
Andreas Leitner, Inspektor der akkredierten Inspektionsstelle, begutachtet die Oberfläche eines beschädigten Bauteils.
Ein Bauteilversagen kommt selten überraschend, doch die tatsächliche Ursache ist oft komplex. Risse, Verformungen oder Brüche sind in der Regel nur das sichtbare Ergebnis eines längeren Schädigungsprozesses.
Um technische, wirtschaftliche oder auch juristische Fragestellungen fundiert zu beantworten, sind systematische Schadensanalysen unerlässlich. Dabei werden Produkte, Prozesse, Einsatzbedingungen und Anforderungen detailliert untersucht, um die tatsächlichen Ursachen zu identifizieren und zukünftige Schäden zuverlässig zu vermeiden.
Der Schlüssel dazu liegt im Verständnis der zugrunde liegenden Schädigungsmechanismen und in der fachgerechten Interpretation von Schädigungsbildern. Erst auf dieser Grundlage lassen sich Konstruktionen, Werkstoffe, Fertigungsverfahren sowie Prüf- und Qualitätsprozesse gezielt verbessern und Betriebsbedingungen optimieren.
Genau dieses Wissen wird im Seminar „Technische Schadensanalyse – Mechanische Schäden erkennen, Schadensmechanismen verstehen, Bauteilversagen vermeiden“ der W.S. Werkstoff Service GmbH vermittelt, das am 2. und 3. Juni 2026 stattfindet.
In dem zweitägigen Seminar geben erfahrene Experten ihr Know-how aus der Praxis weiter: als Sachverständige einer akkreditierten Inspektionsstelle, als Spezialisten akkreditierter Werkstoffprüflabore sowie als Fachleute einer zertifizierten Ausbildungsstätte.
Das Seminar richtet sich an Fachkräfte aus Metallographie, Werkstoffprüfung und Qualitätssicherung, an Entwicklungsingenieure, Konstrukteure, Schweiß- und Prüfaufsichten, Mitarbeitende aus technischem Kundenservice und Reklamationsmanagement sowie an Schadensanalytiker, Gutachter und Fachleute aus Prüflaboren und Ingenieurbüros.
Warum lohnt sich die Teilnahme am Seminar?
Die Teilnehmenden erhalten einen strukturierten Einblick in typische Schadensmechanismen sowie in Methoden und Werkzeuge der modernen Schadensanalyse. Darüber hinaus werden praxisnahe Ansätze zur systematischen Ursachenfindung und zur Bewertung von Bauteilschäden vorgestellt.
Im Fokus stehen unter anderem:
• die wichtigsten Schadensmechanismen und Schädigungsarten
• eine systematische Vorgehensweise bei der technischen Schadensanalyse
• Methoden zur Ursachenidentifikation und Bewertung von Bauteilschäden
• Grundlagen zu Schadensakkumulations- und bruchmechanischen Modellen
• Kriterien für die Auswahl geeigneter Prüfmethoden sowie prüftechnische Vorgehensweisen
Interessierte können sich bis zum 27. Mai für das Seminar „Technische Schadensanalyse (mechanische Schäden)“ anmelden.
Termin: 02.–03. Juni 2026
Ort: Katernberger Straße 107, 45327 Essen (Gelände des Triple-Z)
Mehr Informationen zu Programm, Inhalten und Anmeldung finden Sie auf der Seminar-Landingpage: urlr.me/!semtsa1


