Die NRW Nano-Konferenz erweitert ihr Spektrum um Neue Materialien

Die Stadt Dortmund und das Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund werden am 21. und 22. November 2018 Schauplatz der hochkarätigen NRW Nano-Konferenz. In der entscheidenden Beiratssitzung wurde jetzt der Startschuss für die 8. Auflage der alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz gegeben.

Die vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Cluster NMWP.NRW organisierte 8. NRW Nano-Konferenz wird gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Dortmund veranstaltet.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart sagte im Vorfeld der Beiratssitzung: „Für den technologischen Fortschritt braucht es Kompetenzen in Schlüsselbereichen, wie Neue Werkstoffe und Produktionstechnik. Die Nanotechnologie spielt als Innovationstreiber dabei eine immer größere Rolle. Nordrhein-Westfalen besitzt eine exzellente Expertise von internationalem Rang. Das zeigt sich auch durch die erfolgreiche Serie der NRW Nano-Konferenz, die auf höchstem Niveau Wirtschaft und Wissenschaft vernetzt und damit die Entstehung von Innovationen fördert.“ Weiterlesen

Chrom-VI-freies Verfahren zum Galvanisieren von ABS-Oberflächen

Nicht-toxische, umweltfreundliche und gut überführbare Alternative zu konventionellen Verfahren erfolgreich im Labormaßstab erprobt

Wissenschaftler um Dr. Dieter Lehmann aus dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF) haben ein Verfahren zum Galvanisieren von ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol)-Kunststoffen entwickelt, das auf den Einsatz von Chromschwefelsäure, d.h. auf gefährliche Chrom-VI-Verbindungen, verzichtet und auch keine anderen Beizverfahren nötig macht. Das im Labormaßstab erfolgreich getestete und zum Patent angemeldete Verfahren ist somit eine umweltfreundliche Alternative zum etablierten galvanischen Beschichtungsverfahren und lässt sich relativ leicht in existierende Produktionslinien integrieren. Weiterlesen

maintenance Dortmund 2018

Die Fachmesse maintenance Dortmund etabliert sich als Leitmesse für die industrielle Instandhaltung in Deutschland. Am 21. und 22. Februar 2018 findet die neunte Fachmesse in Dortmund statt. Das Konzept von Veranstalter Easyfairs setzt neben traditioneller Instandhaltung auf eine Vielfalt an Themenschwerpunkten wie Digitalisierung im Zeitalter 4.0, Smart Maintenance und Ersatzteilmanagement. Davon fühlen sich KMUs und Konzerne, lokale und internationale Unternehmen gleichermaßen angesprochen. Neben Stammausstellern und Premium-Partner wie HANSA-FLEX, Carl Werthenbach gibt es zahlreiche Erstaussteller. So werden auf der maintenance Dortmund Branchengrößen wie Endress+Hauser Messtechnik, RITTER Starkstromtechnik oder Schaeffler Technologies erstmals unter den Ausstellern vertreten sein. Weiterlesen

Verunreinigungen auf 3D-Bauteilen erkennen

© Foto Fraunhofer IPM
Das bildgebende Inline-Messsystem F-Scanner untersucht Bauteile während der Fertigung punktgenau auf Verschmutzungen.

Haften Verunreinigungen auf der Oberfläche von Bauteilen, kann dies den weiteren Produktionsprozess erschweren oder das ganze Bauteil unbrauchbar machen. Ein Fluoreszenzscanner von Fraunhofer IPM ermöglicht erstmals, metallische Bauteile im Fertigungsprozess bildgebend auf Öl, Späne oder Reinigungsmittel zu untersuchen – und jedes einzelne Objekt zu prüfen.

Kleinste Dinge können große Auswirkungen haben: So etwa winzige Schmutzpartikel, die bei der Fertigung von Bauteilen auf ihrer Oberfläche kleben. Beispiel Ölwanne: Sitzen Ölverunreinigungen dort, wo später die Dichtmasse angebracht werden soll, hält die Dichtung an dieser Stelle nicht – die Wanne wird hier wahrscheinlich durchlässig sein. Bisher ist es technisch nicht möglich, alle Bauteile auf Restverschmutzungen zu überprüfen. Es werden lediglich Stichproben genommen, die zum einen zeitintensiv sind, zum anderen keine Aussage darüber ermöglichen, an welcher Stelle der Bauteiloberfläche sich die Verunreinigung befand. Weiterlesen

Stickoxide: Neuartiger Katalysator soll Abgase ohne Zusätze reinigen

Aufbau des neuartigen Katalysators
Copyright: Forschungszentrum Jülich / J. Dornseiffer

Jülicher Forscher entwickeln gemeinsam mit der RWTH Aachen und der Industrie eine neue Technologie zur effizienten NOx-Reduzierung aus Dieselabgasen

Die Stickoxid-Werte von Dieselfahrzeugen sorgen seit einiger Zeit für Diskussionen. Selbst Katalysatoren, die diese gesundheitsschädlichen Schadstoffe mithilfe von Zusätzen wie etwa Harnstoff in Stickstoff zurückverwandeln, wirken erst ab einer Abgastemperatur von 150 Grad Celsius, die unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise im Stadtverkehr, besonders bei Nutzfahrzeugen oftmals nicht erreicht werden. Um die Situation zu verbessern, arbeiten Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich gemeinsam mit der RWTH Aachen und den Industriepartnern Ford, Deutz, Sasol, FEV, Umicore sowie Clariant im Projekt DeNOx an einem neuartigen Katalysatortyp, der Stickoxide (NOx) nahezu vollständig und ohne Zusätze aus den Abgasen von Verbrennungsmotoren entfernt. Weiterlesen

Mobile Geräte am Körper lassen sich über einen Stecknadelkopf präzise und diskret bedienen

Mobile Endgeräte, wie die neue Version der „Apple Watch“, werden für eine Vielzahl von Aktivitäten genutzt. Man liest auf ihnen Kurznachrichten, surft im Internet und überprüft Gesundheitswerte. Doch diese Mini-Computer haben ein Manko: Aufgrund der geringen Bildschirmgröße lassen sie sich nur schwer bedienen. Informatiker der Universität des Saarlandes haben nun eine Alternative entwickelt, die sie „DeformWear“ nennen. Ein winziger Schalter, nicht größer als ein Stecknadelkopf, wird beispielsweise in einen Ring eingearbeitet und am Körper getragen. Er lässt sich in alle Richtungen bewegen, hinein- und zusammendrücken und zusätzlich nach rechts, links, oben und unten schieben. Weiterlesen

FILTECH 2018 – Trends und Innovationen bei textilen Filtermedien

Dr. Harald Anlauf – akademischer Direktor – KIT Karlsruhe Institute of Technology

Vom 13.-15. März 2018 wird Köln wieder der Treffpunkt der weltweiten Filtrations- und Separations-Community sein. 400 erwartete Aussteller werden den Fachbesuchern die neusten Innovationen im Bereich der Filtrations- und Separationstechnik präsentieren und die parallel laufende Konferenz mit 200 Vorträgen wieder der Hotspot für Wissenschalter aus aller Welt sein. Auf eine einzigartige Weise präsentiert die FILTECH 2018 alle relevanten Techniken und Apparate für die Partikeltrennung aus Flüssigkeiten und Gasen. Das Spektrum der präsentierten Themen reicht darüber hinaus und umfasst auch angrenzende aber insbersondere für Filtermedien wichtige Gebiete, wie Klebstoffe, Anwendung von Ultraschall- und Plasma-Technologien, Schneidsysteme und textilverarbeitende Maschinen.

Filtermedien sind das zentrale Element in allen Filtrationsprozessen und die Schnittstelle zwischen Partikeln in Flüssigkeiten oder Gasen, Apparaten und Betriebseinstellungen. Die FILTECH spiegelt den letzten Stand der Technik für Filtermedien und insbesonders für Textilfiltermedien unter allen möglichen Aspekten, wie Anwendung, Produktion, zusätzlicher Funktionalität, Prüfung und Analyse, numerischer Simulation von Durchströmungseigenschaften, usw dar. Weiterlesen

ZVO-Oberflächentage 2018: Jetzt Vorträge einreichen!

Vom 19. bis 21. September 2018 machen die ZVO-Oberflächentage in Leipzig halt. Vorträge können über die Kongress-Homepage oberflaechentage.zvo.org online eingereicht werden. Stichtag ist der 31. Januar 2018.

Die Behandlung von Oberflächen stellt eine Schlüsseltechnologie zur technisch-wissenschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Lösung aktueller Probleme bei der Entwicklung innovativer Produkte dar. Mit zuletzt 665 Teilnehmern in Berlin haben sich die jährlich stattfindenden ZVO-Oberflächentage zu einem der führenden Oberflächenforen für Anwender, Abnehmer von Oberflächen, Wissenschaftler, Entwickler, Konstrukteure, Einkäufer, QM- sowie Vertriebsmitarbeiter aus allen industriellen Wirtschaftsbereichen etabliert. Ihr vornehmliches Ziel ist die Vernetzung von Forschung und Praxis zum Thema Galvano- und Oberflächentechnik und die Unterstützung der branchenübergreifenden Kommunikation. Weiterlesen

Algen mit Lichtschalter

Grünalgen können Ihre Haftung an Oberflächen durch Licht an- und ausschalten. Im Licht kleben ihre beiden Härchen, Flagellen genannt, an einer Oberfläche, während die Algen in Dunkelheit mittels einer Art Brustschwimm-Bewegung durch das Wasser schwimmen.
© Oliver Bäumchen, MPIDS, Göttingen / Thomas Braun, Heidelberg

Die Haftung der Härchen von Chlamydomonas-Einzellern hängt von der Lichteinstrahlung ab

Das Licht der Sonne ermöglicht Grünalgen mehr als nur die Photosynthese, mit der sie Zucker aufbauen. Die Einzeller schalten mit Licht sogar die Klebrigkeit der feinen Härchen auf ihrer Oberfläche an und aus, wie jetzt erstmals Physiker am Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation beobachtet haben. Diese Erkenntnisse sind nicht zuletzt für die Entwicklung von Bioreaktoren interessant, in denen Algen als nachwachsender Rohstoff zur Biotreibstoff-Produktion Anwendung finden. Weiterlesen

Strom mit Elastomerfolien erzeugen

© Foto Fraunhofer ISC
Feldversuch mit DEGREEN-Generatoren in einem Fließgewässer. Die Anregung der Silikonmembranen erfolgt über den Unterdruck in den wasserdurchströmten Venturi-Rohren unter dem Floß.

Mit rund 33 Prozent ist Wasser noch immer der bedeutendste erneuerbare Energieträger Bayerns, wie der Energie-Atlas Bayern zeigt. Doch vor allem konventionelle Kleinstwasserkraftwerke mit überschaubarem Ertrag sind umstritten – sie greifen in das Ökosystem ein. Fraunhofer-Forscher arbeiten an einer umweltschonenden Alternative: Neuartige Elastomermaterialien sollen künftig die mechanische Energie von Wasserströmungen in kleinen Flüssen direkt in elektrische Energie umwandeln. Weiterlesen

Strahlender Durchblick: Computertomograph analysiert Schäden in Werkstoffen unter Last

Dreidimensionale (3D) Darstellung eines Risses in der Kerbe einer faserverstärkten Kunststoffprobe.

Unterschiedlichste Materialien zerstörungsfrei prüfen zu können, ist für Industrie und Wissenschaft in vielen Bereichen essentiell. Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF hat jetzt eine neue Methode entwickelt, die erstmals die mechanische Prüfung eines Bauteils unter realistischen Belastungen mit einer radiologischen Durchstrahlungsprüfung kombiniert. Die Methode dient dazu, Materialien zu charakterisieren, und sie erleichtert die Beurteilung von Einschlüssen oder Schädigungen im Werkstoff bezüglich deren Einflusses auf die Festigkeit und Lebensdauer. Damit liefert das Fraunhofer LBF Materialentwicklern und Herstellern sowie Wissenschaftlern wichtige Informationen zum besseren Verständnis von Materialverhalten und Materialcharakterisierung. Weiterlesen

Lasersysteme fördern Durchbruch der E-Mobilität

Die EVS30 (Electric Vehicle Symposium & Exhibition) war vom 9. bis 11. Oktober 2017 der Branchentreffpunkt für die gesamte Industrie der Elektromobilität. Hersteller, Anwender und Entscheider erhielten ein aktuelles Bild zu allen Formen der Elektromobilität und diskutierten neue Trends sowie Einsatzmöglichkeiten des elektrischen Antriebstrangs. In Stuttgart wurde gezeigt, wohin die Reise geht und keinen Zweifel daran gelassen, dass sich die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in Europa weiter steigern wird. Lasersysteme leisten durch neuartige, verbesserte wirtschaftliche Fertigungsverfahren einen wichtigen Beitrag und fördern so den Durchbruch der E-Mobilität. Das wird auch die nächste LASYS 2018 vom 5. bis 7. Juni 2018 widerspiegeln. Viele erfahrene Aussteller und Experten werden hier ihr Wissen über Innovationen und Lösungen zur Verfügung stellen. Weiterlesen