Optimal Hygiene beim Händetrocknen

Optimale Hygiene beim Händetrocknen mit Papierhandtüchern durch wissenschaftliche Studien belegt

In mehreren wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dass Einweg-Papierhandtuchsysteme die hygienischste Methode für das Händetrocknen am Arbeitsplatz und in öffentlichen Waschräumen darstellen.

2012 hat Eurofins-Inlab, ein unabhängiges Labor mit Sitz in Deutschland, in einer groß angelegten Studie die Anzahl an Mikroorganismen auf Handtrocknungssystemen und dem Boden darunter in echten Waschräumen[1] gemessen.

Dabei zeigte sich, dass die Keimzahl auf den Oberflächen von Papierhandtuchspendern im Durchschnitt 1.000-mal niedriger war als die auf den Oberflächen von Händetrocknern mit Luftstromgebläse. Auf den Böden unter Papierhandtuchsystemen war die Keimzahl im Durchschnitt 20-mal niedriger als auf den Böden unter Händetrocknern mit Luftstromgebläse. In der Studie wurden Bakterien wie Staphylokokken und koliforme Bakterien erfasst, die Krankheiten wie Lebensmittelvergiftungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Hautreizungen und andere Infektionen auslösen können.

Die Ergebnisse der Eurofins-Inlab-Studie ergänzen eine frühere Studie der Universität von Westminster[2]. Diese Studie hatte ergeben, dass Papierhandtücher die Keimzahl auf den Händen durch Reibung deutlich (um bis zu 76 %) reduzieren, während sich die Keimzahl bei Heißlufttrocknern und Händetrocknern mit Luftstromgebläse um bis zu 194 % erhöhen kann.

Durch Papierhandtücher wurden die Keime außerdem gebunden. Andere Systeme verteilten sie dagegen bis zu 2 m weit im Raum.  Zudem stellten die Forscher fest, dass sich auf den Ober- und Innenflächen von Händetrocknern mit Luftstromgebläse Keime ansammelten. Sie kamen zu dem Schluss, dass die an den Händen haftenden Bakterien beim Händetrocknen mit Papierhandtüchern wirkungsvoller entfernt werden und die Kontamination der Umgebung geringer ausfällt.

Besonders relevant ist der Nachweis, dass sich Keime auf Händetrocknern ansammeln. Eine von KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* durchgeführte Beobachtungsstudie hat nämlich ergeben, dass 100 % aller Nutzer von Händetrocknern mit Luftstromgebläse diesen beim Händetrocknen mindestens einmal berühren[1].

Wenn es während des Händetrocknens zu einer Kontamination der Hände kommt, können die Bakterien aus dem Waschraum hinausgetragen und auf andere Personen übertragen werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Virus bis zu sechsmal von Hand zu Hand übertragen werden kann[2], und einige Viren überleben auf glatten Oberflächen bis zu acht Stunden[3].

Die Studie der Universität von Westminster wurde auch in einer von der Mayo Clinic Proceedings im August 2012[4] veröffentlichten Metaanalyse der Literatur zur Handhygiene berücksichtigt. Die Autoren der Analyse werteten 446 Studien aus, von denen 12 als besonders relevant eingestuft wurden, darunter auch die Studie der Universität von Westminster.

Die Metaanalyse kam zu dem Schluss, dass Papierhandtücher Händetrocknern im Hinblick auf die Hygiene überlegen und daher für Umgebungen zu empfehlen sind, in denen Hygiene von besonderer Bedeutung ist, beispielsweise für Krankenhäuser.

Dazu Jon Purdy, EMEA Healthy Workplace Platform Leader bei KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL*: „Zusammen genommen lassen diese Studien den Schluss zu, dass Papierhandtücher die hygienischste Methode für das Händetrocknen darstellen. Das Entfernen der Bakterien und die Vermeidung einer Kontamination der Umgebung ist für eine gute Hygiene beim Händetrocknen ausschlaggebend und Papierhandtücher erfüllen diese Anforderungen.“

Die neuesten Forschungsergebnisse bekräftigen die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation, sich nach dem Händewaschen „die Hände gründlich mit einem Einweghandtuch zu trocknen“[5]. Im Jahr 2010 stellte das Journal of Applied Microbiology fest:

„Papierhandtücher erbringen durchweg bessere Ergebnisse als alle anderen Methoden des Händetrocknens, insbesondere im Hinblick auf die Bakterienanzahl auf Handflächen und Fingerkuppen.“[1]

Jon Purdy weiter: „Das richtige Händetrocknen ist entscheidend. Gleichermaßen wichtig ist es aber, im Waschraum möglichst hygienische Bedingungen zu schaffen. Dafür sind Handtücher zweifellos am besten geeignet. Dies ist besonders am Arbeitsplatz relevant, denn die Verbreitung von Keimen kann zu Krankheitsfällen bei den Mitarbeitern und Fehlzeiten führen, was die Unternehmen mit zusätzlichen Kosten belastet.“

Jon Purdy fügte hinzu: „Deshalb ist das effektive Händetrocknen ein zentrales Element unseres Projekts „Gesunder Arbeitsplatz*“. Diese Initiative unterstützt Unternehmen dabei, die Verbreitung schädlicher Keime am Arbeitsplatz durch ein paar einfache, aber wirksame Maßnahmen zu verringern. So lassen sich Fehlzeiten reduzieren und die Zufriedenheit und Produktivität der Mitarbeiter steigern.“

Jon Purdy abschließend: „Fehlzeiten stellen für Unternehmen ein enormes Kostenpotential dar. Vermeidbare Alltagserkrankungen wie Erkältungen, die Grippe und Magen-/Darminfektionen verursachen zwischen 30 und 40 % aller krankheitsbedingten Fehltage. Wissenschaftlich belegt ist die Tatsache, dass die Verwendung von Papierhandtüchern in Waschräumen die Verbreitung von Krankheitserregern am Arbeitsplatz vermeiden und zu Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter beitragen kann.“

Über Kimberly-Clark Professional*
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