Das ganze Spektrum einer faszinierenden Branche

Die MOULDING EXPO gibt vom 21. bis zum 24. Mai einen umfassenden Überblick über die Qualität des europäischen Werkzeug-, Modell- und Formenbaus sowie seiner Zulieferer. An den Ständen auf der Stuttgarter Messe erwarten die Fachbesucher in den Hallen 5 und 7 die Vertreter hunderter Unternehmen aus dem Kernbereich des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus. In der Jacques Lanners Halle (Halle 3) und in Halle 9 kann man sich beim Rundgang über die Messe aber ebenso ein Bild der neuesten Entwicklungen in den Bereichen Komponenten, Software und Zubehör machen oder den Trends bei den Werkzeugmaschinen, den Schneid- und Bearbeitungswerkzeugen sowie den Anlagen für die Additive Fertigung nachspüren. Das breite Spektrum an internationalen Ausstellern macht die MOULDING EXPO in Stuttgart zum wichtigsten Netzwerk-Treffen der Branche. Weiterlesen

Dallmeier nutzt SPETEC Reinraum: Klarheit hoch fünf

Autorin: Barbara Fischer-Reineke

Bei der Montage von Kamerasensoren können schon winzigste Staubpartikel zu riesigen Störfaktoren werden. Je hochauflösender die Kameras, desto mehr. Um jegliche Verunreinigung bei ihren Videotechnik-Systemen zu vermeiden, hat sich die Dallmeier electronic GmbH & Co. KG in ihrer Regensburger Produktionshalle für die Installation eines Klasse 5-Reinraums von SPETEC entschieden. Nun ist für reinste Klarheit gesorgt. Weiterlesen

Wirkung neuartiger KSS mit veränderten Inhaltsstoffen auf die Langzeitbeständigkeit von Polycarbonat als Sichtschutzfenster in der spanenden Bearbeitung (KSS-PC)

Einleitung

Seit dem der Werkstoff Polycarbonat (PC) in trennenden Schutzeinrichtungen (TSE) von Werkzeugmaschinen eingesetzt wird, ist eine Vielzahl an Untersuchungen hinsichtlich der Alterung von PC durchgeführt worden. Bekannt und auch in geltenden Richtlinien festgehalten ist, dass die Alterung von PC eine Reduzierung der Rückhaltefähigkeit Y bewirkt. Gesetzliche Vorgaben für die Herstellung von Kühlschmierstoffen (KSS) führen zu Modifikationen der Inhaltsstoffe. Es besteht der Verdacht, dass diese neuen Kompositionen der KSS möglicherweise zu einer beschleunigten Alterung von PC führen.

Wissenschaftler des Instituts für Werkzeug­maschinen und Fabrikbetrieb (IWF) der Technischen Universität Berlin untersuchen deshalb in Kooperation mit dem Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.v. (VDW), ob ein verstärkter Einfluss neuartiger KSS auf den Alterungsprozess von PC dargestellt werden kann. An gealtertem PC wird die Rückhaltefähigkeit Y im Aufprallversuch sowie die Bruch­dehnung εb im Zugversuch ermittelt. Außerdem werden Untersuchungen hinsichtlich der umgebungsbedingten Spannungsrissbildung (ESC) mit verschiedenen Referenzfluiden durchgeführt. Die hier präsentierten Ergebnisse sollen zukünftig in ein Modell einfließen, mit dem die Alterung von PC bei der Simulation von Aufprallprüfungen berücksichtigt werden kann. Weiterlesen

Industrie 4.0 Kommunikation – Der VDMA als Gravitations-zentrum zur Erarbeitung von OPC UA Companion Specifications

Industrie 4.0 ist seit einigen Jahren das Schlagwort und Aushängeschild der deutschen und mittlerweile Internationalen Maschinen- und Anlagenindustrie. Industrie 4.0 steht unter Anderem für zukunftsweisende Vernetzung, Datenverarbeitung und neue Geschäftsmodelle. Das Resultat des Online-Selbst-Checks der jüngsten Industrie- 4.0-Readiness-Studie der IMPULS-Stiftung des VDMA zeigt, dass sich jedes dritte Unternehmen (34 Prozent) im deutschen Maschinen- und Anlagenbau durch fortgeschrittene Industrie 4.0-Ansätze auszeichnet. Viele Unternehmen sind noch Neulinge, die gerade ihren Weg zu Industrie 4.0 ebnen und umzusetzen. Besonderes Augenmerk muss auf die Realisierbarkeit kleiner Entwicklungsstufen gelegt werden, ohne den Gesamtblick des großen Bildes von Industrie 4.0 zu verlieren. Eine Blaupause für Industrie 4.0 gibt es nicht. Jedes Unternehmen ist aufgefordert seine Strategie zu entwickeln und umzusetzen. Eine digitale Strategie für das Unternehmen zu entwickeln ist die zentrale Aufgabe, aber auch die praktische Anwendung, das Sammeln eigener Erfahrungen und die Umsetzung von Industrie-4.0-Prototypen ist notwendig. Industrie 4.0 zielt verstärkt auf die Fokussierung von Kundenbedürfnissen und dem daraus resultierenden wirtschaftlichen Nutzen. Wirtschaftlicher Nutzen ist dabei entweder das sparen von monetären Mitteln oder die Steigerung des Umsatzes.

Grafiken © Plattform Industrie 4.0 und ZVEI

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Hochleistungsplasmen zur Entwicklung dünner Hartstoffschichten für Werkzeuge

Das Institut für Oberflächentechnik (IOT) der RWTH Aachen University ist eine der führenden Forschungsinstitutionen auf dem Gebiet der PVD-Beschichtungstechnologie (Physikalische Gasphasenabscheidung). Die F&E-Gruppe PVD-Technologie (Werkzeuge) beschäftigt sich mit der Erforschung und Applikation von PVD-Dünnschichten für vielfältige Anwendungen. Hierbei setzt sie die am Markt üblichen und industriell eingesetzten Verfahrensvarianten, wie Magnetron Sputtern (MS) mit unterschiedlichen Kammervolumina sowie die neueste Generation von gepulsten Hochleistungsplasmen wie das High-Power-Pulse-Magnetron-Sputtering (HPPMS) und Lichtbogenverdampfen ein. Durch die Forschung an großskaligen, industriellen Anlagen, wie in Abbildung 1 (a) beispielhaft dargestellt, gelingt es, den Bogen zwischen Grundlagenforschung und industrierelevanten Beschichtungsprozessen zu spannen.

Abb. 1: Großskalige, industrielle Beschichtungsanlage des Typs CC800/9-HPPMS der CemeCon AG (a), laserstrukturierte Beschichtung für den Einsatz in der Kunststoffverarbeitung (b), CrN/AlN-Nano laminat (c) und PVD-beschichtete Langlochbohrer (d

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Designprozesse neu denken

Additive Manufacturing (AM) ermöglicht Entwicklern und Konstrukteuren, Design-prozesse neu zu denken. Für die optimale Nutzung der neuen gestalterischen Freiheiten ist jedoch ein verändertes Herangehen an die Konstruktionsprozesse notwendig. Neueste Ansätze aus Wissenschaft und Forschung auf diesem Gebiet vermittelt das Forum Konstruktion am 25. Juni 2019, dem Eröffnungstag der dreitägigen Rapid.Tech + FabCon 3.D, die zum 16. Mal in die Messe Erfurt einlädt.

„Im Mittelpunkt stehen geeignete Methoden, Systematiken und Fachkenntnisse, um sich die Potenziale der AM-gerechten Konstruktion zu erschließen. Das zeigen wir auch anhand praktischer Beispiele aus der Auto-mobilindustrie und der Raumfahrt auf. Betrachtet wird darüber hinaus außerdem, wie additive und konventionelle Vorgehensweisen sinnvoll kombiniert werden können“, erläutert Dr. Guido Adam, Entwicklungsleiter des SLM-Spezialisten DMG MORI REALIZER GmbH und verantwortlich für die inhaltliche Ausrichtung des Forums. Weiterlesen

Entscheidend sind Knowhow und Beratung: Guter Verschleißguss ist Kopfsache

Verschleiß und dadurch bedingte Ausfälle sind nicht nur ärgerlich, sondern in vielen industriellen Anwendungsbereichen auch ein erheblicher Kostenfaktor. Dies gilt ganz besonders dort, wo Güter zerkleinert, gemahlen, gefördert oder gepumpt werden müssen. Verschleißbedingte Bauteilabnutzung und die dadurch verursachten Kosten können nicht verhindert, aber durch Wahl geeigneter Werkstoffe in teils erheblichem Umfang verringert werden. Hierzu einige Tipps von Fachleuten einer auf die Herstellung von verschleißbeständigen Komponenten spezialisierten Gießerei.

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K 2019: Recycling – Ein essenzieller Schritt für die Circular Economy

Kunststoffmüll bedeckt Strände und Flüsse oder quillt aus dem aufgeplatzten Bauch eines toten Fisches – derartige Bilder gehen derzeit um die Welt. Folge ist: Selten war das Image der Kunststoffe so schlecht wie heute. Selten wurden Diskussionen rund um den Einsatz von Kunststoffen so emotional geführt. Fakt auf der anderen Seite ist aber, dass heute wohl bis auf wenige indigene Stämme keiner der 7,5 Milliarden Erden-Bewohner ohne Kunststoffe auskommt. Egal ob diese bewusst oder unbewusst genutzt werden. Denn längst sind Kunststoffe nicht nur in offensichtlichen Anwendungen wie Spielzeug, Haushaltswaren oder Verpackungen im Einsatz. Auch im Transportwesen, in der Elektronikbranche und schließlich in der Medizin sind Kunststoffe wichtige, ja fast essenzielle Problemlöser. Was bedeutet die momentane Situation für die Kunststoffbranche, und welche Möglichkeiten bietet das Recycling schon heute?Die Kunststoffindustrie verteidigt sich, muss zukunftsweisende Konzepte vorlegen, muss beweisen, dass sich Kunststoff und Umweltschutz vertragen. Die Themen Sammelkonzepte- und Sammelquoten, Verwertungsverfahren, Recycling und Circular Economy sind vordergründiger denn je. Nur logisch, dass Circular Economy zu den Leitthemen der diesjährigen Weltmesse K 2019 zählt. Den Messebesucher erwarten vielfältige Lösungsansätze rund um die „grüne“ Thematik, denn die Branche hat in den letzten Jahren viel auf den Weg gebracht, wie einige Beispiele belegen. Weiterlesen

Motek 2019: Integrierte Lösungen – praktisch umsetzbar

Die Welt der industriellen Produktion entwickelt sich rasant – und die Motek geht mit! Vom 07. bis 10. Oktober 2019 erhalten Fachbesucher von der 38. Motek – Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung – Antworten auf ihre Fragen nach praktisch realisierbaren Lösungen für die Prozessautomatisierung.

Aus der „guten alten Fabrik“ soll eine „Smart Factory“ werden – aber wie? Die Motek 2019 wird Fachbesuchern zeigen, dass Kunden und Anwendern von heute und morgen bereits jetzt industriell nutzbare und damit zukunftssichere Lösungen zur Verfügung stehen. Die Motek – und nur sie – bildet die komplette Welt der sich rasch verändernden Prozess-Automatisierung ab. Nirgendwo sonst kann sich der Fachmessebesucher ein derart umfassendes Bild über aktuelle Produkte und Systeme rund um die industrielle Produktions- und Montageautomatisierung machen. Erst recht, wenn die Schlagworte Digitalisierung und Vernetzung vielerorts Unsicherheit generieren. Für den Industriealltag bedeuten sie jedenfalls einen gewaltigen Umbruch, und so ist die Stuttgarter Prozessketten-Fachmesse mehr denn je Pflichttermin für alle Konstrukteure, Anwender und Produktionsverantwortlichen, die praktische Lösungen für die moderne industrielle Fertigung und Montage suchen. Weiterlesen

Metallhalogenid-Perovskite

Dr. Ramona Langner, Dr. Heike Brandt, Dr. Diana Freudendahl

Metallhalogenid-Perovskite wurden quasi über Nacht zu einem enorm vielversprechenden Werkstoff für die Photovoltaik, als sich auf diesen Materialien basierende Solarzellen innerhalb von nur wenigen Jahren soweit verbessern ließen, dass sie in ihrer Effizienz mit etablierten Silizium- und Dünnschichtsolarzellen konkurrieren konnten. Zuletzt hat sich jedoch herausgestellt, dass sie daneben auch ein großes Potenzial für eine Vielzahl weiterer Anwendungen im Bereich der Photonik und Optoelektronik aufweisen. Insbesondere erhofft man sich von ihrer Nutzung, optische Bauteile wie Wellenleiter, Laser, Leuchtdioden (LEDs) oder Photodetektoren weiter miniaturisieren zu können. Weiterlesen