Laserschweißzelle adé – Fraunhofer und thyssenkrupp entwickeln hocheffiziente Laserschweißzange

© Fraunhofer IWU
Hocheffizientes Laserstrahlschweißen: Die von thyssenkrupp System Engineering und Wissenschaftlern des Fraunhofer IWU entwickelte Laserschweißzange lässt sich außerhalb von Laserschweißzellen einsetzen und funktioniert dank integrierter Absaugfunktion ohne energieintensive Pneumatik.

Eine hocheffiziente Laserschweißzange, die ohne Druckluft und außerhalb der bisher notwendigen, hermetisch geschlossenen Laserschweißzellen einsetzbar ist, und ein funktionsintegriertes Batteriegehäuse, das gleich mehreren Herausforderungen der Elektromobilität begegnet – dies sind die Highlights, die das Fraunhofer IWU vom 16. bis zum 18. Oktober 2018 auf der Internationalen Zuliefererbörse (IZB) in Wolfsburg am ACOD-Gemeinschaftsstand (Halle 4, Stand 4104) präsentiert. Darüber hinaus zeigt das Fraunhofer IWU u.a. effiziente Lösungen für das Fügen hybrider Leichtbaukomponenten und die wirtschaftliche Fertigung von Blechbauteilen in Kleinserien.

Werden Bauteile per Laser verschweißt, entstehen giftiger Schweißrauch und Schweißspritzer. Letztere können sowohl zur Verschmutzung der Bauteiloberläche führen, als auch die Lebensdauer des Schutzglases der Laserschweißoptik reduzieren. Außerdem wird Strahlung emittiert, die für Haut und Augen gefährlich ist. Abhilfe schafft man in der Industrie bislang, indem die Laserschweißanlagen in hermetisch geschlossenen Räumen untergebracht werden, den Laserschweißzellen. Um die Lebensdauer des Schutzglases zu erhöhen, werden Spritzer und Rauch bei herkömmlichen Systemen mit einem Luftstrahl, dem Crossjet, unter hohem Druck von der Schweißoptik weggeblasen und so im Raum verteilt. Der Rauch wird in der Regel durch großvolumige Raumluftabsaugungen entfernt. Nachteile dieses Vorgehens sind u.a. ein enormer Energieaufwand für die Pneumatik des Crossjets, ein schlechter Flächenausnutzungsgrad in der Fabrik und Verschmutzungen von Optik und Bauteilen trotz der Blasluftreinigung. Weiterlesen

Messeduo lockt mit Neuheiten und Wissenswertem

Das Fachmesse -Duo Solids und Recycling -Technik in Dortmund verspricht jede Menge Innovationen. Mehr als 500 nationale und internationale Aussteller zeigen am 7. und 8. November zahlreiche neue Produkte und Dienstleistungen der Branchen. Darüber hinaus bie ten die InnovationCenter den über 7000 erwarteten Besuchern ein informatives Vortragsprogramm mit Neuem aus Wissenschaft und Praxis. Branchenexperten aus Unternehmen, Instituten und Forschungseinrichtungen, unter anderem aus den Bereichen Life Science Technologies, Schüttgutsimulation sowie Baustoff- oder Verpackungsrecycling verraten ihre Erfahrungen.

Am 7. und 8. November findet in Dortmund die Solids gemeinsam mit der Recycling-Technik Dortmund statt. Der Veranstalter Easyfairs verzeichnet über 500 Aussteller und rechnet mit mehr als 7000 Besuchern. Die können sich auf jede Menge Neuheiten an Produkten und Dienstleistungen sowie auf Wissenswertes aus
den Branchen freuen. Experten aus Unternehmen, Instituten und Forschungseinrichtungen gestalten ein informatives Vortragsprogramm. Weiterlesen

EuroBLECH 2018: Enormes Potential für blechbearbeitende Unternehmen in der Digitalisierung

Die diesjährige 25. Internationale Technologiemesse für Blechbearbeitung findet vom 23. –26. Oktober 2018 in Hannover statt. Insgesamt 1.500 Aussteller aus 39 Ländern haben sich ihren Stand auf der Weltleitmesse für die Blechbearbeitungsindustrie gesichert, die in diesem Jahr von den Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 geprägt wird. Die soeben erschienene umfangreiche Online- Messevorschau gibt einen Überblick über die vielen neuen Produkte und technologischen Innovationen, die auf der Messe im Oktober vorgestellt werden.

Insgesamt 1.500 Ausstellerunternehmen aus 39 Ländern haben ihren Stand auf der weltweiten Leitmesse für die blechbearbeitende Industrie gebucht. Mit mehr als 89.000m2 Nettoausstellungsfläche kann die Messe gegenüber der Vorveranstaltun g ein Flächenwachstum von gut 2 % verzeichnen. Die wichtigsten Ausstellerländer sind Deutschland, Italien, China, die Türkei, die Niederlande, Spanien, die Schweiz, Dänemark, Österreich und die USA. Weiterlesen

Fügen und Verbinden von Composites: Alternativen der Zukunft für bewährte Klebetechniken

Das Fügen von Composites ist eine echte Herausforderung, denn die Werkstoffe gelten als schwer zu verbinden. Da thermische Verfahren bislang ausscheiden, stehen vor allem mechanische Fügetechniken im Fokus der Forscher, darunter Falzen, Kleben, Nieten oder Schrauben. Welche Vor- und Nachteile jedes dieser Verfahren für welchen Faserverbundwerkstoff bietet, zeigt die COMPOSITES EUROPE vom 6. bis 8. November 2018 in Stuttgart.

Verschiedene Faktoren sind bei den einzelnen Verfahren zu beachten. So werden beim Nieten durch das Stanzen des Vorlochs die Faserschichten durch Delamination geschädigt. Auch beim Bohren wird das Bauteil geschwächt. Zudem ist die Kraftübertragung zwischen den beiden zu fügenden Komponenten lokal sehr begrenzt. Beim Kleben wiederum können die Spaltdicken Probleme bereiten. Dennoch ist es aufgrund der gleichmäßigen Kraftübertragung, die die Werkstoffeigenschaften am besten ausnutzt, das Standardverfahren beim Fügen von Faserverbundwerkstoffen. Wie die einzelnen Prozesse aussehen, zeigen unter anderen das Institut für Schweißtechnik und Fügetechnik (ISF) der RWTH Aachen, Oxford Advanced Surfaces und Weiss Chemie + Technik auf der COMPOSITES EUROPE. Weiterlesen

Prozesssichere und effiziente Bauteilreinigung

Die Anforderungen an die Teilereinigung verändern sich durch aktuelle Trends. Um auch morgen noch wettbewerbsfähig zu sein, kommt es heute darauf an, die künftigen Anforderungen an die Oberflächengüte von Werkstücken in den verschiedenen Industriebereichen zu kennen.

Die Bauteilreinigung ist in allen Industriebereichen essentieller Bestandteil einer qualitätsorientierten und stabilen Fertigung. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung. Die Anforderungen an die Teilereinigung verändern sich jedoch durch aktuelle Trends. Um auch morgen noch wettbewerbsfähig zu sein, kommt es heute darauf an, die künftigen Anforderungen an die Oberflächengüte von Werkstücken in den verschiedenen Industriebereichen zu kennen. Den Blick in die nahe Zukunft ermöglicht die parts2clean, internationale Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung, vom 23. bis 25. Oktober in Stuttgart. Weiterlesen

m+a MessePlaner 2018/2019 Anfang Juli erschienen

Aktuelle Informationen zu Messen und Ausstellungen weltweit

Allein in dem Zeitraum 1. Januar bis Anfang Juni diesen Jahres verzeichnete die m+a MessePlaner-Redaktion eine Vielzahl von Veränderungen im Messegeschehen: 786 Terminänderungen und 39 Absagen von Messen stehen 461 Neumeldungen gegenüber. Die Zahlen belegen eindrucksvoll die Dynamik der nationalen und internationalen Messewirtschaft.

Eine erfolgreiche Messeplanung setzt deshalb einen genauen Überblick über das nationale und globale Messegeschehen voraus. Mit seinen qualifizierten Informationen bietet die Neuauflage des m+a MessePlaner 2018/2019 aus dem Deutschen Fachverlag, Frankfurt/Main, professionellen Support: In dem Standard-Nachschlagewerk für die Messebranche werden Details zu Messen und Ausstellungen bis ins Jahr 2021 in Deutschland und weiteren 115 Ländern veröffentlicht.

Die detaillierten Messeprofile wurden in enger Kooperation mit den Veranstaltern erstellt. Neben Datum, Titel, Gelände, Turnus, Besucherzulassung und Produktgruppen werden die neuesten statistischen Angaben zu Nettostandfläche, Aussteller- und Besucherzahlen veröffentlicht sowie die Veranstalteradresse mit zuständiger Kontaktperson. Weiterlesen

Neue Kolbenringtechnologie für Nutzfahrzeuge von Federal-Mogul Powertrain

Der neue eLine™-Kolbenring von Federal-Mogul hat eine umlaufende Nut im unteren Bereich der Lauffläche, die überschüssiges Öl über den Umfang verteilt.
©2018 Federal-Mogul LLC

Federal-Mogul Powertrain hat einen neuen Kolbenring für den Einsatz in Nutzfahrzeug-Dieselmotoren entwickelt, der die Gasabdichtung verbessert, indem er dynamische Ringbewegungen stabilisiert und den Ölfilm homogenisiert. Das Laufflächenprofil der neuen eLine™-Ringe für den Einsatz in der zweiten Kolbennut wurde gezielt gestaltet, um Öl gleichmäßiger über den Zylinderbohrungsumfang zu verteilen und die Gaskräfte auf der Lauffläche zu reduzieren. Vorteile sind gesteigerte Motoreffizienz, erhöhte Lebensdauer und geringere Emissionen. Weiterlesen

Galvano- und Oberflächentechnik stellt sich erfolgreich aktuellen Herausforderungen

Die Galvano- und Oberflächentechnik ist mit soliden Voraussetzungen in das Jahr 2018 und in die SurfaceTechnology GERMANY in Stuttgart gestartet. Dies unterstrich Christoph Matheis, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Oberflächentechnik e.V., am 5. Juni bei der Pressekonferenz der Deutschen Messe AG zum Auftakt der dreitägigen Messe.

In der Eröffnungspressekonferenz skizzierte ZVO-Hauptgeschäftsführer Christoph Matheis die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung der Galvano- und Oberflächenbranche, die von der allgemein guten wirtschaftlichen Situation profitiere: Sowohl das Handwerk als auch die Industrie in Deutschland können volle Auftragsbücher vorweisen. Er rechne damit, dass sich der positive Trend auch 2018 fortsetzen werde. Immer strengere Umweltauflagen sowie steigende Energie- und Rohstoffpreise seien zwar „große Herausforderungen, gleichzeitig aber Ansporn und ein Beispiel für die Flexibilität und Innovationskraft der Branche“. Diese sei eng an die Entwicklung der Automobilbranche, die eine prosperierende Phase erlebt, sowie deren Entwicklungstrends Elektromobilität und Leichtbau gekoppelt. „Die Unternehmen der Galvano- und Oberflächentechnik werden sich den aktuellen Trends auch in den nächsten Jahren als kompetente und verlässliche Entwicklungspartner der Automobil- und anderer Industrien stellen“, so Matheis. Weiterlesen

Leichtbau bietet großes Marktpotenzial für Faserverbundwerkstoffe

Megatrend Leichtbau. Über zahlreiche Wachstumsbranchen hinweg ist Gewichtsreduzierung eines der wichtigsten Entwicklungskriterien – nicht nur in der Automobilindustrie, der Luftfahrt, im Maschinenbau und in der Windkraft, sondern auch in der Infrastruktur, Medizintechnik sowie in der Marine und dem Sport- und Freizeitsektor. Gewicht wird dabei nicht nur durch den Einsatz leichterer Materialien reduziert, sondern auch durch die Integration von Funktionen und eine last- und werkstoffgerechtere Konstruktion. Zu sehen ist das vom 6. bis 8. November 2018 in Stuttgart auch auf der COMPOSITES EUROPE sowie dem parallel stattfindenden Lightweight Technologies Forum. Weiterlesen

Leichtbau bleibt die größte Herausforderung in der Automobilbranche

Gewichtsreduzierte Fahrzeuge punkten bei der CO2-Reduktion, Fahrdynamik und beim Komfort. Davon profitiert der Werkstoff Aluminium als eines der wichtigsten Leichtbaumaterialien im Automotive-Sektor. Neue Lösungen und Anwendungen aus Aluminium-Werkstoffen werden zunehmend nachgefragt. Das zeigt auch die Fachmesse ALUMINIUM 2018 vom 9. bis 11. Oktober in Düsseldorf.

Der Werkstoff Aluminium hat die Automobilbranche verändert und wird sie auch in Zukunft weiter verändern. Er bietet im Kampf mit Substitutionswerkstoffen die beste Kosten-Nutzenbalance. Durch eine zukünftig noch intensivere Zusammenarbeit zwischen Aluminium-Erzeugern, -Verarbeitern und Automobilherstellern können hier noch weitere Potenziale für den Einsatz von Aluminium erschlossen werden. Weiterlesen