CADFEM-Seminar-Tipp: Gut Gewählt Ist Halb Gewonnen – Ansys Granta intelligente Materialauswahl

CADFEM LogoMit Hilfe des ANSYS CES Selector gelingt mühelos eine aufgabenspezifische Materialauswahl. Das Herzstück von CES Selector ist eine große Datenbank mit Material- und Prozesseigenschaften. Nahezu 4.000 Datensätze für praktisch jede Art von kaufbarem technischem Material. Der Vorteil besteht darin, dass es keine „Löcher“ gibt. Denn in dieser Datenbank werden die Werte entweder mit bekannten, referenzierten Daten aufgefüllt oder mit der Granta-Technologie geschätzt. Das Ergebnis ist eine riesige Auswahl an Materialien, ohne diejenigen auszuschließen, für die Sie möglicherweise keine vollständigen Referenz-Daten haben.

Im CADFEM-ONLINE-Seminar lernen Sie:

  • Strukturierte und systematische Vorgehensweise zur Werkstoffauswahl
  • Wie Produktanforderungen auf die Werkstoffeigenschaften übertragen werden können
  • Wie Sie Entscheidungen mit einer Risikobetrachtung begründen
  • Wie Sie Daten aus dem ANSYS Granta CES Selector in ANSYS Mechanical nutzen

Anmeldung: https://www.cadfem.net/de/de/systematische-werkstoffauswahl-mit-ansys-granta-ces-selector-13138.html?utm_source=Newsletter%20Werkstoffe%20in%20der%20Fertigung&utm_medium=Newsletter%20extern&utm_campaign=Granta%20Seminar%20Selector

3D-Vision treibt die Automatisierung voran

Dank der industriellen 3D-Kamera D435e mit GigE-Vision-Anschluss lässt sich 3D-Vision auch in rauen Umgebungen einfach integrieren. (Urheber: FRAMOS)

Bild 1: Dank der industriellen 3D-Kamera D435e mit GigE-Vision-Anschluss lässt sich 3D-Vision auch in rauen Umgebungen einfach integrieren. (Urheber: FRAMOS)

Während der letzten Jahre hat sich die industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision) einen festen Platz in der Automation gesichert, vor allem in den traditionellen Feldern wie Produktion und Qualitätskontrolle. Jetzt kommt mit 3D-Vision der nächste Schritt und diese Technologie hat das Potential, ganze Branchen zu verändern. Intelligenten, „sehenden Geräten“ wird die Zukunft gehören. Robotik, autonome Transportsysteme (AGVs) oder medizinische Geräte können von den neuen Machine-Vision-Lösungen profitieren, zumal es mittlerweile industriegerechte Kamerasysteme gibt, die selbst schnelle Objekte unter rauen Umgebungsbedingungen zuverlässig erkennen. Ihre Echtzeit-Tiefendaten bilden die Basis für vollautomatisierte Prozesse in Produktionslinien, der Logistik und bei Industrieanwendungen, in denen intelligente Geräte autonom Entscheidungen treffen. Weiterlesen

METAV Web-Sessions zur Weiterbildung nutzen

„Die METAV Web-Sessions vom 15. bis 19. Juni 2020 bieten nicht nur in einer einzigartigen Vielfalt und Anzahl spannende Vorträge und Informationen zu aktuellen Entwicklungen in der Produktionstechnik, sondern sie warten für die Teilnehmer auch noch mit einem zusätzlichen Bonbon auf“, kündigt Martin Göbel an, Leiter Messen im VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinen-fabriken), Frankfurt am Main. Jeder Teilnehmer erhält im Nachgang ein Zertifikat, an welchen Web-Sessions er mit dabei war. Gegenüber seinem Arbeitgeber kann er damit dokumentieren, dass er sich auf den neuesten Stand gebracht hat und im Vorfeld bereits klären, ob die Teilnahme im Unternehmen als Weiterbildungs-maßnahme anerkannt wird. „Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um notwendige Weiterbildung in dieser auftragsschwachen Zeit haben Besucher der METAV Web-Sessions somit den doppelten Nutzen“, erläutert Göbel. Interessant sei die Teilnahme auch für Mitarbeiter im Homeoffice, die sonst nicht so häufig in den Genuss von Weiterbildungsmaßnahmen kämen. Selbstverständlich könnten die Web-Sessions auch über mobile Endgeräte wie Laptops, Tablets oder Smartphones verfolgt werden. Weiterlesen

Herstellung von Graphen basierten Polyamid 6-Kompositen mittels reaktiver Extrusion

Graphen überzeugt durch außergewöhnliche mechanische, thermische und elektrische Eigenschaften und kann als funktioneller Füllstoff in Kunststoffen eingesetzt werden. Allerdings kann derweilen keine ausreichende Dispergierung des Graphens im industriellen Maßstab erreicht werden, wodurch die Nutzung dieser Eigenschaften in technischen Anwendungen behindert wird. Um die Dispergierung des Graphens zu verbessern, kommt im Rahmen der hier vorgestellten Untersuchungen die reaktive Extrusion zum Einsatz. Die Graphenpartikel werden mittels einer hochenergetischen Ultraschallbehandlung zunächst im Monomer dispergiert, wodurch die Zugfestigkeit des Materialverbundes gesteigert wird.

Bild 1: Einfluss des Nanofüllstoffanteils auf den E-Modul und die Zugfestigkeit im Vergleich zum ungefüllten PP [10]

Bild 1: Einfluss des Nanofüllstoffanteils auf den E-Modul und die Zugfestigkeit im Vergleich zum ungefüllten PP [10]

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Pulverbasierte Additive Fertigungsverfahren mit Kunststoffen

Abbildung 1: Vergleich der pulverbasierten additiven Fertigungsverfahren SLS und InkJet

Abbildung 1: Vergleich der pulverbasierten additiven Fertigungsverfahren SLS und InkJet

Mit additiven Fertigungsverfahren lassen sich aus virtuellen Modellen hochkomplexe, auf konventionellem Wege nicht herstellbare Bauteile werkzeuglos fertigen. Neben dem hohen Maß an Design- und Gestaltungsfreiheit ermöglichen diese Verfahren insbesondere die Realisierung individualisierter Produkte. Da einerseits die Verarbeitung anwendungsrelevanter technischer Kunststoffe möglich ist, andererseits die Prozessstabilität und die Reproduzierbarkeit der Bauteileigenschaften sich stetig verbessert und die Outputraten steigen, entwickelt sich die Additive Fertigung derzeit rasant von Rapid Prototyping hin zu Rapid Manufacturing Technologien. Maßgeblich beteiligt an diesem Wandel sind pulverbasierte additive Fertigungsverfahren. Merkmal dieser Verfahren ist der schichtweise Aufbau des Bauteils in einem Pulverbett. Die Bauteilherstellung erfolgt durch Auftragen einer dünnen Kunststoffpulverschicht auf ein Pulverbett und das anschließende lokale Verschmelzen der Pulverpartikel unter Wärmeeinwirkung. Schicht für Schicht werden so dreidimensionale Bauteile erzeugt. Das Pulverbett dient dabei gleichzeitig als Stützmaterial. Sind alle Schichten erstellt, wird das Pulverbett mit den Bauteilen abgekühlt, das lose Pulver abgetrennt und anteilig wiederverwendet. Weiterlesen

Optimierung der Materialausnutzung bei additiver Fertigung und Topologieoptimierung

Abbildung 1: : Bauraum und Designvorschlag

Abbildung 1: : Bauraum und Designvorschlag

Additive Fertigung und Topologieoptimierung versprechen eine nachhaltige und ressourcenschonende Realisierung und Fertigung hochkomplexer Bauteile, um dies zu erreichen müssen jedoch konstruktive, als auch verfahrenstechnische Aspekte beachtet werden. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem Einfluss der Supportstrukturen auf Materialeffizienz und Dauer des Fertigungsprozesses. Weiterlesen

Bio-basierte Additive für nachhaltige Kunststoffe

Dr. Diana Freudendahl, Dr. Ramona Langner, Dr. Heike Brandt

Maßgeschneiderte Kunststoffe sind heute extrem vielseitig einsetzbar, ihre Anwendungen reichen von Lebensmittelverpackungen, über dünne feuerfeste Dämmplatten und körperresorbierbare Nahtmaterialien bis hin zu Motorenaufhängungen im Automobil. Um diese Bandbreite an Anwendungen zu erreichen, werden Kunststoffe mit sehr unterschiedlichen, aber auch sehr spezifischen Eigenschaften benötigt. Ermöglicht wird diese Einstellung von Eigenschaften durch das Beimischen von Additiven und Füllstoffen. So werden beispielsweise Farbpigmente zum Einfärben genutzt; zur Erhöhung der Bruchfestigkeit können Glas- oder Carbonfasern sowie Nanomaterialien beigemischt werden, während Öle und Wachse die Fließeigenschaften während der Verarbeitung verbessern. Im Laufe der letzten Jahrzehnte kam es seitens der Verbraucher zu einem deutlich gesteigerten Interesse an Biopolymeren, weshalb zunehmend auch natürliche und biologisch abbaubare Zuschlagstoffe in den Fokus geraten. Auch die Umweltfreundlichkeit der jeweiligen Herstellungsmethoden für Additive, sowie des gesamten Herstellungsprozesses sind zu entscheidenden Aspekten geworden. Weiterlesen

Starke Kooperation: Composites for Europe und Leichtbau BW bündeln Kräfte und schaffen erweiterte Plattform für Geschäftskontakte

Die Composites for Europe und Leichtbau BW bündeln gemeinsam mit dem VDMA AG Hybride Leichtbau Technologien und dem AVK mit einer langfristigen Zusammenarbeit ihre Kräfte und schaffen Synergien für alle Player des Leichtbausektors. Denn in diesem Jahr finden der Business-Gipfel für Verbundwerkstoffe, die Composites for Europe, und das Technologietag Leichtbau Innovation Camp erstmalig zeitlich parallel statt und machen Stuttgart in der Woche vom 9. bis 12. November zum place to be der Branche.  Weiterlesen

LASER World of PHOTONICS 2021: Weltleitmesse als Meilenstein auf dem Weg aus der Krise

In einem Jahr öffnet die LASER World of PHOTONICS 2021 ihre Tore. Vom 21. bis zum 24. Juni 2021 wird die Photonik-Weltleitmesse wieder die Innovationen der Branche in München präsentieren – diesmal durch die Corona-Krise unter besonderen Vorzeichen. Nach dem wirtschaftlichen Einbruch sehen Aussteller und der Branchenverband SPECTARIS beste Chancen dafür, dass die LASER 2021 Impulse für den Wiederaufschwung setzen wird. Aussteller können sich jetzt anmelden. Weiterlesen

Formnext 2020 bleibt im Messekalender

Planungen gehen mit angepasstem Gesundheitskonzept und virtueller Ergänzung weiter

Die Mesago Messe Frankfurt GmbH geht bis auf weiteres davon aus, dass die Formnext zum geplanten Zeitpunkt vom 10. – 13.11.2020 in Frankfurt stattfinden kann. Gleichzeitig arbeitet der Messeveranstalter mit Hochdruck an einem Konzept zum Gesundheitsschutz und einer digitalen Ergänzung der weltweit führenden Fachmesse für Additive Fertigung und moderne industrielle Produktion. Weiterlesen