Aluminium als Werkstoff der Zukunft: Chancen, Lösungen und strategische Debatten auf der ALUMINIUM 2026

Die nächste ALUMINIUM findet von 6.-8. Oktober 2026 in Düsseldorf statt. © ALUMINIUM/Oliver Wachenfeld

Die nächste ALUMINIUM findet von 6.-8. Oktober 2026 in Düsseldorf statt.
© ALUMINIUM/Oliver Wachenfeld

Aluminium ist ein Werkstoff mit Zukunft. Die Nachfrage wächst durch Elektrifizierung, Energiewende und digitale Infrastruktur. Gleichzeitig verändern Dekarbonisierung, neue regulatorische Anforderungen und die Frage nach sicheren Rohstoffquellen die Rahmenbedingungen für Produktion, Beschaffung und Investitionen.

Diese Themen stehen im Mittelpunkt der ALUMINIUM 2026. Als Weltleitmesse für den Werkstoff bringt sie vom 6. bis 8. Oktober die gesamte Wertschöpfungskette an einem Ort zusammen. Mehr als 800 Aussteller und Partner sowie über 21.000 Fachbesucher aus über 100 Ländern werden in Düsseldorf erwartet. Für Fachleute aus Beschaffung, Materialplanung, Fertigung
und Entwicklung bedeutet das drei Tage voller Technologien, Fachwissen und Kontakte, die Entscheidungen voranbringen.

Die entscheidenden Themen der Branche auf zwei Bühnen

Wettbewerbsfähigkeit, Rohstoffsicherheit, Energieversorgung und Dekarbonisierung zählen zu den zentralen Herausforderungen der Aluminiumindustrie. Auf zwei Konferenzbühnen bringt die ALUMINIUM 2026 führende Köpfe aus Industrie, Politik und Forschung zusammen und schafft Raum für die Diskussion der Themen, die die Zukunft der Branche bestimmen. Der Besuch beider Konferenzen ist im Messeticket enthalten.

„Der Rahmen für die diesjährige Veranstaltung ist klar: Wettbewerbsfähigkeit, Energie, Versorgungssicherheit und Dekarbonisierung hängen heute untrennbar zusammen“, sagt Patrick Herman, Event Director der ALUMINIUM bei RX. „Sie entscheiden zunehmend darüber, wo Unternehmen investieren, wie sie beschaffen, welche Technologien sie einsetzen und wo künftiges Wachstum entsteht. Die ALUMINIUM bringt die zentralen Akteure dieser geschäftsentscheidenden Diskussion an einem Ort zusammen.“

ALUMINIUM Conference: Industriepolitik, Rohstoffe und Märkte
Zwei Konferenzbühnen schaffen Raum für Wissenstransfer, Einblicke und Austausch zwischen Politik, Industrie und den führenden Köpfen der Branche.© ALUMINIUM/Jannik Hammes

Zwei Konferenzbühnen schaffen Raum für Wissenstransfer, Einblicke und Austausch zwischen Politik, Industrie und den führenden Köpfen der Branche.
© ALUMINIUM/Jannik Hammes

Organisiert in Partnerschaft mit Aluminium Deutschland widmet sich die ALUMINIUM Conference in Halle 7a den Themen Märkte, Handel, Industriepolitik und Rohstoffversorgung. Im Fokus stehen außerdem resiliente Lieferketten sowie Entwicklungen in wichtigen Anwenderindustrien wie Automobil, Luftfahrt, Bau und Verpackung.

Das Programm wird unter anderem von Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft und Klimaschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, eröffnet. Weitere Programmpunkte befassen sich mit der Rolle von Aluminium in Europas Industrie- und Energiepolitik sowie den Perspektiven für eine wettbewerbsfähige und sichere Aluminiumversorgung in Europa.
So wird in der Session der Aluminium Allianz „Why Aluminium Matters: Industrial Strength, Regional Value and Europe’s Future“ die strategische Bedeutung des Werkstoffs für Europas Industrie detailliert betrachtet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Rohstoffversorgung: Maxime Vandersmissen (Arctial) stellt die Pläne für eine neue Primäraluminium-Hütte in Finnland vor, die mit fossilfreiem Strom betrieben werden soll und als erste Anlage dieser Art seit mehr als drei Jahrzehnten neue Impulse für die europäische Aluminiumproduktion setzen könnte.
Für Verantwortliche in Beschaffung, Materialplanung und Investitionen liefert die Konferenz wertvolle Einblicke in Entwicklungen, die die Branche bereits heute prägen.

Sustainability & Recycling Conference: Von Zielen zur Praxis

Aluminium gilt als einer der Schlüsselwerkstoffe der industriellen Transformation. Die neue Sustainability & Recycling Conference in Halle 6, entwickelt gemeinsam mit dem Marktanalysten CRU, beleuchtet praxisnahe Strategien für Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und resiliente Lieferketten.

Im Fokus stehen unter anderem Carbon-Regulierung und CBAM, Transparenz entlang der Lieferkette, Wasserstoff in der Aluminiumproduktion sowie die Auswirkungen von Energiewende und künstlicher Intelligenz auf Nachfrage und Lieferketten. Das Programm zeigt, wie Unternehmen Nachhaltigkeitsziele in marktfähige Prozesse übersetzen und daraus langfristige Wettbewerbsvorteile ableiten können.

Die gesamte Wertschöpfungskette an einem Ort
Die ALUMINIUM ermöglicht den direkten Austausch mit über 800 Unternehmen entlang der gesamten Aluminium-Wertschöpfungskette.© ALUMINIUM/Jannik Hammes

Die ALUMINIUM ermöglicht den direkten Austausch mit über 800 Unternehmen entlang der gesamten Aluminium-Wertschöpfungskette.
© ALUMINIUM/Jannik Hammes

Von Rohstoffen und Halbzeugen über Maschinen, Anlagen, Oberflächentechnik und Software bis hin zu Recycling und Kreislaufwirtschaft: In den sechs Hallen der ALUMINIUM präsentieren internationale Marktführer, spezialisierte Anbieter und innovative Unternehmen ihre Lösungen kompakt an einem Ort.
Wer Technologien für laufende Produktions- oder Investitionsprojekte sucht, findet hier Hersteller, Dienstleister und Partner im direkten Austausch. Statt Datenblätter zu vergleichen, lassen sich Anforderungen und Lösungen unmittelbar diskutieren – oft mit den Menschen, die die nächste Generation von Werkstoffen und Fertigungsprozessen maßgeblich mitgestalten.

Auszeichnungen: Innovation und Vielfalt im Mittelpunkt

Erstmals würdigen die ALUMINIUM Innovation Awards, entwickelt gemeinsam mit dem International Aluminium Journal, wegweisende Entwicklungen in den Bereichen nachhaltige Herstellung, Produkt- und Technologieinnovation sowie smarte Fertigung. Die öffentliche Abstimmung ist bereits eröffnet, die Gewinner werden am 7. Oktober auf der ALUMINIUM Conference Stage ausgezeichnet.

Die Women with Metal Awards kehren nach ihrer Premiere 2024 zurück. Sie würdigen Frauen, die die globale Aluminiumindustrie prägen, sowie Persönlichkeiten und Organisationen, die sich für mehr Vielfalt, Sichtbarkeit und Fortschritt im Sektor einsetzen. Die Preisverleihung findet am 6. Oktober ebenfalls auf der ALUMINIUM Conference Stage statt.

Warum sich ein Besuch lohnt

Ob Werkstoffauswahl, Beschaffung, Fertigung oder Investitionsplanung: Die ALUMINIUM 2026 bündelt an drei Tagen Technologien, Marktwissen und Kontakte entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Wer fundierte Entscheidungen für aktuelle und zukünftige Projekte treffen muss, findet hier die relevanten Lösungen, Partner und Impulse.

Weitere Informationen und Tickets: https://rxglb.co/usjKE

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