Sind Polstermöbel bald 3D-druckbar?

Dieser Frage gehen derzeit Wissenschaftler aus dem IHD im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) geförderten Projektes „bioxXprint“ nach, das sich mit dem 3D-Drucken gradierter Strukturen für den Polstermöbelbau beschäftigt.
BioxXprint soll einen vollkommen neuen und innovativen Lösungsansatz zur Etablierung nachwachsender Rohstoffe in der Polsterindustrie bieten. Das Projekt wurde vom IHD zum Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“ des BMBF eingereicht und aus über 60 Projektskizzen ausgewählt.

Die Untersuchungen starteten im September 2016 und erstrecken sich im ersten Schritt über einen Zeitraum von neun Monaten, in dem die technische Machbarkeit und die Marktchancen für den bioxXprint eruiert werden. Langjährige Erfahrungen des IHD im Bereich des Aufbaus und der Prüfung von Polstermöbeln bilden dabei die Basis für die Forschungsarbeit. Zunächst werden unterschiedliche technische Lösungsansätze, die sich an derzeit verfügbaren ebenso wie an neuartigen 3D-Druckverfahren orientieren, wissenschaftlich geprüft.

Für einen zweiten Projektteil – eine sich anschließende zweijährige Machbarkeitsphase – wird ein Projektkonsortium zusammengestellt. Derzeit werden noch Projektpartner aus dem Bereichen 3D-Druckerentwicklung und Kunststoffschäumen sowie interessierte Anwender gesucht.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) gefördert und vom Projektträger Jülich betreut.

Ansprechpartner für das Projekt bioxXprint im IHD sind Frau Julia Kaufhold (julia.kaufhold@ihd-dresden.de) und Herr Tony Gauser (tony.gauser@ihd-dresden.de).

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