Kennzahlen und digitale Assessment-Tools machen Betriebe sicherer: Lücken und Potenziale im Arbeitsschutz erkennen

DEKRA

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Kennzahlen oder Key Performance Indicators (KPIs) sind im Arbeitsschutz von großer Bedeutung und können ganz pragmatisch im Betrieb erhoben und eingesetzt werden. Durch die Verwendung von KPIs können Unternehmen Schwachstellen identifizieren und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit ergreifen. Geht es um das Arbeitsschutzmanagement, können hingegen digitale Tools praktisch helfen, die Arbeitsschutzorganisation rechtskonform aufzustellen. Weiterlesen

Neuartige Funktionsbeschichtungen mit additiver Auftraglöttechnik für höchste Ansprüche an den industriellen Verschleiß- und Korrosionsschutz

Pflugschar mit Kantenbeschichtung

Pflugschar mit Kantenbeschichtung

Verschleiß- und Korrosionsschutzmaßnahmen sorgen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen für Standzeiterhöhungen und Produktivitätssteigerung. Insbesondere unter den Aspekten Ressourcenschonung, Bauteilverfügbarkeit und Recycling spielen funktionelle Beschichtungen eine entscheidende Rolle. Je nach Anwendungsfall und Anforderungen an die Oberfläche kann aus verschiedenen Beschichtungen die Geeignetste ausgewählt werden. Neben der Neuteilfertigung ist die Reparatur und Instandsetzung (Re-Manufacturing) zur Wiederaufbereitung von verschlissenen Bauteilen und Komponenten ein zentrales Thema. Weiterlesen

Intelligente Verschleißprognose für beschichtete Zerspanwerkzeuge

Abbildung 1: Ansatz zur Quantifizierung erweiterter Verschleißmerkmale der beschichteten Zerspanwerkzeuge [1]

Abbildung 1: Ansatz zur Quantifizierung erweiterter Verschleißmerkmale der beschichteten Zerspanwerkzeuge [1]

Die Standzeit des beschichteten Zerspanwerkzeugs spielt eine entscheidende Rolle bei der Prozessauslegung sowie zur Steigerung der Prozesseffizienz in der Zerspanung. Um den optimalen Zeitpunkt für den Werkzeugaustausch im Zerspanungsprozess festzulegen, ist hierzu eine präzise Vorhersage des Verschleißverhaltens beschichteter Zerspanwerkzeuge erforderlich. Darüber hinaus soll das Verständnis des Verschleißfortschritts in Zusammenhang mit den Eigenschaften von Werkzeug, Beschichtung und Werkstückwerkstoff sowie den Schnittparametern erweitert werden. Genau diese Themen werden im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Schwerpunktprogramms (SPP) 2402 untersucht. Weiterlesen

Alternative zu Stahl-Stanznieten: Partikelverstärktes Aluminium für nachhaltige Fügeverbindungen

Bild 1: Prozesskette zur Herstellung partikelverstärkter Drähte mittels Walzengranulierung undTemconex®-Extrusion

Bild 1: Prozesskette zur Herstellung partikelverstärkter Drähte mittels Walzengranulierung und
Temconex®-Extrusion

Vollstanznieten sind grundlegende mechanische Verbindungselemente zum Fügen von Strukturen [1]. Partikelverstärkte Aluminiumniete erweitern die Einsatzgrenzen zu höheren Festigkeiten, ohne die Vorteile von Aluminium – geringes Gewicht, hohe Korrosionsbeständigkeit und bessere Recycelbarke.

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VR-Anwendungen in der Arbeitssicherheit – für Cognitve Readiness und Handlungssicherheit unter Stress

Abbildung: VR-Nutzung von 360 Grad Fotos in VR-Anwendungen für Cognitive Readiness und Stress Exposure Training (zur Veranschaulichung KI-generiert)

Abbildung: VR-Nutzung von 360 Grad Fotos in VR-Anwendungen für Cognitive Readiness und Stress Exposure Training (zur Veranschaulichung KI-generiert)

Virtual Reality (VR)-Anwendungen im Trainingskontext – dazu gibt es viele Meinungen – vor allem von Entschei-dungsträger:innen in Organisationen: „zu teuer“ sagen die einen, „zu aufwändig“ sagen die anderen, „nur was für die jüngere Generation“ sagen die Dritten. Neben Meinungen gibt es aber auch empirische Ergebnisse, die helfen, sich ein fundiertes Bild vom Nutzen von VR-Technologien zu machen. Weiterlesen

Multimaterialdruck

Dr. Heike Brandt, Dr. Diana Freudendahl, Dr. Ramona Langner

Bei den additiven Fertigungsverfahren, die auch als 3D-Druck bezeichnet werden, zeigt derzeit die Nutzung mehrerer Materialien in einem einzigen Drucksystem eine hohe Dynamik. Dieser so genannte Multimaterialdruck (MMD) könnte zukünftig z. B. die direkte Integration sensorischer und elektronischer Funktionen in komplexe Strukturen erleichtern. Solche intelligenten Bauteile könnten u. a. in Bereichen wie der Robotik, der Zustandsüberwachung oder der Medizintechnik Anwendung finden. Weiterlesen

Wenn Präzision auf Partnerschaft trifft: Castrol ist technologischer Partner von Fette Compacting

Starke Partnerschaft seit 20 Jahren. Von links nach rechts: Annabel Wajda, Stefan Voß, Patrick Bell, Alexander Maul

Starke Partnerschaft seit 20 Jahren. Von links nach rechts: Annabel Wajda, Stefan Voß, Patrick Bell, Alexander Maul

Mit Castrol werden technische Spitzenleistung und industrielle Tradition im Bereich Kühlschmierstoffe gleichermaßen verbunden. Das Zusammenspiel aus Hamburger Historie und anspruchsvollen industriellen Hochleistungsanwendungen spiegelt den Qualitätsanspruch von Fette Compacting wider. Wo maximale Performance unter anspruchsvollsten Bedingungen gefordert ist, treffen sich beide Marken in ihrem Selbstverständnis. Weiterlesen

Neue Partnerschaft für nachhaltige Lösemittelkonzepte: BCD Chemie und Richard Geiss bündeln ihre Kompetenzen

BCD Chemie und Richard Geiss

BCD Chemie und Richard Geiss

Die BCD Chemie GmbH stärkt ihr Leistungsportfolio im Bereich Lösemittel durch eine strategische Kooperation mit der Richard Geiss GmbH. Ziel der Partnerschaft ist es, integrierte, wirtschaftliche und zugleich nachhaltige Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bereitzustellen – von der Rohstoffbereitstellung bis zur Prozessoptimierung beim Kunden. Weiterlesen

Die Zukunft der Automation gestalten – am 2. + 3. Juni 2026 auf der all about automation in Hamburg

all about automation

Bild: Easyfairs GmbH

Die auf regionale Besucherzielgruppen ausgerichtete Fachmessereihe für Industrieautomation, Robotik und Digitalisierung zeigt technischen Fortschritt, bewährte Produkte und innovative Konzepte. Messebesucher der all about automation erfahren, wie Strategien in der Praxis umgesetzt werden und zu mehr Effizienz, Produktivität und Nachhaltigkeit in der industriellen Produktion führen. Weiterlesen

LOGISTICS & AUTOMATION Hamburg 2026: Dreiklang aus Intralogistik, Verpackung und Automation

© Easyfairs Group

© LOGISTICS & AUTOMATION

Für die Intralogistik-, Verpackungs- und Automatisierungs-Community im Norden wird Hamburg im Juni 2026 zum zentralen Treffpunkt: Am 02. und 03. Juni öffnen die LOGISTICS & AUTOMATION Hamburg, die EMPACK Hamburg sowie die parallel stattfindende all about automation – Regionale Fachmesse für Industrieautomation, Robotik, Digitalisierung ihre Tore. Gemeinsam vereinen sie die drei zentralen Bereiche der industriellen Wertschöpfung: Intralogistik, Verpackung und Automatisierung. Insgesamt präsentieren sich über 320 Aussteller, davon mehr als 100 aus Intralogistik und Verpackung. Weiterlesen

Simulationstool für nachhaltige, funktionalisierte Kunststoffoberflächen

© Fraunhofer IMWSREM-Abbildung der erzeugten Mikrostruktur verschiedener Polymere.

© Fraunhofer IMWS
REM-Abbildung der erzeugten Mikrostruktur verschiedener Polymere.

Ein neues Simulationstool für Kunststoffverarbeiter soll die Entwicklung funktionalisierter, recyclingfähiger Bauteile schneller, kostengünstiger und ressourcenschonender ermöglichen. Das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen IMWS in Halle (Saale) und das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern bündeln ihre Kompetenzen im Bereich der patentierten Mikro-/Nanostrukturierung und der skalenübergreifenden Simulationssoftware.

Die Oberflächen von Kunststoffbauteilen benötigen für Anwendungen in der Automobilbranche, der Medizintechnik oder der Verpackungsindustrie oft spezielle Charakteristika, um beispielsweise definierte Haftkräfte, eine gesteuerte Benetzbarkeit oder optische Eigenschaften wie diffuse Reflexion möglich zu machen. Derzeit werden diese Funktionen meist über Additive oder Beschichtungen erreicht. Dies ist nachteilig für die Kreislauffähigkeit, da die Kunststoffe dann nicht mehr sortenrein sind. Zudem steigen die Prozesskosten. Eine leistungsfähige Alternative ist eine rein morphologische Oberflächenfunktionalisierung, wie sie am Fraunhofer IMWS entwickelt wurde: Mikro- und Nanostrukturen erzeugen direkt die gewünschten Grenzflächeneigenschaften. Weiterlesen

Laserdirektplattieren senkt Taktzeit und Kosten für »dicke« Metallbeschichtungen

© Christoph Wilsnack/Fraunhofer IWSDas Fraunhofer IWS hat das neue Verfahren »Laserdirektplattieren« entwickelt, das eine funktionale Schicht direkt auf dem Grundkörper erzeugt, indem ein bandförmiges Metall spiralförmig auf rotationssymmetrische Bauteile aufgebracht und lokal per Laser stoffschlüssig verbunden wird.

© Christoph Wilsnack/Fraunhofer IWS
Das Fraunhofer IWS hat das neue Verfahren »Laserdirektplattieren« entwickelt, das eine funktionale Schicht direkt auf dem Grundkörper erzeugt, indem ein bandförmiges Metall spiralförmig auf rotationssymmetrische Bauteile aufgebracht und lokal per Laser stoffschlüssig verbunden wird.

Forschende des Fraunhofer IWS haben mit dem neuen Verfahren »Laserdirektplattieren« eine laserbasierte Technologie entwickelt, die metallische Schichten schneller, energieeffizienter und kostengünstiger erzeugt als bisherige Verfahren. Dabei wickelt das Team ein bandförmiges Metall spiralförmig auf rotationssymmetrische Bauteile und fügt es lokal mit Laserenergie stoffschlüssig mit dem Grundkörper. Das Grundmaterial bleibt fest, die Oberfläche glatt und nahezu nacharbeitsfrei. Anwender reduzieren Taktzeiten, Energiebedarf und Prozesskosten deutlich.

Laserdirektplattieren koppelt minimalen Wärmeeintrag mit definierter Umformkraft. An der Fügestelle reißen Oxidschichten auf, frische Metalloberflächen reagieren unmittelbar, und es entsteht eine dauerhafte metallische Bindung. Im Unterschied zum Laserauftragschweißen schmilzt die Beschichtung nicht großflächig auf, sondern bleibt weitgehend in der festen Phase. Dieser Mechanismus reduziert den Energieeinsatz, erhöht die Auftragsrate und stabilisiert die Schichtqualität entlang der gesamten Bauteillänge. Weiterlesen