Orbite Aluminae gelingt erste Produktion Seltener Erden aus Tonerde in Nordamerika

Vermarktung der Technologie ab 2013 geplant

Montréal/Québec, 8. August 2012 – Das kanadische Cleantech-Unternehmen Orbite Aluminae Inc. (TSX: ORT) hat aus seinem Tonerdevorkommen Grande-Vallée in Quebec erstmals Proben für kommerziell verwertbare schwere Seltenerdoxide, Gallium und Scandium extrahiert. Mit seinen patentierten und zum Patent angemeldeten branchenbewährten Technologien dürfte Orbite erster nordamerikanischer Hersteller von Seltenen Erden, Gallium und Scandium werden und wäre damit seiner Konkurrenz voraus. Ab 2013 will Orbite seine Technologie Dritten anbieten und ab 2014 seine eigenen Vorräte produzieren.

Seltene Erden (Dysprosium, Erbium, Neodym, Praseodym etc.) und Seltene Metalle (Gallium, Scandium, Yttrium), die meist in zu geringen Konzentrationen vorkommen, um sie rentabel abbauen zu können, sind Produkte von hohem kommerziellem Wert. Orbites Technologie ermöglicht die kostengünstige Extraktion Seltener Erden und Metalle im Rahmen des Prozesses zur umweltneutralen Aluminiumgewinnung. Orbite bewertet den Anteil schwerer Seltener Erden an der Gesamtmenge der Seltenen Erden in seinem Tonerdelager Grande-Vallée auf über 22% und hat darüber hinaus ein signifikantes Scandium-Vorkommen festgestellt. Für die Testphase zur Gewinnung von Proben einzelner Seltener Erden und Metalle verpflichtete Orbite die europäischen Unternehmen CMI-UVK und MEAB, die Extraktionsraten von über 93% Reinheit validierten (Gallium 93,86%; Scandium 93,11%; Yttrium 87,47%; Neodym und Dysprosium je 99,9%; Cerium 99,5%; Galliumoxid 99,99%).

„Unser Seltene-Erden-Lager birgt ein erhebliches kommerzielles Potenzial und dürfte das erste nordamerikanische Vorkommen sein, bei dem parallel zur Aluminiumproduktion die Extraktion und Separation schwerer Seltener Erden erfolgen kann. Orbites Eintritt in den Weltmarkt für Seltene Erden sollte außerdem einen Beitrag zur Reduzierung der wirtschaftlichen Risiken leisten, die mit der Konzentration der Separationstechniken in China verbunden sind”, so Richard Boudreault, President und CEO von Orbite Aluminae.

China ist derzeit mit Abstand der größte Anbieter Seltener Erden. Auch die USA und Australien verfügen über beträchtliche Lager, sind jedoch aufgrund des hohen Drucks, den China über den Preis und umweltpolitische Faktoren auf seine Wettbewerber ausübt, bislang nicht in der Lage, ihr Potenzial gewinnbringend zu nutzen.

Eine Machbarkeitsstudie hat Orbite bislang noch nicht abgeschlossen, und ob die geplanten Aktivitäten wirtschaftlich tragfähig sind, muss erst noch belegt werden. Rohstoffvorkommen, die keine Mineralreserven darstellen, haben sich bislang noch nicht einwandfrei als wirtschaftlich rentable Quelle erwiesen.

Die wissenschaftlichen und technischen Informationen im Zusammenhang mit der geplanten HPA-Anlage wurden von Orbites Chefingenieur Denis Primeau geprüft und bestätigt. Gemäß den Richtlinien, die das Kanadische Institut für Bergbau, Metallurgie und Erdöl (Canadian Institute of Mining, Metallurgy and Petroleum – CIM) erlassen hat und die in der kanadischen Norm „National Instrument 43-101“ genau festgelegt sind, handelt es sich bei Primeau um eine „qualifizierte Person“, allerdings aufgrund der Tätigkeit für Orbite ohne Unabhängigkeitsstatus.

Über Orbite

OrbiteAluminae Inc. ist ein kanadisches Cleantech-Unternehmen, das mit seinen innovativen Technologien neue Standards für die Aluminiumproduktion setzt. Die Technologien von Orbite ermöglichen die umweltneutrale Extraktion von Schmelz-Aluminiumoxid (SGA), hochreinen Tonerden (HPA) und hochwertigen Elementen wie Seltenen Erden und Metallen aus einer Vielzahl von Ausgangsprodukten wie beispielsweise Kaolin und Bauxit, ohne dass dabei der beim traditionellen Bayer-Verfahren anfallende Rotschlamm produziert wird. Das Unternehmen besitzt zehn unterschiedliche Schutzrechtsfamilien (plus Patentanmeldungen) in der ganzen Welt zur Gewinnung von Aluminiumoxid nach höchsten Nachhaltigkeitsstandards. Darüber hinaus hält Orbite die exklusiven Schürfrechte für insgesamt mehr als 60.984 Hektar Fläche einschließlich der 6.665 Hektar des Grande-Vallee in Québec, Kanada, das laut einem NI 43-101-konformen Bericht über mehr als 1 Mrd. Tonnen aluminiumreicher Lehmböden verfügt. Aktuell wandelt Orbite seine 2.600 m2 umfassende Pilotanlage in Cap-Chat, Québec, Kanada in eine komplette Produktionsstätte für hochreines Aluminiumoxid um, die im Frühjahr 2013 ihren Betrieb aufnehmen soll. Darüber hinaus plant das Unternehmen für Ende 2013 den Baustart für seine erste SGA-Anlage. In Zukunft will Orbite SGA- und HPA-Produkte anbieten. Seine Technologien, die sich durch niedrige Prozesskosten auszeichnen, wird Orbite zudem an qualifizierte Hersteller lizensieren, die ihren ökologischen Fußabdruck verringern wollen. Vor kurzem hat Orbite Partnerschaften mit dem weltgrößten Aluminiumproduzenten UC Rusal sowie mit dem  größten Aluminiumwerk Asiens, der indischen National Aluminium Company Ltd., geschlossen.

Zukunftsbezogene Aussagen

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