Nature: Molekül ändert Magnetismus und Leitfähigkeit

Mit der Spitze eines Rastertunnelmikroskops werden definierte Stromstöße auf das Molekül gegeben, sodass sich der magnetische Zustand ändert. (Bild: CFN/KIT)

Mit der Spitze eines Rastertunnelmikroskops werden definierte Stromstöße auf das Molekül gegeben, sodass sich der magnetische Zustand ändert. (Bild: CFN/KIT)

Mittels Strom schalten Forscher den magnetischen Zustand und den elektrischen Widerstand eines einzelnen Moleküls an und aus/ Blaupause für neuartige, kompakte Speichermedien

Um eine digitale Information, ein Bit, auf einer Festplatte zu speichern, werden etwa drei Millionen Atome belegt. Forscher aus Karlsruhe, Straßburg und Chiba/Japan haben nun einen Speicher entwickelt, indem ein einzelnes Molekül ein Bit trägt.

Maßgeblich beteiligt sind Nano-Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Mittels eines Stromimpulses lässt sich das metallorganische Molekül zuverlässig zwischen leitendem, magnetischem und kaum-leitendem, unmagnetischem Zustand umschalten. Über diese für Moleküle neuartige Korrelation berichten die Forscher nun im Fachmagazin Nature Communications (doi: 10.1038/ncomms1940). Weiterlesen

Schichtarbeit en miniature

Fraunhofer Forscher fertigen individuelles Gehäuse für Piezo-Aktoren mit selektivem Laserschmelzen

Piezo-Stapelaktor, der in einem SLM-gefertigten monolithischen Gehäuse untergebracht ist.

Piezo-Stapelaktor, der in einem SLM-gefertigten
monolithischen Gehäuse untergebracht ist.

Winzlinge brauchen Schutz. Das gilt auch für die immer mehr nachgefragten Piezo-Aktoren, denen ein widerstandsfähiges Gehäuse das Leben verlängern kann. Bislang eignen sich für deren Herstellung großmaßstäbliche Fertigungstechnologien wie Spritzgießen aus wirtschaftlicher Sicht nicht. Die Idee, additive Fertigungstechnologien für die Produktion einzusetzen, haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Zusammenarbeit mit dem Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der TU Darmstadt erfolgreich in die Tat umgesetzt. Ihnen ist es gelungen, einen Piezo-Aktor mit Hilfe des selektiven Laserschmelzens (SLM) mit einem auf die Anwendung angepassten, individuellen Gehäuse zu versehen. Das Gehäuse kann in seinen mechanischen Eigenschaften sehr variabel gestaltet werden. Weiterlesen

Farbspiele mit Graphen

Eine optische Mikrokavität besteht aus zwei halbdurchlässigen Metallspiegeln, deren Abstand voneinander die Farbe des von Graphen erzeugten Lichts bestimmt. (Bild: KIT)

Eine optische Mikrokavität besteht aus zwei halbdurchlässigen Metallspiegeln, deren Abstand voneinander die Farbe des von Graphen erzeugten Lichts bestimmt. (Bild: KIT)

Forschern ist es gelungen, eine Lage von Kohlenstoffatomen an einen Hohlraum für Licht zu kop-peln und zum Leuchten anzuregen – KIT-Wissenschaftler sind an dem Projekt beteiligt

Graphen besteht aus einer Lage von Kohlenstoffatomen, die wabenartig angeordnet sind – das besonders dünne und stabile Material birgt für Anwendungen in der Optoelektronik großes Potenzial. Forscher vom Karlsruher Institut für Technologie, der TU Darmstadt, der University of Cambridge und IBM haben nun optoelektronische Bauteile auf Basis von Graphen entwickelt. Mit ihnen können informationstechnische Systeme langfristig kleiner und leistungsfähiger werden. In der Zeitschrift Nature Communications stellen die Forscher ihre Ergebnisse vor. Weiterlesen

Flüssige Metalle sind Kern einer neuen Forschungsallianz

Forschung auf höchstem Niveau: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von HZDR und KIT entwickeln Flüssigmetalltechnologien (Foto: Martin Lober)

Forschung auf höchstem Niveau: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von HZDR und KIT entwickeln Flüssigmetalltechnologien (Foto: Martin Lober)

LIMTECH erforscht Flüssigmetall-Technologien für ein breites Spektrum an Anwendungen

Flüssige Metalle sind das Thema der neuen Helmholtz-Allianz LIMTECH (Liquid Metal Technologies). Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), das die Allianz koordiniert, und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bündeln darin ihre Kompetenzen mit weiteren Helmholtz-Zentren und Universitä-ten im In- und Ausland. LIMTECH hat das Ziel, Flüssigmetall-Technologien für ein breites Spektrum an Anwendungen zu erforschen, weiterzuentwickeln und anwendbar zu machen. Dafür stehen 20 Millionen Euro zur Verfügung. Weiterlesen

HochwirksamerBrandschutz für Turbinen, Maschinen und Einrichtungen mit brennbaren Flüssigkeiten – Minifog ProCon XP von Minimax

Minifog ProCon XP Düse

Minifog ProCon XP Düse

Bad Oldesloe, 22.06.2012 – Eingehauste Gasturbinen, Hydraulikaggregate oder Motorenprüfstände stellen besondere Anforderungen an ein Brandschutzsystem. Minimax bietet mit der Minifog ProCon XP Hochdruck-Feinsprühlöschanlage ab sofort die ideale Lösung: hoch effektiv in der Brandbekämpfung und zugleich schonend gegenüber den zu schützenden Objekten – besondere Personenschutzmaßnahmen sind dabei nicht erforderlich. Weiterlesen

Hochleistungs-Kühlschmierstoffe

In den eigenen modernen Labors hat Rhenus Lub für seine Kunden einen efÞ zienten „Problemlöser“ entwickelt, der die Bearbeitung anspruchsvoller Werkstoffe wirtschaftlicher und zugleich sicherer und humanverträglicher macht

In den eigenen modernen Labors hat Rhenus Lub für seine Kunden einen efÞ zienten „Problemlöser“
entwickelt, der die Bearbeitung anspruchsvoller Werkstoffe wirtschaftlicher und zugleich sicherer und
humanverträglicher macht

Um in der Bearbeitung anspruchsvoller Werkstoffe dauerhaft Kosten einzusparen und dabei zugleich sicherer und humanverträglicher zu produzieren, hat Rhenus Lub mit rhenus TU 43 einen effizienten „Problemlöser“ entwickelt. Der Hochleistungskühlschmierstoff ist zugleich pflegeleicht und anwenderfreundlich und hat sich damit selbst bei anspruchsvollsten Bearbeitungen von Titan bereits bewährt. Weiterlesen

Keramik-Rohr ist nicht gleich Keramik-Rohr

Das zeigt ein orientierender Vergleich von Keramik-Rohren für die Hochtemperaturtechnik

Der Hochtemperatureinsatz verlangt von Rohren aus AI2O3-Keramik eine hohe Formtreue und Korrosionsbeständigkeit und bei der Montage in laufende Anlagen auch eine hinreichende Belastbarkeit durch Thermoschock. Die Untersuchung wurde daher mit dem Schwerpunkt auf diesen drei Eigenschaften durchgeführt. Zur Charakterisierung der Werkstoffe und Produkte untersuchte die FRIATEC Division Keramik das Gefüge und die chemische Zusammensetzung sowie das Materialverhalten bei korrosiver, thermischer und thermomechanischer Belastung. Der Zustand des keramischen Gefüges und seine chemische Zusammensetzung haben für die Beständigkeit der Rohre gegen Verformung und Korrosion bei hoher Temperatur eine Kernfunktion. Das auf den folgenden Bildern dargestellte Ergebnis der Untersuchung offenbart teilweise drastische Unterschiede.

AL23: beständig - D1: schwacher Angriff, Beständigkeit bei korrosivem Angriff - C: starker Angriff

AL23: beständig – D1: schwacher Angriff, Beständigkeit bei korrosivem Angriff – C: starker Angriff

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