„DAS RISIKO, AUF E-MOBILITÄT ZU SETZEN, HAT SICH GELOHNT“

Anger Machining steht immer stärker unter Strom

Mit der Entwicklung der SP-Maschinengeneration hat Anger Machining 2016 eine weitreichende Strategieänderung vollzogen. Die Entscheidung, Bearbeitungszentren für Strukturbauteile und großvolumige Komponenten aus Aluminium und Magnesium auf den Markt zu bringen, war ebenso kostenintensiv wie riskant. Anger Machining eröffnete sich damit zwar eine Marktlücke im E-Mobility-Bereich, investierte aber gleichzeitig in eine Nische mit noch geringen Produktionsvolumina. Wenige Jahre später ist die Nachfrage aufgrund rigoros gesenkter CO2-Grenzwerte für Neuwagen sprunghaft angestiegen. Mehr als 20 SP-Anlagen hat Anger bisher verkauft. Das Maschinenbauunternehmen hat sich außerdem den prestigeträchtigen Auftrag für die MEB-Plattform von Volkswagen und anderen Premiumherstellern gesichert. Mit vollen Auftragsbüchern, 120 Mitarbeitern und 100 % Exportquote will Anger den Umsatz von zuletzt 24 Mio. Euro erneut deutlich steigern. Weiterlesen

Überflieger und Multitalent: Flugzeugbauteile noch effizienter fertigen

Bild 1: Perfekte Performance und effiziente Zerspanung: rhenus TU 43 P verhindert Fleckenbildung auf empfindlichen Bauteilen.

Bild 1: Perfekte Performance und effiziente Zerspanung: rhenus TU 43 P verhindert Fleckenbildung
auf empfindlichen Bauteilen. (Quelle: Adobe Stock, frog)

Kühlschmierstoff rhenus TU 43 P beweist beste Performance bei schwer zerspanbaren Werkstoffen und besitzt vielzählige Luftfahrtfreigaben

Flugzeughersteller und Zulieferer von Flugzeugbauteilen wissen: Die im Flugzeugbau verwendeten hochfesten Materialien sind besonders anspruchsvoll zu zerspanen. Maßgeblich entscheidend ist dann der Einsatz der richtigen Bearbeitungsflüssigkeit. Mit seinem Spezial-Kühlschmierstoff rhenus TU 43 P hat der Schmierstoff-Experte Rhenus Lub die passende Lösung parat. Von namhaften Herstellern, wie Airbus, Safran und Bombardier, für die Luftfahrt freigegeben, sorgt rhenus TU 43 P für eine herausragende Bauteilqualität. Dabei überzeugt der Spezial-Kühlschmierstoff mit guten Werkzeugstandzeiten und ermöglicht einen reibungslosen, noch wirtschaftlicheren Zerspanungsprozess. Und er spielt nicht nur im Aircraftbereich ganz vorne mit, sondern beweist sich auch in vielen weiteren Branchen mit ähnlichem Werkstoffspektrum als echtes Multitalent. Weiterlesen

Individualisierte Produkte auch in der Massenfertigung

Robotergestützter Inkjetdruck auf 3D-Oberflächen am Fraunhofer ENAS

© Biermann&Jung
Robotergestützter Inkjetdruck auf 3D-Oberflächen am Fraunhofer ENAS.

Massenfertigung – und trotzdem individualisierte Produkte produzieren? Möglich macht es eine Kombination digitaler Fertigungstechnologien – genauer gesagt Digitaldruck und Laserbearbeitung, die in traditionelle Fertigungsverfahren integriert werden. Produkte lassen sich so inline individualisieren. Sechs Fraunhofer-Institute haben ihr Know-how gebündelt, um das neue Verfahren voranzutreiben. Weiterlesen

Umrüstung einer Toluylendiisocyanat-Anlage

Bild 1:Der BASF-Standort Schwarzheide (Quelle: BASF)

Bild 1: Der BASF-Standort Schwarzheide (Quelle: BASF)

Geplante Stillstände sind in der Prozessautomatisierung nichts Ungewöhnliches. Dabei ist das Wort allerdings missverständlich: Während die eigentliche Produktion tatsächlich stillsteht, geht es sonst auf den Werksgeländen alles andere als ruhig zu: In der Zeit des Produktionsstillstandes werden notwendige Anpassungen durchgeführt, um Anlagen zu optimieren und auf dem neusten Stand der Technik zu halten. So nutzte auch die BASF in Schwarzheide den geplanten Stillstand 2018 für Großrevisionen an mehreren Anlagenteilen; unter anderem auch für Anpassungen der Prozessleittechnik der Toluylendiisocyanat-Anlage. Weiterlesen

Corona-Krise bringt unterschiedlichste Unternehmen für die Herstellung von Schutzmasken zusammen

Die Masken nach dem Tiefziehen und Verschweißen der Ränder mit Ultraschall.

Die Masken nach dem Tiefziehen und Verschweißen der Ränder mit Ultraschall. (Bildquelle: Weber Ultrasonics AG)

Beim Gedanken an Atemschutz- und OP-Masken, die derzeit überwiegend in Asien produziert werden, fällt einem Ultraschall sicher nicht als erstes ein. Und doch spielt das Ultraschallschweißen bei der Herstellung dieser Produkte eine wichtige Rolle. Als erfahrener Technologieanbieter für Equipment zur Maskenherstellung, fertigt die Weber Ultrasonics AG Masken und Mundschutz jetzt in Deutschland. Möglich machte dies die schnelle und tatkräftige Unterstützung weiterer Unternehmen sowie das große Engagement der eigenen Mitarbeiter. Weiterlesen

Prozessleittechnik und neue Automatisierung für eine Energiezentrale

Bild 1: Bedien- und Beobachtungsmöglichkeit des Untergeschosses via Touch Panel

Bild 1: Bedien- und Beobachtungsmöglichkeit des Untergeschosses via Touch Panel (Urheber: Rösberg)

Ohne Dampf, Druckluft, Wärme oder Kälte geht in vielen Produktionsanlagen gar nichts. Aber wie die Anlage selbst sind auch die Anforderungen an entsprechende Energiezentralen permanent im Wandel. In die Jahre gekommene Anlagenteile müssen erneuert werden. Wo es zu Kapazitätsengpässen kommt, sind Erweiterungen notwendig. Steuerungstechnik oder Prozessleitsysteme veralten und müssen an den Stand der Technik angepasst werden. Auch beim Arzneimittelhersteller Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG in Karlsruhe standen in den letzten Jahren Sanierungsmaßnahmen in der hauseigenen Energiezentrale an: Ein Prozessleitsystem sollte die vorhandene SPS mit SCADA-System ersetzen und die Kälteanlagen mussten überarbeitet werden. Diese mussten zusammen mit Nebenaggregaten und deren Rohrleitungen komplett ausgetauscht und die Automatisierungstechnik überarbeitet und eingebunden werden. Ein umfangreiches Projekt, das die Unterstützung externer Experten benötigte. Weiterlesen

Laserschweißen von Kunststoffen in der Medizintechnik

Die EVO 2800 der Evosys Laser GmbH. Neueste Technologie für die schnelle und unkomplizierte Umsetzung von Laserschweißanwendungen in der Medizintechnik.

Die EVO 2800 der Evosys Laser GmbH. Neueste Technologie für die schnelle und unkomplizierte Umsetzung von Laserschweißanwendungen in der Medizintechnik.

Der Laser ist heute in vielen Bereichen der Produktion ein etabliertes Werkzeug. Durch die hohe Präzision, die lokal gut dosierbare Energieeinbringung und nicht zuletzt die Sauberkeit hat sich dieses Werkzeug in der Fertigung einen festen Platz gesichert. Das Verfahren arbeitet partikelfrei und ist für die Produktion im Reinraum prädestiniert. Es ist somit der Schlüssel für die Produktion in der Medtech-Branche. EVOSYS ist Spezialist für das Laserschweißen von Kunststoffen und stellt maßgeschneiderte Maschinen in diesem Bereich her. Weiterlesen

Stabile Fertigungsprozesse durch Beherrschung der Komplexität bei Werkstoffen

Bild 1: Bei der FEM-Simulation von Fertigungsprozessen sind werkstoffspezifische Materialkarten unverzichtbar (Quelle Fa. Dynaweld)

Bild 1: Bei der FEM-Simulation von Fertigungsprozessen sind werkstoffspezifische Materialkarten unverzichtbar (Quelle Fa. Dynaweld)

Allgemein werden in der heutigen Fertigung stabile Prozesse angestrebt, da sie eine Voraussetzung für Produktivität und Kosteneffizienz sind. Werkstoffe können dabei zugleich Erfolgsfaktor, beispielsweise durch überlegene Eigenschaften, und Störfaktor, beispielsweise durch Chargenschwankungen sein. Chargenschwankungen treten beispielsweise dann häufig auf, wenn der Hersteller eines Halbzeugs geändert wurde. Dies ist wiederum ein Beleg dafür, dass die Bestellvorschrift für das entsprechende Halbzeug nicht präzise genug gefasst war. Oft reichen die Angaben in Normen nicht aus, um stabile Prozesse zu gewährleisten. Besonders ärgerlich sind „metastabile“ Fertigungsprozesse. Sie laufen vermeintlich stabil und ur­plötzlich entstehen hohe Mengen an Ausschuss und/oder Nacharbeit. Eine mögliche Fehlerquelle ist dabei der Werkstoff. Weiterlesen

Druckbare Lichtsensoren mit einem Auge für Farben

Organische Lichtsensoren mit farbselektiver Detektion, die durch Tintenstrahldruck mit halbleitenden Tinten hergestellt werden.

Organische Lichtsensoren mit farbselektiver Detektion, die durch Tintenstrahldruck mit halbleitenden Tinten hergestellt werden. (Foto: Noah Strobel, KIT)

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Weiterlesen

Geschäftsführer von Franz Stankalla: Die Mikron 6×6 öffnet neue Märkte

Bild 1: Begeistert von der Mikron 6x6: Die Geschäftsführer David Stankalla, Franz Stankalla (v.l.n.r) und der Gebietsverkaufsleiter Mikron, Bernd Petermann

Bild 1: Begeistert von der Mikron 6×6: Die Geschäftsführer David Stankalla, Franz Stankalla (v.l.n.r) und der Gebietsverkaufsleiter Mikron, Bernd Petermann

Der Werkzeugmaschinenbaukasten Mikron 6×6 liegt im Trend. Dank nahtloser Einbindung der Automation über alle individuellen 102 Kombinationsvarianten hinweg, einer einfachen Bedienung, geringem Flächenbedarf und höchster Autonomie. Dass sich der Baukasten auch für kleine und mittelgrosse Unternehmen (KMU) eignet, zeigt das Beispiel des Unternehmens Franz Stankalla. «Die Mikron 6×6 erfüllt genau unsere Bedürfnisse», sagt Geschäftsführer Franz Stankalla im Interview. Weiterlesen