Kompakt und belastbar: Induktiver Präzisions-Wegsensor

Der induktive Präzisions-Wegsensor Typ 8742 von burster erlaubt vielfältige anwendungsspezifische Konfigurationen. (Urheber: burster)

Der induktive Präzisions-Wegsensor Typ 8742 von burster erlaubt vielfältige anwendungsspezifische Konfigurationen. (Urheber: burster)

Wenn Wegmessung unter widrigen Umgebungsbedingungen präzise 24/7 funktionieren soll, ist robuste Sensorik gefragt. Beispielsweise bei der Dehnungsüberwachung von Eisenbahnschienen, Messungen in Klimakammern, bei Batteriezellenausdehnung oder Belastungskontrolle von Fundamenten oder Brückenlagern sind Sensoren Hitze, Kälte, Feuchtigkeit, Vibrationen und mechanischen Kräften ausgesetzt. Gleichzeitig sind die Anforderungen an Genauigkeit und Zuverlässigkeit zum Teil sogar über lange Zeiträume hoch, wie zum Beispiel bei der Überwachung einer Staumauerbewegung. Der mechanisch induktive Präzisions-Wegsensor Typ 8742 von burster präzisionsmesstechnik zeigt, dass viele solcher Anwendungen nicht zwangsläufig Sensorik aus Sonderanfertigungen benötigen. Der Wegsensor ist in Messbereichen von 0…2 mm bis 0…50 mm erhältlich und liefert mit einer Linearitätsabweichung von 0,1 % v.E. und einer Temperaturabweichung von nur 0,01 %/K v.E. präzise Messwerte mit wahlweise 4,5 V / 9,5 V / 20 mA Ausgang bei einer besonders kompakten Bauform (Bild 1). Kurzfristig widersteht der Sensor Temperaturen von -40 bis +125 °C, dauerhaft von -20 bis +85 °C und eignet sich dadurch beispielsweise auch für Messungen an Wärmebädern. Die Schutzart IP67 ermöglicht den Einsatz in nassen oder schmutzbelasteten Umgebungen. Weiterlesen

Neuartige Multimaterial-Bauteile aus dem 3D-Druck für industrielle Anwendungen

Mit CeraMMAM lassen sich Hochleistungskomponenten aus verschiedenen Materialien in einem einzigen Prozess herstellen. (Foto: Breig, KIT)

Mit CeraMMAM lassen sich Hochleistungskomponenten aus verschiedenen Materialien in einem einzigen Prozess herstellen. (Foto: Breig, KIT)

Ein Forschungsteam am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat im Projekt CeraMMAM ein Materialsystem entwickelt, mit dem sich Hochleistungskomponenten aus mehreren Materialien mithilfe eines universellen Bindersystems in einem einzigen Prozess herstellen lassen. Die Technologie eröffnet neue Perspektiven für industrielle Anwendungen – insbesondere in der Medizintechnik, im Maschinenbau sowie in der Luft- und Raumfahrt.

Additive Fertigungsverfahren erlauben es, komplexe Bauteile schichtweise herzustellen. Bislang ließen sich dabei jedoch meist nur sortenreine Materialien wie Metall oder Keramik verarbeiten. Im Projekt CeraMMAM (steht für: Ceramic Multi Material Additive Manufacturing) haben die Forschenden am wbk Institut für Produktionstechnik des KIT einen entscheidenden Durchbruch erzielt: Mithilfe eines neu entwickelten universellen Bindersystems lassen sich verschiedene keramische Materialien kombinieren und Keramik-Metall-Verbindungen herstellen. Weiterlesen

Effizientere Elektromotoren durch Temperaturkontrolle – KI überwacht Antriebe im Betrieb

© Oliver DietzeUm die Temperaturverteilung im Elektromotor in Echtzeit mit KI-Methoden schätzen zu können, sammelte Doktorand Saeed Farzami aus dem Team von Professor Matthias Nienhaus (stehend) an einem selbstentwickelten Teststand Massen von Daten. Hierzu stattete er einen Elektromotor an allen kritischen Stellen mit Sensoren aus, wo Temperatur ins Spiel kommen kann: an verschiedenen Orten in den Wicklungen, im Rotor und auch am Gehäuse.

© Oliver Dietze
Um die Temperaturverteilung im Elektromotor in Echtzeit mit KI-Methoden schätzen zu können, sammelte Doktorand Saeed Farzami aus dem Team von Professor Matthias Nienhaus (stehend) an einem selbstentwickelten Teststand Massen von Daten. Hierzu stattete er einen Elektromotor an allen kritischen Stellen mit Sensoren aus, wo Temperatur ins Spiel kommen kann: an verschiedenen Orten in den Wicklungen, im Rotor und auch am Gehäuse.

Mit einem neuen KI-gestützten Verfahren kann das Team um Professor Matthias Nienhaus von der Universität des Saarlandes die Temperaturverteilung in laufenden Elektromotoren erfassen – ohne dass zusätzlich Technik verbaut werden muss. Stattdessen nutzen die Ingenieure vorhandene Antriebsdaten und ein KI-Modell. Das System überwacht das Temperaturprofil im drehenden Motor umfassend in Echtzeit und macht so einen effizienten Betrieb möglich.

Elektrogeräte und Maschinen sollen mit möglichst wenig Material gebaut werden und klein bleiben. Dafür müssen auch ihre Elektromotoren klein und leicht sein – und zugleich viel Leistung bringen. Liefern Motoren viel Power in einem kompakten Gehäuse, werden sie warm. Die Temperaturen steigen dabei im Motor nicht gleichmäßig an. Vielmehr herrschen in den einzelnen Komponenten verschieden hohe Messwerte. Hohe Temperaturen setzen Elektromotoren zu und senken die Lebensdauer und auch ihre Leistung. Weiterlesen

Neuer KI-Assistent für den sicheren Betrieb von Druckluftanlagen

Echtzeit-Datenanalyse: Grundlage für den KI-gestützten Druckluft-Assistenten zur automatischen Leckageerkennung und vorausschauenden Wartung.Bild: EEP / Rainer Bez

Echtzeit-Datenanalyse: Grundlage für den KI-gestützten Druckluft-Assistenten zur automatischen Leckageerkennung und vorausschauenden Wartung.
Bild: EEP / Rainer Bez

KI-Sprachmodelle gelten als Schlüsseltechnologie für die Industrie, scheitern aber oft an Datenschutzbedenken und fehlendem Fachwissen. Wissenschaftler*innen der Universität Stuttgart und ihre Forschungspartner der WRS Energie + Druckluft GmbH haben eine vollständig lokal betriebene KI entwickelt und erfolgreich erprobt. Diese KI liefert mit Hilfe eines digitalen Zwillings konkrete Handlungsanweisungen für Druckluftsysteme ohne zu halluzinieren. Das neue On-Premise-System ist sicherer und schneller als vergleichbare Cloudlösungen.

Weiterlesen

Dichtungen „festkleben“ Mit präziser CA-Dosiertechnik zur optimalen Prozesslösung

 

Die Dichtungsmontage lässt sich heute durch das „Festkleben von Dichtungen" optimieren. Mit dem Jetten von CA steht ein serienreifer Prozess zur Verfügung (Bild: istockphoto_IanDikhtiar)

Die Dichtungsmontage lässt sich heute durch das „Festkleben von Dichtungen“ optimieren. Mit dem Jetten von CA steht ein serienreifer Prozess zur Verfügung (Bild: istockphoto_IanDikhtiar)

Das „Festkleben“ von Dichtungen wirkt zunächst widersprüchlich, da Klebstoffe die Funktion beeinflussen können. In der Praxis werden diese Herausforderungen jedoch inzwischen beherrscht. Insbesondere der Einsatz von Cyanacrylaten (CA) hat sich etabliert – in Kombination mit der berührungslosen Dosiertechnik von perfecdos. Weiterlesen

Effiziente Netzwerktechnik für raue Industrieumgebungen: PROFINET-Stecker M12 IP54 schnell und zuverlässig installieren

PROconnect M12 ist ein industrieller Steckverbinder, der dank innovativer Schneidklemmentechnik und einteiligem Steckerdesign eine schnelle, fehlerfreie und vollständig werkzeuglose Installation ermöglicht. (Urheber: Indu-Sol)

PROconnect M12 ist ein industrieller Steckverbinder, der dank innovativer Schneidklemmentechnik und einteiligem Steckerdesign eine schnelle, fehlerfreie und vollständig werkzeuglose Installation ermöglicht. (Urheber: Indu-Sol)

Wer schon einmal auf einer Baustelle M12-Stecker konfiguriert hat, weiß, dass diese Aufgabe nicht nur zeitaufwändig, sondern je nach Steckerart auch fehleranfällig sein kann. Mehrere Einzelteile müssen in der richtigen Reihenfolge zusammengefügt werden, ohne dass Kleinteile dabei herunterfallen oder vergessen werden. Je nach Bauart gilt es die Leitungen vorab auf die exakte Länge abzuisolieren. Oft ist nach dem Zusammenfügen der Steckereinzelteile von außen nicht sichtbar, ob die Leitungen im Stecker richtig kontaktiert wurden. All diesen Herausforderungen begegnet der PROconnect M12-Stecker von Indu-Sol (Bild 1). Der einteilige Stecker ermöglicht eine werkzeuglose Schnellinstallation und eignet sich dank kompakter Bauform für enge Einbausituationen (18,6 x 18,6 x 53 mm – L x B x T). Mit der Schutzart IP54 ist er auch für den rauen Industrieeinsatz bestens geeignet und eine hohe EMV-Festigkeit sorgt für störungsarme Kommunikation. Der Stecker ist ab sofort mit vier Polen und ab Mitte des Jahres auch mit acht Polen, also für Gigabit-Ethernet-Anwendungen, verfügbar. Weiterlesen