Mit Wasser läuft es wie geschmiert

© Fraunhofer IWM
Mit dem neu entwickelten In situ-Tribometer lassen sich direkt im Betrieb Verschleiß und Reibwerte von Gleitlagern messen.

Die Lager von Maschinen werden in der Regel mit Öl geschmiert. Doch große Mengen dieser Öle landen auch heute noch in der Umwelt. Am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM wurde deshalb eine Methode entwickelt, mit der sich Gleitlager künftig auf Wasserbasis schmieren lassen können. Das ist deutlich umweltfreundlicher. Weiterlesen

Ein Baukasten für umsichtige Roboter

Ein Baukasten für umsichtige Roboter
© Andreas Heddergott / TU Muenchen

Aus vielen Arbeitsschritten sind Roboter nicht mehr wegzudenken. Bislang wurden sie den in den Werkhallen arbeitenden Personen aber leicht gefährlich, da sie auf ihr Umfeld nur unzureichend reagieren konnten. Damit Mensch und Roboter in Zukunft in der Lage sind, enger zu kooperieren, hat Prof. Matthias Althoff von der Technischen Universität München (TUM) ein neues System entwickelt: IMPROV. Weiterlesen

Lichtkamm für die Datenkommunikation getrimmt

Für jede Farbe ein Zinken: In einem Frequenzkamm wird Laserlicht in viele verschiedene Linien aufgespalten. Ein elektrooptischer Effekt macht es effizienter, ihn zu erzeugen – das könnte sich für die Datenübertragung ausnutzen lassen.
© MPI für Quantenoptik

Der Datentransport im Netz könnte künftig effizienter werden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts und der Universität Otago in Neuseeland haben eine Voraussetzung dafür geschaffen, große Datenmengen mit weniger Energie durch Glasfasern zu übertragen. Sie haben eine Technik entwickelt, mit der sie optische Frequenzkämme von besonders hoher Qualität erzeugen können. In einem Frequenzkamm reihen sich in regelmäßigem Abstand scharfe Linien unterschiedliche Lichtfarbe wie Zähne eines Kamms aneinander. Mit der neuen Methode, Lichtkämme zu erzeugen, könnten sich die steigenden Datenmengen im Internet bewältigen und die Kosten für die Übertragung senken lassen. Weiterlesen

Kreislaufwirtschaft: Hot Topic der K 2019

Produkte aus Kunststoff sind aus kaum einem Lebensbereich mehr wegzudenken. Aus gutem Grund. Kunststoffverpackungen verlängern die Haltbarkeit von Lebensmitteln, Kunststoffteile im Auto machen es leichter und senken dadurch den CO2-Ausstoß. In der Medizin stellen sie ein Höchstmaß an Hygiene und damit Sicherheit her. Trotz seiner vielen Vorteile ist der wichtige Grundstoff aber seit einiger Zeit in Misskredit geraten – wegen des Kunststoffabfalls, der ganze Landstriche vermüllt und in riesigen Teppichen auf den Weltmeeren schwimmt. Aber dieses Problem ist lösbar. Eine zentrale Rolle nimmt dabei die Kreislaufwirtschaft ein, die auch ein Hot Topic der K 2019, The World´s No. 1 Trade Fair for Plastics and Rubber, vom 16. bis 23. Oktober 2019 in Düsseldorf sein wird.   Weiterlesen

Werkzeugmaschinen vor Cyberattacken schützen

EMO Hannover 2019 zeigt Lösungen für komplexe vernetzte Anlagen

Die Datensicherheit wird im Zuge von Industrie 4.0 immer wichtiger. Automation, Cloud-Applikationen sowie global vernetzte Maschinen und Komponenten spielen dabei mit Blick auf die Sicherheit vor externen Zugriffen eine wichtige Rolle.

Mit der Digitalisierung, die sich in allen Branchen durchsetzt, nimmt auch die Notwendigkeit zu, sich vor Cyberrisiken zu schützen. Denn die deutsche Industrie steht immer häufiger im Fadenkreuz von Cyberkriminellen: Für gut acht von zehn Industrieunternehmen (84 Prozent) hat die Anzahl der Cyberattacken in den vergangenen zwei Jahren zugenommen, für mehr als ein Drittel (37 Prozent) sogar stark. Das ist das Ergebnis einer Studie des Digitalverbands Bitkom von 2018, für die 503 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Industriebranchen repräsentativ befragt wurden. „Die deutsche Industrie steht unter digitalem Dauerbeschuss – von digitalen Kleinkriminellen über die organisierte Kriminalität bis zu Hackern im Staatsauftrag“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Qualität und Umfang der Cyberangriffe werden weiter zunehmen.“ Weiterlesen

Der Blick in Neuronale Netze

Künstliche Intelligenz, kurz KI, ist längst in unserem Alltag präsent und dringt in immer mehr Bereiche vor. Sprachassistenten etwa sind bereits als Helfer auf dem Smartphone, im Auto oder zu Hause Normalität geworden. Fortschritte im Bereich der KI beruhen vor allem auf der Verwendung Neuronaler Netze. Vergleichbar mit der Funktionsweise des menschlichen Gehirns verknüpfen sie mathematisch definierte Einheiten miteinander. Doch bisher wusste man nicht, wie ein Neuronales Netz Entscheidungen trifft. Forschende des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts HHI und der Technischen Universität Berlin haben nun eine Technik entwickelt, die erkennt, anhand welcher Kriterien KI-Systeme Entscheidungen fällen. Die neuartige Methode Spectral Relevance Analysis (SpRAy) basierend auf der Technik Layer-Wise Relevance Propagation erlaubt den Blick in die »Black Box«.

© Fraunhofer HHI Hier klassifiziert das KI-System ein Bild als Zug, da Schienen vorhanden sind.

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Keine Fettabdrücke dank Nanolack

© Fraunhofer IMWS
Fingerabdrücke auf Edelstahl- und Metalloberflächen sollen sich mit dem neuen Sol/Gel-Nanolack vermeiden lassen.

Fettige Fingerabdrücke auf glänzenden Edelstahloberflächen sehen nicht nur unschön aus, sondern greifen auch die Oberfläche an. Ein neuer Nanolack von Fraunhofer-Forscherinnen und Forschern soll künftig verhindern, dass beim Anfassen von Edelstahlfronten lästige Fingerabdrücke zurückbleiben. Möglich machen es spezielle Nanopartikel, die dem Lack zugesetzt werden. Weiterlesen

Wartungsplaner Prüfplaner – 2019

Mit dem Wartungsplaner die Wartungstermine sicherstellen

Überblick, Planung, Dokumentation: Gutes Prüffristenmanagement beruht auf diesen drei Säulen.

Wer diese berücksichtigt, hat bei einer anstehenden Betriebsprüfung oder Revision keine schlaflosen Nächte mehr.

Wartungsplaner Software behält die Prüftermine der Betriebsmittel im Blick

Wer Maschinen und Betriebsmittel sicher prüfen will, kommt um die Dokumentation der Prüfung nicht herum. Hierzu eignet sich eine Software, in der die Prüfberichte, Prüfergebnisse und Prüfprotokolle festgehalten werden. Die Hoppe Unternehmensberatung unterstützt Sie mit dem passenden Dokumentationssystem „Wartungsplaner“. Mit der Software können Sie Prüfungen von Anlagen, Maschinen und Betriebsmitteln planen, durchführen und dokumentieren. Der Wartungsplaner hilft, die oft holprige Koordination der notwendigen Arbeitsschritte zu glätten. Für eine gute Planung und flüssige Organisation ist es deswegen unerlässlich, die Lebensakten der prüfpflichtigen Anlagen zu kennen. Im Idealfall werden jeder Anlage und Maschine die gesetzlich vorgeschriebenen Wartungen, Instandhaltungen, Behebung von Störungen oder Reparaturen zugeordnet – mit einer entsprechenden Software ein Kinderspiel. Weiterlesen

Für mehr Sicherheit und Effizienz: Der neue Messerhalter DS 8 easy change – und das digitale Analysetool TEOC –

DIENES ist marktführender Anbieter in den Bereichen Messer, Messerhalter und Schneidsysteme für die industrielle Anwendung. Die Produkte sind u.a. bei Rollenschneider, z.B. bei Tragwalzenroller und Stützwalzenroller, bei Querschneider und Doppel-Längsschneider sowie bei cut-size Maschinen im Einsatz.

Als Hersteller von Schneidwerkzeugen für die unterschiedlichsten Branchen ist DIENES auch im Besitz von einem hauseigenen, bundesweiten Nachschleifservice. Das präzise Nachschleifen ist besonders wichtig für die Langlebigkeit und die weitere Schnittqualität des Messers. Weiterlesen

Neues Material und Beschichtung für Verzahnwerkzeuge

Die Verzahnungsmaschinen werden immer schneller. Die Schnittgeschwindigkeiten werden immer höher. Die zu bearbeitende Werkstoffe immer zäher. Und das Werkzeug muss mithalten.
Um das gesamte Potential neuer und hocheffizienter Maschinen auch ausschöpfen zu können, muss das Werkzeug performen. Deshalb hat Liebherr für seine Lagerwerkzeuge das Material ASP 2052 mit der Beschichtung aus Alcrona Pro als neuen Standard festgelegt. So können wir garantieren, dass mit unseren Werkzeugen jegliche Werkstoffe bearbeitet werden können. Weiterlesen