Schweißtechnik – der unerkannte Kostentreiber

Die hohen Standards der Prozessindustrie erfordern den Einsatz qualifizierter und erfahrener Fachkräfte. Der Bereich Schweißtechnik wird dabei vor besondere Herausforderungen gestellt, so das Ergebnis einer aktuellen T.A. Cook-Studie. „Die Unternehmen beklagen einen Mangel an Nachwuchs, während die gut ausgebildeten Mitarbeiter in den Ruhestand gehen“, sagt Studienleiter Jörn Grote. In Folge des Fachkräftemangels steigen die Kosten, die Qualität sinkt und innovative Verfahren können sich nicht durchsetzen.

Die Studie ‚Schweißtechnik – der unerkannte Kostentreiber‘ untersucht erstmals für die Prozessindustrie den Markt der Schweißtechnik und alternativer Verfahren. Auf Basis einer umfangreichen Befragung von Anlagenbetreibern und technischen Dienstleistern bietet sie exklusive Daten und Fakten. Es werden verschiedene Schweißverfahren, Anforderungen der Industrie, Bekanntheit und Auswahl technischer Dienstleister, neuen Technologien und geplante Investitionen thematisiert.

Die Ergebnisse der Studie belegen die Bedeutung der Schweißtechnik: Durchschnittlich ein Drittel der Mitarbeiter aus dem Bereich Instandhaltung ist fast ausschließlich mit Schweißen und anderen Verbindungsarbeiten beschäftigt. Der Anteil an externem Fachpersonal für Verbindungsarbeiten bei den Unternehmen liegt bei rund 60 Prozent. Doch Outsourcing nutzen nicht nur die Anlagenbetreiber selbst. Auch die beauftragten Dienstleiter holen sich Fremdpersonal bei anderen, oft stärker spezialisierten Unternehmen. Dies wirkt sich oft negativ auf die Arbeitsqualität aus. Durch die Auslagerung der Verbindungstechnik und den damit einhergehenden Verlust von internem Know-how steigen langfristig auch die Kosten für die Anlagenbetreiber.

„Die Unternehmen müssen umdenken und langfristig eine Personalstrategie planen, mit der sie die Ursachen des Fachkräftemangels bekämpfen“, so Grote. Mehr Personal allein ist allerdings nicht die Lösung, auch die Beurteilung der Fachkenntnisse externer Mitarbeiter ist ein wichtiges Erfolgskriterium. Denn je weniger fachkundiges Personal von Betreiberseite zur Verfügung steht, desto schwieriger gestaltet sich die Arbeitsorganisation auf der Anlage. Durch gezielte Weiterbildung der Mitarbeiter seitens der technischen Dienstleister und eine verstärkte Ausbildung von eigenen Fachkräften durch die Anlagenbetreiber kann dagegen vorgegangen werden. „Grundsätzlich ist die Bereitschaft erforderlich, das Thema aktiv anzugehen. Entscheidern muss bewusst sein, dass die langfristigen Kosten erheblich höher sind, als die Investition in Aus- und Weiterbildung“, sagt Grote.

Die Studie richtet sich an Entscheidungsträger in der Prozessindustrie in Instandhaltung, Technik, Einkauf und Management sowie an die anbietenden Unternehmen der Schweiß- und Industrieservicebranche.

Fakten zur Studie:

Breit angelegte Befragung unter Anlagebetreibern und Dienstleistern

Über 100 Seiten Daten und Fakten

Ca. 100 Interviews und Experteninterviews

Ergänzend zur Studie steht ab sofort ein kostenfreier Trendreport zur Verfügung. Die komplette Studie kann auf http://de.tacook.com/studies.html zum Preis von Euro 1.700,- zzgl. Mwst. bestellt werden.

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