MAXIMATOR JET ERÖFFNET DER WASSERSTRAHL-INDUSTRIE ZUM INNOVATIONSTAG 2016 NEUE PERSPEKTIVEN

Im neuen „Wasserstrahl-Schneidzentrum Schweinfurt“ lernen 70 Gäste aus Industrie und Medien effektive Lösungen in punkto Ökologie, Energieeffizienz, Mikrowasserstrahl- und Hochleistungswasserstrahl-Fert igung im Einsatz kennen.

Unter dem Motto „never change a winning concept“ lud die Maximator JET GmbH am 17. Juni 2016 Kunden, Partner und Pressevertreter zum traditionellen Innovationstag in sein brandneues „Wasserstrahl-Zentrum Schweinfurt“ ein, um die neuesten Entwicklungen live zu präsentieren und im persönlichen Gespräch zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen dabei die Premiere der neuen Microwasserstrahlschneidanlage „MicroCut V2“, die kleinste Bauteile mit einer Positionier- und Wiederholgenauigkeit von 0,0025 mm schneiden kann, das bisher einzigartige „OneClean“-Wasseraufbereitungs system, mit dem Wasser und Abrasiv je nach Bedarf ressourcenschonend gereinigt, abgeleitet und wiederaufbereitet werden kann. Mehr Effizienz stellt das Unternehmen mit der neuesten Pumpentechnik von BFT unter Beweis: Mit der neuen Servotron-Hochdruckpumpe können Schnittgeschwindigkeit und – qualität auf 6.000 bar-Niveau bei deutlich niedrigeren Betriebskosten erzielt werden. Für mehr Effizienz steht auch die neue „SmarCut“-Software von STM und Maximator JET, die eine ganzheitliche Anlagenbedienung auf Highend-Ebene ermöglicht. Die 70 anwesenden Gäste machten begeistert von der Möglichkeit Gebrauch, die Eindrücke nach der Vortragsreihe mit Hilfe der Applikations-Ingenieure direkt an der Anlage zu vertiefen und Einsatzmöglichkeiten für den eigenen Betrieb zu eruieren. Restlos inspiriert wurden die Teilnehmer zur abschließenden Wein-Degustation auf der Burg Peterstirn, wo das Weingut Dahms nach dem gleichen „hands on“-Prinzip einen tiefen Einblick in die fränkische Weinkultur gab. Kein Wunder also, dass die Maximator JET GmbH zusammen mit seinem österreichischen Systempartner STM künftig verstärkt auf Live-Demonstrationen setzen will. Interessenten können die Neuheiten auf den Fachmessen Euroblech in Hannover und K in Düsseldorf im Oktober diesen Jahres sowie jederzeit in den Testzentren in Schweinfurt oder Eben/Austria kennenlernen – kostenloser Testschnitt nach Anmeldung inklusive. Auch 2017 wird es wieder einen Innovationstag der Systempartner STM und Maximator JET geben, für den sich Interessenten schon jetzt formlos unter info@stm.at anmelden können.

MicroCut V2.1MicroCut V2: Die technologisch ausgereifte Antwort auf die Miniaturisierung der industriellen Fertigung

Bei der neuen „MicroCut V2“ ist es dem Schweinfurter Wasserstrahlspezialisten gelungen, die bisherige Rekord-Schnittgenauigkeit nochmals um die Hälfte auf 0,01 mm zu reduzieren. Möglich macht dies eine innovative Konstruktion mit schwingungsarmem Granitgestell, Hochpräzisions-Spannrahmen und Linearmotorachsen in Kombination mit einer erstklassigen Schneidkopf-Technologie und der vollintegrierten „SmartCut“-Software des Herstellers. Beispiellose Präzision ist aber nur einer von vielen Vorzügen dieser Neuentwicklung. Die „MicroCut V2“ arbeitet auch wesentlich wirtschaftlicher als herkömmliche Anlagen. Zu diesem Zweck hat der Hersteller die mechanischen Verschleißteile auf ein Minimum reduziert, die integrierte Steuerung und das integrierte Abrasivsystem machen die üblichen Zusatzaggregate überflüssig und die Software gewährleistet maximale Material-, Personal- und Zeitersparnis. Dank der modularen System-Konfiguration kann die Anlage bis ins Detail an hochspezialisierte Schneidaufgaben angepasst und jederzeit umgerüstet werden. Die maximale Schneidtischgröße beträgt 1.000 x 1.000 mm.

Ökologie als Wettbewerbsvorteil: Das „OneClean“-Recyclingsystem

Mit seinem neuen Aufbereitungs-System liefern die Systempartner STM und Maximator JET eine smarte Lösung zur Kompensation steigender Energie-, Wasser- und Abrasivkosten bzw. Umweltauflagen. Denn „OneClean“ ist ein integriertes Modulsystem zur vollautomatischen Wiederaufbereitung von Wasser und Abrasiv. Dieses System kann Schlamm aus dem Schneidbecken befördern, Schnittwasser für die Kanaleinleitung reinigen oder zu 100% wiederaufbereiten. Auch Abrasiv – größter variabler Kostenfaktor beim Wasserstrahlschneiden – wird zu 50% recycelt und automatisch in die Anlage zurückgeführt. Mehr noch, „OneClean“ regelt die Wasserreinigung, -aufbereitung, -kreislaufführung und das Abrasivrecycling vollautomatisch direkt aus dem Schneidbecken. Damit senkt es die laufenden Kosten signifikant und erhöht gleichzeitig Bedienkomfort sowie Wartungsfreundlichkeit. Eine solide Konstruktion mit zentralem Edelstahl-Rahmen und Aluminium-Verkleidung in Kombination mit hochwertigen Markenkomponenten gewährleistet zudem die für STM-Produkte typische Verschleißfestigkeit. Erhältlich ist das weltweit einzigartige Wiederaufbereitungs-System je nach Bedarf als Basis-Version für die Trennung von Abrasiv und Prozesswasser oder in Kombination mit einem Abrasivrecycling-Modul und/oder Wasserkreislaufführungs-Modul.

Mehr Effizienz durch erhöhte Hochdruckwassermenge pro Minute: Maximator JET und STM setzen auf die neue Servotron-Pumpentechnik von BFT

In punkto Hochdrucktechnik setzen Maximator JET und STM konsequent auf hochdynamische frequenzgeregelte Servomotoren, die einen deutlich höheren Wirkungsgrad als herkömmliche Asynchronmotoren haben. Mit der neuesten Servotron®-Pumpengeneration von BFT kann dank 45kW-Antrieb und einer Hochdruckwassermenge von 4,6 l mit einer 0,4 mm Schneiddüse und damit deutlich schneller geschnitten werden. De facto ist die Schnittgeschwindigkeit mit einer 6.000 bar-Hochdruckpumpe vergleichbar, während sich die Verschleißkosten mit 2,70 Euro pro Schneidstunde auf dem Niveau einer 4.000 bar-Pumpe bewegen. Das macht Wasserstrahlschneiden branchenübergreifend noch deutlich attraktiver. Dies umso mehr, da diese Pumpen auch noch deutlich präziser, geräuschärmer (<78dB) und energieeffizienter arbeiten. Letzteres bestätigt auch der TÜV Austria, der dieser Innovation ganze 24% Energieersparnis im Vergleich zu konventionellen Hochdruckpumpen bescheinigt. Bei einer Auslastung von 75 Prozent (Schneidbetrieb zu Stillstand) und einschichtigem Betrieb (2.000 h) macht allein die Stromersparnis schon ca. 3.000 Euro pro Jahr aus.
Sven Anders, Geschäftsführer der Maximator JET GmbH, sieht seine Unternehmens-Strategie in dem regen Interesse bestätigt. „Das System-Duo ‚Maximator JET & STM’ ist seit der ersten Stunde auf wirtschaftliche Nachhaltigkeit programmiert. Das ist nicht die einfachste Art Geld zu verdienen, aber nach so einer Veranstaltung bin ich mehr denn je davon überzeugt, dass es die nachhaltigste Art ist erfolgreich zu sein.“

Weitere Informationen: www.maximator-jet.de, www.stm.at/

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