
Beim Umbau einer Prozessanlage am Standort Höchst wollte das Chemieunternehmen bei der Dokumentation mit dem Umstieg auf ein durchgängiges PLT-CAE-System die Weichen für die Zukunft stellen. (Urheber: Kuraray)
Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass sich moderne verfahrenstechnische Anlagen nur dann effizient betreiben lassen, wenn die Daten aus der Planungsphase auch für Betrieb, Instandhaltung und Modernisierung verfügbar sind. Eine papiergestützte Dokumentation ist jedoch umständlich, praktisch nie konsistent und fehleranfällig. Bunte Mischungen aus Office-, Excel- und CAD-Anwendungen, wie z.B. MicroStation, sind meist ebenfalls wenig effizient. Sie haben einen hohen Wartungsaufwand, wobei Anlagenrealität (As-Built) und Dokumentation keineswegs zu jedem Zeitpunkt verlässlich übereinstimmen. Aber nur dann werden kostspielige Neueingaben sowie unnötiger Engineering-Aufwand vermieden und die Anlagenverfügbarkeit steigt. Der Umstieg auf ein zukunftssicheres PLT-CAE-System, das dies leistet, will gut überlegt sein, ist aber durchaus zu bewältigen. Wie das folgende Beispiel zeigt, kann eine Migration sowohl bei Anlagenmodernisierungen als auch bei Bestandsanlagen schrittweise ablaufen, ohne den laufenden Betrieb negativ zu beeinträchtigen, weil die alten Datenbestände währenddessen verfügbar und die Kosten überschaubar bleiben. Weiterlesen

Egal, ob Gabelstapler, Maschine, Elektrogerät oder Feuerlöscher: Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, Arbeitsmittel, Maschinen und Anlagen regelmäßig zu prüfen, um einen durchgängig hohen Arbeitsschutz gewährleisten zu können.


Die Digitalisierung der Sensoren nach dem Vorbild der Industrie 4.0 ermöglicht es Sensoren und Messgerät in Bezug auf eine rückführbare Kalibrierung getrennt zu betrachten. Jeder Sensor bildet eine abgeschlossene Messkette. Dadurch lassen sich Sensoren und Messgeräte flexibel miteinander kombinieren was sowohl die Anzahl der Messmittel als auch die Logistik bei Rekalibrierungen oder Neubeschaffungen von Sensoren deutlich verringern kann. Ein weiteres Thema der ALMEMO® D7 und D6 Digitaltechnologie ist die Einbindung von Fremdgeräten in ALMEMO® Netzwerke oder die Digitalisierung analoger Sensoren aller Hersteller und deren Anpassung an ALMEMO® Datenlogger. 


Driesen + Kern erweitert mit den neuen Modbus-RTU-Sonden für relative Feuchte und Temperatur sowie optionalem barometrischen Drucksensor die Produktlinie Klimamesstechnik. Die Bauformen reichen dabei von kleinen XXS-Sonden mit nur 4 mm Durchmesser und abgesetztem 8-mm-Transmitter-Röhrchen für Messungen in sehr engen und schwer zugänglichen Hohlräumen bis hin zur robusten 13-mm-Edelstahlsonde mit Sinterfilter oder einem Einschraubgewinde für Prozesse mit bis zu 30 bzw. 100 bar Überdruck. 
