KSS 4.0 – Hochleistungs-Kühlschmierstoffe in der Medizintechnik

In der Medizintechnik wird heute ein sehr weitreichendes Spektrum an Werkstoffen verarbeitet. Die Werkstoffauswahl erfolgt in Anlehnung an die Funktionalität der gefertigten Endprodukte. Neben medizinischen Instrumenten und Werkzeugen, Komponenten für Motorsystemen und Medizinapparate fertigt die Branche auch Implantate, Fixiersysteme, Schauben und andere Teile, welche unter Umständen über viele Jahre im Körper verbleiben.

Im Fokus der Werkstoffauswahl stehen die jeweils erforderlichen thermischen, chemischen und mechanischen Eigenschaften der Werkstoffe, die Bearbeitbarkeit der Oberflächen sowie die Sterilisierbarkeit mit üblichen Verfahren. Darüber hinaus wird häufig eine enorme Korrosionsfestigkeit, aber auch die Atoxizität sowie die Biokompatibilität gefordert. Weiterlesen

Hannover Messe 2016: Das Unerwartete wird planbar

In der Industrie 4.0 erhalten Roboter Fähigkeiten, um mit Menschen und anderen technischen Systemen zu kooperieren. Fraunhofer zeigt in diesem Jahr mit dem DUPLOcator wie eine Maschine selbst erkennt was zu tun ist.

Wenn digitale Technologien Einzug in die Produktion finden, dann spricht man von der „4. Industriellen Revolution“ oder der Industrie 4.0. Hierdurch sollen vor allem Spezialanfertigungen und geringe Stückzahlen eines Produkts kosteneffizient erstellt werden. Ständig wechselnde Konfigurationen sind dabei eine große Herausforderung. Das Fraunhofer IGD präsentiert mit dem DUPLOcator ein Exponat auf der Hannover Messe 2016, das zeigt wie ein Roboter mit dieser Unvorhersehbarkeit umzugehen lernt. Weiterlesen

Laserunterstützte Mikrobearbeitung auf Erfolgskurs

UKP-Laseranlagen auf dem Vormarsch / Hersteller von Laseranlagen zur Mikromaterialbearbeitung beweisen auf der LASYS 2016 ihre Kompetenz

„Die Mikro- und Feinbearbeitung steht für mehr als die Hälfte des globalen Marktes für Laser-Materialbearbeitungssysteme“, so der Lasermarktanalyst Dr. Arnold Mayer, CEO von Optech Consulting. Aus diesem Grund wird neben der Makrobearbeitung auch das Thema Mikrobearbeitung mittels Laser im Fokus der LASYS 2016 stehen. Als einzige internationale Fachmesse widmet sie sich speziell der Laser-Materialbearbeitung und präsentiert vom 31. Mai bis 2. Juni 2016 zum fünften Mal die neuesten Laserfertigungssysteme, laserspezifischen Komponenten sowie Subsysteme auf dem Stuttgarter Messegelände. Weiterlesen

Dresdner Leichtbauer entwickeln hybride Verbindungen aus Faser-Thermoplast und Metall für die Großserie

Wissenschaftler des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technischen Universität Dresden entwickelten in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) einen hocheffizienten, automatisierbaren Herstellungsprozess für hochbelastbare Profilverbindungen. In dem neuentwickelten Verfahrensansatz können Hohlprofile aus Faser-Thermoplast-Verbund (FKV) mit metallischen Lasteinleitungselementen in einem einzigen Fertigungsschritt hergestellt und gefügt werden.

Im eigens am ILK entwickelten Tape-Flechtverfahren werden vorkonsolidierte Faser-Thermoplast-Halbzeuge, so genannte Tapes, zu geflochtenen Tape-Preforms verarbeitet. Anschließend werden diese Preforms in einem intrinsischen Schlauchblas-Integral-Verfahre n konsolidiert und mit einem konturierten metallischen Lasteinleitungselement gefügt. Weiterlesen

Drehen per Laser: Neue Technik formt kleinste Werkstücke im µm-Bereich hochpräzise und aus unterschiedlichen Werkstoffen

Ultrakurzpulslaser (UKP) bewähren sich aufgrund ihres berührungslosen, „kalten“ und verschleißfreien Abtrags in zahlreichen Bereichen als Schneid- oder Bohrwerkzeug. Der Lasermikrobearbeitungsexperte GFH hat dieses Einsatzspektrum jetzt um eine zusätzliche Technik erweitert: das Laserdrehen. Mittels einer speziellen Trepanier-Optik wird dazu ein gleichmäßiger, bis zu 25 µm schmaler Laserspot erzeugt, der an das rotierende Werkstück geführt wird und es in die gewünschte Form bringt. Da hierbei weder eine mechanische Kraft noch relevante thermische Einflüsse auf das Material wirken, lassen sich auf diese Weise selbst kleinste Strukturen präzise und mit einer Oberflächenrauigkeit von Ra < 0,1 µm erzeugen. Gleichzeitig deckt derselbe Laser auch weiterhin alle sonstigen Funktionen wie Schneiden oder Bohren ab, so dass für folgende Bearbeitungsschritte das Werkstück nicht umgespannt werden muss, was den Produktionsdurchsatz erhöht, Kosten spart und das Risiko von Schäden minimiert. Eingesetzt wird das neue Verfahren bereits zur Produktion von Mikro-Pinzetten. Weiterlesen

Artec Eva hilft, Blinden fühlbare Museumsbesuche zu ermöglichen

Quelle des Bildes: 3DZ.it | Artec 3D

Quelle des Bildes: 3DZ.it | Artec 3D

Ein Museumsbesuch ist immer erfüllender, wenn Sie mit den Ausstellungsstücken interagieren können. Für Blinde oder Menschen mit Sehbehinderungen ist dies aufgrund des Prinzips „Nur gucken, nicht anfassen“, das in den meisten Museen und Galerien aufgrund der Empfindlichkeit der Kunstgegenstände gilt, nur eingeschränkt möglich. Weiterlesen