Preform-LCM: Schlüsselelemente zur Effizienzsteigerung

Abbildung 1: Darstellung der zeitlichen Entwicklung einer Fließfront bei einem Punktanguss von der Unterseite in einen textilen Lagenaufbau. K1 und K2 sind die Hauptpermeabilitäten in der Bauteilebene, K3 der Wert der Permeabiltät in Dickenrichtung.

Abbildung 1: Darstellung der zeitlichen Entwicklung einer Fließfront bei einem Punktanguss von der Unterseite in einen textilen Lagenaufbau. K1 und K2 sind die Hauptpermeabilitäten in der Bauteilebene, K3 der Wert der Permeabiltät in Dickenrichtung.

David Becker, Timo Grieser, Matthias Arnold, Peter Mitschang
Institut für Verbundwerkstoffe GmbH, Erwin-Schrödinger-Str., Geb. 58, 67663 Kaiserslautern

Das ambitionierte Ziel der Automobilindustrie komplex geformte Harzinjektions –Bauteile (Liquid Composite Molding) in Großserie einzusetzen erfordert neben geringeren Material- und Lackierkosten vor allem kürzere Zykluszeiten [1]. Zur Zykluszeitverkürzung sind ein tiefes Prozessverständnis und Entwicklungen entlang der gesamten Prozesskette notwendig. Dieser Artikel gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen entlang der gesamten LCM-Prozesskette in den Bereichen Permeabilität, Preforming und Prozessoptimierung. Weiterlesen

Effizienz durch Zwei-Photonen-Absorption

Dr. Ruth Houbertz und Sönke Steenhusen wurden auf der SPIE Konferenz PHOTONICS West 2013 in San Francisco mit dem  Green Photonics Award ausgezeichnet (Foto: SPIE)

Dr. Ruth Houbertz und Sönke Steenhusen wurden auf der SPIE Konferenz PHOTONICS West 2013 in San Francisco mit dem Green Photonics Award ausgezeichnet (Foto: SPIE)

Die Rechenleistung von Computersystemen steigt stetig an, und gleichzeitig erfordert ihr Betrieb sehr große Mengen Energie. Über 56 Prozent des Energieverbrauchs moderner Hochleistungsrechner ist auf Mikroprozessoren, Speicherchips und andere Chip-Sets zurückzuführen. Zusätzlich kommt der optischen Datenübertragung auf kurzen Längenskalen durch die begrenzte Bandbreite und die Nachteile elektrischer Verbindung daher eine immer größere Bedeutung zu. Um 1 Bit Daten zu übertragen, benötigen elektrische Datenleitungen z. T. mehrere 10 pJ. Durch optische Datenübertragung könnte 1 Bit mit weniger als 1 pJ an aufgewendeter Energie übertragen werden. Dr. Ruth Houbertz entwickelte mit ihrem Team am Fraunhofer Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg eine effiziente Methode der Zwei-Photonen-Absorption zur Wellenleiter-Herstellung. Für diese Technologie haben Ruth Houbertz, Sönke Steenhusen und Timo Grunemann im Februar 2013 den internationalen Preis »Green Photonics Award« im Bereich optische Kommunikation auf der SPIE-Konferenz PHOTONICS West in San Francisco erhalten. Weiterlesen

Mit Magnetfeldern schweißen

Einrichten eines Prozesses am Arbeitstisch der Pulsanlage © Fraunhofer IWS Dresden

Einrichten eines Prozesses am Arbeitstisch der Pulsanlage
© Fraunhofer IWS Dresden

Schweißen mit Magnetfeldern – wie geht das? Bei dem noch relativ unbekannten Verfahren Magnetpulsschweißen werden zwei Metallteile miteinander verschweißt, ohne aufzuschmelzen. Wie kann das funktionieren? Der besondere Trick ist die hohe Geschwindigkeit, mit der die beiden Teile im Fügeprozess aufeinander prallen. Die Teile verlieren ihre passiven Oberflächenschichten und verschweißen miteinander. Die notwendigen Kräfte werden mittels eines Magnetfeld-Blitzes eingebracht, also berührungslos. Das Magnetfeld wird durch eine stabile Spule erzeugt, über die ein Kondensator schnell entladen wird. Diese, auf den ersten Blick verblüffend einfache Technologie in die industrielle Fertigung zu bringen, ist Gegenstand aktueller Forschungsarbeiten am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden. Weiterlesen

POPUP – Neuartige organische Solarzellen

KIT-Wissenschaftler an neuem Forschungsvorhaben zur organischen Photovoltaik beteiligt – Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit acht Millionen Euro

Die Solarzelle der Zukunft wird leicht und mechanisch flexibel sein und sich mithilfe von Druckprozessen kostengünstig herstellen lassen. Effizientere Materialien und neue Architekturen für die organische Photovoltaik zu entwickeln, sind die Ziele des BMBF-geförderten neuen Forschungsvorhabens POPUP. Ein interdisziplinäres Team um Dr. Alexander Colsmann vom Lichttechnischen Institut (LTI) des KIT erarbeitet für POPUP ein vertieftes Grundverständnis und erforscht neue Architekturen für semi-transparente und lichtundurchlässige Solarzellen und -module. Weiterlesen

Einladung zur Bark Cloth Sonderschau: Vom Ur-Vlies der Menschheit zum nachhaltigen multifunktionalen Werkstoff für Architektur, Design und Einrichtung

LivingInteriors, 13.-19.01.2014, Koelnmesse Halle 4.2, Stand A053

  • Sonderschau unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. präsentiert „Immaterielles Kulturerbe“ Bark Cloth
  • Lebendige Darstellung der ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen handwerklichen Produktion von Baumrinden-Textilien
  • Verwandlung in moderne High-Tech-Materialien ermöglicht anspruchsvolle Anwendungen in Architektur, Design und Kunst wie z.B. designorientierte Einrichtungstrends Weiterlesen