Thermission AG gewinnt Innovation Award mit Zinkthermodiffusion

Schrauben im Beschichtungscontainer von Thermission

Frost & Sullivan zeichnet die Thermission AG für ihre patentierte Zinkthermodiffusion mit dem „European Technology Innovation Award 2017“ aus. Das ist das Ergebnis der aktuellen Analyse des Thermodiffusions-Beschichtungs-Marktes. Das Verfahren setzt neue Maßstäbe im Korrosionsschutz, vor allem für Teile und Komponenten aus hochfestem Stahl und anderen Metalllegierungen, die Aluminium und Magnesium enthalten.

Der Fachverband NACE International beziffert die global durch Korrosion entstandenen Kosten für das Jahr 2016 auf 2,5 Billionen US-Dollar. Die hohen Kosten wirken sich direkt auf die weltweite Wirtschaft aus, da Eisen in verschiedenen Formen als Werkstoff am weitesten verbreitet ist. Unternehmen in verschiedenen Branchen suchen intensiv nach einer effektiven Alternative, vor allem für Materialkombinationen im Leichtbau. „Thermission ist dank eines innovativen Prozesses führend auf diesem Gebiet. Die Zinkthermodiffusion verbessert die Schutzleistung und reduziert die Betriebskosten der Endkunden“, sagt Isaac Premsingh, Branchenanalyst bei Frost & Sullivan.

Dabei basiert die Technologie auf einer Kombination von Zinkstaub und Additiven, die auf das zu beschichtende Metallsubstrat abgestimmt werden. In einem speziellen Prozess werden Teile und Komponenten aus Leichtbau-Materialkombinationen, die Aluminium, Titan, Magnesium oder Kupfer enthalten, vorbehandelt, um Oxide zu entfernen und die Oberfläche zu aktivieren. Der Schichtauftrag geschieht bei einer Temperatur zwischen 280° und 390° C, in der das Zinkstaubgemisch eine Zinkdiffusionsschicht bildet.

In drei zentralen Aspekten unterscheidet sich das Verfahren von Thermission von anderen verfügbaren Technologien. Der Prozess findet bei einer Temperatur unterhalb des Schmelzpunktes von Zink statt, was den Anwendungsbereich der Thermodiffusion ausweitet.

Da die Gefahr von Wasserstoffversprödung vermieden wird, sinkt das Risiko, dass die Oberflächenbeschichtung bei mechanischer Belastung abblättert.
Der Prozess wirkt in das Basismaterial hinein und verbessert so die Festigkeit und Duktilität.

„Die Technologie ist skalierbar und fügt sich nahtlos in die geforderten Spezifikationen verschiedener Branchen ein“, so Isaac Premsingh. „Für kleine Chargen können Kunden die Beschichtungsanlagen von Thermission in der Schweiz nutzen. Sie können neue Teile und Applikationen dort testen. Das Unternehmen bietet auch schlüsselfertige Beschichtungsanlagen an. So kann das Verfahren in den Produktionsprozess des Kunden integriert werden. Er behält die volle Kontrolle und Flexibilität, um den Beschichtungsprozess anzupassen.“

Weitere Inforamtionen: www.thermission.com

 

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