Saarbrücker Informatiker können Gesichter aus Videoaufnahmen realistisch rekonstruieren

Die Filmindustrie baut heute nicht mehr allein auf die Kunst der Schauspieler: Bei neuen Kinofilmen lässt sie deren Gesichter oft nach dem Dreh noch am Rechner bearbeiten. Spezialisten für Computeranimation benötigen dafür dreidimensionale Gesichtsmodelle (face rigs), die sie bislang über aufwändige Messverfahren erstellen und von Hand in die Filmszenen einbauen. Wie es einfacher und viel schneller geht, zeigen jetzt Forscher vom Max-Planck-Institut für Informatik und dem Multimedia-Konzern Technicolor. Ihnen reicht ein Standard-Video und einige Rechenpower, um äußerst detailreiche Gesichtsmodelle zu erzeugen. Die Informatiker haben dafür neue Methoden entwickelt, mit denen sie Oberflächen aus Videos rekonstruieren und am Computer verändern können.

Die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Informatik und der Universität des Saarlandes werden die neue Technik auf der Computermesse Cebit in Hannover vom 14. bis 18. März vorstellen (Halle 6, Stand D 28). Weiterlesen

Umweltschonend und kostensparend: Messsystem überwacht Ölqualität in Blockheizkraftwerken

Ein Messsystem, das eingebaut in Blockheizkraftwerk-Motoren die Ölqualität während des laufenden Betriebs permanent überwacht und voraussagt, wann genau das Öl gewechselt werden muss, entwickelt das Forscherteam von Professor Andreas Schütze von der Universität des Saarlandes gemeinsam mit Partner-Unternehmen aus Thüringen. Das Öl fließt durch eine kleine Messzelle, in der es durchleuchtet und auf seinen chemischen Zustand hin überwacht wird. Für Betreiber der Anlagen sind Wartungseinsätze auf diese Weise planbar. Verfrühte, teure und umweltbelastende turnusmäßige Ölwechsel entfallen. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt mit insgesamt 440.000 Euro im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), 175.000 Euro davon fließen ins Saarland. Weiterlesen

Wie man Diensthandys privat sicher nutzen kann und auch andere gefährdete IT-Systeme abschirmt

Viele Unternehmen erlauben ihren Mitarbeiter, firmeneigene Laptops und Smartphones auch privat zu nutzen. Damit dies nicht zum Einfallstor für Schadsoftware wird und auch der Arbeitgeber kein privates Urlaubsfoto anklicken kann, macht es Sinn, beide Bereiche strikt voneinander zu trennen. Das ermöglicht eine neue Technologie der Firma Backes SRT, einer Ausgründung von Informatikern der Universität des Saarlandes. Ihre Technologie kann auch genutzt werden, um die Informationstechnik in Autos und Industrieanlagen sicherer zu gestalten. So lässt sich damit etwa im Fahrzeug der Bremsassistent von der Unterhaltungselektronik abschotten, um Hackerangriffe über das mobile Netz auszuschließen.

Die Saarbrücker Informatiker werden die grundlegende Technologie und das Produkt SRT Boxify vom 14. bis 18. März auf der Computermesse Cebit in Hannover vorstellen (Halle 6, Stand D 28). Weiterlesen

Win-Win-Strategie – Plasmatreat und AKRO-PLASTIC werden Systempartner

Mit der offiziellen Bekanntgabe ihrer Systempartnerschaft starteten die Plasmatreat GmbH, Steinhagen und die AKRO-PLASTIC GmbH, Niederzissen in das neue Jahr.

Die beiden Key-Account und Projekt Manager Leonhard Enneking und Edgar Düvel haben in den letzten zwei Jahren mit Erfolg an einer Systemlösung gearbeitet, die auf einen bislang unerreichten hohen Haftverbund von Kunststoffcompounds und Metallen im Spritzgussprozess abzielt. Grundlage des innovativen Verfahrens ist die auf gegenseitige Anforderungen erfolgte Abstimmung der Komponenten Atmosphärendruckplasma, plasmapolymere Haftvermittlerschicht und Kunststoffrezeptur. Weiterlesen

Buchvorstellung

Verzahntechnik 3327Verzahntechnik – Das aktuelle Grundwissen über Herstellung und Prüfung von Zahnrädern, 4., durchgesehene Auflage mit 68 Bildern, 158 Seiten, Autor: Prof. Dr.-Ing. Klaus Felten, expert verlag, 71272 Renningen,

Für die Herstellung und Prüfung von Verzahnungen an Stirnrädern oder Kegelrädern gibt es eine Vielzahl sehr spezieller Verfahren und Maschinen, die – abhängig von der geforderten Verzahnungsqualität – alleine oder als Kombination mehrerer Verfahren miteinander angewandt werden. Man unterscheidet spanlose oder spanbildende Prozesse; letztere können mit geometrisch bestimmter oder unbestimmter Schneide arbeiten. Die Bearbeitung gehärteter Verzahnungen unterscheidet sich dabei grundlegend von der weicher Zahnräder.
Im vorliegenden Band werden – ausgehend von der Grundlage der Verzahnungstheorie – alle heute praktizierten Verfahren beschrieben. Zusätzlich wird die Messtechnik für Verzahnungen dargestellt. Weiterlesen

RAMPF feiert Richtfest in Grafenberg

Das neue Verwaltungsgebäude nimmt Gestalt an. Bereits im Spätsommer dieses Jahres werden hier 35 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz beziehen.

Das neue Verwaltungsgebäude nimmt Gestalt an. Bereits im Spätsommer dieses Jahres werden hier 35 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz beziehen.

Neues Verwaltungsgebäude mit rund 500 m2 Büro- sowie 150 m2 Kantinenfläche im Spätsommer bezugsfertig

Zusammen mit zahlreichen Gästen hat RAMPF das Richtfest des neuen Verwaltungsgebäudes in Grafenberg gefeiert. Rund 35 MitarbeiterInnen sowie eine großräumige Kantine werden ab Spätsommer 2016 in dem Neubau Platz finden.

„Vor 34 Jahren wurde genau an dieser Stelle ebenfalls ein Richtfest gefeiert – für unser ehemaliges Wohnhaus, das erste Bauwerk der Familie Rampf in Grafenberg. Nun sind wir beim neunten Gebäude in Grafenberg und insgesamt siebzehnten für die Unternehmensgruppe angekommen“, sagte Matthias Rampf, der auch für Immobilien zuständige Geschäftsführende Gesellschafter der RAMPF Holding, in seiner Rede beim Richtfest für das neue Verwaltungsgebäude. Weiterlesen