Stones auf Stein: Beton als Datenspeicher für Musik

Nicht Vinyl oder Polycarbonat, woraus Compact Discs hergestellt werden, wählte Ricardo Kocadag aus der Abteilung Bauwerksicherheit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) als Speichermedium für den Song „(I can’t get no) Satisfaction“ von den Rolling Stones, sondern Ultrahochleistungsbeton (UHPC), in Form einer Betonschallplatte.

UHPC ist ein Gemisch aus Zement, Gesteinskörnung, Zusatzstoffen, Zusatzmitteln und Wasser. Als Massenbaustoff ist er vielseitig einsetzbar für den Bau von Brücken oder Gebäuden. Nun hat Beton eine neue Eigenschaft bekommen: Er kann für die Herstellung von Datenträgern – beispielsweise als Schallplatte genutzt werden. Weiterlesen

«move» – auf dem Weg zur Mobilität der Zukunft

Die Demonstrations- und Technologietransferplattform «move» ermöglicht Empa-Forschern, neue Fahrzeugantriebskonzepte mit signifikant niedrigeren CO2-Emissionen zu entwickeln und in der Praxis zu erproben. Als Energiequelle dient überschüssiger Strom aus Photovoltaikanlagen oder aus Wasserkraftwerken. Damit lassen sich einerseits Batterien in Elektrofahrzeugen laden; andererseits lässt er sich auch in Wasserstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge oder in synthetisches Methan für Erdgas-/Biogasfahrzeuge umwandeln. Weiterlesen

Künstliche Herzklappe nach dem Vorbild der Natur

Elektrogesponnenes Trägersubstrat, eingepasst in eine Schweineherzklappe. © Fraunhofer IGB

Elektrogesponnenes Trägersubstrat, eingepasst in eine Schweineherzklappe.
© Fraunhofer IGB

Für ihre Doktorarbeit an der Universität Stuttgart wurde die IGB-Wissenschaftlerin Dr. Svenja Hinderer am 26. November 2015 mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung ausgezeichnet. Mit einem modifizierten Elektrospinnverfahren gelang es Hinderer einen Herzklappenersatz herzustellen, dessen strukturelle, mechanische und biochemische Eigenschaften denen natürlicher Taschenklappen sehr nahe kommen – und der im Kinderherzen mitwachsen könnte. Weiterlesen

Sensitiver Lieferheld auf autonomen Kurs

Roboter müssen mobil einsetzbar sein. Mit zunehmender Automatisierung in der eigenen Produktion stellt KUKA die Weichen für die Zukunft.

Roboter müssen mobil einsetzbar sein. Mit zunehmender Automatisierung in der eigenen Produktion stellt KUKA die Weichen für die Zukunft.

KUKA realisiert mit dem mobilen Roboter KMR iiwa eine eigenständig navigierende Transportlösung in der eigenen Produktion

Für eine nachhaltige Flexibilisierung der Produktion reicht die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) alleine nicht aus. Roboter müssen in naher Zukunft mobil einsetzbar sein. Auf mobilen Plattformen bewegen sie sich dann selbstständig durch Werkshallen, transportieren Waren oder Werkstücke und modernisieren so die logistischen Abläufe in der Produktion von morgen. Davon profitiert jetzt auch die KUKA Roboter GmbH an ihrem Hauptsitz in Augsburg. Weiterlesen

Metalllegierungen effizient spritzgießen

csm_ENGEL_Symposium_2015_Liquidmetal_1a_online_28586d32faLiquidmetal Forum bei ENGEL Deutschland

Mit Liquidmetal® stößt ENGEL die Tür zu einer völlig neuen Werkstoffklasse und Verarbeitungseffizienz für Metalllegierungen auf. Welche Chancen die neue Technologie eröffnet, welche Anwendungen davon profitieren und wie der Prozess in der Praxis funktioniert – diese und weitere Fragen diskutiert ENGEL mit seinen Partnern, Kunden und Interessenten auf der ersten Liquidmetal-Konferenz im deutschsprachigen Raum.   Weiterlesen

EJOT TSSD® – Die innovative Verbindungslösung für Leichtbau-Werkstoffe

EJOT TSSD® – Sichere Verbindungslösung für Waben- und Schaumwerkstoffe

EJOT TSSD® – Sichere Verbindungslösung für Waben- und Schaumwerkstoffe

Das Trendthema „Leichtbau“ ist ein zentraler Ansatzpunkt branchenübergreifender Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. So werden im Automotive-Bereich intelligente Leichtbaukonzepte von entscheidender Bedeutung für die Einhaltung neuer CO2-Ziele sein. Zur Umsetzung zukünftiger Leichtbau-Strategien sind die Gestaltung und der Montageprozess der verwendeten Verbindungselemente von entscheidender Bedeutung. Bei diesen neuen Anwendungen werden zunehmend leichte und trotzdem höchst belastbare Materialien, wie Waben- und Schaumkernstrukturen mit diversen Deckschichten sowie CFK- und GFK-Werkstoffe, eingesetzt. Weiterlesen

Exklusive Oberflächenbeschichtungen

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(Foto: Tubtec)

Komplette Beratung und Durchführung von Wassertransferdruck und mehr

Als kunststoffverarbeitender Betrieb ist Ihr Ziel, Ihren Kunden höchste Qualität zu liefern. Hier macht es Sinn, auf einen kompetenten und zuverlässigen Partner im Bereich der Oberflächenbeschichtung zurückzugreifen. Die Firma TubTec aus dem oberpfälzischen Altenstadt/WN bietet ihren Kunden nicht nur verschiedene Beschichtungsmöglichkeiten wie den professionellen Wassertransferdruck an. Sie berät, plant, koordiniert und überwacht auch alle Projekte. Weiterlesen

Yaskawa Europe feierte 100 Jahre

Zukunft trifft Mittelalter

Mit zahlreichen Feiern und Events weltweit feiert Yaskawa 2015 sein 100. Firmenjubiläum. So auch am 10. November in der Europazentrale in Eschborn bei Frankfurt: Rund 200 Kunden, Partner und Fachjournalisten aus Deutschland und Österreich erlebten dabei nicht nur die neuesten Trends bei Servoantrieben, Frequenzumrichtern, Motoman-Industrierobotern und VIPA-Steuerungstechnik, sondern mit Green-Energy-Lösungen von The Switch und Humantronic-Konzepten wie dem Exoskelett-System „ReWalk“ auch Zukunftstechnologien für eine menschengerechtere Welt. Weiterlesen

RAMPF und Hochschule Reutlingen: Starke Partnerschaft für die Forschung

Sponsoringvertrag mit den Fakultäten Angewandte Chemie und Technik

Die RAMPF-Unternehmensgruppe, ein international aufgestellter Spezialist für Engineering- und chemische Lösungen rund um Reaktionsharze und Maschinensysteme, hat mit der Hochschule Reutlingen einen Sponsoringvertrag geschlossen. Im Rahmen der Kooperation soll ein intensiver Wissens- und Technologietransfer mit den Fakultäten Angewandte Chemie und Technik etabliert werden.

„Die anwendungs- und lösungsorientierte Forschung legt den Grundstein für neue Produkte und Technologien“, sagte Michael Rampf, Geschäftsführender Gesellschafter der RAMPF Holding, bei der offiziellen Vertragsunterzeichnung im RAMPF-Innovationszentrum in Grafenberg (bei Metzingen). „Deshalb unterstützen wir die Fakultäten Angewandte Chemie und Technik der Hochschule Reutlingen sowohl mit finanziellen Mitteln als auch unserem Fachwissen in den Bereichen Engineering- und chemische Lösungen. Wir freuen uns auf einen regen Austausch und eine für beide Seiten einträgliche Kooperation.“ Weiterlesen

Punkt für Punkt: Laserauftragschweißen ersetzt Galvanik

Auftragschweißen von Goldkontaktpunkten © Fraunhofer IPT

Auftragschweißen von Goldkontaktpunkten
© Fraunhofer IPT

Hochwertige elektrische Schalter, beispielsweise im Automobil, in Schaltschränken oder in der Gebäudetechnik, stellen den Kontakt durch hauchdünne Schichten aus Edelmetallen wie Gold oder Silber sicher. Bis heute werden diese meist durch kostspielige und umweltbelastende galvanische, also elektrochemische Herstellungsprozesse aufgebracht. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT hat jetzt gemeinsam mit sechs Partnern im Forschungsprojekt »MicroSpotCladding« ein Verfahren zum punktweisen Laserauftragschweißen entwickelt, mit dem sich solche Edelmetall-Kontakte kostengünstiger und umweltfreundlicher herstellen lassen. Weiterlesen