Sensoren schnell digital vernetzen

Bild 1: Kompaktes Modulsystem für die digitale Sensor-Einbindung ins Industrial-Ethernet-Konzept moderner Anlagensteuerungen (Urheber: burster)

Bild 1: Kompaktes Modulsystem für die digitale Sensor-Einbindung ins Industrial-Ethernet-Konzept moderner Anlagensteuerungen (Urheber: burster)

Modulares System aus Feldbus-Controller und bis zu 8 Messverstärkern

In modernen Automatisierungskonzepten stellt die Digitalisierung bis hinunter zu den Sensoren besondere Anforderungen. Design und Platz oder raue Umgebungsbedingungen erfordern oft Sensoren ohne integrierte Auswerteelektronik. Intelligente Messverstärker, die die Messwerte solcher Sensoren digital auswerten und über einen Feldbus-Controller ins Automatisierungsnetzwerk übertragen erlauben dann eine durchgehende Digitalisierung. Für diese Datenerfassung bietet burster ein skalierbares, volldigitales, kompaktes Modulsystem. Es besteht aus einem Feldbus-Controller (Typ 9251) für industrielle Ethernet-Standards wie PROFINET, EtherNet/IP oder EtherCAT und flexibel einsetzbaren Messverstärkern. An einen Controller können bis zu acht Messverstärker (Typ 9250) angesteckt werden für Sensoren wie DMS, Potentiometer oder analoge ±10 V bzw. inkrementelle Signale. Weiterlesen

Neuer CO2 Fühler zur Messung der Raumluftqualität

Mit dem Kohlendioxidfühler FYAD 00-CO2Mx bietet das ausgereifte ALMEMO® System eine genaue und rückführbare Messung zur Beurteilung der Raumluftqualität z.B. für ein entsprechendes Lüftungsverhalten. Neben dem CO2 Gehalt wird zur automatischen Messwertkompensation die Temperatur und der Luftdruck gemessen. Die Genauigkeit des Sensors liegt bei +/- 50 ppm +/ 3% vom Messwert. Weiterlesen

Kompostierbare Displays für nachhaltige Elektronik

Das bioabbaubare Display kann aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit und Adhäsion direkt auf der Hand getragen werden. (Foto: Manuel Pietsch, KIT)

Das bioabbaubare Display kann aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit und Adhäsion direkt auf der Hand getragen werden. (Foto: Manuel Pietsch, KIT)

Forschende des KIT entwickeln gedruckte Displays, die biologisch abbaubar sind

In den kommenden Jahren drohen die zunehmende Verwendung elektronischer Geräte in Gebrauchsgegenständen sowie neue Technologien im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge, die Produktion von Elektronikschrott zu erhöhen. Eine umweltfreundlichere Produktion und ein nachhaltigerer Lebenszyklus sind hier von entscheidender Bedeutung, um Ressourcen zu sparen und Abfallmengen zu minimieren. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist es erstmalig gelungen, Displays zu produzieren, deren Bioabbaubarkeit von unabhängiger Seite geprüft und bestätigt wurde. Weiterlesen

Fingerkuppen-Sensor mit Feingefühl

Der ultradünne Nanomesh-Sensor trägt sich wie eine zweite Haut auf der Fingerkuppe. Er kann so den ausgeübten Druck messen, ohne dass dabei der Tastsinn beeinträchtigt wird. Bild: Someya-Yokota-Lee Group / The University of Tokyo

Der ultradünne Nanomesh-Sensor trägt sich wie eine zweite Haut auf der Fingerkuppe. Er kann so den ausgeübten Druck messen, ohne dass dabei der Tastsinn beeinträchtigt wird.
Bild: Someya-Yokota-Lee Group / The University of Tokyo

Ultradünner Sensor misst Druck beim Tasten

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und der Universität Tokyo haben einen ultradünnen Mess-Sensor entwickelt, der wie eine zweite Haut auf der Fingerkuppe getragen werden kann. Dadurch bleibt der Tastsinn am Finger unbeeinträchtigt und das Feingefühl erhalten. Der Sensor kann so wertvolle Daten für die Entwicklung neuer Technologien liefern. Weiterlesen

Inspektionsmethoden für die wiederkehrende Prüfung hochelastischer Dickschicht- und Strukturklebungen in Schiffbauanwendungen –Teil 3 (Fehlstellendetektion mit Hilfe von zerstörungsfreien Prüfverfahren)

Einleitung

Nachdem in den Teilen 1 und 2 dieser Artikelserie auf typische Fehlerarten in Klebverbindungen sowie auf deren Schadensbewertung eingegangen wurde, wird in diesem dritten Teil nun aufgezeigt, welche Möglichkeiten bestehen, entsprechende Fehler in Klebverbindungen zerstörungsfrei zu detektieren. Insbesondere im Schiffbau, der durch metallische Bauweisen und schweißtechnische Fügeverfahren geprägt ist, besteht noch immer eine große Skepsis gegenüber geklebten Verbindungen. Um den Befürchtungen eines Totalausfalls einer sicherheitsrelevanten Klebverbindung entgegen zu wirken, besteht die Möglichkeit, diese während des Einsatzes zerstörungsfrei zu prüfen, um ggf. entstandene Schäden oder Fehlstellen frühzeitig zu erkennen und Reparaturmaßnahmen einzuleiten. Dieses Vorgehen wird bei Schienenfahrzeugen und Windkraftanlagen bereits im Rahmen wiederkehrender Prüfungen erfolgreich praktiziert. Weiterlesen

IT zum Anziehen: Färbe-Verfahren verleiht Textilien elektronische Eigenschaften

© Oliver DietzeDer polymerisierte Handschuh kann zum digitalen Erfassen von Handbewegungen genutzt werden.

© Oliver DietzeDer polymerisierte Handschuh kann zum digitalen Erfassen von Handbewegungen genutzt werden.

Ob im Fitnessbereich, in der Medizin oder in der Unterhaltungsbranche: Am Körper getragene IT-Geräte wie zum Beispiel Smartwatches werden immer beliebter. Anwendungen dieser Art profitieren davon, wenn sich das Eingabegerät möglichst natürlich an den Körper anpasst – etwa in Form von elektrosensitiven Stoffen, sogenannten E-Textilien. Informatiker der Saar-Universität zeigen, wie man diese Textilien vergleichsweise unkompliziert herstellen kann und eröffnen damit neue Nutzungs-Szenarien. Weiterlesen

PROPHESEE Event-basierter Vision-Sensor im Industriestandard jetzt bei FRAMOS erhältlich

FRAMOS stellt den ersten Prophesee Event-basierten Vision-Sensor im industriellen Package vor

FRAMOS stellt den ersten Prophesee Event-basierten Vision-Sensor im industriellen Package vor (Bildquelle: FRAMOS)

Der Prophesee Metavision®-Sensor ist der erste in Serie hergestellte Chip, der die kommerzielle Anwendung der bahnbrechenden Event-basierten Bildverarbeitungstechnologie in Industrie 4.0 und industriellen IoT-Anwendungen ermöglicht.

FRAMOS bietet ab sofort Support für das erste Chip-Package im Industriestandard, das die Event-basierte Vision-Technologie nutzt und gegenüber konventionellen bildbasierten Verfahren einen bedeutenden Fortschritt darstellt. Beim Prophesee Metavision® Sensor-Package handelt es sich um ein Serienprodukt, dass direkt in kundenspezifische Machine Vision Systeme integriert werden kann. Für die einfache und flexible Anwendung stehen den Kunden ein VGA Evaluation-Kit und Support der FRAMOS Experten zur Verfügung. Weiterlesen

Eine Kalibrierquelle, sechs Messgrößen

Bild 1: Die Kalibrierquelle DIGISTANT 4463 wird inklusive DAkkS-Zertifikat geliefert und bietet sechs unterschiedliche Präzisionsmessgrößen (Urheber: burster)

Bild 1: Die Kalibrierquelle DIGISTANT 4463 wird inklusive DAkkS-Zertifikat geliefert und bietet sechs unterschiedliche Präzisionsmessgrößen (Urheber: burster)

Messgeräte und Messumformer müssen vor dem Einsatz exakt auf die jeweiligen Messbereiche abgeglichen und im gewerblichen Einsatz zudem nachgeeicht werden. Dazu sind oft mehrere, hochgenaue Kalibrierquellen für unterschiedliche Messgrößen und darauf geschulte Fachkräfte nötig. Das ist teuer, kostet Einarbeitungszeit und Platz in Labor oder Fertigungslinie. Die hochpräzise Kalibrierquelle DIGISTANT 4463 von burster präzisionsmesstechnik schafft hier Abhilfe, denn sie vereint sechs gängige Messgrößen in einem Gerät. So kann ein Spannungsbereich von +/-100 nV bis +/-100 V mit einer Grundgenauigkeit (G) von 0,002 % genauso vorgegeben werden wie Strom +/-100 nA … +/-50 mA, 0,005 % G oder Frequenzen von 10 mHz bis 100 kHz und eine echte ohmsche Widerstandssimulation von 10Ω bis 300kΩ. Auch Thermoelemente (12 Typen ab 0,1K G) oder RTD (temperaturabhängige Widerstände wie Pt100…Pt1000, Ni100…Ni1000) können kalibriert werden. Weiterlesen

Kosten sparen mit Migration auf durchgängiges CAE-System

Beim Umbau einer Prozessanlage am Standort Höchst wollte das Chemieunternehmen bei der Dokumentation mit dem Umstieg auf ein durchgängiges PLT-CAE-System die Weichen für die Zukunft stellen. (Urheber: Kuraray)

Beim Umbau einer Prozessanlage am Standort Höchst wollte das Chemieunternehmen bei der Dokumentation mit dem Umstieg auf ein durchgängiges PLT-CAE-System die Weichen für die Zukunft stellen. (Urheber: Kuraray)

Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass sich moderne verfahrenstechnische Anlagen nur dann effizient betreiben lassen, wenn die Daten aus der Planungsphase auch für Betrieb, Instandhaltung und Modernisierung verfügbar sind. Eine papiergestützte Dokumentation ist jedoch umständlich, praktisch nie konsistent und fehleranfällig. Bunte Mischungen aus Office-, Excel- und CAD-Anwendungen, wie z.B. MicroStation, sind meist ebenfalls wenig effizient. Sie haben einen hohen Wartungsaufwand, wobei Anlagenrealität (As-Built) und Dokumentation keineswegs zu jedem Zeitpunkt verlässlich übereinstimmen. Aber nur dann werden kostspielige Neueingaben sowie unnötiger Engineering-Aufwand vermieden und die Anlagenverfügbarkeit steigt. Der Umstieg auf ein zukunftssicheres PLT-CAE-System, das dies leistet, will gut überlegt sein, ist aber durchaus zu bewältigen. Wie das folgende Beispiel zeigt, kann eine Migration sowohl bei Anlagenmodernisierungen als auch bei Bestandsanlagen schrittweise ablaufen, ohne den laufenden Betrieb negativ zu beeinträchtigen, weil die alten Datenbestände währenddessen verfügbar und die Kosten überschaubar bleiben. Weiterlesen

Wartungsplaner für effizientes Prüffristenmanagement

Arbeitsschutzsoftware aus dem Hause Hoppe aktualisiert

Egal, ob Gabelstapler, Maschine, Elektrogerät oder Feuerlöscher: Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, Arbeitsmittel, Maschinen und Anlagen regelmäßig zu prüfen, um einen durchgängig hohen Arbeitsschutz gewährleisten zu können.

Mit der Wartungsplaner-Software aus dem Hause Hoppe wird die Pflichtaufgabe zum echten Wertschöpfungsfaktor. https://www.wartungsplaner.de

Der Gesetzgeber sieht eine ganze Reihe von Arbeitsschutzregelungen und Prüfrichtlinien vor, die Unternehmen einhalten müssen, zum Beispiel die Unfallverhütungsvorschrift der Berufsgenossenschaften (DGUV Vorschrift 3) oder die Vorschriften des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE). Weiterlesen