METAV 2020: Additive Manufacturing kommt in der Praxis an

METAV 2020 zeigt Vormarsch von Produkten und Lösungen zum 3D-Druck

Seit mehreren Jahren erfährt die additive Fertigung einen neuen Hype. Zahlreiche Betriebe hatten in Maschinen investiert und sich an dem innovativen Herstellungsverfahren probiert. Nach diesen Testläufen mit nicht selten kostenintensiven Lernkurven stehen nun zunehmend belegbare Erfolge im Fokus. Die nachfolgenden praxisnahen Anwendungen zeigen, dass die Technologie immer weiter in das zerspanende Produktionsumfeld vordringt. Auf der METAV vom 10. bis zum 13. März 2020 finden Fachbesucher in der Additive Manufacturing Area die gesamte Bandbreite der 3D-Druck-Verfahren. Weiterlesen

PUMPS & VALVES Dortmund 2020 zeigt aktuelle Innovationen bei Pumpen und Armaturen

Entscheider in der Prozessindustrie haben am 12. und 13. Februar 2020 die Gelegenheit, sich umfassend, kompakt und aus erster Hand über die Technik-Trends bei Kernkomponenten ihrer Anlagen zu informieren. An diesen beiden Tagen zeigen führende Hersteller auf der 3. PUMPS & VALVES in Dortmund dem Fachpublikum den Stand der Technik bei Pumpen und Ventilen.

Hoher Wirkungsgrad, lange Lebensdauer, Energieeffizienz, minimaler Serviceaufwand und Einbindung in übergeordnete Regelsysteme: Das sind Anforderungen, die Anwender an Pumpen stellen, wenn sie Investitionen planen. Die Energieeffizienz ist deshalb von großer Bedeutung, weil rund 80% der Lebenszykluskosten einer Industriepumpe für den Energieverbrauch aufgewendet werden. Die Investitionskosten machen nur ca. 10% aus. Weiterlesen

MAGMASOFT® – Autonomous Engineering!

MAGMAinteract®, das interaktive und leistungsfähige Programm zur Visualisierung von MAGMASOFT® Ergebnissen steht kostenfrei zum Download zur Verfügung (www.magmasoft.de/interact).

MAGMA stellt ihr neues Release MAGMASOFT® 5.4.1 vor, das zahlreiche neue Möglichkeiten und Verbesserungen zur virtuellen Vorhersage und Optimierung für alle Gießprozesse, insbesondere den Strangguss- und Kernherstellungsprozess bietet.

View, Act, INTERACT

MAGMAinteract® ist eine neue und innovative Software zur Visualisierung von MAGMASOFT®-Ergebnissen. Der kostenfreie 3D-Viewer ermöglicht die intuitive Darstellung von Informationen, die aus MAGMASOFT® 5.4.1 exportiert wurden. Durch die einfache und schnelle Präsentation wird die Kommunikation zwischen Interessierten innerhalb des Unternehmens sowie zwischen Zulieferern und Kunden gefördert. Weiterlesen

Logistics & Distribution 2020: Ideen für eine effiziente Intralogistik

Internet der Dinge (IoT), Künstliche Intelligenz und Plattformökonomie: Das sind aktuelle „Megatrends“ in der Industrie. Die Umsetzung jedes dieser Trends wird erhebliche Auswirkungen auf die Intralogistik in den Unternehmen haben. Schon deshalb kommt die nächste Logistics & Distribution, die am 12. und 13. Februar 2020 in Dortmund stattfindet, zum richtigen Zeitpunkt. Maria Soloveva, Projektleiterin des Veranstalters Easyfairs: „Wer die Erschließung neuer Vertriebswege oder die Fertigung in kleineren Serien plant, muss auch die Intralogistik entsprechend anpassen. Deshalb herrscht hier nach wie vor hoher Investitionsbedarf, und vor der Investition kommt die Information. Dafür schaffen wir mit der Logistics & Distribution die richtige Plattform.“ Weiterlesen

maintenance Dortmund 2020 zeigt Konzepte und Lösungen für die Instandhaltung von morgen

Wenn Industrieunternehmen heute ihre Prozesse digitalisieren und nach den Grundsätzen von Industrie 4.0 gestalten, werden die ersten Anwendungsfälle häufig in der Instandhaltung umgesetzt.

Denn hier steht bereits vorhandene und Industrie 4.0-fähige „Hardware“ zur Verfügung. Dazu gehören Antriebskomponenten mit integrierter Sensorik, die Betriebsdaten erfassen und den Instandhalter bei Unregelmäßigkeiten informieren bzw. alarmieren. Oder das Personal nutzt Smartphones mit Apps, um vor Ort Unterstützung bei der Behebung von Ausfällen zu erhalten. Weiterlesen

Plasma im biologischen Katastrophenschutz

as neu entwickelte mobile Plasma-Dekontaminationssystem (MoPlasDekon) ist in der Lage, im Katastropheneinsatz die Innenräume ganzer Krankentransportwagen chemiefrei zu desinfizieren

Bild 1: Das neu entwickelte mobile Plasma-Dekontaminationssystem (MoPlasDekon) ist in der Lage, im Katastropheneinsatz die Innenräume ganzer Krankentransportwagen chemiefrei zu desinfizieren Foto: Plasmatreat

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ kam das dreijährige Förderprojekt MoPlasDekon (Mobile Plasma-Dekontamination) im August d.J. zum Abschluss. Mit einer neu entwickelten, mobilen Plasmatechnik soll es erstmals möglich werden, die erforderliche Entkeimung verseuchter Oberflächen ohne gesundheitsgefährdende und umweltbelastende Chemikalien an gleich welchem Ort in der Welt durchzuführen. Weiterlesen

Prozesssicher Entgraten mit Industrierobotern – Lösungen zur automatisierten Kantenbearbeitung

Zahnradbearbeitung mit Industrieroboter

Abbildung 1: Zahnradbearbeitung mit Industrieroboter

Einleitung

Industrieroboter sind dank ihrer Flexibilität und daraus resultierenden vielseitigen Einsetzbarkeit fester Bestandteil im industriellen Umfeld. Dies gilt sowohl für den Bereich der Handhabung, als auch zunehmend für Fertigungsaufgaben. Besonders aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist der Einsatz von Industrierobotern in der Fertigung interessant. Zum einen weisen Industrieroboter einen großen Bearbeitungsraum im Vergleich zur Aufstellfläche auf. Zum anderen sind die Investitionskosten und somit auch die erzielbaren Maschinenstundensätze geringer, als die einer Werkzeugmaschine [1]. Weiterhin können Robotersysteme problemlos mit externer Sensorik ausgestattet werden und somit zu digital integrierten Bearbeitungssystemen werden. Roboter werden in zunehmendem Maße für maschinelle Bearbeitungen eingesetzt, die bisher Werkzeugmaschinen oder auch speziellen Bearbeitungsmaschinen vorbehalten waren. So liegt beispielsweise großes Potenzial in der Automatisierung bisher manuell durchgeführter Bearbeitungsprozesse, wie zum Beispiel dem Entgraten und Schleifen [2]. Weiterlesen

Polymerwerkstoffe für Batterietechnologien

Dr. Diana Freudendahl, Dr. Heike Brandt, Dr. Ramona Langner

Die zunehmende Elektrifizierung von Lebens- und Arbeitsbereichen erfordert auch eine stetige Weiterentwicklung von Energiespeichern. Eine herausragende Rolle spielen hierbei wiederaufladbare Batterien, da sie die Elektrifizierung vieler Anwendungsbereiche optimieren oder erst ermöglichen, wie z. B. die Verbreitung von tragbarer Unterhaltungselektronik oder die Nutzung elektrisch betriebener Fahrzeuge. Aber auch im Bereich der Energiespeicherung von Strom aus alternativen Energiequellen, wie Photovoltaik und Windkraft, sind sie unverzichtbar. Polymerwerkstoffe sind dabei in Batterien bereits allgegenwärtig und werden als Elektrolyte, Elektrodenbestandteile, Separatoren oder Beschichtungen verwendet. Neben der Optimierung bereits bestehender Batteriesysteme wird jedoch auch an Polymermaterialien mit neuen Funktionalitäten geforscht, um einerseits bereits verwendete Systeme zu verbessern und andererseits neue chemische Zusammensetzungen zu ermöglichen. Idealerweise können solche Polymerwerkstoffe sowohl aus günstigen Ausgangsmaterialien in umweltfreundlichen und ungiftigen Lösungsmitteln hergestellt werden, als auch wichtige Wegbereiter für sehr hohe Energiedichten darstellen. Von aktuellem Interesse sind derzeit insbesondere Entwicklungen im Bereich von Lithium-Ionen (Li-Ionen)- sowie Lithium-Schwefel(LiS)-Batterien, hier können Polymerwerkstoffe entscheidend zur weiteren Entwicklung beitragen. Weiterlesen

Lichtbogenbasierte additive Fertigung mit Draht und Pulver als Zusatzwerkstoff

Einleitung

Die additiven bzw. generativen Fertigungsverfahren werden auch als „Rapid Prototyping“ oder „3D-Druck“ bezeichnet und sind in Deutschland innerhalb der VDI Richtlinie 3405 definiert. Je nach Anwendungsfeld grenzen sich die exakten Bezeichnungen dennoch voneinander ab. Demnach umfasst die generative Fertigung alle Verfahren, welche durch Fügen von Materialien die gewünschte Geometrie erzeugen bzw. die Bauteile aus mehreren Schichten generieren [Geb16]. Weitere Unterscheidungskriterien der additiven Verfahren sind technologisch begründete Unterschiede wie z. B. die verschiedenen Ausgangsmaterialien (Draht oder Pulver), sowie die Anwendung verschiedener Energiequellen für das Aufschmelzen des Schweißmaterials (Laserstrahl, Elektronenstrahl, Lichtbogen). Einen Überblick hierzu gibt Abbildung 1 welche außerdem die Art der Zuführung bzw. Bereitstellung des Schweißguts berücksichtigt.

Einteilung additiver Fertigungsverfahren

Abbildung 1: Einteilung additiver Fertigungsverfahren [Ogi18]

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Neue Verbundwerkstoffe: biobasiert, funktionalisiert und mechanisch hochfest

Amorphes und kristallines Polylactid Granulat.

© Fraunhofer ICT
Amorphes und kristallines Polylactid Granulat.

Die große Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten macht klassische Faserverbund-Werkstoffe in der Produktion beliebt – trotz relativ hohem Herstellungs- und Entsorgungsaufwand. Diese Nachteile vermeidet der neue selbstverstärkte Verbundwerkstoff aus Polyactid (PLA), der im Rahmen des Projektes »Bio4self« unter Beteiligung des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT entwickelt wurde. Er ist biobasiert, leicht zu recyceln und günstiger in der Produktion – ideal für den Einsatz in Sport-, Automobil- und medizinischen Anwendungen. Weiterlesen