege der eingesetzten Medien anzubieten.
Im Firmen eigenen akkreditierten Labor entwickeln und analysieren die Spezialisten mit und für den Kunden.
Transparenz und Rückverfolgbarkeit, sowie eine lückenlose Dokumentation spiegeln die Zuverlässigkeit und das hohe Qualitätsbewusstsein des Ulmer Entwicklungs-, Produktions- und Dienstleitungsunternehmens wider.
Insbesondere Kunden aus der Medizintechnik benötigen Produktkonzepte, welche auch langfristig den einzuhaltenden Zulassungspflichten entsprechen.
Neben metallischen Werkstoffen wie rostbeständigen Chromstählen, Titan und Titanbasiswerkstoffen, Legierungen auf Kobaltbasis kommen in der Medizinbranche auch keramische Werkstoffe und Polymerwerkstoffe zur Anwendung. Verbundmaterialien sind auch in der Medizintechnik Lösungsansätze für konkrete Aufgabenstellungen.

Für den Zerspanungsprozess und die zu erzeugende Oberflächengüte stellen diese Werkstoffe höchste Anforderungen an den eingesetzten Kühlschmierstoff. Was, wo und wie ist jedoch von einer Vielzahl von Faktoren abhängig, die im Idealfall dann individuell auf das Werkstück und den gesamten Fertigungsprozess abgestimmt werden.

So bietet Bantleon heute im Bereich der wassermischbaren Kühlschmierstoffe ein breites Spektrum an Technologien, welche sich auch in der Medizinbranche bewährt haben. Kühlschmierstoffe mit hoher Reservealkalität ermöglichen sehr lange Standzeiten, selbst bei widrigen Einsatzbedingungen. Diese Technologien haben sich beispielsweise bei der Bearbeitung von Titan, Stahl oder Guss bestens bewährt. Im Bereich der Fertigung von Leicht- und Buntmetallen haben sich Technologien mit moderatem pH-Wert bewährt. Die langjährigen Erfahrungen mit bor- und aminfreien Produktstrategien konnten hier von der Entwicklung in verlässliche moderne Kühlschmierstofflösungen übertragen werden. Neben anwendungsspezifischen Kühlschmierstoffeigenschaften wie Spül- und Schmierwirkung, Schaum- und Rückstandsverhalten muss auch die technologische Eignung für die zur Verfügung stehende Wasserqualität sowie die zu bearbeitenden Werkstoffe gegeben sein. Die Hautverträglichkeit wird bei Produktentwicklungen von Bantleon durch dermatologische Untersuchungen bestätigt.

Bantleon bietet als Partner der Medizinindustrie selbstverständlich auch Schmierstofflösungen im Bereich der Schneid- und Schleiföle, sowie der Minimalmengen-Kühlschmierstoffe. Hohe Leistung, geringe Verbräuche, gute Abreinigbarkeit im Nachfolgeprozess sowie eine geringe Arbeitsplatzbelastung sind für die Anwender relevant.

Die Anwendung von nebel- und verdampfungsarmen Grundölen mit sehr hoher Schmierfähigkeit haben sich hier bewährt. Synergistisch wirkende und auf die Werkstoffe abgestimmte Additivsysteme sind ein wichtiger Erfolgsfaktor im jeweiligen Prozess.
Darüber hinaus erarbeiten die Spezialisten von Bantleon mit den Kunden optimierte Reinigungs- und Verpackungslösungen.
Bantleon weiß: die Auswahl von KSS-Inhaltsstoffen darf im Kundensinne keinesfalls kurzsichtig erfolgen. Die eingesetzten Formulierungen müssen den Ansprüchen der Praxis, des jeweiligen Markt- und Arbeitsumfeldes sowie den Branchenanforderungen gerecht werden. Auch hier sind Konzepte gefordert, die nachhaltigen Arbeits- und Umweltschutz mit berücksichtigen.

Weitere Informationen: www.bantleon.de

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