Leipold Gruppe startet Teilefertigung aus schwer zerspanbarem Duplex-Stahl

Leipold Prototyp ConeFit™ System in Process

Leipold Prototyp ConeFit™ System in Process

  • Hersteller liefert nach Testphase erste Teile aus
  • Ziel: große Chargen in Serie fertigen
  • Unternehmen reagiert auf Nachfrage der Automobilbranche

 

Wolfach, 06.10.2014 – Die Leipold Gruppe stößt in die Fertigung von Präzisionsteilen aus Duplex-Stählen vor. Seit Kurzem fertigt der Hersteller auf Grundlage der schwer zerspanbaren Materialien. Das Unternehmen reagiert damit auf gestiegene Anforderungen an die Präzisionsteile. Zunehmend mehr Anwender fragen Duplex-Teile wegen ihrer hohen Beständigkeit nach. Leipold liefert bereits Anschlussstutzen für die Kraftstoffzufuhr im Automobilbereich aus. Der Hersteller will im nächsten Schritt unterschiedliche Teile aus Duplex-Stahl in großen Chargen produzieren. Der Duplex-Einsatz ist bei Zerspanern und Drehern bei mittleren und großen Losgrößen bisher nicht allzu stark verbreitet.

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Fakuma 2014: Ensinger stellt neue Kunststoff-Compounds vor

Ensinger hat auf Basis von Polyketon neue tribologische Compounds mit sehr gutem Verschleißverhalten entwickelt. Der Werkstoff TECACOMP® TRM ermöglicht die Konstruktion von technischen Bauteilen, die gleichzeitig hohen mechanischen, tribologischen und chemischen Anforderungen genügen müssen.

Ensinger hat auf Basis von Polyketon neue tribologische Compounds mit sehr gutem
Verschleißverhalten entwickelt. Der Werkstoff TECACOMP® TRM ermöglicht die
Konstruktion von technischen Bauteilen, die gleichzeitig hohen mechanischen, tribologischen
und chemischen Anforderungen genügen müssen.

Innovationen für Tribologie, Wärmeleitfähigkeit und Leichtbau

Ensinger Compounds präsentiert auf der Fakuma vom 14. bis 18. Oktober 2014 neu entwickelte Werkstoffe (Halle B1, Stand 1221). Der Kunststoffverarbeiter ergänzt Polyketon mit speziellen Additiven und erzielt so noch bessere Werte im tribologischen Einsatz. Außerdem stellt Ensinger wärmeleitfähige Compounds für die Branchen Lichttechnik, Elektrik & Elektronik sowie Automotive vor. Für Leichtbau-Anwendungen hat das Unternehmen nun auch lagerhaltige Kernprodukte auf Polyamidbasis im Programm. Weiterlesen

Noch härtere Jungs

Doppelte Produktivität mit Walter Prototyp MC326 & MC726

Tübingen, 25. September 2014 – Neue Erkenntnisse bei der Schichtentwicklung waren der Anlass: Die bewährte Universal-Fräserreihe mit dem bezeichnenden Namen „Harte Jungs“ geht in den Ruhestand. Die neuen Hochleistungsfräser MC326 und MC726 erweisen sich als würdige Nachfolger: mit doppelter Leistung. Weiterlesen

Neuer flammgeschützter Klebstoff von DELO erhält UL-Listung

PFC-Drossel, die zusätzliche Sicherheit durch einen flammgeschützten Klebstoff erhält, etwa in Ladegeräten und Netzteilen zusammen mit der Yellow Card. (Bild: DELO)

PFC-Drossel, die zusätzliche Sicherheit durch einen flammgeschützten Klebstoff erhält, etwa in Ladegeräten und Netzteilen zusammen mit der Yellow Card. (Bild: DELO)

Windach, 25. September: DELO Industrie Klebstoffe hat einen flammresistenten Klebstoff entwickelt. Das zweikomponentige Produkt DELO-DUOPOX FR898 hat die UL-Zertifizierung UL 94 erhalten. Innerhalb dieser Klasse erreichte es mit V0 die bestmögliche Bewertung. Der Universalklebstoff ist unter der File-Nummer E467212 gelistet.

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Neuer Baustein für die Quantenkommunikation entwickelt

Physikerinnen der Saar-Uni um Professorin Giovanna Morigi haben einen neuen Baustein für die Quantenkommunikation entwickelt. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der TU Kaiserslautern schlagen sie ein Verfahren vor, das einen Frequenz-Konverter für einzelne Photonen verwirklicht: Dieser überträgt die Information einzelner Lichtteilchen effizient zwischen Telekom-Glasfaserkabeln und supraleitenden Quantenbits im Mikrowellen-Frequenzbereich und schließt so eine bestehende Lücke in der Quantenkommunikation. Die wissenschaftliche Arbeit wurde im August in Physical Review Letters publiziert. Weiterlesen

Neue Methode für eine sichere Verbindung von Kunststoffteilen

Optimierung des Schweißprozesses an einem Testwerkstück. Quelle: Fraunhofer IPA

Optimierung des Schweißprozesses an einem Testwerkstück. Quelle: Fraunhofer IPA

Faserverstärkte Kunststoffe gewinnen an Bedeutung und laufen Metallen langsam den Rang ab. Ob im Auto, Flugzeug, Schiff oder Tank- und Anlagenbau, überall etabliert sich langsam der leichte Werkstoff. Doch er hat einen Nachteil: Während man Metalle nahezu homogen zusammenschweißen kann, ist das bei faserverstärkten Kunststoffen nicht möglich, zumindest nicht mit konventionellen Verfahren. Denn beim Kleben oder Aufschmelzen gelangen keine Verstärkungsfasern in die Fügezone. Eine Gruppe des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA hat jetzt einen Weg gefunden, dieses Manko zu beheben.

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Neue Laserschweißtechnologie für die Fertigung von Li-Ionen-Batterien

Bild 1: Beispiel einer kreisförmigen Wobbelschweiß-Geometrie bei 0,5 mm Amplitude, möglich sind aber auch Achten.

Bild 1: Beispiel einer kreisförmigen Wobbelschweiß-Geometrie bei 0,5 mm Amplitude, möglich sind
aber auch Achten.

Reutlingen, 16. Oktober 2014. Hightech-Maschinenbau für die Wachstumsmärkte der Zukunft: “Electronic Components“, „Electronic Devices“, „Solar“ und „Energy Storage“ – das sind die Geschäftsfelder der Manz AG. Unsere Expertise basiert dabei auf sechs Kerntechnologien: Automation, Messtechnik, Drucktechnologie, Laserprozesstechnik, nasschemische Prozesse und Vakuumbeschichtung. Heute: Unsere Laser-Kompetenz am Beispiel einer von Manz entwickelten Technologie für das Laserschweißen in der Fertigung von Li-Ionen-Batterien. Weiterlesen

Kohlenstoffbasierte Festschmierstoffe

Stefan Reschke, Dr. Ramona Langner, Dr. Diana Freudendahl

Reibung, Verschleiß und Schmierung sind nach wie vor zentrale Themen bei Konstruktion, Herstellung und Gebrauch beweglicher Bauteile, denn sie bestimmen zu einem wesentlichen Teil Lebensdauer, Wartungskosten und Energieverbrauch der aus ihnen aufgebauten Systeme, wie z.B. Maschinen und Fahrzeuge. Neben flüssigen Schmierstoffen wie z.B. Ölen und höherviskosen Fetten werden für besondere Belastungen, speziell bei hohen Betriebstemperaturen, daher schon lange Mischsysteme aus Ölen bzw. Fetten und Feststoffen wie z.B. Graphit, Molybdendisulfid, Keramikpartikeln oder feinsten (Weich) Metallpulvern eingesetzt. Weiterlesen

Der Werkstoff, der aus der Baumrinde kommt

Schummelei mit falschem Tropenholz

Schummelei mit falschem
Tropenholz

Schummelei mit falschem Tropenholz

Für Terrassenböden wird gern das Edelholz Bangkirai verwendet. Unter diesem Namen dürfen 20 bis 25 unterschiedliche Baumsorten vertrieben werden, wenn sie eine Rohdichte von mindestens 900 kg/m² aufweisen. Die Hölzer entstammen zwar derselben Baumfamilie, sie heißt Shorea, sind aber vom Aussehen her stark voneinander unterschieden. Je nach Anbaugebiet vor allem sieht das Holz sehr unterschiedlich aus. Die ersten Bangkirai-Importe nach Deutschland stammten aus einem bestimmten Anbaugebiet in Indonesien. Dieses Holz der Baumart Shorea laevis hat eine gelbliche Färbung. Diese Baumbestände sind jedoch weitgehend erschöpft. Deshalb gibt es das klassische Bangkirai nur noch selten. Was heute im Handel ist, kann eine hellbraune, eine mittelbraune Färbung haben. Es kann angegraut oder gelblich sein. Zeigt das Holz eine rötliche Färbung, sollte man vorsichtig sein. Wahrscheinlich handelt es sich dabei nicht um Bangkirai, sondern um Red Balau, das allerdings weniger haltbar ist. Es ist also wichtig, beim Kauf sich genau über die Herkunft der Baumsorte zu informieren. Allerdings wer das Holz im Baumarkt kaufen will, findet zwar im Regal Bretter der unterschiedlichsten Färbung. Aber wer nachfragt, aus welchem Land das Holz stammt, bekommt dafür kaum eine verbindliche Antwort. Der Fachhandel ist zwar besser informiert. Hier kostet das Holz aber mehr und zwar etwa 7 bis 10 € pro laufendem Meter. Wer also Bankirai- Holz billig einkauft und sich nicht informiert, kann enttäuscht werden. Zu den billigen Ersatzhölzern gehören etwa Gerutu, Keruing, Kapur, Mersawa, Punah und das bereits erwähnte Red Balau. Sie ähneln zwar optisch dem Bangkirai, sind aber nicht so widerstandsfähig für Außenanwendungen. Die Hölzer Keruing und Kapur, die aus Malaysia, Indonesien oder Papua- Neuguinea stammen, harzen oder bluten oft aus und laufen in Form von braunen Auswaschungen die Fassaden herunter. Selbst Großhändler in Südostasien haben häufig selbst große Probleme, die einzelnen Holzarten voneinander zu unterscheiden, die sie zum Verkauf nach Europa anbieten. Erst unter dem Mikroskop lässt sich zweifelsfrei feststellen, um welche Baumart es sich handelt. Gerutu etwa weist weniger Dichte auf und ist leichter als Bangkirai. Auch kommt es vor, dass in einer Holzlieferung einzelne Dielen aus Austauschhölzern wie Geruto oder Mersawa enthalten sind. Weiterlesen

Herausforderung Technische Sauberkeit Automatisch ablaufende Sauberkeitsanalyse

Der Olympus Filter Inspector auf der parts2clean, Stuttgart.  24. – 26. Juni 2014 – Halle 5 / D20.

Der Olympus Filter Inspector auf der parts2clean, Stuttgart.
24. – 26. Juni 2014 – Halle 5 / D20.

Hamburg, 23. Mai 2014: Restschmutzprüfungen dienen als Grundlage zur Beurteilung der technischen Sauberkeit und fördern die Aussagekraft und Vergleichbarkeit von Prüfergebnissen. Mikroskopbasierte Systemlösungen ermöglichen automatisch ablaufende Analysen und Klassifikationen kleiner Partikel gemäß nationaler und internationaler Standards.

In nahezu allen Industriebranchen sind Innovationen und steigende Qualitätsanforderungen eng miteinander verknüpft. Die wachsenden Ansprüche führen zu einer zunehmenden Komplexität und Funktionsdichte technischer Bauteile. Die Qualität und Zuverlässigkeit technischer Komponenten ist in hohem Maße abhängig von der Sauberkeit ihrer funktionsrelevanten Bauteile. Damit steigen gleichzeitig die Anforderungen im Rahmen der Qualitätssicherung. Weiterlesen