
Im Spritzguss-Verfahren lassen sich amorphe Legierungen in weniger als zwei Minuten zu Bauteilen mit engen Toleranzen fertigen. Die Löffel aus amorphem Metall sind hier noch durch den Anguss miteinander verbunden. (Quelle: Heraeus AMLOY)
Der Schlüssel zum Erfolg von Elektromobilität, Energiewende und Medizin der Zukunft ist die Verwendung neuer Werkstoffe: Amorphe Metalle sind echte Multitalente und vereinen Eigenschaften, die sich bisher gegenseitig ausschlossen. Sie entstehen durch das Schockfrosten von metallischen Schmelzen. Die Atome haben dabei keine Gelegenheit, ein kristallines Gitter zu bilden und erstarren ungeordnet (amorph). Das Material ist extrem fest und zugleich hochelastisch, zeigt sehr gute Federeigenschaften, ist äußerst korrosionsbeständig und schockabsorbierend. Das macht amorphe Metalle zum idealen Werkstoff für verschleißfeste Antriebskomponenten, stabile Federungen, Membranen für Sensorik oder Gehäuse für Unterhaltungselektronik. Weiterlesen