WERKSTOFFWOCHE 2017: Zukunftsmaterialien für die Industrie

Werkstoffexperten tagen vom 27. bis zum 29. September in Deutschlands Materialhauptstadt Dresden

Vom 27. bis zum 29. September 2017 treffen sich erneut Deutschlands Werkstoffexperten bei der WERKSTOFFWOCHE 2017 in Dresden, um sich über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Neue Materialien auszutauschen. Für die vom Stahlinstitut VDEh und der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e. V. (DGM) organisierte WERKSTOFFWOCHE ist die sächsische Landeshauptstadt nach der Premiere im Jahr 2015 zum zweiten Mal Gastgeberstadt. Additiv-Generative Fertigung, Leichtbau und Konstruktionswerkstoffe sind die Kernthemen der WERKSTOFFWOCHE. Weitere Schwerpunkte sind die aktuellen Trends im Bereich Neue Materialien, Funktionsmaterialien und Big Data. Diesjähriges Partnerland ist Singapur. Erwartet werden rund 1.800 Experten aus Maschinenbau, Energie-, Medizin-, Verkehrs-, Fertigungs-, Informations- und chemische Verfahrenstechnik und vor allem Branchenentscheider aus Deutschland.

Starker globaler Wettbewerb: Deutsche Industrie muss mehr Innovationen hervorbringen

„Die traditionell starke deutsche Industrie ist nach wie vor weltweit führend, doch inzwischen haben andere Länder wie etwa China kräftig aufgeholt. Angesichts des globalen Wettbewerbs müssen die deutschen Anwenderbranchen deshalb zukünftig deutlich mehr Innovationen hervorbringen. Besonders starke Innovationskraft geht dabei von neuartigen Werkstoffen aus“, sagt Dr. Frank O. R. Fischer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e. V. „Die WERKSTOFFWOCHE in Dresden ist ein Forum für alle Entdecker und Entwickler von Neuen Materialien sowie die Entscheider der Werkstoffbranche. Mit der Fachmesse ‚Werkstoffe für die Zukunft’ bringen wir zudem alle Produzenten, Bearbeiter und Anwender von Werkstoffen sowie Hersteller von Maschinen, Anlagen und Prüfeinrichtungen zusammen“, so Dr. Fischer weiter.

Werkstoffwoche 2017 – Pflichttermin für Materialexperten

„Die Werkstoffwoche 2017 wird wieder ein Pflichttermin für alle Werkstoffexperten und -anwender. Die Standortwahl könnte nicht besser sein: Dresden ist das Leichtbau-Zentrum Deutschlands und ein international führender Standort für Werkstoffforschung“, so Dr. Robert Franke, Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden. „Die Region verfügt über eine einzigartige F&E-Landschaft mit tausenden Forschern, die u.a. an der Exzellenzuniversität TU Dresden oder in Fraunhofer- und Leibniz-Instituten neue Materialien für die Industrie entwickeln. Im Bereich Material werden in Dresden weltweite Standards gesetzt“, so Dr. Franke weiter.

„Additive Manufacturing“ ist Schwerpunktthema

Kaum ein Thema beschäftigt die Industrie derzeit mehr als die Additiv-Generative Fertigung. Deshalb legt die WERKSTOFFWOCHE 2017 den Fokus auf die Chancen und Herausforderung des „Additiv Manufacturing“. Schon lang spielt die additive Fertigung nicht nur in der Luft- und Raumfahrtindustrie oder Medizintechnik eine wichtige Rolle. Anders als bei herkömmlichen, abtragenden Fertigungsmethoden wird ein Bauteil auf Basis von digitalen 3D-Konstruktionsdaten durch das Ablagern von Material schichtweise aufgebaut. Inzwischen kommt der 3D-Druck auch in deutschen Traditionsbranchen wie dem Maschinenbau zum Einsatz. Ob Flugzeug- oder Automobilkomponenten, künstliche Gelenke, Brillen oder Turnschuhe – in naher Zukunft lässt sich fast jedes Produkt ökonomisch über 3D-Druck herstellen.

„Ära der denkenden Dinge“: Zukunftstrend intelligente Materialien

Im Fokus der WERKSTOFFWOCHE stehen weiterhin intelligente Materialien, die ihre physikalischen Eigenschaften unter bestimmten Bedingungen selbständig verändern. Sie reagieren auf unterschiedliche Umweltbedingungen, auf mechanische Belastungen oder höhere Temperaturen. Durch gezielte Legierung oder Fusion lassen sich für einen bestimmten Zweck vorgesehene Werkstoffe maßschneidern. Mit einer Art ‚digitalem Label’ können diese intelligenten Materialien beispielsweise über den gesamten industriellen Bearbeitungsprozess Informationen liefern, wie sie maschinell bearbeitet werden ‚wollen’. Die Werkstoffe der Zukunft sind extrem leicht, hochbelastbar, thermisch und chemisch unempfindlich und weniger korrosionsanfällig.

Journalistenreise „Zukunftsmaterialien für die Industrie“

Das Programm der WERKSTOFFWOCHE 2017 bietet Vorträge für das Management der Anwenderindustrien und für Werkstoffexperten sowie eine Vielzahl von wissenschaftlichen Symposien und Seminaren. Ein spezielles Nachwuchsforum lädt zu Karriereworkshop, Werkstoff-Slam, Schaulaufen der Talente und einem Speed-Dating ein. Für Medienvertreter bietet die Landeshauptstadt Dresden mit der Journalistenreise „Zukunftsmaterialien für die Industrie: Potenziale und Anwendungen von neuartigen Werkstoffen und Fertigungsverfahren“ zudem ein informatives Rahmenprogramm u.a. mit Unternehmensbesuchen, Führungen und Hintergrundgesprächen entlang der Schwerpunktthemen der WERKSTOFFWOCHE 2017 an.

Weitere Informationen: www.werkstoffwoche.de

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