Drehen per Laser: Neue Technik formt kleinste Werkstücke im µm-Bereich hochpräzise und aus unterschiedlichen Werkstoffen

Ultrakurzpulslaser (UKP) bewähren sich aufgrund ihres berührungslosen, „kalten“ und verschleißfreien Abtrags in zahlreichen Bereichen als Schneid- oder Bohrwerkzeug. Der Lasermikrobearbeitungsexperte GFH hat dieses Einsatzspektrum jetzt um eine zusätzliche Technik erweitert: das Laserdrehen. Mittels einer speziellen Trepanier-Optik wird dazu ein gleichmäßiger, bis zu 25 µm schmaler Laserspot erzeugt, der an das rotierende Werkstück geführt wird und es in die gewünschte Form bringt. Da hierbei weder eine mechanische Kraft noch relevante thermische Einflüsse auf das Material wirken, lassen sich auf diese Weise selbst kleinste Strukturen präzise und mit einer Oberflächenrauigkeit von Ra < 0,1 µm erzeugen. Gleichzeitig deckt derselbe Laser auch weiterhin alle sonstigen Funktionen wie Schneiden oder Bohren ab, so dass für folgende Bearbeitungsschritte das Werkstück nicht umgespannt werden muss, was den Produktionsdurchsatz erhöht, Kosten spart und das Risiko von Schäden minimiert. Eingesetzt wird das neue Verfahren bereits zur Produktion von Mikro-Pinzetten. Weiterlesen

Exklusive Oberflächenbeschichtungen

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(Foto: Tubtec)

Komplette Beratung und Durchführung von Wassertransferdruck und mehr

Als kunststoffverarbeitender Betrieb ist Ihr Ziel, Ihren Kunden höchste Qualität zu liefern. Hier macht es Sinn, auf einen kompetenten und zuverlässigen Partner im Bereich der Oberflächenbeschichtung zurückzugreifen. Die Firma TubTec aus dem oberpfälzischen Altenstadt/WN bietet ihren Kunden nicht nur verschiedene Beschichtungsmöglichkeiten wie den professionellen Wassertransferdruck an. Sie berät, plant, koordiniert und überwacht auch alle Projekte. Weiterlesen

Punkt für Punkt: Laserauftragschweißen ersetzt Galvanik

Auftragschweißen von Goldkontaktpunkten © Fraunhofer IPT

Auftragschweißen von Goldkontaktpunkten
© Fraunhofer IPT

Hochwertige elektrische Schalter, beispielsweise im Automobil, in Schaltschränken oder in der Gebäudetechnik, stellen den Kontakt durch hauchdünne Schichten aus Edelmetallen wie Gold oder Silber sicher. Bis heute werden diese meist durch kostspielige und umweltbelastende galvanische, also elektrochemische Herstellungsprozesse aufgebracht. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT hat jetzt gemeinsam mit sechs Partnern im Forschungsprojekt »MicroSpotCladding« ein Verfahren zum punktweisen Laserauftragschweißen entwickelt, mit dem sich solche Edelmetall-Kontakte kostengünstiger und umweltfreundlicher herstellen lassen. Weiterlesen

Impulslaserdioden mit homogenem Strahlprofil

Abbildung eines homogenen Strahlprofils

Abbildung eines homogenen Strahlprofils

Kompakt und robust

Impulslaserdioden werden immer effizienter und leistungsstärker. Somit stellen sie eine echte Alternative zu teuren und großen Lasersystemen dar. Ein Vorteil der Festkörper­laser ist das sehr gute Strahlprofil. Um das bei Halbleiter-Laserdioden zu erreichen, bedarf es externer Strahlformungselemente oder Homo­genisier. Optional können Streuscheiben, diffraktive Elemente oder lange Lichtwellenleiter verwendet werden,wobei bei allen Varianten zum einen Leistung verloren geht oder der mechanische Aufwand sehr groß ist. Weiterlesen

Echter grüner Diodenlaser für Projektionen in rauer Umgebung

HD_pic_2-0_2015-06-01_3450_Licht_gruenDer Laserspezialist LAP aus Lüneburg hat einen echten grünen Diodenlaser entwickelt, der selbst rauen Industrieumgebungen standhält. Das ist bislang einmalig. Die grünen Laserstrahlen lassen sich bei der manuellen Verarbeitung von Werkstoffen und Bauteilen schneller und zuverlässiger erkennen als rote Laser – der bisherige Industriestandard.

„Früher hat man DPSS-Module (Diode Pumped Solid State, diodengepumpter Festkörperlaser) als Lichtquelle für Lasersysteme mit grünem Laserstrahl eingesetzt. Doch robuster und langlebiger ist die reine Diodentechnologie. Bislang bietet aber kein Hersteller grüne Diodenlaser an, die industrietauglich sind“, erklärt Caren Lüdemann, Sales Manager bei LAP. „Wir wollten ein wirklich innovatives Produkt auf den Markt bringen – einen grünen Diodenlaser, der rauem Industrieumfeld standhält und eine lange Lebensdauer hat.“ Resultat ist die Baureihe HD grün, deren grüne Laserstrahlen auf nassen, dunklen oder gemusterten Flächen vom menschlichen Auge deutlich besser zu erkennen sind als rote Strahlen. Weiterlesen

Neue Perspektiven für das Laserstrahlschweißen von Bauteilen aus Aluminium-Druckguss

Ausschnitt aus einem Kundenbauteil mit druckdichter Schweißnaht; Werkstoffkombination: Al-Rohr + Al-Druckguss © Fraunhofer IWS Dresden

Ausschnitt aus einem Kundenbauteil mit druckdichter Schweißnaht; Werkstoffkombination: Al-Rohr + Al-Druckguss
© Fraunhofer IWS Dresden

Das Fraunhofer IWS Dresden hat ein neues Verfahren zum Schweißen von Bauteilen aus Aluminium-Druckguss entwickelt und gemeinsam mit einem Industriepartner in die Serie überführt. Mit Hilfe brillanter Laserstrahlung und hochfrequenter Strahloszillation konnte erstmals eine Schweißverbindung erzeugt werden, die sich durch eine äußerst geringe Porenhäufigkeit im Schweißgut auszeichnet. Darüber hinaus ist der Bauteilverzug durch die konzentrierte, lokal begrenzte Wärmeeinbringung kaum noch messbar. Mit dem herkömmlichen Laserstrahlschweißen ist diese Qualität nicht realisierbar. Weiterlesen

Krautzberger Innovation trifft Tradition

Anlässlich der Surface Technology 2015 im Rahmen der Hannover Messe präsentiert die Firma Krautzberger die ganze Bandbreite der konventionellen Oberflächentechnik.
Die Messe bietet die Möglichkeit unterschiedliche Anlagen und Geräte zu präsentieren. Das Standkonzept sieht die Unterteilung in verschiedene Bereiche vor. Neben den Hand- und Automatikspritzapparaten werden auch Pumpen für die Materialförderung und Materialbehälter ausgestellt. Zusätzlich werden aus dem Anlagenbereich der Flächenspritzautomat KFS 2000, sowie der Rundautomat R700 für rotationssymmetrische
Teile gezeigt. Ebenfalls in Aktion sein wird der neue Roboter GR 630 mit einer Absauganlage und einem Pistolenwechselsystem, das den schnellen Wechsel von Spritzapparaten ermöglicht. Die Dampftechnologie, im Jahr 2011 mit dem Hermes Award ausgezeichnet, rundet die Themenbereiche ab. Weiterlesen

Ein starkes Team: Roboter macht Bildverarbeitung flexibel

VITRONIC bietet eine neuartige, flexible Roboterprüfzelle an. Die Kombination von Robotertechnik und leistungsstarker Bildverarbeitung ermöglicht vollautomatische Oberflächen- und Konturprüfungen von komplexen Bauteilen auch bei kleinen Losgrößen. VITRONIC hat diese neuartige Roboterprüfzelle entwickelt und liefert diese als Generalunternehmer an namhafte Automobilhersteller weltweit. Die Prüfzelle wird in bestehende Fertigungslinien integriert. Mit dieser eleganten Lösung aus einer Hand hat sich VITRONIC bei einem Premium Automobilhersteller gegen internationalen Wettbewerb durchgesetzt. Im ersten Quartal wird diese Prüfzelle erstmals auch in einem der Werke in China installiert. Weiterlesen

Neue Familie von Hochleistungs-VCSEL-Arrays von Vixar bei 680 nm und bei 850 nm

vixarplcc5450Vixars neue Produktlinien mit Hochleistungs-VCSEL-Arrays mit den Wellenlängen 850 nm und 680 nm wurden für den industriellen Einsatz entwickelt, finden aber auch Anwendungen in den Bereichen Medizintechnik und Consumer-Elektronik.
VCSEL sind besondere Laserdioden, welche ihr Licht vertikal aus der Chipoberfläche emittieren (Vertical Cavity Surface Emitting Laser).
Die Ausgangsleistung reicht von 50 mW bis 10 W! bei den verfügbaren Wellenlängen 850 nm sowie 680 nm. Weiterlesen

Neuartiges Ultrakurzpuls – Lasermaschinensystem geht erfolgreich in Betrieb

LUNOVU UKP-AnlageIm Rahmen des Cross Border Stimulation (GCS) – Projekts „Neuartige Mikro-Ablationstechnologie“ als Teil des INTERREG-Programms haben die Projektpartner AGORA b.v. (Niederlande), LUNOVU GmbH (Deutschland) und CEWAC a.s.b.l. (Belgien) erfolgreich ein innovatives Ultrakurzpuls (UKP) – Lasersystem entwickelt und in Betrieb genommen. Dieses System stellt das Ergebnis der gemeinsamen Forschungsarbeiten der Partner dar und basiert auf einem „kalten“ Abtrageprozess. Diese Technologie erlaubt es, medizinische Produkte oder Sensoren, wie sie in der Automobilindustrie verwendet werden, mit bislang unerreichter Präzision zu fertigen. Weiterlesen