Mobilität im Wandel: Was kommt auf Ausrüster und Zulieferer zu?

Antworten gibt das neue Fachforum „new mobility: Neue Fahrzeugantriebe – Herausforderungen und Chancen für die Fertigungstechnik und Zulieferindustrie“ am 7. Februar 2019 im Rahmen der Industriemessen Intec und Z. Die Leipziger Messe veranstaltet das Forum zusammen mit dem Automotive Cluster Ostdeutschland.

Der Mobilitätswandel ist in vollem Gange. Forciert wird vor allem die Elektrifizierung des Antriebsstrangs von Fahrzeugen. „Dieser Transformationsprozess fordert nicht nur die Hersteller. Er hat ebenso große Auswirkungen auf die Zulieferer und Ausrüster und wird von manchen Ungewissheiten und Fragezeichen begleitet. Speziell diese Partner der Mobilitäts-Wertschöpfungskette möchten wir bei der Suche nach Orientierung unterstützen, was vor allem auch für Zulieferer aus der Region hochaktuell ist. Dafür haben wir ein neues Format entwickelt, das die Herausforderungen, aber auch Chancen der neuen Mobilität aufzeigt – und das mit einem hohen Praxisbezug. Auf dem Fachforum ‚new mobility‘ im Rahmen der Intec und Z werden Unternehmer aus der Automobil- und Schienenfahrzeugindustrie sowie aus dem Maschinen- und Anlagenbau darüber sprechen, wie sie sich auf die Veränderungen einstellen“, erklärt Dr. Deliane Träber, Geschäftsbereichsleiterin der Leipziger Messe, das Anliegen der neuen Plattform für Diskussion und Erfahrungsaustausch. Weiterlesen

ZVO-Oberflächentage 2019 in Berlin: Jetzt Vorträge einreichen!

Der Jahreskongress des Zentralverbands Oberflächentechnik e.V. macht vom 11. bis 13. September 2019 wieder in der Bundeshauptstadt Berlin halt. Vorträge zu den aktuellen Schwerpunktthemen sowie zu den ständigen Themenbereichen können bis zum 31. Januar 2019 über die Kongress-Homepage oberflaechentage.zvo.org online eingereicht werden. Für den zweiten Surface Science Slam des ZVO sind außerdem wieder junge Performer gefragt. Weiterlesen

Die 8. NRW Nano-Konferenz – Innovationen in Materialien und Anwendungen

Abbildung 1: Die Anmeldung zur 8. NRW Nano-Konferenz endet am Sonntag, dem 11. November 2018.

„In Zukunftsfeldern wie Medizin, Energie sowie Informations- und Kommunikationstechnologie treibt Nanotechnologie die Entwicklung voran. Im letzten Jahrzehnt hat sich auch die Verschmelzung von Nanotechnologie und Materialwissenschaften für beide Disziplinen als vorteilhaft erwiesen. Nordrhein-Westfalen konnte sich hier längst als einer der international führenden Standorte etablieren. Es ist unser Anspruch, diese führende Rolle in Europa weiter auszubauen.“ resümiert NRWs Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart im Hinblick auf die Nanotechnologie in Nordrhein-Westfalen und die NRW Nano-Konferenz. Diese geht im November dieses Jahres in die achte Runde. Um den gegenseitigen Nutzen zu maximieren sowie den Interessen der Konferenzbesucher Rechnung zu tragen, wurde die Bandbreite der Konferenz in Richtung Materialien erweitert. Dies drückt auch die neue Unterzeile des Konferenztitels aus: „Innovationen in Materialien und Anwendungen“. Weiterlesen

Composites Europe: Dresdner Forscher stellen neuartigen Recycling-Demonstrator aus

Der Anteil von Recyclingmaterial liegt bei dem entwickelten ReLei-Demonstrator insgesamt bei circa 80 Prozent. Bildnachweis: Andreas Scheunert

Das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden präsentiert auf der diesjährigen Composites Europe am 06.-08.11.2018 in Stuttgart neben anderen aufregenden Exponaten einen Technologiedemonstrator, der konsequent das Thema Recycling aufgreift.

Relei-Demonstrator konsequent auf Recycling ausgerichtet

Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie haben die ILK-Wissenschaftler im FOREL-Technologieprojekt ReLei, welches 2015 vom BMBF als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet wurde, unter der Projektleitung der ElringKlinger AG ein Strukturbauteil entwickelt, bei dem schon bei der Bauteilkonzeption sowie ­‑auslegung der Einsatz von Recyclingmaterialien, wie etwa rezyklierte Kohlenstofffasern und wiederaufbereitetes Spritzgießgranulat, berücksichtigt wurde. Auch Perspektiven der stofflichen Verwertung der Demonstratorstruktur und Strategien für eine effektive Demontage waren Bestandteil des Vorhabens. Weiterlesen

Bewertungsmethoden für Additive Fertigung

In der Produktionstechnik gilt die additive Fertigung metallischer Strukturen als hochflexible und innovative Methode, die den Weg zu neuen Designansätzen öffnet. Allerdings kann das Verfahren bisher für zyklisch belastete Bauteile und Verbindungen wegen fehlender Auslegungsstandards kaum genutzt werden. Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF widmet sich daher in mehreren Forschungsprojekten dem Selektiven Laserschmelzen (SLM), um diese Lücke zu füllen. Die Ergebnisse präsentiert das Fraunhofer LBF auf der DVM Tagung „Additiv gefertigte Bauteile und Strukturen“ in Berlin vom 07. bis 08. November 2018. Weiterlesen

Laserschweißzelle adé – Fraunhofer und thyssenkrupp entwickeln hocheffiziente Laserschweißzange

© Fraunhofer IWU
Hocheffizientes Laserstrahlschweißen: Die von thyssenkrupp System Engineering und Wissenschaftlern des Fraunhofer IWU entwickelte Laserschweißzange lässt sich außerhalb von Laserschweißzellen einsetzen und funktioniert dank integrierter Absaugfunktion ohne energieintensive Pneumatik.

Eine hocheffiziente Laserschweißzange, die ohne Druckluft und außerhalb der bisher notwendigen, hermetisch geschlossenen Laserschweißzellen einsetzbar ist, und ein funktionsintegriertes Batteriegehäuse, das gleich mehreren Herausforderungen der Elektromobilität begegnet – dies sind die Highlights, die das Fraunhofer IWU vom 16. bis zum 18. Oktober 2018 auf der Internationalen Zuliefererbörse (IZB) in Wolfsburg am ACOD-Gemeinschaftsstand (Halle 4, Stand 4104) präsentiert. Darüber hinaus zeigt das Fraunhofer IWU u.a. effiziente Lösungen für das Fügen hybrider Leichtbaukomponenten und die wirtschaftliche Fertigung von Blechbauteilen in Kleinserien.

Werden Bauteile per Laser verschweißt, entstehen giftiger Schweißrauch und Schweißspritzer. Letztere können sowohl zur Verschmutzung der Bauteiloberläche führen, als auch die Lebensdauer des Schutzglases der Laserschweißoptik reduzieren. Außerdem wird Strahlung emittiert, die für Haut und Augen gefährlich ist. Abhilfe schafft man in der Industrie bislang, indem die Laserschweißanlagen in hermetisch geschlossenen Räumen untergebracht werden, den Laserschweißzellen. Um die Lebensdauer des Schutzglases zu erhöhen, werden Spritzer und Rauch bei herkömmlichen Systemen mit einem Luftstrahl, dem Crossjet, unter hohem Druck von der Schweißoptik weggeblasen und so im Raum verteilt. Der Rauch wird in der Regel durch großvolumige Raumluftabsaugungen entfernt. Nachteile dieses Vorgehens sind u.a. ein enormer Energieaufwand für die Pneumatik des Crossjets, ein schlechter Flächenausnutzungsgrad in der Fabrik und Verschmutzungen von Optik und Bauteilen trotz der Blasluftreinigung. Weiterlesen

Messeduo lockt mit Neuheiten und Wissenswertem

Das Fachmesse -Duo Solids und Recycling -Technik in Dortmund verspricht jede Menge Innovationen. Mehr als 500 nationale und internationale Aussteller zeigen am 7. und 8. November zahlreiche neue Produkte und Dienstleistungen der Branchen. Darüber hinaus bie ten die InnovationCenter den über 7000 erwarteten Besuchern ein informatives Vortragsprogramm mit Neuem aus Wissenschaft und Praxis. Branchenexperten aus Unternehmen, Instituten und Forschungseinrichtungen, unter anderem aus den Bereichen Life Science Technologies, Schüttgutsimulation sowie Baustoff- oder Verpackungsrecycling verraten ihre Erfahrungen.

Am 7. und 8. November findet in Dortmund die Solids gemeinsam mit der Recycling-Technik Dortmund statt. Der Veranstalter Easyfairs verzeichnet über 500 Aussteller und rechnet mit mehr als 7000 Besuchern. Die können sich auf jede Menge Neuheiten an Produkten und Dienstleistungen sowie auf Wissenswertes aus
den Branchen freuen. Experten aus Unternehmen, Instituten und Forschungseinrichtungen gestalten ein informatives Vortragsprogramm. Weiterlesen

EuroBLECH 2018: Enormes Potential für blechbearbeitende Unternehmen in der Digitalisierung

Die diesjährige 25. Internationale Technologiemesse für Blechbearbeitung findet vom 23. –26. Oktober 2018 in Hannover statt. Insgesamt 1.500 Aussteller aus 39 Ländern haben sich ihren Stand auf der Weltleitmesse für die Blechbearbeitungsindustrie gesichert, die in diesem Jahr von den Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 geprägt wird. Die soeben erschienene umfangreiche Online- Messevorschau gibt einen Überblick über die vielen neuen Produkte und technologischen Innovationen, die auf der Messe im Oktober vorgestellt werden.

Insgesamt 1.500 Ausstellerunternehmen aus 39 Ländern haben ihren Stand auf der weltweiten Leitmesse für die blechbearbeitende Industrie gebucht. Mit mehr als 89.000m2 Nettoausstellungsfläche kann die Messe gegenüber der Vorveranstaltun g ein Flächenwachstum von gut 2 % verzeichnen. Die wichtigsten Ausstellerländer sind Deutschland, Italien, China, die Türkei, die Niederlande, Spanien, die Schweiz, Dänemark, Österreich und die USA. Weiterlesen

Fügen und Verbinden von Composites: Alternativen der Zukunft für bewährte Klebetechniken

Das Fügen von Composites ist eine echte Herausforderung, denn die Werkstoffe gelten als schwer zu verbinden. Da thermische Verfahren bislang ausscheiden, stehen vor allem mechanische Fügetechniken im Fokus der Forscher, darunter Falzen, Kleben, Nieten oder Schrauben. Welche Vor- und Nachteile jedes dieser Verfahren für welchen Faserverbundwerkstoff bietet, zeigt die COMPOSITES EUROPE vom 6. bis 8. November 2018 in Stuttgart.

Verschiedene Faktoren sind bei den einzelnen Verfahren zu beachten. So werden beim Nieten durch das Stanzen des Vorlochs die Faserschichten durch Delamination geschädigt. Auch beim Bohren wird das Bauteil geschwächt. Zudem ist die Kraftübertragung zwischen den beiden zu fügenden Komponenten lokal sehr begrenzt. Beim Kleben wiederum können die Spaltdicken Probleme bereiten. Dennoch ist es aufgrund der gleichmäßigen Kraftübertragung, die die Werkstoffeigenschaften am besten ausnutzt, das Standardverfahren beim Fügen von Faserverbundwerkstoffen. Wie die einzelnen Prozesse aussehen, zeigen unter anderen das Institut für Schweißtechnik und Fügetechnik (ISF) der RWTH Aachen, Oxford Advanced Surfaces und Weiss Chemie + Technik auf der COMPOSITES EUROPE. Weiterlesen

Prozesssichere und effiziente Bauteilreinigung

Die Anforderungen an die Teilereinigung verändern sich durch aktuelle Trends. Um auch morgen noch wettbewerbsfähig zu sein, kommt es heute darauf an, die künftigen Anforderungen an die Oberflächengüte von Werkstücken in den verschiedenen Industriebereichen zu kennen.

Die Bauteilreinigung ist in allen Industriebereichen essentieller Bestandteil einer qualitätsorientierten und stabilen Fertigung. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung. Die Anforderungen an die Teilereinigung verändern sich jedoch durch aktuelle Trends. Um auch morgen noch wettbewerbsfähig zu sein, kommt es heute darauf an, die künftigen Anforderungen an die Oberflächengüte von Werkstücken in den verschiedenen Industriebereichen zu kennen. Den Blick in die nahe Zukunft ermöglicht die parts2clean, internationale Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung, vom 23. bis 25. Oktober in Stuttgart. Weiterlesen