Flexible Verarbeitung von thermoplastischem CFK

Schnittmuster per Simulation erzeugt

Noch sind in der Luft- und Raumfahrtindustrie die meisten automatisierten Produktionslinien für carbonfaserverstärkte Thermoplastbauteile (CFTP) auf die Produktion eines speziellen Bauteils oder einer einzigen Anwendung ausgelegt. Ändert sich die Geometrie oder das Material des Bauteils, muss oft die gesamte Prozesskette einem Re-Design unterzogen werden. Das ist teuer und langwierig zugleich, das soll sich grundlegend ändern: Ein Forscherteam des DLR in Augsburg entwickelt einen flexiblen und zugleich hoch automatisierten Produktionsprozess, der am 12. Oktober auf der Kongressmesse ITHEC in der MESSE BREMEN präsentiert wird. Weiterlesen

Entwicklungshilfe für Leichtbauanwendungen

Stammform für das Umformen und Hinterspritzen von Organoblechen mit variothermer Verfahrenstechnik

Um Interessenten schnell, unkompliziert und kostengünstig bei der Entwicklung von thermoplastischen Leichtbauteilen mit Organoblechen zu unterstützen, hat ein Team von Leichtbauspezialisten eigens eine hoch flexible Stammform entwickelt. Lediglich die formgebende Kavität ist für die Herstellung von Prototypen- oder Vorserienteilen aufzubauen.

Leichtbau mit Organoblechen ist ungebrochen ein wichtiges Thema, wenn es um besonders leichte und stabile Bauteile geht. Allerdings nähern sich viele potentielle Anwender – insbesondere aus Branchen außerhalb des Automobilsektors – nur zögerlich dem Thema. Als Gründe für diese Zurückhaltung nennt die Engineering-Gesellschaft GK Concept GmbH, Dresden, die vielfach zu kurzen Entwicklungszeiten in Verbindung mit zu kleinen Budgets sowie Unsicherheiten aufgrund der oftmals fehlenden spezifischen Kenntnisse. Als Resultat dieser Konstellation werden mögliche Entwicklungsprojekte oft erst gar nicht in Angriff genommen. Weiterlesen

Leichtbaupotenziale von Kunststoffen besser nutzen mit maßgeschneiderter Simulation

Kurzfaserverstärkte Polymerbauteile wie dieser Luftfilter lassen sich mit der im Fraun-hofer LBF entwickelten, reduzierten integrativen Simulation schon in der Vorauslegung einfach und effizient berechnen. © Foto BMW AG

Kurzfaserverstärkte Polymerbauteile wie dieser Luftfilter lassen sich mit der im Fraun-hofer LBF entwickelten, reduzierten integrativen Simulation schon in der Vorauslegung einfach und effizient berechnen.
© Foto BMW AG

Kunststoffe und Leichtbau sind eng miteinander verknüpft. Nicht nur das günstige Verhältnis von Festigkeit und Gewicht, sondern auch die effiziente Herstellung im Spritzgussverfahren und dadurch mögliche gestalterische Freiheiten stehen auf der Habenseite. Jedoch verhalten sich thermoplastische Kunststoffe mechanisch sehr komplex. Um Bauteile je nach Beanspruchung dimensionieren und das Leichtbaupotenzial effizient nutzen zu können, sind daher verlässliche Kennwerte unabdingbar. Zur Simulation dieser Materialien ist eine integrative Simulationskette nötig, die das Herstellungsverfahren berücksichtigt. Weiterlesen

Graphen von der Rolle: Serienfertigung von Elektronik aus 2D-Nanomaterialien

Rolle-zu-Rolle-Testanlage © Foto Fraunhofer IPT

Rolle-zu-Rolle-Testanlage
© Foto Fraunhofer IPT

Graphen, Kohlenstoff in zweidimensionaler Struktur, wird seit seiner Entdeckung im Jahr 2004 als ein möglicher Werkstoff der Zukunft gehandelt: Sein geringes Gewicht, die extreme Festigkeit, vor allem aber seine hohe thermische und elektrische Leitfähigkeit wecken Hoffnungen, Graphen bald für vollkommen neue Geräte und Technologien einsetzen zu können. Einen ersten Schritt gehen jetzt die Forscher im EU-Forschungsprojekt »HEA2D«: Ihr Ziel ist es, das 2D-Nanomaterial von einer großflächigen Kupferfolie durch ein Rolle-zu-Rolle-Verfahren auf Kunststofffolien und -bauteile zu übertragen. Auf diese Weise soll eine Serienfertigung elektronischer und opto-elektronischer Komponenten auf Graphenbasis möglich werden. Weiterlesen

Drehen per Laser: Neue Technik formt Werkstücke im µm-Bereich hochpräzise

Vorgestellt wird das neue Laserdrehen auf der AMB mit Hilfe einer Holobox, die den sonst nur bedingt einsehbaren Prozess anschaulich macht.  Quelle: GFH

Vorgestellt wird das neue Laserdrehen auf der AMB mit Hilfe einer Holobox, die den sonst nur bedingt einsehbaren Prozess anschaulich macht.
Quelle: GFH

Präzises Bearbeiten ohne Grate, Späne und vor allem ohne Werkzeugverschleiß – aufgrund dieser Vorteile haben sich Lasersysteme inzwischen in weiten Bereichen der Metallindustrie zum Schneiden, Bohren und Strukturieren etabliert. Die GFH GmbH hat dieses Einsatzspektrum jetzt um eine zusätzliche Technik erweitert: das Laserdrehen. Da hierbei weder eine mechanische Kraft noch relevante thermische Einflüsse auf das Material wirken, lassen sich selbst kleinste Strukturen exakt und mit einer Oberflächenrauigkeit von Ra < 0,1 µm erzeugen. Gleichzeitig deckt derselbe Laser auch weiterhin alle üblichen Funktionen ab, so dass für folgende Bearbeitungsschritte das Werkstück nicht umgespannt werden muss, was den Produktionsdurchsatz erhöht, Kosten spart und das Risiko von Schäden minimiert. Vorgestellt wird das innovative Verfahren auf der AMB in Stuttgart. Weiterlesen

Größtes Managerinnennetzwerk Deutschlands startet Crowdinvesting

Ab sofort können sich Investoren auf FunderNation.eu an der von xxcellence.net geplanten Online-Plattform beteiligen

xxcellence.net ist mit über 3.000 Mitgliedern Deutschlands größtes Netzwerk für Managerinnen, Akademikerinnen und selbstständige Unternehmerinnen. Getreu dem Motto „Nach innen fördern, nach außen fordern“ unterstützen sich die Frauen nunmehr seit zehn Jahren gegenseitig, um beruflich optimal für den eigenen Karriereweg aufgestellt zu sein.

Vor zwei Jahren hat Carmen Felsing eine GmbH gegründet, die den Fokus auf Personalvermittlung legt. „Bis heute wird das Potential gut ausgebildeter Frauen in deutschen Unternehmen nicht genutzt“, erklärt die Juristin die Motivation der Netzwerkerinnen, „das wollen wir mit unserer Geschäftsidee ändern.“ Nun geht das junge Unternehmen um die Volljuristin den nächsten Schritt: Geplant ist, die Mitglieder auch online auf einer Plattform zu vernetzen und dieses Social Net mit einer Personalbörse sowie einer Dienstleisterbörse zu kombinieren. Für die Programmierung und Pflege dieser Online-Plattform benötigt xxcellence.net rund 340.000 Euro. Weiterlesen